Neuer Literaturstar aus Frankreich

Hélène Grémillon kürzlich bei einer Lesung in Würzburg.

Eine bedingungslose Liebe, die sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verliert. Eine junge Malerin, die für ihre Gönnerin ein Kind bekommt. Eine Frauenfreundschaft, die in Hass umschlägt.

Paris, 1975. Camilles Mutter ist bei einem Autounfall gestorben. Unter den Beileidsschreiben findet Camille einen rätselhaften Brief von einem Unbekannten, der die Geschichte einer jungen Frau erzählt: Von Annie, der großen Liebe des Verfassers. Camille glaubt an eine Verwechslung, doch in den nächsten Tagen kommen weitere Briefe. Sie erzählen von der jungen Malerin Annie und ihrer wohlhabenden Gönnerin, die seit langem vergeblich versucht, schwanger zu werden. Aus Dankbarkeit erklärt sich Annie bereit, ein Kind für sie zu empfangen und zur Welt zu bringen. Doch was gut gemeint war, wird bald zur Quelle von Eifersucht, Misstrauen und Hass, und irgendwann ist Annie spurlos verschwunden. Camille begreift allmählich, dass diese Geschichte aus den Briefen weit mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb ist.

Hélène Grémillons Debüt ist in Frankreich ein Bestseller und erscheint nun in mehr als zwanzig Ländern.

Hélène Grémillon: „Das geheime Prinzip der Liebe“, 356 Seiten, 19,99 Euro.

Zur Autorin: Hélène Grémillon  wurde 1977 in Poitou/Westfrankreich geboren, studierte Literaturwissenschaft, arbeitete als freie Journalistin, als Drehbuchautorin und Regisseurin und lebt heute mit dem Sänger Julien Clerc und ihrem gemeinsamen Sohn in Paris. „Das geheime Prinzip der Liebe“ ist ihr erster Roman, der mit dem Prix Roblès ausgezeichnet wurde.

Foto: sl

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