
Es ist vielleicht sogar mein Lieblingsbad in Budapest: Das Széchenyi. Das mag daran liegen, dass einige der Gäste im Außen-Schwimmbecken Schach spielen. Ja, Schach! Und es hat so etwas richtig Nostalgisches. Das liegt vielleicht am Renaissance-Stil, aber nicht nur. Da gibt es auch noch eine ganz besondere Atmosphäre, die an die vielleicht doch ganz gute alte Zeit erinnert!
Ach, lass ich jetzt einfach mal die Umschreibungen. Vielleicht habt Ihr ja Lust, bei einem Budapest-Besuch selbst mal dieses ganz besondere Flair zu entdecken. Und übrigens, erbaut wurde das Bad zwischen 1909 und 1913 von den ungarischen Architekten Gyözó Czigler und Ede Dvorzsák in Schönbrunn-Gelb. 1926 wurde es um einen weiteren Flügel ergänzt.
Der gesamte Komplex besteht aus drei Außenbecken sowie vielen Thermal- und Dampfbecken innen. Das ganze Jahr über kann man dank der hohen Temperaturen draußen baden. Vor allem unter einem kristallklaren Nachthimmel und vielleicht mit ein wenig Schnee, genau dann, wenn Ihr vorhabt, Budapest im Winter zu besuchen. Ja, genau, und einige Gäste können sogar im Außenbecken Schach spielen! Sie sitzen dabei stundenlang im Wasser, ganz ins Spiel versunken, während um sie herum der Dampf aufsteigt. Das Széchenyi – wirklich ein Top-Programmpunkt für Euren Budapest-Besuch!
Heilindikationen:
Degenerative Erkrankungen der Gelenke
Chronische und halbakute Gelenkentzündungen
Orthopädische Behandlungen und Unfallnachbehandlungen
Öffnungszeiten:
Schwimmbad: 6 -22 Uhr; Dampfbad: 6 -22 Uhr; Thermalbad: 6 -19 Uhr. Keine getrennten Badezeiten.


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