Weihnachten in Südtirol – Vor 60 Jahren …

„Ich erzähle Euch nun von Weihnachten, als ich klein war: Die ganze Familie stellte sich andächtig vor dem Christbaum auf, betete, sang Weihnachtslieder und wartete ungeduldig auf die Bescherung. Die Kinder bekamen nicht so viele Geschenke wie heute, sondern begnügten sich mit einem einzigen Geschenk, manchmal bereichert mit Süßigkeiten, Obst und Nüssen. Das Geschenk war vielleicht ein Puppenhaus, ganz aus Holz, mit geschnitzten Puppenmöbeln und winzigen Vorhängen an den Fenstern. Geschenke, die das Interesse der Kinder für ihre spätere Arbeit erwecken sollten, konnten für Mädchen eine Puppenküche mit allen Küchenutensilien sein, für Buben ein Holzpferd mit Wagen oder eine Laubsäge. Aber das war schon eher ein Weihnachtsfest der „feinen Leute“. In den Bauernhäusern wurden die Geschenke nach dem Beten ausgepackt: Diese bestanden aus selbst gestrickten Strumpfhosen, Socken, Mützen oder einem Pullover.“

Eure Klara

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Naomi Campbell selbstbewusst

„Ich rauche und trinke – und bin jeden verdammten Cent wert, den ich verdiene.“

Naomi Campbell

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„Midnight in Paris“ – eine Filmempfehlung

In „Midnight in Paris“ versammelt Woody Allen die Crème de la Crème der internationalen Schauspielerriege und eröffnete damit 2011 die Filmfestspiele in Cannes.

Paris – Die Stadt der Liebe. Eine amerikanische Familie befindet sich auf Geschäftsreise in der Metropole, darunter auch ein frisch verlobtes Paar, dessen Liebesleben an der Seine auf die Probe gestellt wird. Der Film ist eine romantische Komödie, die die Liebe eines jungen Mannes zu Paris zelebriert und gleichzeitig mit der Illusion spielt, dass ein anderes Leben besser als das eigene wäre. Neben Owen Wilson und Rachel McAdams vervollständigen Kathy Bates, Adrien Brody, Carla Bruni, Marion Cotillard und Michael Sheen das beeindruckende Cast des Ausnahmeregisseurs Allen.

http://www.midnight-in-paris.de

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24. Dezember

„Wenn wir Jesus an Weihnachten einlassen, dann bieten wir ihm in uns eine Herberge an.

FROHE WEIHNACHTEN!

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23. Dezember

„Achte auf dich, auf deine Seele, damit sie atmen kann, damit du in Einklang kommst mit dir selbst.“

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22. Dezember

„Jesus hat um sich einen Raum geschaffen, in dem sich Menschen verstanden und gehört fühlten. In seiner Nähe wussten sie sich zugehörig zur Familie Gottes.“

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21. Dezember

„Achtsamkeit bedeutet: auf jeden Augenblick aufmerken, hinhorchen, was Gott mir in den leisen Impulsen meines Herzens zuflüstern möchte.“

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20. Dezember

„Nur wenn wir uns in die Wüste unseres Herzens hineinwagen, können wir dort den Weg für das Kommen Jesu bereiten.“

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19. Dezember

„Für Jesus war kein Platz in der Herberge. Aber dort, wo er ist, entsteht Herberge für die Menschen.“

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Weihnachten gestern und heute

Ich frage mich oft, ob Weihnachten früher tatsächlich schöner war. Wenn ich in den Tagen davor die Menschen beobachte, wie sie eilen und hasten, stellt sich mir diese Frage jedes Jahr aufs Neue.

Als wir Kinder waren gab es noch keine Berge von Geschenken zum Weihnachtsfest. Mutter nähte der Puppe ein neues Kleid oder das Stofftier wurde zum Teddy-Doktor geschickt. Der Holzroller bekam eine andere Farbe und ins Puppenhaus kamen neue Tapeten und Teppiche. Die Puppenstube war überhaupt etwas ganz besonderes für mich, denn sie wurde immer nur zum Weihnachtsfest aufgebaut. Bis Mitte Januar durfte ich damit spielen, dann kam sie wieder auf den Dachboden und ruhte dort, bis das Christkind sie erneut brachte. Am Heiligabend kam unsere Familie zusammen, einschließlich der Großeltern. Als Opa starb, fehlte etwas und Weihnachten war nicht mehr ganz so schön wie früher.

Der Baum wurde von Mutter und Oma am Nachmittag geschmückt. Ab da durfte ich mich nur noch im Kinderzimmer oder in der Küche aufhalten. Das Wohnzimmer war für mich bis nach dem Besuch der Kinderweihnacht verschlossen. Voller Spannung wartete ich anschließend auf das Läuten des Weihnachtsglöckchens. Wie festlich die Stube aussah. Der Baum strahlte im Lichterglanz. Damals hatten wir noch echte Kerzen. Das führte dazu, dass wir strikt angewiesen wurden, die Stube nie unbeaufsichtigt zu lassen. Jedes Jahr trugen die Kugeln eine andere Farbe. Mal war der Tannenbaum rot, mal weiß, mal dunkellila geschmückt. Und dazu natürlich Silber-Lametta; ich nannte die dünnen Fäden „Engelhaar“.

Das sind meine Erinnerungen an damals. Nein, ich habe keine Antwort darauf, ob es früher besser oder schlechter war. Es war eben anders. Auch heute gehört Weihnachten noch zu meinen Lieblingsfesten: Ich mag die Stimmung in den erleuchteten Gassen, den Duft von Glühwein und gebackenen Plätzchen und natürlich Schnee, falls er uns mal am Weihnachtsabend beglückt. Schon lange lasse ich mich von der Hektik der Menschen nicht mehr anstecken, sondern versuche, für mich Ruhe, Besinnung und Frieden zu finden. Was gibt es Schöneres, als mit sich im Einklang zu sein und der inneren Stimme lauschen zu dürfen.

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