Heute ist der Internationale Tag der Pressefreiheit. Meinungs- und Pressefreiheit ist eine entscheidende Voraussetzung für nachhaltige demokratische Entwicklung. Nach Zahlen der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ wurden weltweit im letzten Jahr fast 140 Menschen wegen ihrer Texte, Bilder oder Videos getötet. Dabei waren mehr als ein Drittel der Opfer keine klassischen Journalisten, sondern publizierten in Bürgerradios, Blogs und den sozialen Medien wie Facebook und Twitter. Zuletzt hatten sich einige Länder in der Presse- und Meinungsfreiheit deutlich verbessert, zum Beispiel Myanmar, Malawi und die Elfenbeinküste.
Rohe Gewalt gegen Medienschaffende ist nicht die einzige Bedrohung. Die Mittel der Einflussnahme reichen von Erpressung und willkürlichen Verhaftungen über Bestechung bis hin zu Gesetzen, die Berichterstattung über bestimmte Themen und Personen erschweren. Auch wirtschaftlicher Druck auf Medienhäuser und eine prekäre finanzielle Situation von Journalisten gefährden die Pressefreiheit. Umso wichtiger ist dieser Tag heute am 3. Mai, der von den Vereinten Nationen symbolisch erstmals 1994 etabliert wurde.


