Tätig bin ich als
– Geschäftsführerin des VDMD, dem Netzwerk für Interior + Mode + Textil
– 2. Vorsitzende der Initiative Deutscher Designverbände (iDD)
– Mitglied im Deutschen Kulturrat/Sektion Design
– Inhaberin der .futurize dieTRENDagentur
http://www.dietrendagentur.com
Mein Anliegen ist die Bewertung von Produktinnovation, die Achtung und Anerkenntnis der dahinterstehenden Designerinnen und Designer, sowie die Bewusstmachung von Designkultur.
Als Geschäftsführerin von .futurize dieTRENDagentur arbeite ich individuelle Zielgruppen-Konzepte aus für Industriepartner in allen Konsumerbereichen. Für Fachmagazine schreibe ich Trendartikel, für Industrieunternehmen und Messen halte ich Vorträge über langfristige und kurzfristige TRENDS, Verbraucherverhalten und Nutzertypen.
Ich bin Leiterin und Moderatorin des TrendResearch-Teams des VDMD und Mitglied im KreativForum (ehemals Hoechst). Immer wieder besuche ich die wichtigsten Messen in den Bereichen Interior, Garne, Textil, Heimtextil, Mode, und Konsumgüterindustrie.
Referenzen:
Villeroy & Boch, Warema Sonnenschutz, Brillux Farben, GIZ-Deutschland, Topa-Team Wohnwelten, Relax Schlafsysteme, BettKonzept, Transmedia Verlag Haymarket, Wella, Ostendorf Farbwerke, Musterring, Aicham Kunst und Rahmen, Hellweg Baumärkte.
Mara, wie sieht es in Ihrem Kleiderschrank aus?
„Meine Kleiderschränke enthalten als Basics die Farben schwarz und weiß sowie alle erdenklichen Cappuccino- und Schokotöne. Ich habe sie nach Farben sortiert: Weiche Rottöne bis Violett und Brombeere in einem Schrank, im anderen sind alle Blau-, Grün- und Türkistöne versammelt. Farbe ist für mich Stimmung und Event-Anlass. Ich habe keine explizite Lieblingsfarbe, sondern jeden Tag Spontangriffe. Heute bin ich ganz in Burgund-Rot und Pink gekleidet. Gestern in Hell-Türkis mit Grüntönen.
Was ich nicht mag, sind Neon und Primärfarben, also nichts, was schreit. Ich greife immer nach Harmonien, wie im alltäglichen Geschehen. Ich bezeichne mich selbst als harmoniesüchtig, ohne Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen.“
12 Fragen – 12 Antworten
Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?
Kein bestimmtes, es muss entweder Pfeffer haben und Rhythmus, oder eigenes Gefühl in der Stimme.
Ihr Lieblingsbuch?
„Der gute Mensch von Sezuan“ von Bertold Brecht und Geschichtsromane.
Ihr Lieblingsfilm?
Gibt es nicht, – es dürfen keine Serien-Filme sein. Filme müssen für mich eine Aussage beinhalten und Antworten geben wollen.
Ihre Lieblingsküche?
Alles, was mein Mann, der hervorragend und mit Leidenschaft kocht, auf den Tisch zaubert.
Ihr Lieblingsreiseziel?
Ich bin kein Touristentyp – dafür bin ich arbeitend häufig und gerne in allen Ländern Osteuropas. Menschen lernt man während der Arbeit oft schneller und intensiver kennen, als Liebende sich kennenlernen. Ich will das Leben der Menschen erfahren, nicht die Touri-Attraktionen eines Landes.
Ihr Haustier?
Alma, unsere Golden Retriever-Hündin sowie Schönchen und Krönchen, unsere beiden Hühner (jeden Tag zwei frische Eier!) und Lydia mit Rüdiger, unserem Laufenten-Pärchen.
Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?
Weder noch – Bett! Wenn ich Zeit habe, mich auszuruhen, dann bevorzuge ich eindeutig mein Bett, aus dem ich mich dann nur zum Essen und … bewege.
Ihr erstes Auto?
Ich muss wieder enttäuschen – ich fahre seit 25 Jahren nicht mehr. Ich glaube, es war ein Simca Citylaster. Als Defensiv-Fahrerin eigne ich mich nicht für den Hektik-Verkehr. Dafür bin ich eine gute, nie meckernde Beifahrerin. Zu meinen Kunden fahre ich grundsätzlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?
Wohin? Wenn überhaupt, dann auch nach 30 Jahren Ehe am liebsten mit Gerd, meinem Schatz.
Was haben Sie immer dabei?
Mein Handtaschenköfferchen. In diesem immer Handy, Schminkutensilien und bürokratische Dinge, wie Ausweise, sowie mein E-Book zum Lesen.
Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?
… dass jede und jeder weltweit so leben kann, dass er/sie sich keine Sorgen machen muss und dass wir sozialer und sensibler miteinander umgehen. Die Entstehung „flacher Hierarchien“ sollte schneller vorankommen, weg von Mobbing und Bossing, hin zur Bearbeitung gemeinsamer Ziele.
Ihr Lebensmotto?
Da gibt es mehrere. Kant hat es mir angetan mit dem Grundsatz: „Was ich nicht will, dass man mir antut, das darf ich auch anderen nicht antun.“
Und: „Niemals Schuldige für etwas Unangenehmes suchen, sondern Ursache und Wirkung ergründen und dann nach Lösungen für die Zukunft suchen, um „Fehler“ vermeiden zu können.“
Und: „Niemals die eigene schlechte Laune auf andere stülpen.“
Und: „Wenn mir Dinge aufstoßen, dem Gegenüber dies auch als ICH-Botschaft vermitteln, nicht runterschlucken.“
Und letztlich: „Es gibt für alles eine Lösung und alle Dinge sind immer im Fluss.“
Hier im Blog: Buchtipp: „Für immer Coco“
https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/03/31/fur-immer-coco/


