Asiatische Schwarzbären, wegen des goldfarbenen Halbmondes auf ihrer Brust auch Mondbären genannt, werden seit Jahrtausenden wegen ihrer Galle getötet. Sie wird in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. Heute stimmen viele Mediziner zu, dass Bärengalle leicht durch Kräuter ersetzt werden kann. Doch die Mondbären werden weiterhin in Käfigen eingesperrt, die kaum größer sind als sie selbst und ihre Galle wird gemolken. Sie haben keinen freien Zugang zu Wasser und werden bewusst hungrig gehalten, weil ein hungriger Bär mehr Gallensaft produziert. Der Prozess des Galleabzapfens wird in China durch rostige Metallrohre durchgeführt. Zahlreiche Bären wurden bereits gerettet, dank der oft monatelangen medizinischen Versorgung durch die Tierschutzorganisation Animals Asia.
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Fotos: Animals Asia Foundation






Das ist ja furchtbar! Ich kann es einfach nicht fassen, wie der Mensch nicht aufhören kann, so viel Leid anzurichten! Es ist ein Verbrechen Tiere einzusperren, ihnen ihren natürlichen Lebensraum gewaltsam zu entreißen und ihnen ein solch grauenhaftes Leben zu geben! Erschütternd, dass dieses Grauen weiter bestehen bleibt. Das letzte Bild vom Rettungszentrum ist ein kleiner Lichtblick. JEDER, der in seiner Umgebung Unrecht sieht, sollte sofort handeln. Wie würde die Welt dann aussehen?
Danke Anette, für Deinen aufrichtigen Kommentar. Du hast Recht, es ist so wichtig, gerade diese Dinge, die doch weitgehend unbemerkt passieren, aufzudecken und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich denke, in dieser Hinsicht leistet die Animals Asia Foundation hervorragende Arbeit.