Und wieder einmal wird Spanien traurige Berühmtheit erlangen. Am 11. September 2012 findet, wie jedes Jahr, das wohl grausamste Stierspektakel Spaniens, die „Toro de la Vega“ genannte Stierhatz statt. Das diesjährige, zum Tode verurteilte Opfer heißt VOLANTE.
Dieses „Brauchtum“ gibt es seit 1584; es wird alljährlich am zweiten Dienstag im September in der spanischen Stadt Tordesilla begangen. Beim “Toro de la Vega” (Stier der Flußaue) wird ein Stier von hunderten Männern gehetzt, in die Enge getrieben und per Lanzenstich getötet. Derjenige der letztendlich das Leben des Stiers beendet, darf ihm den Schwanz abschneiden und die Trophäe auf seine Lanzenspitze stecken.
Schafft der Stier es, an einem bestimmten, festgelegten Punkt hinter die Flußaue zu kommen, kann er begnadigt werden, angeblich konnten sich schon einige wenige Stiere retten, doch diese starben trotzdem an den schrecklichen Wunden die man ihnen während der Hetzjagd zugefügt hat. Diese Stierhatz wurde im Jahre 1980 als touristisch wertvoll anerkannt.
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