„Geboren und aufgewachsen bin ich in Hamburg. Nachdem ich eigentlich mehr aus einer Laune heraus an der Aufnahmeprüfung an einer Schauspielschule teilgenommen habe und prompt angenommen wurde, habe ich mein Kunststudium aufgegeben und mich fortan dem Theater gewidmet. Ich habe dann sehr schnell festgestellt, dass dies für mich der ideale Wirkungsbereich ist, in dem ich all meinen kreativen Neigungen am Besten gerecht werden kann.
Es folgten Engagements an verschiedenen Bühnen in München, Augsburg, Karlsruhe und Hamburg, und ich stand in diversen Rollen vor der Kamera, bis ich mich 2005 zum ersten Mal an eine eigene Theaterinszenierung gewagt habe.
Für das Landestheater Dinkelsbühl habe ich dann meine ersten Stückbearbeitungen als Auftragsarbeiten verfasst. Seit ein paar Jahren habe ich auch mehrere eigene Stücke geschrieben, die hier zur Uraufführung gekommen sind, wie zuletzt „Elvis – the King is back“.
Vor vier Jahren folgte dann mein erstes Kabarettprogramm „Meeresrauschen“ und kurz darauf die „Mordskerle“, mit denen ich immer noch durch Deutschland toure.
Als ich vor drei Jahren zum ersten Mal die Galerie auf Zeit mit initiierte und dort meine Bilder ausstellte, schloss sich für mich ein weiterer Kreis.“
„Kunst und kreatives Denken sind für mich die Hauptkriterien, die unser Dasein über das einer Ameise hinausheben. (Wenn man vielleicht einmal davon absieht, dass wir ein Krankenkassensystem haben.) Dass das menschliche Streben trotzdem überwiegend auf die Steigerung des Bruttosozialproduktes ausgerichtet ist, ist daher bei einer Beobachtung aus größerer Distanz sehr unterhaltsam.“
12 Fragen – 12 Antworten
Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?
„Hamsters“ von den Tiger Lillies. Hinter dem harmlosen Titel verbirgt sich ein sehr böses, aber auch sehr lustiges Lied, das klingt, als hätten sich Dame Edna und die Monty Pythons zum Songwriting getroffen.
Ihr Lieblingsbuch?
Das wechselt gelegentlich. Derzeit ist es „Eine Frage der Zeit“ von Alex Capus.
Ihr Lieblingsfilm?
„Gefährliche Liebschaften“. Es ist unverzeihlich, dass Glenn Close dieses Jahr schon wieder keinen Oscar bekommen hat.
Ihre Lieblingsküche?
Die, in der gut gekocht und nicht gefilmt wird.
Ihr Lieblingsreiseziel?
Frankreich.
Ihr Haustier?
Poirot, ein schwarzer Hütehund-Mischling.
Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?
Das Meer. Immer das Meer. (Gerne am Rande der Prärie.)
Ihr erstes Auto?
Ein roter Peugot 206.
Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?
Mit Käpt’n Kirk.
Was haben Sie immer dabei?
Mein loses Mundwerk.
Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?
Die Menschen könnten ein bisschen netter zueinander sein und sich mehr um ihren eigenen Kram kümmern.
Ihr Lebensmotto?
Ich würde niemals etwas so Großartiges, Einzigartiges, Unvollkommenes und absolut Sinnloses wie mein Leben unter den kümmerlichen Schatten eines Mottos stellen. Das wäre anmaßend, dumm und vor allen Dingen undankbar.
Bühnenfotos: Hans von Draminski/Landestheater Dinkelsbühl
Frank Piotraschke als Elvis in „Elvis – The king is back“.
https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/07/01/elvis-im-landestheater-dinkelsbuhl-bis-5-august/
Neue Komödie von Frank Piotraschke im Landestheater Dinkelsbühl ab 6. Februar 2013:
THAT’S AMORE
Man darf gespannt sein!
www.landestheater-dinkelsbuehl.de

