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Wolke
Dem Alter davonlaufen
In der Tat, durch Sport können wir dem Alter davonlaufen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn für Sport ist es nie zu spät. Sportliche Menschen leiden weniger unter den so genannten Alterswehwehchen als unsportliche. „Alter ist keine Krankheit“, betont Ingo Froböse, Professor für Prävention und Rehabilitation an der Sporthochschule Köln.
Gerade Ausdauersport halte den Organismus sechs bis acht Jahre länger am Leben. Die Gefäße bleiben jünger, und der Herzschlag wird verlangsamt. Und auch dem natürlichen Muskelabbau wird durch Sport vorgebeugt, denn der degeneriert, wenn er nicht genutzt wird. Gerade im fortgeschrittenen Alter sollten die Muskeln trainiert werden. Der Organismus passt sich dabei jeder Situation an. So könne ein Untrainierter seine Kraft innerhalb eines Jahres um 100 Prozent steigern.
Zum Einstieg reichen Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, wie etwa Kniebeugen oder Liegestütze, aus. Später sollte man das Gewicht steigern, Therabänder und Gymsticks bieten sich dafür an. „Für Krafttraining ist man nie zu alt“, behauptet Froböse. Denn die Muskulatur kennt ihr Alter nicht. Drücken Sie sich also nicht vor Sport, indem Sie behaupten, sie seien zu alt. Das ist ein schlechtes Argument. In der Tat, unsere Muskeln sind jünger als wir. Das ist der Zellteilung zu verdanken. Sie verlangsamt sich zwar im Alter, doch hört nicht auf und hält die Muskeln jung. Um Alterserscheinungen zu vermeiden, sollten Sie zweimal die Woche jeweils für 30 bis 45 Minuten die Ausdauer trainieren und dreimal wöchentlich 15 Minuten fürs Krafttraining aufbringen.
Dem Alter davonlaufen in nur drei Schritten:
Einstieg:
– Kleine Trainingeinheiten à 15 Minuten: Auf zwei Minuten Belastung folgt eine Gehpause, dann wieder eine zweiminütige Belastung. In mehreren Wochen langsam auf 30 Minuten steigern. Erst wenn Sie sich unterfordert fühlen, sollten Sie die Strecke verlängern.
Bewegung ohne Sport:
– Treppensteigen statt Aufzug oder Rolltreppe.
– Auto stehen lassen und zu Fuß gehen.
– 30 Minuten jeden Tag bewegen und zwar dreimal zehn Minuten am Stück.
– Stehen statt Sitzen.
– Straßenbahn oder Bus verpasst? Gehen Sie ein oder zwei Stationen in Ihre Richtung.
– Schritte zählen
Empfehlung:
am besten mit Schrittzähler. Richtwert: 1.000 Schritte braucht man für einen zehnminütigen Fußweg.
Und wie halten Sie sich fit?
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Kurz nachgebellt: Begegnung mit einem Unbekannten
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Auf Spurensuche am Río de la Plata
Buchempfehlung von Daniel A. Kempken, Autor, Globetrotter, Diplomat mit momentanen Wohnsitz in Honduras.
Es gibt immer mal wieder Bücher, die man zu lesen anfängt und dann einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auf Spurensuche am Río de la Plata gehört für mich zu diesen besonderen Büchern.
Es ist die spannende Geschichte einer jungen Frau, die voll Trauer und gleichzeitig mit Neugier nach Uruguay reist, in das Land, in dem ihre gerade verstorbene Mutter groß geworden ist. Mirjam hat das Tagebuch der Mutter dabei und wandelt auf den Spuren ihrer jüdischen Familie, die Deutschland im sogenannten Dritten Reich verlassen musste. Schnell spürt Mirjam, warum Uruguay zeitlebens das Sehnsuchtsland ihrer Mutter geblieben ist. Der silbrig glänzende Río de la Plata, die traumschönen Sonnenuntergänge, die Herzlichkeit und die Ruhe der Menschen, Begegnungen mit Freunden ihrer Großeltern und ihrer Mutter ziehen Mirjam in ihren Bann. Sie verliebt sich, nicht nur in das Land, auch in ihren charmanten Spanischlehrer, einen verführerischen Latino, ganz wie er im Buche steht und sie anzieht wie ein Magnet. Eine Nacht mit Diego an den unendlichen Stränden von Cabo Polonio – knisternde Erotik, aber auch Gedanken an ihren Freund in Deutschland; Zerrissenheit, Wechsel der Gefühle auf allen Seiten, und immer wieder einfühlsame Beschreibungen von Menschen und ihrer Geschichte, von wunderbarer Natur und dem Leben in einem fremden Land, das Mirjam gleichzeitig so nah ist. Es bleibt spannend bis zum Schluss.
Auf Spurensuche am Río de la Plata ist Unterhaltungsroman und Reiseführer zugleich, Amore und Landeskunde, Menschenschicksale und locker dargestellte Zeitgeschichte, Familiensaga und eine Liebeserklärung an ein kleines, ganz und gar außergewöhnliches Land. Geschrieben ist das Buch von einer Deutsch-Uruguayerin, die in beiden Kulturen wie ein Fisch im Wasser schwimmt und viel Autobiografisches eingebaut hat – entsprechend kommt alles sehr authentisch rüber.
Doris Ryffel-Rawak: Auf Spurensuche am Río de la Plata, Acabus Verlag, 256 Seiten, 13,90 Euro.
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Foto der Woche – Vintage
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Being a journalist
„Dies ist eine Seite meines merkwürdigen Berufs als Reporterin, die mich immer wieder fasziniert und gleichzeitig beunruhigt. Was nicht aufgezeichnet wird, existiert nicht.“
Foto: Britta Radike
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