Die Pferdehölle von Marbella

Tierschützerin Caroline Waggershauser berichtet aus Spanien:

18 Pferde verhungern im noblen Marbella. Ihr Besitzer hat sich aus dem Staub gemacht und sie schutzlos zurückgelassen. Ein paar Tierschützer kümmern sich. Neun Euro für einen Ballen Heu, einen Tag ohne Hunger …

„Mit Heuballen allein ist es nicht getan, doch es gibt uns Zeit, in
Spanien Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, damit die Bürokratie
endlich einschreitet, die Pferde beschlagnahmt und sie auf verschiedenen
Pferderettungshöfen in Sicherheit bringt.“

C. Waggershauser

Mehr Infos hier: http://www.diez-centimos.com/das-fest-der-liebe/

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Journalistin aus Leidenschaft, Tierschützerin mit Hingabe und neugierig auf das Leben. Ich stelle Fragen. Ich suche Antworten. Und ab und zu möchte ich die Welt ein Stückweit besser machen ... Manchmal gelingt es!
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1 Response to Die Pferdehölle von Marbella

  1. Avatar von Caroline Waggershauser Caroline Waggershauser sagt:

    Danke für die Veröffentlichung, liebe Sabine.

    Den ganzen Tag sitze ich schon am PC, der schon fast qualmt, der Arme. So sehr haue ich in die Tasen. 🙂 Hab einiges erreicht. Der Pferderettungshof CyD Santa Maria http://www.asociacioncydsantamaria.es/cyd-german/ wird sich nun doch der Sache annehmen. Vor drei Monaten hatten sie abgelehnt, zu viele Pferde zu versorgen, kein Geld, keine Medikamente, kein Futter, kein Kraftstoff für den Rettungslaster.

    Doch wir kennen uns, ich bat sie inständig, sich doch um die 18 hungernden Pferde zu kümmern, nicht nur um deren Mägen und Gesundheit, sondern auch um deren rechtliche Lage. Die Leute von CyD haben langjährige Erfahrungen in Pferderettungen, daher wissen sie, wo es langgeht.

    Auch mein Kontakt in Madrid zum Hauptkommisariat des SEPRONA (Naturschutzpolizei, Arm der Guardia Civil) hat schon geantwortet und wird ein Auge auf die Angelegenheit haben und seine Kollegen in Marbella dazu anhalten, die Sache flott zu bearbeiten. Nun, warten wir mal ab, was in diesem Fall „flott“ heisst. Spaniern muss man ständig Feuer unter dem Hintern machen.

    Zwischenzeitlich konnte ich auch schon Kontakt zu Stefanie Sommer, einer Deutschen, die die Pferde regelmässig füttert, jetzt aber auch zu Weihnachten zurück in die Heimat fährt, herstellen. Sie versucht eine Fütterungsrunde unter den Einwohnern dieser Wohnsiedlung aufzubauen, die dann die Pferde während ihrer Abwesenheit durchfüttern.

    Was natürlich kein Dauerzustand ist. Es muss schnell gehandelt werden, die Pferde müssen an einen sicheren Ort gebracht werden, wo sie entsprechend versorgt werden. Vor allem tierärztlich. Einige Stuten sind schon wieder trächtig, was in ihrem Zustand einen möglichen Tod durch Schwäche bei der Geburt zufolge haben könnte.

    Was die Pferde und deren freiwilligen Pfleger ganz schnell brauchen ist Futter. Heuballen. Ein Pferd frisst pro Tag einen Heuballen. D.h., 18 Heuballen pro Tag werden mindestens benötigt. Bitte, liebe Leser, nur 9 Euro. 9 Euro für einen Heuballen. 9 Euro fürs Überleben. Solange bis die Pferde von der Polizei beschlagnahmt werden und nach Santa Maria gebracht werden können.

    Herzlichen Dank schon im Voraus!!!!!!!!

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