
„Eine Welt ohne Briefe wäre ein trauriger Ort.“
Angeles Doñate
Mein Geha-Füller. Von früher. Wie schön! Mit ihm schrieb ich meine ersten Briefe. Ich war beim Schreiben immer glücklich. Vor allem auch dann, wenn ich den Umschlag zuklebte, das Papier glattstrich und den Brief in den gelben Postkasten gegenüber unseres Hauses einwarf. Als ich studierte, ging ich dazu über, Kugelschreiber zu benutzen. Auch schön! Mit der Zeit wurde meine Handschrift etwas unleserlicher, und schließlich schrieb ich Briefe nur noch am Computer. Eigentlich schade!
Vor kurzem habe ich mir wieder einen Füller zugelegt. Einen von Montblanc. Mal was ganz Feines. Dazu Tintenpatronen und Briefpapier. Ich habe plötzlich wieder richtige Lust, Briefe zu schreiben. Richtige Briefe, nicht die am Computer. Denn in einem handgeschriebenen Brief kann ich Zeit mit jemanden verbringen, der weit weg ist. Ich kann meine Gefühle teilen, von meinem Leben erzählen. Und ich schaffe Erinnerungen, die der andere auch nach Jahren noch hervorholen und auseinanderfalten kann.
Ja, wir sollten wirklich mehr Briefe schreiben. Und uns damit ein Stückchen Glück aus der Vergangenheit zurückholen.


Ich müsste wahrscheinlich erst einmal wieder lernen, mit einem Füllfederhalter umzugehen 😉! Liebe Grüße, Achim
Das schaffst Du, Kleiner!
Habe meinen Ge-ha Füller auch geliebt und ich schreibe heute nur noch mit guten Füllern. Leider viel zu selten Briefe.
Das können wir ändern!
Ein guter Füller tut beim Schreiben auch nicht nach kurzer Zeit weh, so wie ein Kugelschreiber. Hab auch mal wieder einen etwas teuren Stabilo gefunden, der ähnlich gut in der Hand liegt – ja, man sollte viel öfter einen Brief schreiben 🙂 Liebe Grüße von Doris
Doris, es liegt ja letztendlich an uns. Glückliche Empfänger gibt es auf alle Fälle.