Kaum ein anderer Regisseur hat mit seinen Filmen sowohl das Publikum als auch die Kritiker zu vergleichbaren Begeisterungsbekundungen verleitet wie Stefan Schwietert. Seinen Kinofilmen A TICKLE IN THE HEART (1996), EL ACORDEON DEL DIABLO (2000), DAS ALPHORN (2003), ACCORDIAN TRIBE (2004) und seinem jüngsten Film HEIMATKLÄNGE (2007) wird „betörende Musikalität“, „formales Brio“, „verführerische Bildlichkeit“ und „mitreißender Zauber“ bescheinigt. So nuanciert die Beurteilung seiner Filme ist, so schwer fällt es, sie einzuordnen. Die Bezeichnung „dokumentarische Musikfilme“ scheint als Genreklassifizierung zu kurz gegriffen für diese unvoreingenommenen Entdeckungsreisen zu den bzw. in die Klangwelten am anderen Ende der Welt oder vor der heimatlichen Haustür. Stefan Schwieterts Filme gehen über die Grenzen von Form (Dokumentarfilm) und Inhalt (Musik) weit hinaus – aus Lust am Verweben von inszenatorischen und dokumentarischen Ebenen und der Passion für all das, was sich hinter der Musik verbirgt: die Menschen, die sie entstehen lassen, die Kultur, in der sie verwurzelt ist und die Geschichte, die sie beeinflusst.
12 Fragen – 12 Antworten
Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?
„Over the Rainbow“
Ihr Lieblingsbuch?
„Cloud Atlas“
Ihr Lieblingsfilm?
„Eins, zwei, drei“
Ihre Lieblingsküche?
Vietnamesisch
Ihr Lieblingsreiseziel?
Bali
Ihr Haustier?
Katze
Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?
Palmenstrand
Ihr erstes Auto?
Toyota Corolla Coupé
Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?
Mit meiner Frau.
Was haben Sie immer dabei?
Meine Lesebrille.
Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?
Ewige Gesundheit.
Ihr Lebensmotto?
Schlafen kann ich, wenn ich tot bin.
Musikfilme von Stefan Schwietert:
filmmuseummünchen2010
Film: Balkan Melodie


