Adventskatze 12: Pequi

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Pequi damals und heute

Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun

Info: Katzen-Patenschaften

Caroline erzählt:

Gerade als ich in einer Tierklinik war, wurde Pequi zusammen mit einem Geschwisterchen genau vor der Tür der Klinik in einer Schachtel ausgesetzt. Es ging so schnell, dass alle viel zu spät reagierten, und so konnten wir dem herzlosen Menschen, der zwei neugeborene Kätzchen einfach so aussetzte, nicht habhaft werden. Ich nahm die beiden Kleinen mit nach Hause, da Mami, die Übermutter, erst vor drei Wochen fünf Welpen auf die Welt gebracht hatte. Ich hoffte, dass sie sich den beiden annehmen würde, so wie sie das immer getan hatte, wenn mein Sohn oder ich Katzenbabies gefunden hatten. Ja, Mami entschloss sich, sich den beiden Findlingen anzunehmen. Leider verstarb eines der Katzenbabies tags darauf.
Doch Pequi gab sich nicht auf.Pequi wollte leben. Mit Energie schluckte sie tröpfchenweise die Milch, die ich ihr zusätzlich zu der von Mami gab. Ich war mir nicht so ganz sicher, ob Pequi genug Milch abbekam, denn die Kleinen von Mami waren ja schon größer und kräftiger als Pequi.
Leider trug Pequi den Herpesvirus in sich und war zweimal kurz davor, zu sterben. Doch ich brachte sie durch. Nach vielen durchwachten Nächten und sorgenvollen Tagen schaffte es Pequi dann doch. Inzwischen hat sie sich zu einem hübschen, einjährigen Katzenmädel gemausert. Leider hat sie immer wieder Schübe, in denen der Virus durchkommt. Viel zu oft. Eigentlich kenne ich sie fast nur verschnupft und mit tränenden Augen. Der Tierarzt meint, früher oder später würde sich der Virus in den Lymphknoten festsetzen und dann keine Schwierigkeiten mehr machen. Ich hoffe für Pequi, dass das bald sein wird. Dass sie sich nicht unterkriegen lässt, kann man an den wilden Kämpfen, die sie sich mit den anderen junge Katzen liefert, sehen.
Einen Unfug nach dem anderen denkt sie sich aus. Wie ein Wirbelwind fegt sie durchs Haus und über die Terrasse. Und vor allem fängt sie gerne Fliegen an den Fenstern. Das ist ihr Hauptzeitvertreib. Die Fenster sehen danach natürlich entsprechend aus und müssen tagtäglich gereinigt werden. Sie ist die einzige aller Katzen, die, wenn sie ein Bedürfniss hat, auch sehr entfernt vom Haus im Garten, zurück ins Haus kommt und dort eine der Katzensandkisten benutzt. Die anderen machen sich nicht solche Umstände. Da werden die „Geschäftchen“ einfach direkt im Garten erledigt.

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Kurz nachgebellt: Mein Adventskalender

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Türchen Nummer 11!

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Adventskatze 11: Mansi

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Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun

 Info: Katzen-Patenschaften

Caroline erzählt:

Mansi gehörte zu den Katzen einer meiner Katzenkolonien. Immer saß sie verfroren und allein herum. Reihum ließ ich alle Mitglieder dieser Kolonie kastrieren. Sie kam an die Reihe als sie bereits trächtig war. Mansi war damals wohl knapp über ein Jahr alt, doch trotz ihrer Jugend sah sie sehr verhärmt aus. Das harte Leben einer Straßenkatze mitten in einer Stadt zehrte an ihr. Da sie schon trächtig war, als ich sie zum Kastrieren in die Klinik brachte, ließ ich sie länger als sonst üblich bei mir, damit sie sich von den Strapazen der Operation erholen konnte. Doch es war Winter, es regnete und es war bitterkalt.
Ich brachte es nicht übers Herz, sie wieder auf die Straße zu setzen, wo sie Kälte und Hunger erwartete. Und so blieb sie bei mir. Eine außerordentlich hübsche, kleine Katze mit wasserklaren Augen. Irgendwann ist sie wohl aus hoher Höhe gefallen, denn ihr Unterkiefer ist verschoben zusammengewachsen. Doch das tut ihrer stillen Schönheit keinen Abbruch.

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Adventskatze 10: Beckham alias Becky

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Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun

 Info: Katzen-Patenschaften

Caroline erzählt:

Das ist mein Becky, benannt nach Beckham. Beide sind blond, Beckham und Becky. Inzwischen ist Becky fünf Jahre alt. Nicht Beckham. Ich erinnere mich oft daran, wie ich ihn fand. Ich arbeitete einmal pro Woche im Tierheim von Mataró (Spanien), es wurde eine blonde Katzenmutter mit fünf  blonden Katzenbabies abgegeben. Alle wurden sofort adoptiert, außer einem kleinen Welpen. Knapp zwei Monate alt. Niemand kümmerte sich um ihn, es war kalt, es regnete und dieses kleine hilflose Würmchen zitterte vor Angst und vor Kälte, immer in eine Ecke gedrückt, allein, seiner Mutter und Geschwister beraubt. Das Kätzchen wurde krank, sehr krank. Als ich an einem meiner Arbeitstage wieder ins Tierheim kam, sah ich das kleine, inzwischen schmutzige und nasse Bündel Kätzchen mit triefender Nase und schwer entzündeten Augen fast leblos in einer Ecke sitzen. Ich schnappte es, rannte zum Tierheim eigenen Tierarzt, der sah es an und meinte lapidarisch: „Da ist nichts zu machen. Lass es in Ruhe. Es wird sterben“.
„Wie bitte???“  Ich liess die Arbeit Arbeit sein, fuhr mit Höchstgeschwindigkeit mit dem kranken Kätzchen zu meinem Tierarzt runter in die Stadt. Nahm man es in die Hand, hing es schlaff auf beiden Seiten herunter. Es war dem Tod näher als dem Leben. Es folgten kritische Tage und Nächte, doch Becky schaffte es. Das kleine Katerchen wollte leben, er gab sich nicht auf. Und wie man sehen kann, erfreut er sich bester Gesundheit.

Über das Thema Tierheim und dessen Tierarzt – da könnte ich eine Weile lang darüber plaudern. Nach fünf Monaten gab ich diese Arbeitsstelle auf. Ich hatte inzwischen sechs Kilo verloren und kam aus dem Heulen nicht mehr heraus. Nachts verfolgten mich die Blicke und Schicksale der vierbeinigen Insassen, die nicht die Behandlung erhielten, die sie verdienten. Viele starben an ansteckenden Krankheiten, etwas, was vermeidbar gewesen wäre, hätte man eine Quarantäne durchgeführt.

Wie kann man als Tierschützer verantworten,  dass gesunde und putzmuntere Tiere dort abgegeben wurden, bereits nach 3 Tagen krank wurden und zwischen dem 6. und 10. Tag dann starben? Die überwiegende Mehrheit hatte Durchfall und Darmparasiten, Ohren- und Augenentzündungen, Hautprobleme und vieles mehr. Nachdem ich diesen Leuten an den Kopf geworfen habe, was ich von ihrer Leitung und der Behandlung, die sie den ihnen anvertrauten Tieren zukommen lassen, habe ich diesen Ort nicht mehr betreten. Dort musste ich bitter erfahren, dass nicht überall Tierschützer drin ist, wo Tierschützer drauf steht.

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Berlin: Lagerfeld-Ausstellung mit Verlosung

Exklusiv für sl4lifestyle: 3 Fotoposter von Karl Lagerfeld zu gewinnen! Mehr darüber siehe unten.
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U3 Bahnhof & Tunnel
Potsdamer Platz 1 (Eingang Leipziger Platz)
10785 Berlin
Montag-Mittwoch, Freitag 11-19 Uhr
Donnerstag 11-22 Uhr
Sonntag 11-20 Uhr

Verlosung für die Fans von sl4lifestyle:

Wenn Ihr eines der drei Lagerfeld-Fotoposter (siehe ganz unten) gewinnen wollt, dann werdet ein Fan von sl4lifestyle auf Facebook und hinterlasst einen Kommentar unter diesem Artikel: Warum wollt Ihr genau dieses Poster gewinnen?

sl4lifestyle ist gespannt auf Eure Antworten! Teilnahmeschluss ist der 23. Dezember 2012.

Laetitia Casta.
Ayo.
Kirsten Dunst.

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About Clothes

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Kurz nachgebellt: 2. Advent

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Adventskatze 9: Itaca

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Itaca damals und heute

Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun

 Info: Katzen-Patenschaften

Caroline erzählt:

2010 rief man mich aus dem Nachbardorf auf ein Schulgelände, wo der Direktor die dortigen Katzen vergiften ließ. Zwei Damen, die sich um diese Tiere kümmerten, waren vollkommen verzweifelt. Sie hofften jetzt, dass der Schuldirektor einlenken würde, wären alle Katzen kastriert.
Da sie über keinerlei Gerät zum Straßenkatzen fangen verfügten, riefen sie mich an. Bewaffnet mit Fangnetz, Lebendfalle, Decke und Futter betrat ich den Schulhof, wo mich ein halbtotes Kätzchen erwartete. Es zitterte am ganzen Leib, konnte wegen der geschwollenen Augen kaum etwas sehen. Auch hatte das Tierchen kaum noch Fell am Körper.
Ausgehungert näherte sich das Kätzchen dem von mir bereit gestellten Futter. Als ich hinter ihm stand, warf ich ihm schnell das Netz über und betäubte es leicht, damit ich das Tierchen in eine Transportbox legen konnte.
Anschließend fuhr ich schnell zum Tierarzt wo das Kätzchen zu einem gefährlichen Tiger wurde, doch die Tierärztin hatte die Angelegenheit fest im Griff. Mit eiserner Hand unterwarf sie das schreiende und fauchende Kätzchen und untersuchte es in aller Seelenruhe.
Es litt an zwei schweren Hautkrankheiten, die aber mit entsprechender Behandlung geheilt werden konnten. Angesichts des tobenden Kätzchen fragte ich mich, wie ich diesem Wildfang die Medikamente verabreichen sollte. Zuhause kam es in einen Krankenkäfig, ausgestattet mit Schlafbox und Heizdeckchen sowie frischem Wasser und Futter. Statt sich ängstlich in die Box zurückzuziehen, tat das kleine Tierchen stundenlang nichts anderes, als jeden furchterregend anzufauchen, der sich zu nahe an den Käfig heranwagte.
Die Medikamente in Spritzenform verabreichte ich der kleinen Furie, indem ich sie mit einem dicken Kissen in eine Käfigecke drängte und so festhielt, während ich mit der anderen Hand die Spritze in den Oberschenkel stach. Unter dem Kissen fauchte und knurrte es fürchterlich. Armes Kätzchen, es musste schreckliche Angst ausstehen.
Als das Kätzchen gesundete, kam der Tag, an dem es kastriert werden sollte, da aus ihm inzwischen eine junge Katzendame geworden war. Es war eine schweißtreibende Aufgabe, das wilde Tierchen in eine Transportbox zu bugsieren.
Zwischenzeitlich ist aus ihr eine wunderschöne gesunde Katze geworden, immer noch etwas misstrauisch, doch inzwischen darf ich mich ihr schon nähern, ohne dass sie gleich in Angst und Schrecken davonrennt. Auch frisst sie ruhig neben mir. Sicher wird es noch ein Weilchen dauern, bis sie mir erlaubt, sie anzufassen.

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Kurz nachgebellt: Warten aufs Christkind

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Adventskatze 8: Uabi

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Adventskatzen – Mit Patenschaften Gutes tun

 Info: Katzen-Patenschaften

Caroline erzählt:

Eines Tages im Jahr 2010 kam mein Sohn von der Universität mit einer Schuhschachtel nach Hause, die er vor mich hinstellte. Fragend öffnete ich sie. Ich sah ein kleines und sehr krankes Kätzchen darin liegen. Das Tierchen hatte vollkommen verklebte Augen und Nase und Fieber. Ich machte mich sofort an die Entfernung der Krusten, danach sah das Kleine etwas besser aus. Vor allem konnte es etwas von seiner Umwelt wahrnehmen, die ihn aber in seinem Zustand sehr wenig interessierte. Ich gab ihm Medikamente, anschließend ein Fläschen mit Katzenbabymilch.
Danach schlief der Kleine erst einmal für lange Stunden. Ich war mir nicht sicher, ob das Kätzchen überleben würde, es war sehr schwach. Dank aufopfernder Pflege, die ich mit Mami (siehe schwarze Katze auf Foto!) teilte, gedieh der Kleine und verwandelte sich in einen prächtigen und verschmusten Kater mit wunderschönen blauen Augen. Er wurde nach der Universität, an der mein Sohn studiert, benannt. UABi. Universidad Autónoma de Barcelona.

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