Getting older

SabineWEB-8128-2Truth is, we are getting older. You will never be as young as you are right now. Before it’s too late, take the plunge. Go out and see the world, learn from different cultures, experience new traditions, speak another language. Try new things. Change. Live. Learn.

Photo: Nicola Mesken

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Neue Reportage: Das Gesundheitspersonal der Zukunft

Im ugandischen Nyenga werden junge Leute auf medizinische Berufe vorbereitet.

Im ugandischen Nyenga werden junge Leute auf medizinische Berufe vorbereitet.

Diese Reportage erschien am 30. September 2014 bei der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA).

Am 5. Oktober war der Welttag der Lehrerinnen und Lehrer. Damit soll auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe weltweit hingewiesen und ihr Ansehen verbessert werden. Schwester Regina ist Lehrerin und leitet zugleich die Ausbildungsstätte für Krankenschwestern, -pfleger und Hebammen eines Krankenhauses in Zentraluganda.

„Für mich ist es der schönste Beruf der Welt“, sagt die dem Franziskanerorden zugehörige Nonne. „Es freut mich immer wieder, wenn die Schüler ihre Prüfungen bestehen. Denn dann hat sich mein Einsatz gelohnt.“

Die zierliche Frau wartet, bis die Schülerinnen und Schüler Platz genommen haben. Augenblicklich verstummen die jungen Leute aus Respekt vor der Lehrerin. Schwester Regina kann mit dem Unterricht beginnen. Sie geht an die Tafel. Anatomiestunde. Auf ihre Fragen hin recken sich viele Finger in die Luft. Schulalltag in Afrika: Jeder von ihnen möchte zuerst antworten. Die jungen Leute tragen farbige Schuluniformen. Weiß tragen die Anfänger. Sie haben sich noch auf keine Berufsgruppe festgelegt. Spätere Krankenschwestern und –pfleger tragen Grün, während die zukünftigen Hebammen in Blau gekleidet sind.

Die jungen Leute tragen farbige Schuluniformen.

Die jungen Leute tragen farbige Schuluniformen.

Farbige Schuluniformen

Rodgers Klamani kommt zuerst an die Reihe. Er strahlt. Seine Antwort ist richtig. Der 26-Jährige fällt durch seine gepflegte grüne Schuluniform auf. Er möchte Krankenpfleger werden. Schwester Regina fragt ihn, wo er später einmal eingesetzt werden möchte. Der Ort ist dem jungen Mann egal. „Hauptsache, ich kann den Menschen helfen!“ Extra wegen der Schule sei der 26-Jährige aus dem Westen Ugandas gekommen. „Sie hat einen sehr guten Ruf. Ich bin sehr stolz darauf, genommen worden zu sein.“ Denn einfach sei das nicht. Die Aufnahmeprüfung gehört zu einer der schwierigsten des Landes.

Hinter ihm sitzt Robinah Nabutsale. Ihr Schürzenkleid ist aus leuchtendem Blau. Sie hat sich für den Beruf der Hebamme entschieden. Ausschlaggebend war der Tod ihrer jüngsten Schwester, die bei der Geburt gestorben ist. Bei ihrer Mutter gab es Komplikationen schon während der Schwangerschaft und schließlich auch bei der Geburt. Sie schaffte es nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus. Robinah erinnert sich nicht gerne an das Ereignis vor acht Jahren, das die Familie verändert hat. „Meine Mutter ist nicht mehr die, die sie einst war.“ Depressiv, traurig, manchmal kaum ansprechbar, beschreibt die Tochter ihren Zustand. „Ich möchte zukünftigen Müttern helfen“, sagt sie bestimmt. „Deshalb bin ich hier.“

Noch ein Jahr muss sie die Schulbank drücken, dann schreibt sie die Abschlussprüfung. „Am liebsten möchte ich später im Osten Ugandas arbeiten. Nicht allzu weit entfernt von meiner Familie in Bududa“, wünscht sie sich. Jetzt darf sie alle sechs Monate nach Hause. „Ich habe Heimweh“, sagt die 21-Jährige, deren Lieblingsfach Anatomie ist.

Robinah Nabutsales Lieblingsfach ist Anatomie.

Robinah Nabutsales Lieblingsfach ist Anatomie.

Lange Geschichte

Die Ordensschwestern vom St. Francis-Krankenhaus in Nyenga sind stolz. Sie können auf eine über 80-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Alles begann mit der irischen Nonne Mary Kevin Kearney, die an der Stelle des heutigen Krankenhauses ursprünglich eine Zuflucht für Leprakranke errichtete. In den Hütten lebten damals die Kranken bis sie starben und wurden – so gut es ging – versorgt. Medikamente zur Behandlung gab es kaum, zumindest nicht in einem Land wie Uganda.

„Das Gebäude der Ausbildungsstätte war von 1965 bis 1998 eine Grundschule für die Kinder von Leprakranken“, sagt Schwester Regina. „Sogar einen Priester hat unsere Schule hervorgebracht. Er studiert zurzeit in Nairobi. Seine Eltern leben ganz in der Nähe“, sagt sie stolz. Auch viele andere ehemalige Schüler hätten gute Berufe erlernt. „Mechaniker, Elektriker, Apotheker“, ergänzt Sozialarbeiter Moses Kawikizi. „Eine unserer ehemaligen Schülerinnen leitet heute sogar die Frauen-Pfadfindergruppe ganz Ostafrikas.“

„Ich lege viel Wert darauf, dass auch die Vermittlung von Leprakenntnissen in den Lehrplan integriert wird“, sagt Experte Dr. Joseph Kawuma. Er arbeitet im Landesbüro der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe in der Hauptstadt Kampala und ist oft in Nyenga. „Darauf bestehe ich“, sagt der Spezialist, der auch als Lepra-Berater für die Weltgesundheitsorganisation tätig ist. Schwester Regina verkündet die Mittagspause. Rodgers und Robinah machen sich gemeinsam mit ihren Mitschülern auf den Weg nach draußen, geordnet in Gruppen nach weißen, blauen und grünen Schuluniformen.

Fotos: Enric Boixadós

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Memories of Summer 2014

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Gastautor Jules Lemou: Fièvre à virus Ebola

Ebola ist in Westafrika weiter auf dem Vormarsch. Jules Lemou ist Journalist und lebt in Togo. Ich habe ihn gebeten, mir ein update zu schreiben. Togo hat noch keine Ebola-Fälle, aber die Behörden sind wachsam. Meine Kooperation mit Jules hat sich während meiner Reise durch Westafrika im Frühjahr 2014 ergeben.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADes actions de prévention sont menées au Togo

L’épidémie de la fièvre à Virus Ebola, qui a apparu depuis le mois d’Avril 2014 dans certains pays de l’Afrique Occidentale notamment en Guinée (Conakry), en Sierra-Léone et Libéria, continue d’inquiéter et de créer la psychose au sein des populations. Au Togo, aucun cas n’est encore enregistré mais la peur et la méfiance sont générales.

En effet, plusieurs actions et mesures préventives sont mises en place par le gouvernement pour éviter à la population togolaise la contamination. Etant donnée que les portes d’entrée de la maladie peuvent être des frontières terrestres, le port ou l’aéroport, les mesures et dispositions prises consistent à un certains nombre de contrôle des passagers. Aussi est-il question de mettre en place des stratégies pratiques et efficaces pour aider à prévenir le mal avec des moyens matériels ainsi que la gestion des informations, la sensibilisation des populations de façon concertée à travers tout le pays.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAToutes les actions qui se mettent en place sont encouragées par le chef de la délégation de l’Union Européenne au Togo, M. Nicolas Berlanga-Martinez, reçu récemment par le Premier ministre togolais, M. Kwesi Ahoomey-Zunu. M. Bérlanga-Martinez a surtout relevé l’accompagnement de son institution pour écarter le pays de cette maladie de la fièvre hémorragique à virus Ebola.

Sur le terrain, la société civile notamment la Croix-Rouge Togolaise (CRT) et les médias s’activent également pour une protection efficace des populations togolaises contre la maladie. A cet effet, un Comité média contre Ebola mis sur pied par la Plateforme des Organisations de Presse pour la Santé (PLAF-OPS). Ce comité entend apporter son concours aux efforts du gouvernement dans ses actions préventives et de riposte de la maladie. Il se veut également appuyer l’unité nationale de riposte de la maladie à virus Ebola à travers des activités d’information et de communication pour un changement de comportement.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIl s’agit de permettre aux populations de prendre connaissance des risques, des voies de contamination et de manifestation de la fièvre à virus Ebola. Tout comme les médias, la Croix-Rouge sensibilise et exhorte les populations à se laver fréquemment les mains avec du savon, des solutions hydro-alcooliques ou la Cendre et surtout éviter de manger les viandes des animaux sauvages à savoir les agoutis, les rats, les singes et chauves-souris. De même, en cas de doute sur un sujet, il faut appeler le 111, un numéro vert.

A noter que dans la sous-région, les gouvernements de la CEDEAO multiplient des concertations avec l’appui de l’OMS et d’autres partenaires pour venir à bout de la maladie.

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Simba, der Glückskater

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Er heißt Simba und zeigt Euch zum Schluss des Wochenendes sein Happy End. Gefunden vom Mann meiner Freundin Sigrid im Sperrmüllcontainer im Juli und dann von der Familie adoptiert. Heute, rund 9 Wochen später, ist aus Simba ein stattliches und freches Kerlchen geworden, der das Leben der Familie auf den Kopf stellt. „Wir sind sehr glücklich mit ihm“, sagt Neu-Katzenmama Sigrid. Und hergeben würde sie ihn natürlich nie mehr.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Happy End at the end of the weekend: Simba, found by the husband of my friend Sigrid in a garbage container in July. The little cat got at once adopted by the family. Today, about 9 weeks later, Simba is a funny little dude, who turns the life of the family upside down. “We are very happy with our little fellow”, says New-Cat-Mum Sigrid. And, of course, she would never give him anymore away.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

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Kurz nachgebellt: Sokrates und mehr

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„Bekommst du eine gute Frau, wirst du glücklich werden; bekommst du eine schlechte, wirst du Philosoph werden.“
Sokrates

Mit diesem Zitat habe ich die erste Prüfung als Klassenbester bestanden. Wie Ihr alle wisst, studiere ich seit kurzem Philosophie. Erst habe ich geglaubt, ich sei durchgefallen, da mich mein Mitstudent im Stich gelassen hat.

Frauchen und Cinda waren außer sich vor Freude. Das Fest begann, als beide am Abend – unter meiner Aufsicht – Hundekekse buken. Und die kamen doch direkt aus Irland von meinem Freund Ozkar, der mir neulich eine fertige Backmischung per Paket schickte. Hmmm, lecker. Ich habe schon ein paar genascht. Und: Ich freue mich schon auf die nächste Prüfung und die anschließende Backorgie!

Euer Gaston.

“By all means marry; if you get a good wife, you’ll be happy.
If you get a bad one, you’ll become a philosopher.”

Socrates

With this quote I passed the first exam of my new philosophy study. Can you imagine, I really was thinking I failed, because my study buddy did not show off. My Mum and Cinda, my Mum in law, were absolutely happy about my result. They made a special party for me, a so called „kitchen party“.

They were baking delicious cookies for me, of course, under my command. Had to check the ingredients because my Irish friend Ozkar sent me the baking mixture in a special parcel. I tried already some – so yummy! Now I am looking forward for my next examination and for another Baking treat!

Yours Gaston.

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Fotos der Woche – Senta

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAOberpfalz, November 2013

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Auch Elegido musste sterben

Elegido hatte keine Chance.

Elegido hatte keine Chance.

Elegido hat es nicht geschafft. Trotz Zehntausender, die hinter ihm standen und um sein Leben kämpften. Er ist nur einer von vielen, die zu Symbolen werden. Sie heißen Langosto, Volante oder Afligido. Durch ihr Martyrium erlangen sie Unsterblichkeit. Elegido ist ein Stier, der auch in diesem Jahr nicht gerettet werden konnte.

Am 16. September 2014 war es wieder soweit in der kastilischen Kleinstadt Tordesillos. Die traditionsreiche Fiesta um den Toro de la Vega gipfelte darin, den Stier von Hand zu Tode zu stechen. Die Männer, keine ausgebildeten Toreros, erwarteten den Stier, der durch den Ort über eine Brücke gehetzt wurde, an der Flussaue des Duero. Ab hier durfte auf ihn eingestochen werden.

„15 Lanzenreiter und 30 mit Lanzen bewaffnete Fußgänger hetzten Elegido“, sagt Martina Szyszka von SOS-Galgos. „Wer ihn erlegt, hat das Recht, ihm die Hoden und den Schwanz abzuschneiden und diesen triumphierend auf seine Lanze zu spießen.“ Mehr als 120 Polizisten der Guardia Civil sorgten dafür, dass keiner der 300 anwesenden Stierkampfgegner das Ritual störte. Durch die Sitzblockade der Aktivisten konnte es erst eine halbe Stunde später beginnen.

„Der Stier hat die Möglichkeit, begnadigt zu werden, aber nur, wenn es ihm gelingt, an einem bestimmten Punkt anzukommen“, erklärt Caroline Waggershauser, die in der Nähe von Barcelona einen Gnadenhof betreibt. „Natürlich hat das Tier kaum eine Chance, diesen Punkt zufällig zu erreichen“, sagt die Deutsche. Es gab Stiere, die sich retten konnten, die diesen Platz erreichten, doch starben sie später an ihren Stichwunden, die ihnen durch die 33 Zentimeter langen Lanzenspitzen während der Hetzjagd zugefügt wurden.

Der Mob von Tordesillos.

Der Mob von Tordesillos.

„Elegido war ein friedlicher Stier. Heute war ich machtlos, ich stand nur wenige Meter von ihm entfernt. Er war ein sanfter Stier, der weder angreifen noch rennen wollte, verschreckt, mit einem um Hilfe bittenden Blick, den ich niemals vergessen werde. Sie stachen auf ihn ein, einmal, ein weiteres Mal. Verzweifelt versuchte er aufzustehen, doch brach er immer wieder zusammen. Ohne zu verstehen, warum sie auf ihn wütend waren, mit seinem Blick, um Hilfe und Gnade flehend. Ich werde niemals verstehen wie jemand sich daran vergnügt und stolz darauf ist, so etwas zu tun. Alles, was ich weiß ist, dass ich nicht ruhen werde, bis diese und andere grausamen Bräuche in Spanien verschwunden sind.“

Alessandro Zara Ferrante, Aktivist bei igualdadanimal

45 000 Menschen folgten am Samstag zuvor in Madrid dem Aufruf von PACMA, um für die Abschaffung des Toro de la Vega zu protestieren. Seit nunmehr zehn Jahren kämpft die spanische Tierschutzpartei mit der Unterstützung von Tierschützern aus aller Welt, gegen das öffentliche Abschlachten des Bullen. Unter dem Deckmantel von Kultur und Tradition findet die Veranstaltung seit 1534 jährlich im September statt. Seit 1980 hat der Toro de la Vega zusammen mit dem Fest zu Ehren der Jungfrau Maria das Gütesiegel einer „Fiesta von nationalem touristischen Interesse“. Der Protestzug am Samstag war der größte, der in Spanien je für die Verteidigung der Tierrechte abgehalten wurde.

Auch Tierschützer der spanischen Anti-Stierkampf-Plattform La Tortura No Es Cultura („Folter ist keine Kultur“) mischten sich unter den Mob. „Die Leute von Tordesillas sagten mir, dass die Stierkampfgegner ihr Fest ruinieren. Damit haben sie Recht. Das werden wir tun“, betonte Aktivistin Marta Esteban.

2014-09-17-MartinaSzyszka-thumb„Der Toro de la Vega ist weit über die Grenzen Spaniens als Schande bekannt. Er hat inzwischen auch in der Europäischen Union Gehör gefunden. Für Álvaro Martín, dem Sieger des diesjährigen Turniers, ist es ein Ritual, doch für jeden modernen, mitfühlenden und intelligenten Menschen ist es dagegen ein grausames Relikt aus dem Mittelalter, welches durch nichts gerechtfertigt werden kann. Kultur hört da auf, wo Grausamkeit beginnt. Die Anti-Stierkampf-Bewegung braucht internationale Unterstützung, denn nur gemeinsam sind wir stark!“

Bloggerin Martina Szyszka, deutsches Mitglied der Plattform La Tortura No Es Cultura

Anonymous hatte am Tag vor dem Fest die offizielle Webseite des Toro de la Vega gehackt. Mit dem Slogan „Tod und Folter sind keine Kultur“ hatte die Internet-Bewegung eine unmissverständliche Botschaft an die Lanzenreiter und die für das Spektakel verantwortlichen Politiker hinterlassen.

Im Land wächst der Widerstand. Weitere Tierschutzorganisationen protestieren gegen den „ethisch nicht zu rechtfertigenden, langsamen und schmerzhaften Tod“ einer Kreatur. Prominente schlossen sich einer Kampagne an, in der symbolisch eine Lanze für den Stier gebrochen wurde. In einer Fotomontage wurde Tordesillas Bürgermeister José Antonio González in einem Fadenkreuz gezeigt. Die Organisatoren des Festes wehren sich gegen die „schweren Beleidigungen, Drohungen und gewalttätigen Ausdrücke der Missachtung des menschlichen Lebens“. Im tiefsten Spanien brodelt es. Vielleicht war Elegido der letzte Stier, der in Tordesillas zu Tode gefoltert wurde. Zumindest wenn man den Sprechern der Tierschutzorganisationen glaubt.

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Zurückkehren

Sardegna 001„Keiner kommt von einer Reise so zurück, wie er weggefahren ist.“

Graham Greene

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Kurz nachgebellt: My Second Hand Friends

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Wir wurden ausgesetzt, verlassen und misshandelt. Aber wir haben es geschafft. Wir fanden ein neues Zuhause, fühlen uns wohl und erfahren Liebe und Zuneigung. Ich freue mich, Euch als meine Freunde zu haben.
Denn: Wir haben eine gemeinsame Vergangenheit. Gemeinsam sind wir stark!

Euer Gaston.

We got abandoned, mistreated and left back like garbage. But we made it. We found a new home, where we feel happy, loved and cared for. I am glad, to have such friends like you: Because we have a common past. Let’s unite! Together we are strong.

Yours, Gaston.

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