La Dolce Vita

Es gibt kein Ende. Es gibt keinen Anfang. Es gibt nur die unendliche Leidenschaft des Lebens. 

Federico Fellini

Costa Smeralda, Sardinien, 1965

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Ein Frauenschicksal zwischen Flucht und Vertreibung

Das Geheimnis

Rechtzeitig zum Jahresende möchte ich Euch ein spannendes Buch vorstellen. Es geht um das Schicksal einer Familie, um Flucht und Vertreibung und wie beides Menschen über Generationen hinweg prägt.

Zwei Orte spielen eine Rolle in dem Roman der Münchner Autorin: Zum einen die bayerische Landeshauptstadt in der heutigen Zeit, zum anderen ein Dorf am Chiemsee in den 1970ern.

München, 2020: Ulla ist eine starke Frau, obwohl sie es nie leicht hatte. Ihre Mutter Helga verließ sie als Neunjährige. Warum? Das weiß sie bis heute nicht. Helga ist der dunkle Fleck auf Ullas innerer Landkarte. Erst als das Leben sie auf den Moarhof am Chiemsee zurückführt, entdeckt sie, dass dort Antworten auf sie warten – auf Fragen, die sie jahrelang verdrängt hat.

Moosleitn am Chiemsee, 1975: Helga lebt in einer Kommune auf einem idyllisch gelegenen Bauernhof. Als Künstlerin ist sie für ihre düsteren Werke bekannt, deren wahre Bedeutung sich niemandem erschließen. Denn nur sie weiß, welche Erinnerungen sie quälen. Und dass sie als junge Frau eine Entscheidung treffen musste, die sie sich bis heute nicht vergeben kann.

Mit Thrillern, Krimis, Biografien, Reise- und Kochbüchern sowie vielen anderen literarischen Highlights geht es auch im neuen Jahr weiter.

sl4lifestyle wünscht Euch allen ein glückliches und gesundes 2022!

Danke, dass Ihr immer noch, nach so vielen Jahren, dabei seid!

Ellen Sandberg: Das Geheimnis, 432 Seiten, 20 Euro.

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Literarische Leckerbissen zum Verschenken

Ob 2 G oder 3 G, geimpft, getestet oder gar nichts, Weihnachtsgeschenke lassen sich auch online bestellen. Wer also auf den letzten Drücker für die Liebsten noch etwas Passendes sucht: Hier ein paar Tipps von sl4lifestyle! Berichtet mir, ob für Euch das Passende dabei war.

Für Kalenderfans

Photodarium_ClassicStylische Kalender kommen immer gut an. Diesen hier liebe ich besonders. Seit einigen Jahren beglückt mich nun schon der Abreißkalender an jedem Tag im Jahr mit Polaroids von 365 bekannten Fotografen und Newcomern aus aller Welt. Auf der Vorderseite jedes Kalenderblattes findet Ihr ein mit glänzendem Speziallack veredeltes Polaroid-Bild gedruckt in bester Qualität, geleimt und gebunden von Hand. Geliefert in einer hochwertigen Sammlerbox ist der Kalender wieder mal ein echter Hingucker für meinen Schreibtisch, Euerem Fensterbrett, der Hutablage oder für Euren Nachttisch!

Photodarium 2022, Format: 8,8 × 10,7 cm, Sprache: Englisch, 365 Polaroids, partiell lackiert, 29,80 Euro.

Für Bergfans

Das Glück des Wolfes

Nach seinem Weltbestseller „Acht Berge“ kehrt Paolo Cognetti in seinem neuen Roman „Das Glück des Wolfes“ zurück in die atemberaubende Hochgebirgswelt Italiens. Der Premio Strega-Preisträger nimmt Euch mit auf eine Reise zu den höchsten Gletschern und konfrontiert Euch mit den essentiellen Fragen unseres Lebens. Wer möchten wir sein? Wo gehören wir hin? Eine poetische Liebesgeschichte über das Suchen der Stille und das, was uns einander näher bringt.

Paolo Cognetti: Das Glück des Wolfes, 208 Seiten, 22 Euro.

Für Krimi-Liebhaber

Ein Ermittler in der Welt der Künste. Eine Frau im Bann der Boheme. Ein Mörder ohne Gewissen.

Stadt der Mörder
Paris im Winter 1924: Am Place du Panthéon taucht die brutal zugerichtete Leiche eines jungen Adligen auf. Inspektor Julien Vioric hat geglaubt, im Krieg bereits alles gesehen zu haben, doch der entstellte Körper des Jünglings lässt selbst ihn erschaudern. Als kurze Zeit später in einem der Hinterhöfe ein Mann mit Pech übergossen wird und qualvoll verbrennt, weiß Vioric, dass nur ein Serientäter zu solchen Gräueltaten fähig ist. 

Zur gleichen Zeit versucht die unbedarfte Lysanne in den endlos langen, verwinkelten Gassen des Marais den Aufenthaltsort ihrer Schwester ausfindig zu machen. Dabei begegnet sie einem geheimnisvollen Dichter, der sie in die Welt der Boheme einführt. Schnell wird Lysanne von der dunklen Anziehungskraft der Künstlerkreise gefangen genommen – nicht ahnend, dass hinter ihrem Genie ein Abgrund lauert. 

Britta Habekost: Stadt der Mörder, 560 Seiten, 20 Euro

Für Eisenbahnfans

In 80 Zügen um die Welt
Sehnen wir uns nicht alle nach Reisen, neuen Eindrücken, fremden Welten. Monisha Rajesh folgte dieser Sehnsucht, damals noch ohne Pandemie-Einschränkungen, und machte sich auf eine Reise, die sie nie vergessen sollte. Sie umrundete die Welt in 80 Zugreisen, legte 70.000 Kilometer in sieben Monaten zurück und ist bei ihrer Rückkehr um unzählige Erfahrungen und Eindrücke reicher.

Monisha begibt sich mit ihrem Verlobten Jem von London aus auf eine spektakuläre Zugreise um die ganze Welt. In den folgenden sieben Monaten erleben beide zahlreiche Abenteuer und lernen die spannendsten Bahnstrecken der Welt sowie die verschiedensten Länder, Menschen und Kulturen kennen. Sie schließen zahlreiche neue Freundschaften und sehen viele der schönsten Orte dieser Erde. 

Dieses Buch ist ein humorvoller, intimer Blick auf die Welt und eine Liebeserklärung an das Reisen mit dem Zug – für Abenteurer, Daheimgebliebene und Bahnliebhaber. Die englische Originalausgabe gehörte 2019 zu den von der Zeitschrift National Geographic gekürten „Top Travel books“.

Monisha Rajesh: In 80 Zügen um die Welt. Mein 70 000 Kilometer langes Abenteuer auf Schienen, 400 Seiten, 17,95 Euro.

Für Ernährungsbewusste

Magic Eating
Gesund essen und nachhaltig leben oder wie Ordnung im Kühlschrank unser Essverhalten und unsere Gesundheit beeinflusst.

„Gesundheit und Nachhaltigkeit beginnen im Kühlschrank“, sagt der bekannte Ernährungswissenschaftler Dr. Malte Rubach. In seinem neuen Gesundheitsratgeber, zusammen mit Marjorie Rubach, stellt er eine nachhaltige Ordnungsmethode für ein gesundes und bewusstes Essverhalten vor: Mit dem Magic-Eating-Konzept wird jeder Bereich des Kühlschranks und der Speisekammer genau unter die Lupe genommen. Jedes Lebensmittel kommt auf den Prüfstand und an den richtigen Platz und wird im Zusammenhang mit einer gesunden Ernährung erläutert. Wissenschaftliche Grundlage ist die Planeten-Ernährung, die Mensch und Erde gesund hält und dazu führt, dass weniger Lebensmittel verschwendet werden. Wer sich die Zeit nimmt, eine gründliche Inventur der eigenen Nahrungszentrale zu machen, wird seine persönliche Ernährungswende erleben.

Magic Eating ermöglicht eine dauerhafte Ernährungsumstellung: Indem wir unseren Kühlschrank aufräumen, bringen wir eine klare Ordnung in unsere Vorratshaltung und können beispielsweise beim Einkaufen bewusstere Entscheidungen treffen, was uns wirklich guttut. In sechs Schritten erklärt Malte Rubach, wo genau und wie Nahrungsmittel aufbewahrt werden sollen, sodass ihre Nährstoffe bestmöglich erhalten bleiben und optimal zur Gesundheit beitragen. Das dahinterstehende wissenschaftliche Konzept der Planeten-Ernährung ist so berechnet, dass für jeden Menschen auf der Welt eine gesunde Ernährung möglich wird und nur so viele Ressourcen verbraucht werden, dass sie natürlich nachwachsen können. Mit Kühlschrank-Spiel, Kühlschrank-Detox, Saison-Kalender, Nährstoff-Tabellen, Zero-Waste-Tipps und allem, was man zur Planeten-Ernährung wissen muss.

Dr. Malte Rubach mit Marjorie Rubach: Magic Eating, 192 Seiten, 18 Euro.

Für Vogelfreunde und Fans von Biographien

Wieder fliegen lernen von Cameron BloomPenguin Bloom

Ich war schon vom Bildband begeistert und habe mir den Film „Beflügelt-Ein Vogel namens Penguin Bloom“ im Kino angesehen. Und hier gibt es eine Fortsetzung,des Vogels, der eine Familie rettete und der weltweit Millionen bezauberte. Jetzt erzählt Sam Bloom ihre eigene Story: Die Geschichte eines schüchternen australischen Mädchens, das sich seinen Traum erfüllt und Krankenschwester wird, das die Welt bereist und am liebsten nur surfen würde. Die Geschichte einer Frau, die eine Familie gründet – und deren Glück jäh zerstört wird, weil das Geländer einer Aussichtsplattform seinen Zweck nicht erfüllt und sie viele Meter in die Tiefe stürzen lässt. Sam Bloom verliert jeden Lebenswillen. Sie findet ihn erst wieder, als sie auf ein Vogelbaby trifft, das noch hilfloser ist als sie selbst. Hier erzählt sie, wie schwarz die Verzweiflung sein kann und warum es sich dennoch zu leben lohnt. Sams Geschichte ist herzzerreißend und unglaublich inspirierend. Eine kluge, poetische und unvergessliche Liebeserklärung an das Wunder Leben.

Sam Bloom: Wieder fliegen lernen, 240 Seiten, 20 Euro.

Für Abenteurer

Ein Leben zwischen Wellen und Fotografie

Shots of Adventure
Was meint Ihr? Kann man im digitalen Zeitalter noch ein Entdecker sein? Chris Burkard, einer der weltweit führenden Surf-, Natur- und Abenteuerfotografen unserer Zeit, findet hierauf eine ganz persönliche Antwort: In seinen aufschlussreichen Essays und eindrucksvollen Fotografien bietet er einen tiefen Einblick hinter die Kulissen, in sein Leben als Fotograf und Naturschützer – und zeigt, wie er das Nomadenleben mit seiner Rolle als Vater und Ehemann in Einklang bringt. Seine inspirierenden, unvergesslichen Fotografien von den entlegensten Orten der Erde zeigen, dass das Abenteuer lebt!

Schon als Student an der kalifornischen Pazifikküste träumt Christ Burkhard davon, ein außergewöhnlicher Surffotograf zu werden. Fotografieren ist für ihn mehr als nur ein Hobby: es ist seine Leidenschaft. In diesem Buch beschreibt er nun erstmals selbst, wie er seinen großen Traum verwirklichte, welche Bilder ihm am meisten bedeuten und wie diese entstanden sind. Er erzählt von Misserfolgen und seiner anfänglichen Naivität, aber auch von kleinen Wundern und Siegen. Immer größer werden seine Abenteuer, immer entlegener seine Ziele. An abgelegenen Stränden in Island und auf den Aleuten erleidet er Unterkühlungen, er zerstört Kameraausrüstungen im Wert von Tausenden von Dollar und verbringt sogar ein paar Nächte im Gefängnis, immer auf der Suche nach der perfekten Welle. Doch seine spektakulären Surffotos von Orten, die schwer zu erreichen, schwierig zu surfen und noch schwieriger zu fotografieren sind, machen ihn weltberühmt.

Chris Burkard: Shots of Adventure. Mein Leben zwischen Surfbrett und Kamera, 336 Seiten, 30 Euro.

Für Fotografie-Fans

Die Welt im Sucher

Als Michael Martin fünfzehn Jahre alt war, hielt er seinen ersten öffentlichen Vortrag. Acht Zuschauer kamen – und bescherten dem jungen Hobbyastronomen das erste selbst verdiente Geld. Seither hat Michael Martin über hundert Länder bereist und füllt längst die großen Säle – die Leidenschaft für das Abenteuer und die Fotografie aber ist geblieben. Wo er als Teenager mit Kamera und Fernrohr nach Sternbildern suchte, in die Alpen radelte und mit dem Mofa nach Marokko fuhr, unternimmt er heute weltweite Expeditionen, welche die Vielfalt der Landschaften auf der Erde zeigen: Wüsten und Eisregionen, Regenwälder, Vulkane, Steppen und Savannen, den Südpazifik und das Nordpolarmeer.

In den über vier Jahrzehnten seiner fotografischen Tätigkeit hat sich viel verändert: vor, in und hinter der Kamera. Vor der Kamera werden die Folgen des ökonomischen Fortschritts und des Klimawandels weltweit immer offensichtlicher, und es fand ein rasanter sozialer und kultureller Wandel statt. Technische Neuerungen in der Kamera – vom rein mechanischen Fotoapparat bis hin zur fliegenden Hightech-Drohne, von empfindlichen Diafilmen zu hochauflösenden Sensoren – forderten Michael Martin immer wieder neu, eröffneten ihm aber auch bis dahin ungeahnte Möglichkeiten. Auch hinter der Kamera stand die Welt nicht still. Für einen Profifotografen ist die Arbeit mit dem Drücken des Auslösers längst nicht getan, denn die Bilder müssen ihren Weg zum Publikum finden. Und auf diesem Weg hat sich ebenfalls einiges geändert. Die Bearbeitung von analogen und digitalen Bildern unterscheidet sich fundamental, aus Diavorträgen wurden Multivisionsshows. Bücher, Kalender und Ausstellungen stehen heute im Wettbewerb zu Instagram.

Michael Martin: Die Welt im Sucher. Abenteuer eines Fotografen, 240 Seiten, 22 Euro.

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Nordseesplitter: Bremerhaven ist eine Reise wert

Ende September 2021 war ich für ein paar Tage in Bremerhaven und möchte Euch ein paar Tipps mitgeben, wie Ihr diese bis jetzt doch sehr unterschätzte Stadt kennen und mögen lernt.

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Verschiedene Hafenrundfahrten werden hier angeboten – mal gemütlich, mal rasant!

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Die Havenwelten

Hotels und Restaurants

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Schulschiff Deutschland, jetzt in Bremerhaven. Hier gibt es Kojen zum Übernachten.

Resteessen – zu gut für die Tonne im ATLANTIC Hotel Sail City

Die Philosophie dieses Hotelrestaurants ist klasse. Man nehme verkrüppelte Gurken oder wuchernde Möhren und bereite damit ein Teil des Gemüses zu. Oder man nehme beim Tiramisu am Bufett statt Suppenlöffel Kaffeelöffel und schon packt sich der Gast weniger auf den Teller. Und damit bleiben dann auch weniger Reste für die Tonne übrig. Das Konzept hat sich bewährt. Das ATLANTIC Hotel Sail City produziert nun viel weniger Abfall als früher. Lebensmittel landen in vielen Gastronomiebereichen immer noch massenweise in der Tonne. Ein paar Zahlen: Jeder deutsche Privathaushalt wirft im Jahr durchschnittlich 75 Kilo weg. Einfach so! Die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Folgen von Food Waste sind dramatisch. Allein für ein Kilo Äpfel werden 820 Liter Wasser benötigt. Wenn für unsere Gesellschaft dann auch noch viel vergebens produziert wird, steigen die Preise für Lebensmittel am Weltmarkt. Und das hat Auswirkungen auf die schon jetzt schwierige bis dramatische Ernährungssituation für geschätzt 815 Millionen Menschen in Entwicklungsländern. Bis 2030 soll die weltweite Lebensmittelverschwendung halbiert werden, fordern die Vereinten Nationen. Junge Unternehmen und Start-ups haben den Geist der Zeit erkannt und machen mit. 1,6 Menschen in Deutschland wird bereits durch Tafeln geholfen. Gut genießbare Lebensmittel, die in Handel und Gastronomie aussortiert werden, an Bedürftige weiterzugeben, ist sinnvoll. Jährlich können durch dieses System 265.000 Tonnen Lebensmittel gerettet werden. Jeder Einzelne kann etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun. Achtet mal auf Euren Einkaufszettel, dann landet nicht zu viel wahllos im Korb. Und das Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Verpackungen bedeutet nicht automatisch, dass die Ware verdorben ist. Außerdem sollt man im Restaurant maßvoller bestellen und sich die Reste auch gerne mal einpacken lassen. Das ATLANTIC ist dafür ein gutes Beispiel.

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ATLANTIC Hotel Sail City

Schaufenster Fischereihafen

Ihr könnt Kultur und Essen wunderbar mit einer Fahrt mit dem HafenBus verbinden. Letzterer zeigt Euch nämlich die verbotene Stadt. Bremerhaven besitzt einen der weltweiten größten Container-Terminals. Hier könnt Ihr sehen, wie Container auf riesige Frachtschiffe millimetergenau aufgesetzt werden oder die nagelneuen Autos, die von hier aus in alle Welt verschifft werden. Der Containerhafen ist militärisch abgesichert, ohne die Tour mit dem HafenBus habt Ihr kaum die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken. Von da aus geht es in den Fischereihafen, ein buntes Ensemble aus traditionellen Shops und Restaurants. Fisch ist hier der Renner auf den Speisekarten. Wer möchte, kann im Seefischkochstudio vor Ort lernen, wie man beispielsweise Lachs am besten und schmackhaftesten selbst zubereiten kann.

Wer kein Interesse an dieser Tour hat, kann sich an der Seebäderkaje in den Salondampfer Hansa einschiffen, der seine Gäste inklusive Sektempfang in den Fischereihafen tuckert.

Zurück zum Ausgangspunkt Hafenwelten geht es dann per Boot, Bus oder auf dem E-Bike. Ich habe mich für die rasante Speedboattour Rib-Safari. Vom Neuen Hafen ging es damit raus auf die Weser, vorbei am Schlepperpier, dem Kreuzfahrtterminal und mit Kurs auf die Stromkaje. Hautnah erlebt Ihr die riesigen Containerfrachter. Auf der Rückfahrt erlebt Ihr vom Wasser aus die Skyline von Bremerhaven.

The Liberty

Seine Namensgeberin ist die Freiheitsstatue vor Manhattan. Das moderne Designhotel steht heute an dem Ort in Bremerhaven, von dem über sieben Millionen Auswanderer Europa verließen, um in der Ferne ihr Glück zu finden. Die Havenwelten, so nennt man das Quartier, repräsentiert die Geschichte der Auswanderung aufs Feinste. In allen Zimmern des Hotels erzählen Details der Ausstattung Geschichten von Sehnsucht, Fernweh und legendären Ocean Linern. Von den „Water View“-Zimmern schweift der Blick über den Yachthafen raus auf die Außenweser über die Nordsee, den historischen Leuchtturm und die Seeschifffahrt in die ferne Welt im Blick.

Direkt im Erdgeschoss des Hotels und an der Kaje (so nennt man die Mole hier), natürlich mit Blick auf die vielen Traditionsschiffe, liegt das Hotelrestaurant Mulberry Street. Inmitten von stilvollen schwarz-weiß Fotos, die die wirkliche Mulberry Street in New York zeigen, lässt sich hervorragenden dinieren, egal ob beim Frühstücksbüfett oder später à la carte. Und auf das Abendessen folgt der „Absacker“ in der New York-Bar im Penthouse des The Liberty, den Ihr bei schönem Wetter auch auf der Terrasse mit Seeblick genießen könnt.

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The Liberty

Das Hotelkonzept: Was steckt dahinter?

Inhaltlich ist das Haus als Themenhotel in Verbindung mit dem Deutschen Auswandererhaus (Museum) ausgelegt. Die Idee für die Umsetzung des Projektes basierte auf den historischen Ursprung, der dem Hotel mit den Themen Fernweh und Neue Welt eine deutliche Identität gab. Im Hotel selbst erwartet Euch eine moderne und elegante Interpretation des Themas Auswanderung. In unmittelbarer Nähe liegen das Klimahaus (Museum), das Deutsche Auswandererhaus, der Zoo am Meer und das Deutsche Schifffahrtsmuseum.

Museen und ihre Websites

Klimahaus Bremerhaven 8°Ost

Deutsches Schiffahrtsmuseum

Zoo am Meer

Deutsches Auswandererhaus

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Auswanderer: Hoffnung auf ein besseres Leben in der Ferne.

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Kochen lernen mit Experten: Die Fischküche

Seefischkochstudio

Innenstadt

Die Innenstadt ist ziemlich trist, doch sind laut offiziellen Angaben Investitionen in Millionenhöhe geplant. Warten wir es ab und sehen wir, wie sich Bremerhaven als Gesamtkonzept in den nächsten Jahren entwickeln wird. Einen Besuch ist die Stadt allerdings jetzt schon wert.

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Zeit oder Geld oder Zeit und Geld

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Stell Dir vor, Du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen: Jeden Morgen stellt Dir die Bank 86.400 Euro auf Deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel sie hat.

Die erste Regel:

Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder
weggenommen, Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, Du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst,
eröffnet Dir die Bank wieder ein Konto mit erneut 86.400 Euro für den kommenden Tag.

Die zweite Regel:

Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei. Das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen und Du bekommst kein neues mehr. 
Was würdest Du tun? Du würdest dir alles kaufen was Du möchtest? Nicht nur für Dich selbst, auch für alle Menschen die Du magst … und vielleicht sogar für Menschen die Du nicht kennst, da Du das nie alles nur für Dich alleine ausgeben könntest. Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen, oder? 

Aber eigentlich ist dieses Spiel Realität!

Jeder von uns hat so eine „magische Bank“! Wir sehen das nur nicht so, aber die magische Bank ist die „ZEIT“. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben.  

Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.

Was machst du also mit deinen täglichen 86.400 Sekunden?

Sind diese nicht viel mehr wert als die gleiche Menge in Euro?

Autor unbekannt

 

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Uganda Souvenirs

Welches Teil gefällt Euch denn am besten?

Gesehen in Kampala in

  • Uganda Crafts Shop, 28 – 30 Bombo Road, Bat Valley
  • Banana Boat Gift Shop, Plot 23 Cooper Road, Kisementi
  • Craft Village, Dewington Road (hinter dem National Theatre)
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Mr. Parkinson und Die Löwin

Wanderlust mit Mr. Parkinson

„Als ich an einem heißen Sommertag im August 2016 aus der neurologischen Praxis auf die Straße trat, war ich fast erleichtert. Von nun an würde ich mir keine Gedanken mehr über die dämliche Altersvorsorge machen müssen, da das Leben kurz und intensiv sein wird. Soeben wurde ich meinem neuen Lebenspartner vorgestellt, der mich nie mehr wieder verlassen wird: Mr. Morbus Parkinson.“

Pamela Spitz

Wie würdest Du mit der Nachricht umgehen, dass das eigene Leben kürzer sein wird als gedacht? Ehrlich und humorvoll erzählt die Fotojournalistin, Globetrotterin und Wanderliebhaberin Pamela Spitz von ihrem Leben mit Parkinson, nimmt uns mit auf ihre zahlreichen Reisen rund um den Globus – und steckt uns an mit ihrem Optimismus und ihrer Lebensfreude.

Pamela Spitz ist Anfang Vierzig und gerade glücklich geschieden, als sie erfährt, dass sie Morbus Parkinson hat, eine unheilbare, langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Anfangs stürzt sie sich in die Clubs von Berlins, atemlos und exzessiv, doch schnell merkt sie, dass sie sich ab jetzt nur noch auf die Dinge konzentrieren sollte, die sie wirklich glücklich machen: Auf das Reisen und das Schreiben. Und dass sie nur noch das tun sollte, was sie schon immer tun wollte. Unter dem Motto: Noch zehn gute Jahre, dann ist eh Schluss … Aber wie lernt man, wahrhaft im Moment zu leben?

Auf der Suche nach Antworten durchstreift Pamela Spitz das Hinterland Portugals, lernt Surfen im Atlantik, wandert durch den Dschungel Costa Ricas und die Wüste Negev in Israel, stellt sich ihren jüdischen Wurzeln, lernt Arabisch in Ramallah, macht eine außergewöhnliche Kur in Indien, besucht ihre Schwester in Brasilien – und begibt sich auf die Spuren ihrer Kindheit in Ecuador und auf Formentera.

In einem erfrischend lässigen und humorvollen Ton nimmt uns Pamela Spitz mit auf ihre Reisen in die Ferne und zu sich selbst.

Über die Autorin: Pamela Spitz, geboren 1975 in München, unternahm ihre erste Reise über den Atlantik mit einem Jahr und lebte in ihrer Kindheit in Ecuador. Ihre Jugendzeit verbrachte sie mit ihrer Familie auf Formentera, bevor es sie 1995 nach Berlin zog. Sie arbeitet als Bildredakteurin für 11 Freunde, das ZeitMagazin, die Welt und Vanity Fair. Als Fotografin ist sie für die spanische Zeitung El Pais unterwegs. Seit 2016 schreibt sie ihren englischsprachigen Blog Wanderlust with P, der schon bald Anklang bei einem breiteren Publikum fand.

Pamela Spitz: Wanderlust mit Mister Parkinson. Meine Reisen in die Ferne und zu mir selbst, 288 Seiten, 18 Euro

Die Loewin Tania Blixen in Afrika von Tom Buk-Swienty

1913 besteigt eine 28-jährige Frau in Neapel die S/S Admiral mit Kurs auf Mombasa. Mit dieser Reise beginnt das große Abenteuer ihres Lebens. In Britisch-Ostafrika, dem heutigen Kenia, erfüllt sie sich vor allem auch diesen einen Traum: Sie baut die Karen Coffee Company Ltd. auf, eine Kaffeeplantage am Fuß der Ngong Hills in der Nähe von Nairobi mit rund 1000 Angestellten, die sie, fast vollkommen auf sich allein gestellt, 17 Jahre lang führt. 

Tom Buk-Swienty, preisgekrönter Historiker und großer Kenner der Geschichte der Familie Dinesen/Blixen, legt mit „Die Löwin“ seit knapp 40 Jahren die erste umfassende Biografie von Tania Blixen, der Autorin des Weltbestsellers „Jenseits von Afrika“ vor – basierend auf neuen Quellen.

Ich liebe das Original-Buch und noch mehr den Film, in den Hauptrollen Meryl Streep und Robert Redford, und habe ihn mehrmals angesehen. Als ich dann selbst in Afrika lebte, konnte ich die Emotionen, Schwierigkeiten und Erfolge der Tania Blixen gut nachvollziehen.

Als wahre „Löwin“ trotzte Tania Blixen Dürren, Krankheiten und Kriegen, nachdem sie mit der Karen Coffee Company das erste weiblich geführte afrikanische Großunternehmen im kolonialen Kenia gegründet hatte. Nach ihrer Rückkehr nach Dänemark entstand aus ihren Erlebnissen der Weltbestseller „Jenseits von Afrika“. Mitreißend erzählt Tom Buk-Swienty die akribisch recherchierte und prachtvoll illustrierte Lebensgeschichte von Tania Blixen, einer der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Dabei zeichnet er das vielschichtige Porträt einer emanzipierten Frau, die mit großer Leidenschaft versucht, gegen alle Widerstände ihren Traum zu leben.

Tom Buk-Swienty: Die Löwin. Tania Blixen in Afrika, 768 Seiten, 32 Euro.

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Entwicklungshilfe – nur Blabla oder was?

Entwicklungshilfe_Buch

Wir kennen die verheerenden Bilder aus Afghanistan aus den Nachrichten. Die militärische Unterstützung hat kapituliert. Und im Zuge dessen auch die Entwicklungszusammenarbeit. Erst mal raus aus dem Land. Mal sehen, was die Zukunft bringt! Afghanistan ist kein Einzelfall. Mali könnte folgen. Oder Kongo. Oder die Zentralafrikanische Republik … und, und, und …

Vieles liegt im Argen, vieles wird hinterfragt. Von uns, den Otto-Normalverbrauchern, von den Experten und von den Politikern! Staatliche wie auch private Entwicklungshilfe (im Fachjargon: Entwicklungszusammenarbeit) sind immer zweischneidige Schwerter und mit vielen Kontroversen behaftet.

Frank Bremer gehört zu den Experten. Und hat nun, meines Erachtens genau im richtigen Moment, ein Buch herausgebracht. Eben genau zu dem Thema. Es wird Diskussionen geben, denn er erzählt auch vom „Draußensein“, vom „Draußenleben“, eben diese Expat-Geschichten, die Kenner der Szene immer wieder selbst erlebten und nur allzu gut wissen. Vor Jahren war auch ich Entwicklungshelferin in Afrika. Vielleicht bin ich Frank Bremer einmal über den Weg gelaufen. Wir haben zur gleichen Zeit in Benin gelebt.

Worum geht es in Bremers Werk?

Seit 50 Jahren wird die klassische Entwicklungshilfe mit immer denselben Methoden und Ansätzen durchgeführt. Zeitlich begrenzte Projekte werden mit hohem Personal- und Finanzaufwand umgesetzt, ohne dass nach ihrem Ende von unabhängigen Instanzen der Erfolg hinsichtlich Nachhaltigkeit und Breitenwirkung überprüft wird. So fällt niemandem auf, dass sie fast immer nur Strohfeuer zünden und nur selten einen Beitrag zur Armutsminderung, zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur wirtschaftlichen Entwicklung vor allem der ländlichen Bevölkerung leisten, dafür aber Milliarden verschwenden. Entwicklungshilfe ist so nach einer zu Beginn guten Idee zu einem lukrativen Geschäft mit der Armut ausgeartet. Der Autor analysiert mit Sachverstand und Erfahrung 50 Jahre deutsche Entwicklungshilfe in Afrika, ihre Misserfolge und deren Gründe, aber auch ihre möglichen Chancen.

Zum Autor: Frank Bremer wurde 1949 in Hannover geboren. Studium der Ethnologie, Soziologie und Entwicklungsökonomie in Heidelberg. 1977 Dissertation über die Geschichte der Kakaoproduktion in der Elfenbeinküste. Ein Jahr Studium der französischen Kolonialarchive am Centre d’Etudes Africaine in Paris, 1977 Post-Graduiertenstudium am Seminar für Landwirtschaftliche Entwicklung (SLE) an der TU Berlin.

Seine Berufserfahrung: 1978 Assistent am Institut für landwirtschaftliche Beratung der Universität Hohenheim / 1978–1983 von der GTZ entsandte Fachkraft im Projekt „CARDER Atlantique“ (Ländliche Entwicklung in einer Region in Süd-Benin) / 1984–1986 Lehrkraft am SLE der TU Berlin / 1986–1991 Leiter des Projektes „Agro-Sylvo-Pastorale Entwicklung in der Region Tillaberi“ in Niger / 1991–1994 von der GTZ entsandter Berater am Landwirtschaftsministerium, Koordinator der GTZ-Projekte für landwirtschaftliche Entwicklung und Ressourcenschutz in Burundi / 1995–1999 unabhängiger Gutachter mit Missionen in über 30 Ländern in Afrika, Zentralasien, Karibik und im Indischen Ozean. Projektvorbereitungen und -evaluierungen vor allem in den Bereichen ländliche Entwicklung und Umwelt / 1999–2004 Koordinator für das Multi-Geber-Programm für „Schutz und Management der Nationalparks in Benin“ im GTZ-Auftrag in Benin / 2004–2014 Landesdirektor der GTZ (seit 2010 GIZ) in der Elfenbeinküste / seit 2014 Hotelier in San Pedro, Elfenbeinküste.

Frank Bremer: 50 Jahre Entwicklungshilfe. 50 Jahre Strohfeuer, 150 Seiten, Paperback, 16,90 Euro, ISBN 978-3-8301-18-7

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Freibadliebe: Mondseeinsel Kitzingen

 

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Ich habe ein Paradies ganz in der Nähe entdeckt, in dem ich noch nie war. Leider erst jetzt, wo der Sommer bald vorüber ist: Das Freibad auf der Mondseeinsel in Kitzingen. Was für ein klangvoller Name.

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Und so schön wie dieser klingt ist das Bad auch. Jetzt Anfang September gibt es kaum noch Badegäste, und ich habe fast die Schwimmbahn für mich allein. Auch gibt es eine Terrasse, auf der bequeme Liegen stehen, die Gäste kostenlos nutzen können. Und ein 10-Meter-Sprungturm lockt alle, die sich dem Adrenalinrausch ergeben wollen.

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Es gibt viele herrliche Freibäder in der Region Würzburg, in die ich gehe, so habe ich das Mondseeinselbad immer ein wenig vernachlässigt. Culpa Mia! Bis eine Schwimmfreundin mir vor wenigen Tagen sagte, dass wir da unbedingt mal hin müssen. Gesagt, getan!

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Das Bad ist noch bis 19. September geöffnet. Der Tageseintritt für Erwachsene beträgt 4 Euro, für Kinder 2,50 Euro und am Abend für alle 2,50 Euro. Also nichts wie hin, solange sich der Restsommer noch von seiner schönsten Seite zeigt.

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Freibad-Filmtipp: Beckenrand Sheriff

Freibad-Lesetipp: Anne de Lisle: Kopfüber ins Leben, 398 Seiten, Antiquariat, ab 1,99 Euro

Fotos: Sue Schlotti  

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Da Mariella: Panzanella

Mariella hat wieder mal eine lukullische Überraschung für Euch gezaubert. Ein einfaches aber leckeres Sommergericht aus der Toskana. Sie rät Euch, die Panzanella auch als Picknick an den Strand mitzunehmen. Falls Ihr kein Meer vor der Türe habt, könnt Ihr damit natürlich auch gerne ins Freibad. Die neidischen Blicke der umliegenden Badegäste werden Euch sicher sein!

Grappa
Heute möchte Mariella Euch ihr neues Familienmitglied vorstellen: Die Vizsla-Hündin Grappa.

Gönnt Euch doch nach der Panzanella ein gutes Schlückchen italienischen Grappa und stoßt damit auf Mariella und Grappa an. Salute!

DALL’ ITALIA CON AMORE

Ingredienti

FROM ITALY WITH LOVE

E’ una ricetta tipica toscana, protagonista della tavola in estate. 

E’ una ricetta del recupero: pane raffermo e verdure fresche dell’orto.

Semplicissima ma appetitosa più che mai. E’ un piatto freddo senza cottura. Perfetta come antipasto o come piatto freddo. Perché non portarla anche al mare da degustare sotto l’ombrellone?

Cover

Ingredienti

INGREDIENTI PER 4 PERSONE:

Pane toscano raffermo 400 gr

Cetrioli 200 gr

Cipolle rosse 100 gr

Olio extra vergine d’oliva q.b.

Basilico 6 foglie grandi

Aceto di vino bianco 60 ml

Acqua q.b.

Sale pepe q.b.

PREPARAZIONE:

In una terrina verso l’acqua e l’aceto bianco. (Foto 1)
Spezzo il pane in pezzi grossolani e lo trasferisco nella ciotola con l’acqua e aceto. (Foto 2)
Mescolo in modo che tutto il pane possa assorbire la bagna e lo lascio da parte. (Foto 3)
Passo preparazione delle verdure: taglio i pomodori a pezzi. (Foto 4)
Elimino la buccia dei cetrioli, li taglio a metà, poi in quarti e quindi in pezzi. (Foto 5)
Pulisco la cipolla e la affetto sottilmente. (Foto 6)
A piacere si può aggiungere anche del peperone verde. (Foto 7)
Sminuzzo ed unisco le foglie di basilico. (Foto 8)
Se piace si può aggiungere anche del tonno sott’olio, scolato.
Verso l’olio in abbondanza. (Foto 9)
Riprendo la terrina con il pane bagnato, lo strizzo e lo verso in una ciotola sminuzzandolo in piccoli pezzi. (Foto 10)
Aggiungo le verdure. (Foto 11)
Mescolo bene il tutto, regolo di sale e pepe. (Foto 12)
La panzanella è pronta! (Foto 13)

Consigli: Se ne avanza conservatela in frigo, il giorno dopo è ancora più buona!

BUON APPETITO!!!

Fotos: Enrico Brogiolo

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Der schönste Sommer seines Lebens

Freibad

Heute war ich im Freibad. In einem, das ich noch nicht kannte, mitten im bayerischen Spessart mit einer 50-Meter-Bahn. Das Wasser war noch sehr angenehm zum langen Schwimmen. Ich befürchte, dass der Sommer zu Ende geht und es (hoffentlich nicht) mein letzter Schwimmbad-Besuch war. Umso mehr lege ich Euch ein Buch ans Herz, in dem es um einen langen Sommer mit intensiven Freibad-Momenten geht.

Als erwachsener Mann läuft Frieder über einen Friedhof und erinnert sich. Er sucht nach einem bestimmten Grab. Wie ein Blitz überfällt ihm dabei der Gedanke an diese wundervollen Sommermonate vor langer Zeit, die ihn für immer geprägt haben.

Es sind die 1980er Jahre in einer Kleinstadt irgendwo in Bayern. Frieder ist jung, hat das Schuljahr nicht bestanden und wird zu seinem strengen Großvater verfrachtet, während der Rest der Familie in die Ferien fährt. Unter der Obhut des gestrengen Alten lernt Frieder Disziplin, denn alles hängt davon ab, die Nachprüfungen zu bestehen. Doch dann lernt er im Freibad Beate in ihrem flaschengrünen Badeanzug kennen. Und danach ist sein Leben ein anderes. Es gleicht nicht mehr dem, das er je kennengelernt hat.

Ich habe das Buch während eines Segeltörns gelesen, mit Blick auf das glasklare, türkis schimmernde Wasser der griechischen Ägäis und plötzlich waren all diese Erinnerungen wieder da: Auch ich war in den 1980er Jahren noch sehr jung und habe dieses Déjà-vu- Gefühl nachvollziehen können, aus einer sehr fernen Zeit, die es heute so nicht mehr gibt und auch nie wieder geben wird.

Ein Buch für Sommer-Fans und Schwimmbad-Enthusiasten und die Hommage an eine Zeit, die unwiederbringlich vorüber ist.

Ewald Arenz: Der grosse Sommer, 318 Seiten, 20 Euro.

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