Sie sind überall. In Indien gehören sie zum Straßenbild. Und immer auf der Suche nach Fressbarem. Im Norden sind sie mir besonders aufgefallen. Ihr trauriges Bild, stehend in Abfallhaufen, auf Mülldeponien, auf den Strassen, dabei wiederkäuend, oftmals mit Plastiktüten, Plastikflaschen im Maul, um etwas in den Bauch zu kriegen.
Gegen den Hunger, gegen den Durst. Kühe werden akzeptiert, man tut ihnen nichts, man hilft ihnen aber auch nicht. Oder nur ganz selten. Sie müssen sehen, wie sie zurechtkommen. Mitarbeiter von Animal Aid Unlimited Foundation sprechen von den vielen sterbenden Tieren, auf den Strassen, in den schmalen Gassen, oder außerhalb der großen Städte. Mit dem Bauch voller Müll, voller Plastik, unverdaubaren Gegenständen, die ihnen den langsamen aber qualvollen Tod bescheren.

Eine kritische Annäherung dazu gibt es in der neuen Ausgabe des Reise Know How-Verlages: Indien. Der Süden, Seite 712: Die heilige Kuh – geschlagene Heilige.


Die armen Tiere! Entsetzlich!
Es ist echt ein trauriges Bild. Und heimlich eingefangen werden die „heiligen Kühe“ in Indien auch. Dann werden sie brutal geschlachtet und das Fleisch verkauft. Das alles tut mir richtig weh…
Schade, dass so viele Menschen weg schauen und nicht wenigstens da helfen, wo sie können. Ich meine nicht nur in Indien…
Du hast recht. Ich habe die Reportagen gesehen über die Kühe, die über die Grenze nach Bangladesch gebracht werden …
Traurig …