Tag der Pressefreiheit

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Heute ist der Internationale Tag der Pressefreiheit. Nach jüngsten Schätzungen der Nichtregierungsorganisation Freedom House leben noch immer mehr als die Hälfte aller Menschen weltweit in Ländern mit eingeschränkter Medien- und Meinungsfreiheit. Die freie Berichterstattung in den Medien und die Möglichkeit, seine Meinung ohne Furcht vor Repressalien äußern zu können, gehören zu den Grundvoraussetzungen für nachhaltige, demokratische und menschliche Entwicklung.

Weltweit werden jedes Jahr Menschen wegen ihrer Texte, Bilder oder Videos bedroht, entführt oder getötet werden. Im vergangenen Jahr wurde die Pressefreiheit in vielen Ländern durch Kriege und Krisen gefährdet: In Syrien werden Menschen, die über die Lage im Land berichten, von allen Seiten angegriffen. Im Südsudan wurden kleine Fortschritte wie der Aufbau neuer Radiostationen durch die erneuten bewaffneten Auseinandersetzungen zunichte gemacht. In Afghanistan wurden gerade in jüngster Zeit vermehrt Journalistinnen und Journalisten Opfer tödlicher Attacken und auch in der Ukraine ist es gefährlich, über die Krise zu berichten.

Menschen, die sich im Internet oder in anderen Medien äußern, riskieren oft ihr Leben. Aber auch Korruption, Armut und fehlende Bildungschancen verhindern, dass die Bürgerinnen und Bürger ausgewogene und unabhängige Informationen erhalten. Insbesondere die Landbevölkerung hat in vielen Ländern keinen Zugang zu unabhängiger Information und kann bei politischen Entscheidungen nicht mitreden.

 

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