Sechzig Sekunden

Jede Minute, die Du missmutig verbringst, sind sechzig verlorene Sekunden voll Glück.

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Mit gutem Beispiel voran …

… geht West Hollywood bei Los Angeles. Hier wird der Verkauf von Pelzbekleidung verboten. Nach einer mehrmonatigen Kampagne von Tierschützern und Pelzgegnern hat der Stadtrat einem entsprechenden Verbot zugestimmt. Es umfasst den Verkauf von Kleidung, die aus Tieren mit Haaren oder Fell hergestellt wurde und nennt explizit Fuchs, Nerz, Kaninchen, Bär, Seehund und Chinchilla.

„Wir sind die erste Stadt in den USA, vermutlich  in der ganzen Welt“, sagt Ed Buck von der Gruppe „Fur Free (pelzfreies) West Hollywood“ stolz. Der Ort hat sich bereits in der Vergangenheit mit besonders tierfreundlichen Gesetzen hervorgetan. Haustiere werden dort beispielsweise offiziell als „Gefährten“ anerkannt.

Mehr Infos unter: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,796705,00.html

Pelze sind out – zumindest in West Hollywood!

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Kubrick – ein Hundeleben

Es gibt Hundemode und es gibt Modehunde. Es gibt aber auch Hundenarren und Modefotografen. Der britische Fotograf Sean Ellis ist beides. Einen Hund zu besitzen und lieb zu gewinnen, heißt auch, um ihn eines Tages trauern zu müssen. Als Ellis seinen ungarischen Vizsla als Welpen bekam und ihn „Kubrick“ taufte, wusste er, dass seine durchschnittliche Lebenserwartung nur etwa zwölf Jahre beträgt. Deswegen hat er das Leben seines Hundes auch so häufig fotografiert. Entstanden ist ein sehr persönliches Erinnerungsbuch und eine Hommage an Kubrick, der mit natürlicher Eleganz neben den berühmtesten Models der Welt, wie Eva Padberg oder Kate Moss, zu posieren verstand. Der Vizsla war festes Mitglied im Fototeam Der Bildband zeigt die schönsten Fotos, die Ellis in zwölf Jahren von und mit Kubrick gemacht hat, vom tapsigen Welpen bis zum ergrauten, von Krankheit gezeichneten Vierbeiner. Als „Person, die zufällig Fell trug“ bezeichnete einmal Modedesignerin Stella McCartney Kubricks außergewöhnliche Ausstrahlung. „Dieser Hund besaß die Fähigkeit, Menschen zu entwaffnen und ein Fotoshooting zu einer entspannten, heiteren Angelegenheit werden zu lassen.“

Sean Ellis: Kubrick the Dog, 144 Seiten, viele Fotos, 29,80 Euro

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Ikone der 60er: Veruschka

Man bezeichnete sie als schönste Frau der Welt: Veruschka von Lehndorff, Top-Model der 60er Jahre und Tochter des 1944 hingerichteten Widerstandskämpfers Heinrich Graf von Lehndorff. Rund um den Globus kennt man ihren Namen, ihren Körper und ihr Gesicht. Doch ihre Geschichte kennt man nicht. Erstmals erzählt sie über ihre Kindheit in Ostpreußen, den wilden Zeiten in New York und Paris, aber auch von den Schattenseiten der Mode- und Kunstszene

Rohwer/Lehndorff: Veruschka. Mein Leben, 328 Seiten, viele Fotos, 24 Euro

 

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Glück ist …

… einen Vizsla zum Freund zu haben!

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Wenn der Sandmann nicht mehr kommt …

Kennen Sie das Gefühl, die halbe Nacht wachzuliegen und auf den Sandmann zu warten? Meine Freundin klagt ständig, dass sie sich morgens wie gerädert fühlt. Ich empfehle ihr dann, Schäfchen zu zählen, bis sich süße Träume einstellen. Doch das will schon gar nicht gelingen.

Einer Untersuchung zufolge betrifft nächtliche Schlaflosigkeit nicht nur meine Freundin. Etwa jeder vierte Deutsche befindet sich in diesem Dilemma. Nicht selten sind es banale Dinge, die die Ursache sein können. Beispielsweise schlechte Matratzen (der Fachmann empfiehlt Taschenfederkern oder Kaltschaum!), ein unregelmäßiger Lebensrhythmus, anstrengendes Grübeln vorm Einschlafen oder zu viel Licht. Gerade an letzterem scheiden sich die Geister. Während die einen gerne mit halb geöffneten Rollos schlafen, bevorzugen die anderen (darunter ich!) totale Dunkelheit bzw. Grabesschwärze (wie meine Nachbarin ironisch bemerkt!). Unter diesen Umständen lassen sich einmal entdeckte Ursachen schnell und wirksam beheben.

Grundsätzlich wichtig für den guten Schlaf sind Regelmäßigkeiten wie das Aufstehen und Zubettgehen, Sport und Mahlzeiten. Den optimalen Tagesablauf gibt es nicht, wohl aber den individuell angepassten. Sind Sie der Meinung, dass der Schlaf vor Mitternacht der wichtigste ist? Falls ja, liegen Sie falsch, denn die Tiefschlafphase findet vor drei Uhr morgens, unserer sogenannten biologischen Mitternacht, statt. Ich bin auch schon mehrmals der Annahme verfallen, mindestens acht Stunden schlummern zu müssen. Doch der Erholungswert des Schlafes lässt sich nicht anhand seiner Dauer, sondern seiner Qualität bewerten. Und nach fünf Stunden hochwertigem Schlaf fühle ich mich tatsächlich ausgeruht und fit. Entspannung heißt das Zauberwort. Was Sie entspannt, müssen Sie selbst herausfinden. Der eine mag die monotone Stimulation, wie das Schienengeräusch bei einer Zugfahrt, der andere Wellenrauschen oder leise, klassische Musik. Wenn Sie letztere bevorzugen, betten Sie sich auf alle Fälle gut, denn wer von Ihnen fährt schon ständig nachts im Zug oder wohnt am Meer?

Und wenn die guten Ratschläge doch nichts nützen? Der Fachmann rät zu Schäfchenzählen, aber rückwärts. Denn das fordert das Gehirn und kurbelt eine leichte Konzentration an. Und wenn Ihr Schlafzimmer auch noch 18 Grad Raumtemperatur und mäßig feuchte Luft aufweist, dürfte nichts mehr schief gehen.

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Zeitgeist: Einst und jetzt

Einst

Sei wie das Veilchen im Moose,

so sittsam, bescheiden und rein,

und nicht wie die stolze Rose,

die immer bewundert will sein.

Jetzt

Sei wie die stolze Rose,

die immer bewundert will sein,

und nicht wie das Veilchen im Moose,

so sittsam, bescheiden und rein.

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Mit oder gegen den Strom?

„Wer mit dem Strom schwimmt, treibt irgendwann ins Meer.“

Anonym

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Flügel

„Jeder, der fällt, hat Flügel.“

Ingeborg Bachmann

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Abwechslung

„Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.“

Wilhelm Freiherr von Humboldt

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