Bambi für Ruth Pfau

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Am letzten Donnerstagabend verbreitete sich ein wenig Hollywood-Glamour in unseren Büros.Gemeinsam mit Kollegen von der Presseabteilung verfolgte ich die Verleihung der Bambis im Fernsehen. Nicht von ungefähr, denn wir alle warteten auf Dr. Ruth Pfau, Lepra-Ärztin und Ordensfrau, die mit dem „Bambi“ als „Stille Heldin“ ausgezeichnet werden sollte. Ihre Arbeit in Pakistan wird von der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, für die ich arbeite, unterstützt. Und dann, kurz vor 21 Uhr, erschien sie auf dem Bildschirm. Wir waren mächtig stolz, als sich die 83-jährige Medizinerin souverän und charmant im Fernsehen präsentierte. Lagen nicht unzählige Tage Pressearbeit hinter uns, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

Fotos: Hubert Burda Medien

Auch Moderator Johannes B. Kerner konnte sich ihrem Charme nicht entziehen: „Sie ist eine Frau, die den Kampf gegen Gleichgültigkeit und Ignoranz aufgenommen hat, um Hunderttausenden von Menschen zu helfen.“ Als „Vorbild für tiefe Menschlichkeit und Nächstenliebe“ bezeichnete er sie und als unerschrockene Frau, die sich in Pakistan neben ihrer medizinischen Arbeit auch immer wieder für Menschenrechte, Völkerverständigung und die Achtung aller Religionen einsetze.

Fotos: Henning Meyer/DAHW (3); Stephan Kloss/DAHW (1)

Ruth Pfau ist trotz ihres hohen Alters noch aktiv in den Projekten tätig, denn ihr Fachwissen ist nach wie vor gefragt. Noch längst ruht sie sich nicht auf den Erfolgen aus, sondern hilft auch weiterhin den Menschen in Pakistan. Und als frisch gekürte Preisträgerin stellte sie die Frage, warum denn gerade sie den Bambi erhalte. „Sie wissen sicher, dass Ihre Welt nicht meine ist. Wenn Sie meine Welt in die Ihre holen, dann werden Sie erfahren, dass 58 Prozent der pakistanischen Bevölkerung – Mütter, Väter, Kinder – täglich hungrig ins Bett gehen müssen.“

Die DAHW unterstützt Ruth Pfau und ihr Team seit mehr als 50 Jahren mit insgesamt 35,3 Millionen Euro und wird es auch weiterhin – gemeinsam mit der Ruth-Pfau-Stiftung – tun.

Ruth Pfau und die DAHW

www.ruth-pfau-stiftung.de

English version:

Germany’s most prestigious media award for Ruth Pfau

The 83-year-old German Ruth Pfau, Leprosy doctor and nun in Pakistan, received the BAMBI 2012 Award in the category „Silent Heroes“ in recognition of her tireless commitment for leprosy patients over the past 50 years. The BAMBI is Germany’s most prestigious media award. The awards took place Thursday night (November 22, 2012) in the German town of Düsseldorf. The DAHW German Leprosy and Tuberculosis Relief Association supported her work during the last 50 years with 35,3 Millions Euro and will do so in the future.

Since I am working in the press department of the DAHW  I watched together with colleagues in front of the TV that amazing show. „She is a woman, who fights against ignorance and indifference. She helped and helps hundred thousands of people“, mentioned talk master Johannes B. Kerner in his laudatory speech. He considered her as a „role model for profound humanity and charity”.

“Thanks to the DAHW German Leprosy and Tuberculosis Relief Association the elimination of Leprosy in Pakistan had been possible”, mentioned Dr. Ruth Pfau in her speech.

The BAMBI Award was first brought into being in 1948. Originally, the BAMBI was a film prize. In those days, the trophy was made out of white porcelain. The bronze fawn plated in 18-carat gold seen today has been used since 1958.

At the beginning of the 1980s, the BAMBI Award was extended to cover the full spectrum of the growing media world. Since that time, many others who have excited audiences or made the world a better place have joined the prize-winning actors and actresses. These include paparazzi-hardened VIPs as well as silent heroes, whose vision and courage are brought into the spotlight by the golden deer.

Every year, the BAMBI features a star-studded line-up of German and international guests. Stars, who have walked the red carpet in recent times, include Michael Jackson, Tom Cruise and Meg Ryan. At the 2005 award ceremony, none other than Bill Clinton was honored with the Charity BAMBI. In 2006, the deer statuette in the same category went to Queen Sylvia of Sweden. There was further royal interest the following year as Queen Rania of Jordan won the Honorary BAMBI for her involvement in humanitarian projects. Ruth Pfau follows her now as a “silent heroine”.

The DAHW guarantees further support for Ruth Pfau and her team in Pakistan with the money of its donors and from the Ruth Pfau Foundation.

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Déjà Vu VII

In der Reihe “Déjà Vu” stelle ich vom Volkstrauertag bis zum Totensonntag an 8 Tagen Zitate vor, die sich mit dem Thema Tod und Vergänglichkeit beschäftigen.

„Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein.“

Mark Twain

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Kurz nachgebellt: Weihnachtstipp von Gaston

Für alle Zweibeiner, die gerne Weihnachtsplätzchen essen (Ich steh da eher auf Hundekuchen!). Schreibt meiner Freundin Siggi (sie ist leidenschaftliche Sammlerin von Ansichtskarten) eine Postkarte und Ihr könnt dieses tolle Buch gewinnen. Klickt einfach auf „Mitmachen und gewinnen!“ (siehe unten) und dann nichts wie los! Viel Glück wünscht Euch Euer Gaston.

Info: Mitmachen und gewinnen!

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Déjà Vu VI

In der Reihe „Déjà Vu“ stelle ich vom Volkstrauertag bis zum Totensonntag an 8 Tagen Zitate vor, die sich mit dem Thema Tod und Vergänglichkeit beschäftigen.

„Der Prunk der Begräbnisse dient mehr der Eitelkeit der Lebenden als der Ehre der Toten.“

Francois VI. Herzog von La Rochefoucauld, Prince de Marcillac

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Neue Reportage: Wellness im Schlammbad

Das 41 Grad warme Schlammbad mit seiner mondänen Jugendstil-Kuppel wird über acht Stufen betreten, die vom Beckenrand aus hinab führen. Nach der achten Stufe tasten sich die Füße ins Nichts, bis sie den Grund des Flusses berühren. Knöcheltiefer Schlamm quillt schließlich zwischen jedem einzelnen Zeh hindurch.

Hoffnung für viele Kranke

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Déjà Vu V

In der Reihe “Déjà Vu” stelle ich vom Volkstrauertag bis zum Totensonntag an 8 Tagen Zitate vor, die sich mit dem Thema Tod und Vergänglichkeit beschäftigen.

„Ich glaube nicht, dass mit dem Tod alles aus ist. Dieser wunderbare menschliche Körper, dieses so unendlich komplizierte System, unsere Seele, unsere Fantasie, unsere Gedanken – alles nur für ein einmaliges kurzes Erdenleben? Nein, das glaube ich nicht. Kein Schöpfer wäre so verschwenderisch. Wir verlassen die Erde. Aber wir kommen wieder.“

Heinz Rühmann

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Trend des Tages – 21. November 2012

Typical German footwear!!

How to become a German in 30 steps? Just read and smile! Has been a recommendation by my American friend Laurie.

http://venturevillage.eu/how-to-be-german-part-1

 

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Déjà Vu IV

In der Reihe „Déjà Vu“ stelle ich vom Volkstrauertag bis zum Totensonntag an 8 Tagen Zitate vor, die sich mit dem Thema Tod und Vergänglichkeit beschäftigen.

„Weinen kann ich nicht,
aber mein Herz blutet.“

William Shakespeare

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Déjà Vu III

In der Reihe „Déjà Vu“ stelle ich vom Volkstrauertag bis zum Totensonntag an 8 Tagen Zitate vor, die sich mit dem Thema Tod und Vergänglichkeit beschäftigen.

„Ich will Gesang, will Spiel und Tanz, will, dass man sich wie toll vergnügt.
Ich will Gesang, will Spiel und Tanz, wenn man mich unter’n Rasen pflügt.“

Aus „Adieu Emile“ (Klaus Hoffmann)

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Kurz nachgebellt: Junggesellenwochenende

Durfte bei meinem neuen Freund, einem Zweibeiner, ein cooles Junggesellenwochenende verbringen. So, und jetzt wird erstmal Schlaf nachgeholt!
Bis bald!
Euer Gaston.

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