
Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun
Info: Katzen-Patenschaften
Caroline erzählt:
Gegen 23 Uhr in einer Sommernacht 2009 kam mein Sohn atemlos von der Gassirunde zurück: Er habe ein Katzenbaby entsetzlich schreien hören. Sofort schnappte ich alles, was man zum Katzenfang braucht und wir rannten los. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein winziges Katzenbaby handelte, das jemand unter einem Kaktus ausgesetzt hatte. Dieses kleine Etwas schrie aus Leibeskräften, und so konnte mein Sohn es trotz dem Lärm des Straßenverkehrs und dem fröhlich südländischen „way of life“ der Spanier ausmachen.
Mit der Taschenlampe rutschten wir den Abhang, der voller Kakteen war, entlang, immer dem Stimmchen entgegen. Mein Sohn kroch halb unter einen großen Kaktus und kam mit dem inzwischen vor Schreck verstummten Katzenbaby heraus.
Im Eilschritt ging es nach Hause, schnell wurde ein Fläschchen mit Katzenbabymilch zubereitet, die dieses winzige Wesen hungrig Tropfen für Tropfen aus der Spritze schluckte, während Katze Mami, die Essenz des Mutterseins, uns aufmerksam beobachtete. Sie konnte es kaum erwarten, sich endlich um den Kleinen zu kümmern. Sie trug ihn im Maul in ihr Versteck, wo das Babykätzchen erst mal gründlich gesäubert wurde. Danach schlief es gut behütet an Mamis warmem Bauch ein.
Inzwischen ist aus dem Findling ein stolzer und äußerst hübscher Kater geworden, der gerne in der Sonne liegt. Er ist sehr anhänglich, lockt mich oft, damit ich komme und ihn mit Streicheleinheiten eindecke.

