Ja, warum denn auch nicht? Denn: Freunde kann man überall finden! So, das ist also mein Statement.
Freundschaften sind im digitalen Zeitalter schnell und unkompliziert geknüpft. Nur zwei Klicks und schon ist die neue Bekanntschaft, der Kollege oder der in Vergessenheit geratene Kumpel aus der Jugendclique zum Freund geworden. Wirklich?
Ich habe schon Menschen im Internet kennengelernt, die zu Freunden und Freundinnen geworden sind. Auf einige bin ich durch ihre Blogs aufmerksam geworden, auf andere durch ihre Beiträge, die mir gut gefallen haben. Oder man lernt sich auf Partys, Treffen, Pressereisen kennen und ist sich auf Anhieb sympathisch. Zum richtigen Kennenlernen reicht dann meist die Zeit nicht. So verabredet man sich eben zu einem virtuellen Wiedersehen. Damit ist man auch sehr schnell weiter und wieder in Kontakt.
Aber Online-Kontakte funktionieren nur dann gut, wenn man sich nach einer Weile auch mal persönlich trifft. Was bei Facebook als „Freundschaft“ bezeichnet wird, ist meiner Meinung nach keine Freundschaft sondern ein Kontakt. Aber das sehen andere vielleicht ganz anders. Für mich ist letztlich schon das Persönliche auschlaggebend, ob ich jemand zu meinen Freunden zähle oder nicht.
Meines Erachtens entwickelt sich die Freundschaft, Beziehung oder Bekanntschaft ohne ein Treffen kaum weiter. Ausnahmen können aber auch hier die Regel bestätigen. Ich finde meistens im Internet den ersten Kontakt zu einer mir interessanten Person. Was weiter ist, entscheide ich dann von Angesicht zu Angesicht. Zugeben muss ich, dass aus einigen meiner Facebook-Kontakte richtig gute Freundschaften entstanden sind.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren Internet-Bekanntschaften gemacht? Ich bin schon sehr gespannt, was Ihr dazu berichtet!


Ich würde auch sagen, in Facebook sind es in Wirklichkeit keine Freunde sondern allenfalls Kontakte, es sei denn, man kennt sich persönlich.
Ich denke auch, dass sich „richtige“ Freundschaften nur auf der Basis persönlicher Kontakte entwickeln können. Sonst kann es leicht passieren, dass ich mir aufgrund vieler verschiedener Eindrücke, die ich von meiner Internetbekanntschaft nur bei Facebook oder auf dem Blog gesammelt habe, ein Bild zusammensetze, dass mit der wahren Person nur wenig gemeinsam hat. Außerdem ist es mir wichtig, die Stimme zu hören, die Mimik und Gestik kennenzulernen – halt all das, was einen Menschen, einen Freund oder eine Freundin ausmacht.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
von Nachos Leinenhalter Achim
Wenn man es schafft, vom Internet ins real life zu kommen, dann stehen die Chancen gut, dass man sich auch dort gut versteht. So kann aus einem Kontakt eine Freundschaft werden.
Das schafft man meistens nicht, wegen der Entfernung schon mal, und die, die nicht so weit entfernt sind, die wollen nicht, jedenfalls bei mir. Ist mir auch recht.
Genau! Und man soll ja auch mit seiner Energie Haus halten, für die, für die es sich lohnt!
Das ist schade. Ich habe schon mehrere Menschen via Internet kennengelernt, die hinterher zum Teil extreeeeem wichtig für mich geworden sind 🙂
Mir geht es ähnlich, liebe Anjaaa!
Schönen Wochenstart.
LG
Sabine
Dir auch einen Super-Montag!
Danke für Eure Ansichten, wir sehen das mit den Internet-Freundschaften ja alle sehr ähnlich.
LG
Sabine
ja nur für die, die es wert sind. viele sind es nicht
nur einer war für mich wichtig virtuell, der ist jetzt tot