Pequi damals und heute
Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun
Info: Katzen-Patenschaften
Caroline erzählt:
Gerade als ich in einer Tierklinik war, wurde Pequi zusammen mit einem Geschwisterchen genau vor der Tür der Klinik in einer Schachtel ausgesetzt. Es ging so schnell, dass alle viel zu spät reagierten, und so konnten wir dem herzlosen Menschen, der zwei neugeborene Kätzchen einfach so aussetzte, nicht habhaft werden. Ich nahm die beiden Kleinen mit nach Hause, da Mami, die Übermutter, erst vor drei Wochen fünf Welpen auf die Welt gebracht hatte. Ich hoffte, dass sie sich den beiden annehmen würde, so wie sie das immer getan hatte, wenn mein Sohn oder ich Katzenbabies gefunden hatten. Ja, Mami entschloss sich, sich den beiden Findlingen anzunehmen. Leider verstarb eines der Katzenbabies tags darauf.
Doch Pequi gab sich nicht auf.Pequi wollte leben. Mit Energie schluckte sie tröpfchenweise die Milch, die ich ihr zusätzlich zu der von Mami gab. Ich war mir nicht so ganz sicher, ob Pequi genug Milch abbekam, denn die Kleinen von Mami waren ja schon größer und kräftiger als Pequi.
Leider trug Pequi den Herpesvirus in sich und war zweimal kurz davor, zu sterben. Doch ich brachte sie durch. Nach vielen durchwachten Nächten und sorgenvollen Tagen schaffte es Pequi dann doch. Inzwischen hat sie sich zu einem hübschen, einjährigen Katzenmädel gemausert. Leider hat sie immer wieder Schübe, in denen der Virus durchkommt. Viel zu oft. Eigentlich kenne ich sie fast nur verschnupft und mit tränenden Augen. Der Tierarzt meint, früher oder später würde sich der Virus in den Lymphknoten festsetzen und dann keine Schwierigkeiten mehr machen. Ich hoffe für Pequi, dass das bald sein wird. Dass sie sich nicht unterkriegen lässt, kann man an den wilden Kämpfen, die sie sich mit den anderen junge Katzen liefert, sehen.
Einen Unfug nach dem anderen denkt sie sich aus. Wie ein Wirbelwind fegt sie durchs Haus und über die Terrasse. Und vor allem fängt sie gerne Fliegen an den Fenstern. Das ist ihr Hauptzeitvertreib. Die Fenster sehen danach natürlich entsprechend aus und müssen tagtäglich gereinigt werden. Sie ist die einzige aller Katzen, die, wenn sie ein Bedürfniss hat, auch sehr entfernt vom Haus im Garten, zurück ins Haus kommt und dort eine der Katzensandkisten benutzt. Die anderen machen sich nicht solche Umstände. Da werden die „Geschäftchen“ einfach direkt im Garten erledigt.





