Markttag in Dimeka, einem kleinen Dorf im Südwesten Äthiopiens. Hier treffe ich Ami, die rötliches Pulver aus Naturextrakten verkauft. Damit werden Haare gefärbt. Bekleidet ist Ami mit einem Leinenschurz. Das Ziegenfell, mit dem sie den Oberkörper bedeckt, hat sie abgelegt. Auf ihrem Rücken klaffen offene Wunden.
„Die Hamer-Frauen betrachten ihre Narben als Grenze zwischen der inneren und der äußeren, sichtbaren Welt. Narben bedeuten Erinnerungen, gute wie schlechte“, erläutert die US-Fotografin Amanda Grandfield.

