Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun
Info: Katzen-Patenschaften
Caroline erzählt:
Rara gehörte zu der Kolonie des Sportgeländes, die sich erst einfangen ließ, als sie schon hochschwanger war. Noch in der gleichen Nacht brachte ich sie in einer Transportbox zur Klinik, wo sie noch am gleichen Morgen operiert werden sollte. Während zwei Tage hörte ich nichts von der Klinik, ich nahm an, dass sie operiert worden war, sie aber noch zur Beobachtung in der Klinik blieb. Sie war ja hochschwanger, ein Zeitpunkt, zu dem ein Unterbrechen der Trächtigkeit sogar lebensgefährlich werden könnte.
Am dritten Tag erhielt ich einen Anruf der Klinik, man hatte die Katze an diesem Morgen operieren wollen, aber sie hatte auf dem OP-Tisch ihre Jungen geboren. Ich war sprichwörtlich von den Socken. Wieso hatte man so lange gebraucht um diese Straßenkatze zu operieren?
Als ich ein wenig nachforschte, kam heraus, dass man die Katze in der Box in eine Abstellkammer gestellt und sie dort vergessen hatte. Man kann sich den absoluten Stress der werdenden Mutter vorstellen. Eingesperrt in einer kleinen Box in einer dunklen Kammer, in die kein Lichtschein drang. Ohne Futter, ohne Wasser.
Sicher hat dieser Zustand die Geburt ihrer Welpen ausgelöst, die nun natürlich kein Tierarzt töten wollte. So fuhr ich wütend zur Klinik und holte die frischgebackene Mutter mitsamt ihren vier winzigen Sprösslingen ab. So hatte ich vier neue Probleme, um die ich mich kümmern musste. So war das nicht gedacht.
Inzwischen lebt Rara frei im Garten, zusammen mit ihren Sprösslingen. Allerdings will sie mit Menschen nicht viel zu tun haben. Nur wenn sie Hunger hat, streicht sie mir um die Beine. Weiter will sie keinen Kontakt mit mir haben.




