Bright Orange, Sant Cebrià de Vallalta, August 2012
Foto: C. Waggershauser
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Wolke


Was für eine Überraschung!!! Das ist mein Becky, benannt nach Beckham. Inzwischen ist er fünf Jahre alt, Becky. Nicht Beckham. Wenn ich daran denke, wie ich ihn fand. Ich arbeitete einmal pro Woche in einem Tierheim (Spanien), es wurde eine blonde Katzenmutter mit funf blonden
Katzenbabies abgegeben. Alle wurden sofort adoptiert, ausser einem kleinen Welpen. Knapp zwei Monate alt. Niemand kümmerte sich um ihn, es war kalt, es regnete und dieses kleine hilflose Würmchen zitterte vor Angst und vor Kälte, immer in eine Ecke gedrückt, seiner Mutter und Geschwister beraubt. Das Kätzchen wurde krank, sehr krank.
Als ich an einem meiner Arbeitstage wieder ins Tierheim kam, sah ich das kleine inzwischen schmutzige und nasse Bündel Kätzchen mit triefender Nase und schwer entzündeten Augen fast leblos in einer Ecke sitzen. Ich schnappte es, rannte zum Tierheim eigenen Tierarzt, der sah es an und meinte lapidarisch: Da ist nichts zu machen. Lass es in Ruhe. Es wird sterben. Wie bitte??? Ich liess die Arbeit Arbeit sein, fuhr mit Höchstgeschwindigkeit mit dem kranken Kätzchen zu meinem Tierarzt in die Stadt. Es folgten kritische Tage und Nächte, doch Becky schaffe es. Er wollte leben, er gab sich nicht auf. Und wie man sehen kann, erfreut er sich bester Gesundheit.
Über das Thema Tierheim und dessen Tierarzt …… da könnte ich eine Weile lang darüber plaudern. Nach fünf Monaten gab ich diese Arbeitsstelle auf. Ich hatte inzwischen sechs Kilo verloren und kam aus den Tränen nicht mehr heraus. Nachdem ich diesen Leuten an den Kopf geworfen habe, was ich von ihrer Leitung und der Behandlung, die sie den ihnen anvertrauten Tieren zukommen lassen, habe ich diesen Ort nicht mehr betreten. Dort musste ich bitter erfahren, dass nicht überall Tierschützer drin ist wo Tierschützer draufsteht.
Ende gut, alles gut für Becky. Was für eine rührende Geschichte! Wer von Euch hat noch eine Geschichte zu erzählen? Tierschicksale gibt es ja genug.