Südfrankreich, 40 Grad, auf der Rückreise. Da hilft nur ein feuchtes Handtuch auf dem Kopf.
Bin mir sicher, mit diesem Lappen auf dem Schädel krieg ich nicht 1 Like!!
Südfrankreich, 40 Grad, auf der Rückreise. Da hilft nur ein feuchtes Handtuch auf dem Kopf.
Bin mir sicher, mit diesem Lappen auf dem Schädel krieg ich nicht 1 Like!!
… indem sie sich als Katalanen fühlen.
… indem sie malen und malen und malen.
… indem sie nach Luft schnappen.
… indem sie sich von Touristen fotografieren lassen.
… indem sie Paella als Touristenmenü anbieten.
… indem sie Jamon Iberico essen.
… indem sie auf Touristen setzen.
… indem sie Fische für sich arbeiten lassen.
… indem sie ihre Fußballspieler vergöttern.
… indem sie ihre treuen Gefährten, z. B. Jagdhunde, die keine entsprechende Leistung mehr zeigen, bei lebendigem Leib erhängen.
Frauchen hat sich einen Faux pas erlaubt, nämlich den, mich nicht zur dOCUMENTA (13) in Kassel mitzunehmen. Sie durfte das Gelände mit dem Kunstwerk von Brian Jungen nicht betreten. Die Regel des Künstlers war eindeutig: „Nur mit Hund“. Selbst schuld! Haha!




Außerdem hat Carolyn Christov-Bakargiev, künstlerische Leiterin der diesjährigen dOCUMENTA, auf die Frage „Sie haben eine besondere Beziehung zu Hunden. Was können wir für unser Arbeitsleben von ihnen lernen?“ folgendes gesagt:
„Menschen und Hunde haben über Jahrhunderte miteinander gearbeitet, bis zur Technisierung der Welt im 18. Jahrhundert. In der Zukunft wird es darum gehen, wieder zusammenzuwirken – und die Tiere dabei nicht auszubeuten.“
Da verschlägt‘ s mir doch das Bellen, ich kann nur noch schlucken, wenn ich die Geschichte höre.
Es ist ein leises Buch, das die Alltäglichkeiten, die Banalitäten des Lebens schildert. Aber trotzdem oder genau deshalb zieht es den Leser in seinen Bann. Denn plötzlich befindet er sich mitten in Jocelynes Leben. Eine langweilige Kleinstadt in Nordfrankreich, ein Kurzwarenladen, den sie mit Hingabe, aber nicht mit Leidenschaft führt und ihr Blog übers Stricken, Nähen und Sticken. Sie mag ihr einfaches Leben und sogar ihren ungehobelten Mann, mit dem sie sich über die Jahre immer wieder zusammenrauft. Ein anderes Leben kennt sie nicht, möchte sie nicht. Sie will nicht ausbrechen, auch wenn sie einmal in Südfrankreich den Versuch unternommen hatte. Doch dann geschieht etwas Unerwartetes, ein Ereignis, das sie aus der Bahn wirft: Im Lotto gewinnt Jocelyne über 18 Millionen Euro. Alle Sorgen könnten vorbei sein, alle Wünsche erfüllt werden. Doch plötzlich packt sie Angst, eine unerklärbare, unfassbare Angst und ihr Leben gerät völlig aus den Fugen.
Grégoire Delacourt: Alle meine Wünsche, 127 Seiten, 15,99 Euro.