Aiki damals und heute
Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun
Info: Katzen-Patenschaften
Caroline erzählt:
Vor zwei Jahren musste ich nach dem Aikido (deshalb der Name!) noch schnell zur Post. Da in großerEile, nahm ich eine Abkürzung. Auf einmal hörte ich ein Kätzchen schreien, laut, stark, nachdrücklich. Die Stimme verhieß Verzweiflung und Angst. Ich ging dem Schreien nach und da sah ich es. Ein kleines schwarzes Häuflein Elend in eine Ecke gedrückt, vollkommen blind, da die Augen von trockenem Schleim verklebt waren. Es schnappen und mit ihm nach Hause fahren war eins. Dort ließ ich ihm erst mal Erste Hilfe zukommen, d.h. Säuberung der verklebten Nase und Augen, sowie Verabreichung von Antibiotika, entzündungshemmenden Mitteln und Salbe für die Augen. Danach 10 ml Katzenaufbaumilch. Mami, eine Katze mit ausgeprägtem Mutterinstinkt, nahm sich danach der Kleinen an und versorgte sie mit kätzischen Streicheleinheiten, worauf die erschöpfte Kleine dann erst einmal für Stunden schlief.
Aiki erholte sich langsam, doch es trug den Herpesvirus im Körper und dieser macht ihr nach wie vor zu schaffen. Ein Auge tränt immer mal, oder sie hat Schnupfen. Ansonsten ist sie topfit. Sie gehört zur berüchtigten Vierer-Bande. Das sind die Katzen, die trotz aller Bemühungen meinerseits, immer wieder eine Schwachstelle im Zaun finden und sich nächtens aus dem Staub machen, um in der Nachbarschaft und im Wald ihr Unwesen zu treiben. Doch auf ihren frischen Fisch verzichtet Aiki nur ungern und so stellt sie sich allmorgendlich überpünktlich ein, und mit vollem Bauch genießt sie dann noch etwas die Wärme der Rotlichtlampe, bevor sie sich wieder empfiehlt und flink hinaus in den noch dunklen Morgen trippelt.





