Kurz nachgebellt: Gaston und der Badvorleger

P1130835 (Medium)Neulich waren Frauchen und Herrchen zum Abendessen eingeladen. Ich durfte mit, aber nur unter der Bedingung, dass ich mich ausgezeichnet benehme. Na, die kennen mich doch, bei Fremden trübe ich nie ein Wässerchen!
In der Tat, die Wohnung war blitzblank, kein Staubwölkchen und das Parkett sah wie aus dem Ei gepellt aus. Au weia! Frauchen blickte mich verzweifelt an. Ich lief auf den Ballen durch die Wohnung, ganz leise. Frauchens Nicken sagte mir : „Gaston, bloß nicht trippeln, keine Krallen ausfahren und möglichst gaaaanz ruhig bleiben.“ Na gut, so ganz konnte ich es nicht! Zu aufregend waren die neuen Gerüche und dann der Duft des Abendessens. Wuff! Gastgeberin Maike streichelte mich und meinte, ich sei ein so wohlerzogenes Tier. Na, wenn die mal wüsste! Gastgeber Johannes ergänzte, er hätte da noch einen Badvorleger, wo ich mich eventuell drauflegen könnte, wenn die Zweibeiner ins Esszimmer gehen. Und dann brachte er mir dieses Teil; es war nagelneu und richtig schick! Ich traute mich kaum, es zu berühren, geschweige denn, mich draufzulegen. Schließlich tat ich es und schlief ein. Ich wachte erst wieder beim Klappern der Dessertlöffel auf und wagte den Gang ins Esszimmer. Alle begrüßten mich freundlich: „Gaston, du bist wunderbar. Was für ein toller Hund!“ Ich sah Frauchens Blick und wusste: Der Abend war gerettet!

Euer Gaston.

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Weniger Fleisch ist mehr

Grüner kochen_druck (Medium)Zuviel Fleischgenuss ist ungesund – sowohl für unseren Körper als auch für unsere Umwelt. Aber gänzlich auf Fleisch verzichten? Das fällt vielen Menschen schwer. Daher lautet die Devise: Weniger ist mehr! Die alltagstaugliche Idee der engagierten Köchinnen: Auf Fleisch bei jeder Mahlzeit verzichten, dafür einmal pro Woche ein Fleischgericht aus hochwertigem Bio-Fleisch kochen und genießen und am Tag darauf die Reste dieses „Sonntagsbratens“ verwerten. Einmal die Woche gibt es Fisch und für die restlichen Wochentage bietet das Buch wunderbar einfallsreiche Gemüserezepte mit regionalen Zutaten der Saison. Die fleischlosen Rezepte der beiden leidenschaftlichen und ökologisch engagierten Köchinnen begeistern selbst die überzeugtesten Fleischesser und halten zudem noch fit und gesund. Mit ihrer abwechslungreichen Küche sprechen die Autorinnen somit nicht nur Vegetarier an, sondern plädieren für den bewussten, aber reduzierten Genuss von Fleisch.

In einem Video erklären die Köchinnen die Ideen, Hintergründe und Vorgehensweisen zu Grüner kochen!. Lasst Euch unter dem unten stehenden Film-Link zum Nachkochen der abwechslungsreichen Rezepte animieren und tut Eurem Körper und der Umwelt etwas Gutes!

Alexandra Medwedeff/Juliana Neumann: Grüner kochen! Weniger Fleisch – mehr Genuss, 160 Seiten mit zahlreichen Fotos, Hardcover mit Schutzumschlag, 24,99 Euro.

Und zusätzlich zwei Rezepte – eines mit Fleisch, eines ohne – zum Nachkochen!

Ofenkartoffeln mit Brokkoli und Mandelblättchen: Seite 60
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Huhn in Kräuterkruste: Seite 110
111_huhn

Warum nicht gleich das ganze Kochbuch gewinnen? Dann habt Ihr alle Rezepte auf einmal! Es ist ganz einfach:
Werdet ein Fan von sl4lifestyle auf Facebook und beantwortet bis 2. Juni 2013 folgende Frage:

Was ist Euer Lieblingsgericht? Gerne auch mit Rezept zum Nachkochen!


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Mythos Florian Geyer – eine Annäherung

Cover aktuell

sl4lifestyle-Gastautorin Sandra Dittrich hat ihr erstes Buch veröffentlicht. Ihr Protagonist ist der fränkische Reichsritter Florian Geyer, geboren 1490 bei Würzburg, Sandra Dittrichs Heimat. Er übernahm im Bauernkrieg 1525 die Führung des Tauberhaufens. Also, für alle Historien-Fans, ein vielversprechendes Drama!

Anno 1525: Spätes Mittelalter in dem kleinen Dorf Rimpar bei Würzburg. Die Müllerstochter Lisbeth wird in die Geschehnisse des Bauernkrieges hineingezogen. Ihr Lieblingsbruder Jakob wird des Verrates bezichtigt, ins Gefängnis der Burg geworfen. Er kann flüchten, aber bleibt unauffindbar. Lisbeth muss ihn finden und seine Unschuld beweisen, sonst gerät die ganze Familie in Gefahr. Gleichzeitig liefern sich Bauern und Herrlichkeit die letzten Gefechte. Der als Bauernfreund verrufene Adlige Florian Geyer, vermittelt zwischen den Fronten. Nahe Rimpar wird er hinterrücks ermordet. Offiziell bekennt sich der Burgherr Wilhelm von Grumbach zu der Tat. Das passiert viel zu schnell und ist gar nicht seine Art. Wilhelms Schwester Barbara, die mit ihren Kindern auf der Burg in Rimpar Schutz suchte, war Florian Geyers Eheweib. Sie bemerkt, dass Bruder Wilhelm jemanden deckt, den wahren Mörder Florian Geyers. Barbara kommt nicht zur Ruhe. Sie möchte den Schuldigen zur Rede stellen, verstehen was geschah, um Kraft für ihre Kinder zu haben. Barbara traut niemanden außer ihrem Knecht Jobst und Lisbeth, die niedere Lohndienste für die Edelfrau verrichtet. Die beiden Frauen verbünden sich auf der Suche nach Lisbeths verschollenem Bruder Jakob und nach dem Mörder des Florian Geyer. Abenteuerliche Recherchen im nahen Wald führen sie auf die Spur beider Männer. Als auch noch Barbaras Tochter entführt wird, spitzt sich die Lage zu. Das Kind ist in Lebensgefahr, auch Lisbeth kommt bei der Lösegeldübergabe in schwere Not. In diesem Moment taucht ein unerwarteter Augenzeuge des Mordes an Florian Geyer auf, der Licht ins Dunkel bringt. Eine gräßliche Intrige, ein Gespinst aus Lügen, Haß und Eifersucht wird aufgedeckt. Dabei kommt es zwischen Barbara und dem wahren Mörder zum Kampf auf Leben und Tod.

Sandra Dittrich: Die silberne Stiefelschnalle, E-Book, 3,49 Euro, ISBN-978-3-8476-3329-7

www.neobooks.com

www.thalia.de

www.buch.de

_DSC5874_WEB (Medium)Sandra Dittrich über ihr erstes Werk:

„Mein Roman ‚Die silberne Stiefelschnalle‘ basiert auf einer Sage, die sich um den Mord des fränkischen Bauernführers Florian Geyer, im Jahre 1525 rankt. Die Leitfigur des fränkischen Bauernkrieges, wurde bei Rimpar heimtückisch im Wald ermordet. Sein Tod und sein verstecktes Grab sind bis heute ein Rätsel. Hat seine Frau Barbara es gelöst? Ihre Tränen der Trauer bildeten der Sage nach einen blauen See.

In meinem Roman decke ich den ungeklärten Mord auf, indem Barbara ihre Tränen trocknet, und mit Hilfe der Tochter des Burgmüllers den wahren Mörder findet. Dabei bringt sie nicht nur ihre Familie in Lebensgefahr. Über die Nachkommen des Florian Geyer und deren Verbleib nach seinem Tod, ist in den historischen Aufzeichnungen fast nichts überliefert. Wilhelm von Grumbach, Barbaras Bruder, bekannte sich schriftlich zur Mordtat. Beweise, dass er tatsächlich selbst vor Ort war, und seinen Schwager ermordet hat, gibt es bis heute nicht. Das Rätsel um Florian Geyers Tod bleibt in der Realität bis heute bestehen. In meinem Roman habe ich eine eigene Lösung dafür.

Frauen im Mittelalter interessieren mich sehr, und die Sage vom blauen See beschäftigt mich seit langem. Mit der Geschichte des späten Mittelalters bin ich vertraut, da mich diese Epoche fasziniert und immer wieder zu neuen Recherchen anspornt. Speziell mit der Historie des Bauernkrieges im Raum Würzburg beschäftige ich mich bereits über zehn Jahre. Die Burg zu Rimpar in meiner Geschichte ist heute ein Schloß. Sie wurde Ende des 16. Jahrhunderts umgebaut. Nur die Ruinen der Wehrmauern sind noch aus der Zeit vor dem Umbau erhalten. Auch ein paar Schauplätze im Gramschatzer Wald existieren bis heute. Bei genauem Hinsehen gibt es dort einiges zu entdecken.“

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Kurz nachgebellt: Dreharbeiten mit Gaston # 1

IMG_9565 (Large)Vorbereitung für den großen Auftritt!

Foto: Enric Boixadós

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Guest Author Gwynneth Anderson: Are you a plotter or panster?

Gwynneth Small photoGot writer’s block? How about using storyboards to get you going?

Link: Story writing helps

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Toni Anzenberger, Fotograf

535693_464576393586994_1927829268_nDer gebürtige Wiener ist Fotograf mit Schwerpunkt Reise-, Reportage- und
Porträtfotografie. Erste Fotoreportagen wurden von international renommierten Zeitschriften wie El Pais, Geo und The Independent publiziert. Zu seinen Auftraggebern zählen Magazine wie Der Spiegel, Stern, Focus, People Magazine und das Smithsonian Magazin. Von 1995 bis 2004 fotografierte er im Auftrag der New York Times 30 verschiedene Reiseberichte in Mitteleuropa.
1994 wurde seine Reportage über die Orangenschlacht in Ivrea/Piemont für die Projektion beim internationalen Fotofestival Visa pour l’Image in Perpignan, Frankreich, ausgewählt. Ende der 1990-Jahre begleitete er für eine später weltweit publizierte Reportage über den Extremsport Speedski den damaligen Weltrekordhalter Harry Egger. Zur Sportfotografie hat er einen besonderen Bezug, da er selbst in seiner Jugend dem österreichischen Nationalteam der Radfahrer angehörte.
Anzenberger lebte 10 Jahre in Italien und entdeckte dort im Jahr 1998 seinen Hund Pecorino (www.pecorino.at). Die Bildgeschichten mit ihm wurden bisher in mehr als 30 Ländern veröffentlicht und unter anderem in der LEICA-Galerie in New York, im Palais Palffy in Wien und in Barcelona ausgestellt.

Außerdem erschienen sie in 11 Büchern und wurden bisher in mehr als 30 Ländern veröffentlicht. Das Buch Pecorino und die Kunst des Pilgerns – Ein Hund geht den Franziskusweg, das er gemeinsam mit dem Autor Claudio Honsal produzierte, erschien 2011 im Residenz Verlag. Im Jahr 2014 wird der 14. Pecorino-Kalender publiziert. Einer der Kalender wurde bei der Internationalen Kalenderschau in Stuttgart ausgezeichnet. Die einzigartige Zusammenarbeit des kongenialen Paares wurde bereits mehrmals von TV- und Radiosendern im In- und Ausland gewürdigt. Pecorino starb im Herbst 2012 im Alter von 15 Jahren. Derzeit lebt Toni Anzenberger mit seiner Frau Christina Anzenberger-Fink (www.anzenberger-fink.com), die ebenfalls Fotografin ist, in Wien.

12 Fragen – 12 Antworten

Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?

Das Frühlingsgezwitscher der Vögel am Morgen.

Ihr Lieblingsbuch?

„Alle Menschen sind sterblich“ von Simone de Beauvoir und
als Hundefreund: „Enzo. Die Kunst, ein Mensch zu sein“ von Garth Stein.

Ihr Lieblingsfilm?

„Im Rausch der Tiefe“ von Luc Besson.

Ihre Lieblingsküche?

Die italienische Küche.

Ihr Lieblingsreiseziel?

Mittel- und Süditalien.

Ihr Haustier?

Momentan habe ich keinen besten Freund.

Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?

Prärie

Ihr erstes Auto?

BMW

Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?

Mit meiner Frau Christina.

Was haben Sie immer dabei?

Zwei Fotos, eines von meiner Frau und eines von meinem verstorbenen Hund Pecorino.

Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?

Gesund bleiben.

Ihr Lebensmotto?

„Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg“ (Oscar Wilde)

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Fotos: Archiv Anzenberger

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Fotos der Woche – Chinesische Touristen

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Angkor Wat, Kambodscha, Januar 2013

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Kurz nachgebellt: Gaston im Kurzurlaub

P1130456 (Medium)Frauchen und Herrchen waren verreist, und ich wurde bei Freunden abgegeben: Unterfränkisches Dorf mit Schloss und großem Schlosspark und Kinder, die zu Besuch kamen und mit mir getobt haben. Jeder wollte es mir recht machen. Ich fand’s klasse und habe mal meine Erlebnisse in einem Briefchen an meine Besitzer zusammengefasst:

Hallo Ihr zwei!

Wollte mich nur kurz mal melden und Euch erzählen, was ich so alles erlebt habe!! Coole location, die ihr da ausgesucht habt! Hier ist voll viel zu entdecken! Ich war schon zwei Mal mit Onkel Thomas Gassi und der macht das ziemlich gut – und vor allem lange!!
Aber first things first! Nachdem Ihr weg wart, war ich erstmal in der Küche gelegen mit der neuen Tante. Sie hat ziemlich lange gelesen (langweilig!), aber zwischendurch hab ich immer ein paar Streicheleinheiten bekommen. Das war dann in Ordnung.
Irgendwann gab’s dann auch mal meinen Dentalstick (ich hatte schon fast befürchtet, dass sie das vergessen hat!!). Ich den bekommen, und weg war er. Die Tante dachte zuerst, ich hätte ihn versteckt, so schnell war der weg, naja, das lernt sie auch noch …
Ich durfte dann in der Küche bleiben, und sie ist ins Bett – hab mich echt ruhig verhalten, aber um halb eins ist dann der Nachbar heimgekommen (der hat übrigens ’nen Kater!!). Dem hab ich gleich mal gezeigt, wer hier der neue Chef ist und gleich losgebellt. Ging leider nicht lange, weil mich die Tante geschimpft hat – hab dann auch gleich aufgehört (muss mich ja noch ein bisschen mit ihr gut stellen). Der Onkel kam dann ’ne Viertelstunde später (wieder gebellt, aber auch wieder Schimpfe bekommen:-(!)
Durfte dann aber nochmal mit ihm in den Park – war ziemlich aufregend, weil ich die Gegend hier ja noch nicht kenne und es hier im Park wohl ziemlich viele andere Kumpels gibt …
Heute morgen hab ich sie dann ausschlafen lassen. Und als sie dann wach waren (die Türen waren offen, so dass ich’s gleich spitzgekriegt habe), bin ich Guten Morgen sagen gegangen, und der Onkel ist dann auch sofort mit mir ab in den Park.
Zum Frühstück gab’s ziemlich wenig. Ich hab nur eine Dosis bekommen (habt Ihr wohl so gesagt!!!! – Darüber müssen wir nochmal sprechen!!!), aber so richtig satt hat mich das nicht gemacht – werde wohl halb verhungert zurückkommen, wenn das so weitergeht!!
Wollte die Tante dann mit ’nem supertreuherzigen Blick erweichen und hab viel mit dem Schwanz gewedelt, aber sie blieb hart! Mist!
So, muss jetzt los – hier kommt gleich Besuch! Mal schauen, ob die mir was mitbringen!!
Macht’s gut, ich hoffe, Ihr vermisst mich!!

Euer „Dicker“ (und zufriedenener) Gaston.

 

 

 

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Wie ein Märchen

„Ich gestehe, dass auch mein eigenes Leben mir sehr häufig genau wie ein Märchen vorkommt, oft sehe und fühle ich die Außenwelt mit meinem Innern in einem Zusammenhang und Einklang, den ich magisch nennen muss.“

Hermann Hesse
P1070611 (Medium)

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Sehnsuchtsland Uruguay

Schlaglichter Uruguay (Medium)Sehnsuchtsland Uruguay. Autor Daniel A. Kempken kennt Südamerika wie seine Westentasche. Auslöser für seinen mittlerweile fünften Reiseführer war der Wunsch nach einem Land, das man schnell bereisen konnte. Ein kleines Land also, welches man in ein paar Monaten durchrecherchieren konnte. Das war das Vorhaben von Kempken und damit begann alles. Denn das kleine Land in Südamerika begann den Weitgereisten zu faszinieren; gerade wegen seiner Ruhe und Gemütlichkeit, die Uruguay so von seinen Nachbarländern abhebt.

Erfahren Sie, um welches Tier es sich bei Carpincho handelt, warum Montevideo auf den Autor wie eine mediterrane Version von Kreuzberg vor dem Mauerfall wirkt und was es mit der berühmten Tangomelodie „La Cumparsita“ auf sich hat. Kosmopolit Kempken stellt legendäre Hotels vor, preiswerte Unterkünfte und vieles rund ums Essen und Trinken. Was ist eine Brocheta oder ein Grappamiel? Natürlich darf auch der allseits beliebte Mate nicht fehlen. Er schreibt von Stieren, die sich ins Fäustchen lachen, denn in der 1910 erbauten Stierkampfarena im Badeort El Real de San Carlos fanden insgesamt nur 8 Veranstaltungen statt, dann wurden die Spektakel von der Regierung nicht mehr erlaubt – bis heute. In den Strandbädern Punta del Este und La Barra tummeln sich nach wie vor die Reichen und Schönen, während Cabo Polonio von Seelöwen bevölkert ist, zu denen sich in den Monaten September und Oktober Wale gesellen. Für alle Hippies dieser Welt gilt heute noch Cabo Polonio als Geheimtipp.

Mit einem Augenzwinkern erzählt er die Geschichte des Tangostars Carlos Gardel und dessen Abstechern ins mondäne Café Tortoni in der Nachbarmetropole Buenos Aires. Denn die schillernde Hauptstadt Argentiniens ist nur ein paar Stunden mit dem Schiff von Uruguay entfernt; somit gibt es auch einen kleinen Abstecher ins Paris Lateinamerikas.

Der gebürtige Rheinländer schwärmt von Tausenden Kilometern Sandstränden und herrlichen Dünenlandschaften, von der Pampa und ihrer Gauchos und immer wieder von der Melancholie Montevideos. Außerdem gibt es Tipps für Hotels und Restaurants und fast 40 Buch- und Filmempfehlungen. Nicht umsonst ist Kempkens momentaner Lieblingsfilm „Whisky – eine Liebesgeschichte aus Uruguay“!

Daniel A. Kempken: Schlaglichter Uruguay, 137 Seiten, 13,50 Euro, Verlag BoD, ISBN: 9783848263141.

Auch als E-Book erhältlich.

Neugierig geworden? 13_02_18 Leseprobe Im Landesinneren

Außerdem: Mehr über Daniel A. Kempken

Zum Einstimmen: „La Cumparsita“: http://www.youtube.com/watch?v=LkfzK_nX-QM

und

Carlos Gardel: http://www.youtube.com/watch?v=IGI_1L7iQNA

Quelle: YouTube

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