La Dolce Vita

Es gibt kein Ende. Es gibt keinen Anfang. Es gibt nur die unendliche Leidenschaft des Lebens. 

Federico Fellini

Costa Smeralda, Sardinien, 1965

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Das Mysterium Elena Ferrante

Frantumaglia

Sie hat Bestseller geschrieben wie „Meine geniale Freundin“  und das „Lügenhafte Leben der Erwachsenen“. In Italien ist sie ein Weltstar und auch im Rest der Welt hat sie sich als Bestsellerautorin einen Namen gemacht. Wer sie letztendlich ist, weiß niemand.

Elena Ferrante hält ihre Identität geheim, gibt sie nicht preis. Gehen wir mal einfach davon aus, dass es sich bei Ferrante um eine Frau handelt. Vor Jahrzehnten erhielt der kleine italienische Verlag Edizioni e/o ein Manuskript von ihr. Unter einer Bedingung: Ferrante wollte anonym bleiben. Viele Jahre später, sie ist längst berühmt, vergleicht man sie mit Kafka oder Dickens oder Proust. Doch noch immer weiß niemand, welche Person tatsächlich hinter Ferrante steckt.

„Ich werde keine Einladung zu Diskussionen oder Tagungen annehmen. Keiner Preisverleihung beiwohnen. Ich werde mich nur schriftlich äußern“, sagt Ferrante in dem Hörbuch „Frantumaglia“. „Ich glaube, Bücher brauchen, wenn sie einmal geschrieben sind, keinen Autor mehr.“ Interessante Einblicke in die poetische Werkstatt der Bestsellerautorin gibt das Hörbuch, gelesen von Eva Mattes, der deutschen Stimme von Ferrante. 

Ferrantes Strategie mag dazu beitragen, jedes ihrer Werke in die Bestsellerlisten zu katapultieren. Doch diese Erklärung, warum sie ihre Identität nicht preisgibt, wäre zu einfach. Eine gekonnte Marketing-Strategie, die dahinter stecken könnte, würde nun schon seit 30 Jahren andauern. Doch kann man diese wirklich über Jahrzehnte durchhalten? Und so konsequent? Oder ist es Ferrantes eigene Entscheidung, für immer oder zumindest für eine sehr lange Zeit ein Mysterium bzw. ein Pseudonym zu bleiben? Ich denke, ihren Leserinnen und Lesern ist das (fast) egal. Hauptsache, ihre Bücher bleiben rätselhaft, berührend und überraschend.

Elena Ferrante: Frantumaglia. Mein geschriebenes Leben, 3 CDs, ca. 3 Stunden, 18 Euro.

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Andy Warhol Now im Kölner Museum Ludwig

Warhol_Buch

„Wer alles über Andy Warhol wissen will, braucht nur die Oberfläche anzusehen, die meiner Bilder und Filme und von mir, und das bin ich. Da ist nichts dahinter.“

Andy Warhol

Passend zur Ausstellung: Das Buch!

Blake Gopnik: Warhol. Ein Leben als Kunst. Die Biografie, 1200 Seiten, 50 Kapitel, 48 Euro.

Ein Leckerbissen für die deutsche Kunst- und Kulturszene: Die Ausstellung Andy Warhol Now in Köln noch bis 13. Juni 2021. Man darf gespannt sein: Die 100 Werke umfassende Retrospektive des schillernden New Yorker Ausnahmekünstlers slowakischen Ursprungs wird nicht nur in Kunstkreisen vehement gefeiert. Die Veranstalter erwarten zahlreiche Besucher aus aller Welt.

„John Lennon und ich haben uns einmal vor Andy im Schrank versteckt. Hätte ich ihn nur besser gekannt.“ 

Elton John

Andy Warhol, der radikale und rätselhafte Avantgardist aus dem New York der 1970er und 1980er Jahre, hat sich selbst überlebt. Gestorben am 22. Februar 1987 war er ab Mitte der 1970er Jahre eine Lichtgestalt. Sie leuchtete und warf zugleich auch Schatten.

Die legendären Tagebücher

Zwei Jahre nach seinem Tod zog ich in die Nähe von New York City, begierig darauf, tiefer in die Künstlerszene von Big Apple einzutauchen. Pop Art, The Factory, Siebdruck, die deutsche Sängerin Nico und ihre Band The Velvet Underground, diese Attribute bezogen sich allesamt auf Warhol. An meinen freien Wochenenden fuhr ich regelmäßig in die City, wanderte durch Greenwich Village und Soho – South of Houston Street, oft einfach nur auf der ziellosen Suche nach den Ursprüngen des Pop Art-Genies. Gleich nach Ankunft in USA hatte ich mir die Buch-Neuerscheinung des Jahres „The Andy Warhol Diaries“ gesichert, die hervorragend für meine persönliche Spurensuche geeignet war.

Andy Warhol ist der bekannteste Künstler der Pop Art-Szene. Seine knallbunten Bildserien von Suppendosen, Bananen oder Hollywood-Stars wie Marilyn Monroe sind bis heute stilprägend. Die Gemeinde aus Musen, Celebrities, Drag Queens und Intellektuellen, mit denen er sich in seinem Atelier (The Factory) umgab, ist legendär. Bekannt war er für seine Werke, in denen er souverän die Trennung zwischen Kunst und Leben auflöste und dadurch die Kunstwelt ebenso nachhaltig faszinierte wie revolutionierte.

Introvertiert und homosexuell

Sein Weg zu einem der bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts begann steinig. Geboren wurde er 1928 in Pittsburgh als verarmter Sohn slowakischer Einwanderer. Durch eine seltene Pigmentstörung manifestierte sich sein späteres Aussehen, das er mit silbernen oder weißen Perücken zusätzlich zelebrierte. Während seiner Krankheit beschäftigte sich der junge introvertierte Warhol ausführlich mit Comics und Kinofilmen, eine musische Ader, mit der er den Grundstein für seinen späteren Ruhm legte. 

Heute befindet sich in seiner Geburtsstadt das ausgezeichnete Andy Warhol Museum. Ein Raum zeigt den von Warhol erfundenen Fotokasten. Hier erlangt jeder Besucher durch sogenannte Screen Tests für 15 Minuten eine ganz eigene Berühmtheit, die – nach Warhols Auffassung – jedem Menschen mindestens einmal im Leben zuteil werden sollte. Hinzu kommt, dass er als erster Künstler überhaupt Bilder mit der Sofortbildkamera schoss, und damit das heutige It-Gerät erst salonfähig gemacht hatte.

Erste Erfolge als Werbezeichner stellten sich bald ein, die gekrönt wurden von seinen bahnbrechenden Werken der Pop-Art in den Siebziger- und Achtzigerjahren. Eindrucksvoll zeigt Warhol, wie er in seinem Werk die Trennung zwischen Kunst und Leben auflöste und dadurch die Kunstwelt ebenso nachhaltig faszinierte wie revolutionierte. Denn bei ihm wird sogar das zur Kunst, was das alltägliche Leben der modernen Konsumgesellschaft prägte.

Einige homosexuelle Beziehungen scheiterten,  und Warhol wurde immer einsamer. Schließlich überlebte er Ende der 1960er Jahre ein Attentat durch die Frauenrechtlerin Valerie Solanas. Lebensgefährlich durch Schüsse verletzt lag der Ausnahmekünstler längere Zeit im Krankenhaus. Von da an ließ er es langsamer angehen. Seine Underground-Party-Location The Factory wurde zu einem Bürohaus, und er selbst suchte Abwechslung im legendären Studio 54, die einst angesagteste Tanz-Location in Manhattan. Als er 1987 nach einer Bagatelloperation starb, war er zu einer Ikone der Kunstszene geworden. 

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Erinnerungen an Todos Santos

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„Auf Reisen gleichen wir einem Film, der belichtet wird. Entwickeln wird ihn die Erinnerung.“

Max Frisch (1911 – 1991)

Max Frischs Zitat ist gerade heute so wichtig, damit wir nicht Zuversicht, Hoffnung und Mut verlieren.

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„When we travel, we are like a film at the moment of exposure.
It is memory that will develop it.“

Max Frisch (1911 – 1991)

Max Frisch’s quote is so important today that we don’t lose confidence, hope and courage.

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Rate mal! Das neue Stadt-Quiz für Schlaufüchse!

Dagmar Wolf

Dagmar Wolf hat sich wieder etwas einfallen lassen. Diesmal geht es ums Raten!

Jetzt gibt es ein Quiz zu meiner Heimatstadt Würzburg! Klar, das wollte ich ausprobieren. Nicht so einfach in diesen kontaktlosen Zeiten! Mit ein paar Freundinnen, alle Würzburgerinnen, habe ich mich über WhatsApp verabredet und wir spielten gemeinsam. Virtuell. Leider war das der einzige Weg, sich zu treffen. Zum Picknick draußen hätten wir uns verabreden können. Doch dafür war es viel zu kalt! 

Wir waren sehr gespannt! Die hundert Fragen und Antworten nahmen uns mit auf eine amüsante und vielseitige Tour durch die fränkische Domstadt. In der Tat, rund um das Juliusspital und die Alte Mainbrücke warten unzählige verblüffende Erkenntnisse zu den unterschiedlichsten Gebieten, wie Stadtgeschichte, Sport, Bildung, Kunst oder Kurioses, auf die Knobelfans. Zum Glück haben wir alle Allgemeinbildung. Das dachten wir zumindest. Aber von wegen! Manche Fragen sind so kniffelig, dass nur das gewisse Quäntchen Rateglück noch half. Auch für Neuankömmlinge und Hinzugezogene ist das Spiel ein toller Ratgeber, denn dank kurzer Erklärungen und Hintergrundinformationen lernt man die Stadt schon mal vom heimischen Wohnzimmer aus kennen. 

Am Ende des vergnüglichen Streifzugs allein oder mit mehreren wisst Ihr nicht nur, dass Marianne Koch und Heinz Rühmann im Film „Vater sein dagegen sehr“ in Würzburgs Adalberokirche geheiratet haben, sondern auch, welches das älteste Wohnhaus der Stadt ist und woher der Name „Talavera“ für den Festplatz am Main kommt. Ausgewählt hat die Fragen Dagmar Wolf. Sie kennt sich als Autorin des Buches Glücksorte in Würzburg mit der Thematik bestens aus. Doch wie ist sie nun auf dieses Quiz gekommen? Und auf die vielen Fragen? Ich war neugierig und habe Dagmar angerufen. Und sie hat mir folgendes erklärt: 

„Da das Buch ‚Glücksorte in Würzburg‘ erfolgreich läuft – im vergangenen Herbst ist die zweite Auflage erschienen – hat mich der Verlag angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, auch ein Würzburg-Quiz zu entwerfen. Da ich für die Glücksorte so viel Input gesammelt habe, den ich nicht verwerten konnte, und seitdem mit ganz anders wachen Augen durch Würzburg streife und ständig Interessantes wahrnehme (oder höre oder lese), wollte ich das natürlich gerne angehen. Zudem bin ich chronisch neugierig und freue mich, wenn ich mit Auftrag auf Entdeckungsreise gehen darf. Das ist eine andere Zielgerichtetheit als aus Eigenantrieb auf Streifzug zu gehen, was auch schön ist.

So konnte ich für das Quiz also aus meinem Fundus schöpfen – was ich allerdings weniger genutzt habe,  als ich zunächst dachte, weil eben lauter neue Ideen dazukamen. Zudem fand ich das Format sehr reizvoll, Stadtgeheimnisse und -preziosen quasi en miniature zu präsentieren. 

Als ich das Manuskript zur Abgabe fertig gemacht habe, hatte ich sogar den Luxus zu vieler Fragen. Ich konnte also die Lektorin aussortieren lassen.“

Neugierig geworden? Vielleicht hat Eure Stadt längst auch schon ein Stadt-Quiz? Schaut einfach mal hier nach!

Dagmar Wolf: Würzburg-Quiz, 100 Fragen und Antworten im zweifarbigen Schmuckkästchen, Format 8 x 8 x 3 cm, 12,90 Euro. 

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Winter auf Sylt

„Wer die Schönheit der Welt betrachtet, stößt auf Kraftreserven, die für ein ganzes Leben reichen.“

Rachel Carson (1907 – 1964)

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Leben und lieben, loslassen und verzeihen

Brathen

Donnerstag ist Lesetag! Der Verlust geliebter Menschen und Tiere, Traumata aus der Kindheit, der gefühlte Verrat an sich selbst. Eine Lebensgeschichte, die berührt und zugleich Mut macht. Auch in schwierigen Zeiten nicht die Hoffnung verlieren, lautet die Botschaft von Rachel Brathen. Sie zählt zu den gefragtesten Yogalehrerinnen und Bestsellerautorinnen, sie ist als „Yoga Girl“ bekannt geworden und lässt ihre weltweit wachsende Community an ihrem Leben auf der Karibikinsel Aruba teilhaben. Doch auch ihr Leben war nicht immer so leicht und sonnendurchflutet, wie es auf ihrem Instagram-Account, einem der größten Yoga-Accounts der Welt, scheinen mag und sie hat sich den Weg dorthin hart erkämpft. In ihrem neuen Buch erzählt die gebürtige Schwedin zutiefst ehrlich und inspirierend von ihrem Lebensweg und ihrer berührenden Reise zu sich selbst.

Dabei berichtet Rachel Brathen sehr offen von ihrer Kindheit in einer zerbrochenen Familie, in der sie kein wirkliches Zuhause fand und deren Schwierigkeiten immer wie eine schwere Last auf ihrem Leben lagen. Nach zahlreichen Umwegen, schweren Verlusten und Rückschlägen zeigt ihr die Begegnung mit Yoga und tiefer spiritueller Erfahrung einen neuen, einen anderen Weg auf, der sie schließlich ganz zu sich selbst führt und sie zu der strahlenden, starken und inspirierenden Persönlichkeit macht, als die sie heute bewundert wird. Doch der tragische Tod ihrer besten Freundin scheint alles in Frage zu stellen. Dieses Ereignis löst tiefe Trauer und eine ganze Reihe von Selbstzweifeln in Rachel aus. Sie kämpft mit ungelösten Traumata und fragt sich, wann sie wirklich glücklich war. Bei ihrer Verlobung mit dem Mann, den sie liebt? Bei ihrer blühenden Karriere als Yoga-Lehrerin, die sie um die ganze Welt führte? Wie kann sie diesen Verlust überwinden und lernen, loszulassen?

In ihrer bewegenden Verwandlungsgeschichte und Sinnsuche teilt Rachel ihre tiefsten Erfahrungen über Leben und Tod, Liebe und Angst. Sie schenkt uns Inspiration und Hoffnung für die Überwindung schwieriger Lebenssituationen und zeigt uns den Weg zu persönlicher Befreiung und spirituellem Wachstum auf. Am Ende steht die Erkenntnis: Lerne, intensiv zu lieben und loszulassen.

Rachel Brathen: Lieben & Loslassen, 336 Seiten, 18 Euro.

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Rachel Brathen ist New-York-Times-Bestsellerautorin, eine renommierte Yoga-Lehrerin, die Workshops abhält, Yoga-Retreats leitet und auf der ganzen Welt unterrichtet. Sie ist gebürtige Schwedin und kam schon als Teenager mit Yoga in Berührung. Nach dem Schulabschluss reiste sie nach Costa Rica, wo sie sich mit Leib und Seele Yoga verschrieb. Rachel ist bekannt für ihren freigeistigen Unterricht; außerdem teilt sie gern Ausschnitte aus ihrem Leben, Rat und tägliche Inspirationen mit ihrer Online-Community, die aus über zwei Millionen Followern besteht. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihren Hunden auf Aruba. Ihr Instagram-Account lautet @yoga_girl. Mit ihrem ersten Buch Yoga Girl (Knaur Balance 2016) landete sie auf Anhieb einen Bestseller.

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Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken

Hey Leute: Tierleid sofort melden! Bitte! Wir danken Euch dafür. Foto: Nour Kelze

Tierleid bei Facebook, Instagram, WhatsApp und Co.? Melde diese Nachrichten bitte ganz konsequent!

Das Nichthandeln der Netzwerke in Bezug auf Tierleid-Inhalte nimmt uns alle in die Pflicht – und auch Dich als Tierfreund: Der Link unten erklärt, was Ihr tun könnt, wenn Ihr in Euren sozialen Netzwerken auf Tierleid-Inhalte stößt. Die Tiere danken es Euch.

Hier findet Ihr alle weiteren Informationen. Quelle: Welttierschutzgesellschaft

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Corona und der Nerd

corona clown

Erschreckend, wie die Pandemie unser Leben beeinflusst. Und doch gibt es immer noch relativ wenige Corona-Stories oder Buchvorlagen, die sich mit dem Thema auch belletristisch befassen. Sogar in Filmen sehen wir bis heute nur wenige Protagonisten, die Masken tragen. Alles ist noch so ein bisschen wie früher, als wir nie daran dachten, wie schnell sich die Welt verändern kann.

Autor Daniel Kempken hat sich literarisch auf die neue Bedrohung eingelassen. Sein kurzer Mystery Thriller bringt es auf den Punkt: Lest hier die Story um Nerd Robert und seinen Corona-Clown. Satirisch kann es dabei auch werden!

www.danielkempken.de

Foto: Daniel Kempken

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Gib Deinem Leben eine besondere Note


Ein winterlicher Lese-Donnerstag! Heute wird es mal persönlicher als sonst. Wir haben mehr Zeit, über uns nachzudenken. Die meisten von uns zumindest. Über das Leben, das uns nach der Pandemie erwartet, über neue Menschen, die unseren Weg kreuzen werden, über neue Jobangebote, die warten. Es gibt immer Möglichkeiten, an uns zu arbeiten. Warum also nicht jetzt? Befassen wir uns einfach mal mit diesen Themen:

Wie kann ich mich im Gespräch interessanter machen?

Wie schaffe ich es, intensivere Beziehungen aufzubauen?

Wie würde es sich anfühlen, Autorin oder Autor der eigenen authentischen Lebensgeschichte zu sein?

Die Antworten: Vergiss Smalltalk. Vergiss all die eingemeißelten und doch so austauschbaren Daten und Fakten. Erzähle Deine eigene persönliche Lebensgeschichte! Und lass‘ vor allem nicht die wirklich prägenden Erlebnisse aus.

Buchautorin Rebecca Vogels zeigt, wie wir mit der Methode des Storytellings unser Leben selbst in die Hand nehmen und unsere Identität definieren können. Wenn wir uns mit unserer Geschichte auseinandersetzen, erkennen wir, was uns antreibt und was wir wirklich wollen, wir sehen rote Fäden, die vielleicht auf den ersten Blick nicht sichtbar waren, und wir können unser Leben mit diesem Wissen besser gestalten. Gemäß dem Motto „Story first“ können wir unsere Geschichte planen, die Muster in unserem Leben erkennen und es selbstbestimmt in die Hand nehmen.

„Erzähl dein Leben neu“ ist nicht nur ein Ratgeber, der aufzeigt, wie Storytelling strategisch angewendet werden kann, sondern auch ein Wegweiser in die Tiefen der eigenen Persönlichkeit. Einen Versuch ist seine Lektüre zumindest wert!

Rebecca Vogels: Erzähl dein Leben neu, 265 Seiten, 14,99 Euro

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Über die Kindheit

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„Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen.“

Astrid Lindgren (1907 – 2002)

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