Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun
Info: Katzen-Patenschaften
Caroline erzählt:
2010 bat mich ein Nachbar, ob ich aus dem Hinterhof seines Friseursalons eine Katzenmutter mit ihren Welpen holen könnte, bevor sie vom Hausbesitzer ertränkt würden. Ich betrat den dunklen Schuppen mit Fangnetz, Boxen und Futter. Die Mutter zu fangen war ein Leichtes. Die kleinen Welpen jedoch, vielleicht sechs Wochen alt, entwischten mir in alle möglichen Ecken und Schlupflöcher.
Doch ich bekam alle fünf zu fassen, sie wurden gleich entsprechend entfloht und entwurmt, dann ging es in ihr neues Heim. Dort einmal angelangt, sah sich die Mutterkatze erschrocken um und traute sich nicht aus der Box heraus. Als aber ihre Kleinen das Futter rochen, waren sie nicht mehr zu halten. Neugierig krabbelten sie aus der Box und fielen über den Futterteller her.
Sie stellte sich dann aber als an Menschen gewöhnte Katze heraus. Ganz verschmust und überglücklich zeigte sie sich, endlich an einem sicheren Ort und nicht mehr mitten in der Stadt dem Verkehr und unbekannten Menschen ausgesetzt. Von ihren fünf Welpen zeigten sich alle neugierig dem Menschen gegenüber, doch ein richtiges Vertrauen fassten sie bis auf eine Katze nicht. Mutti lebt frei im Garten, kommt ins Haus, wenn ihr danach ist. Am liebsten schläft sie zusammengerollt zwischen den Sofakissen.




