Elvis Presley – Ein Leben in Stichworten

Am 8. Januar 1935 kommt Elvis Aaron Presley in East Tupelo, Mississippi/USA als Sohn des Baumwollpflückers und Fabrikarbeiters Vernon Presley und der Näherin Gladys Presley, geborene Smith, zur Welt. Sein Zwillingsbruder Jessie Garon kommt eine halbe Stunde vor Elvis auf die Welt – tot. Seine Mutter nennt ihren Zweitgeborenen nach dem englischen „lives“ in leichter Buchstabenumstellung „Elvis“. Sie kann danach keine Kinder mehr bekommen. Elvis hat sein Leben lang mit dem Verlust zu kämpfen.

Erste Gesangserfahrungen sammelt Presley ab 1937 im Kirchenchor. Elvis bekommt seine erste Gitarre 1946 und lernt ohne Anleitung, sie zu spielen. Eigentlich hatte er sich ein Fahrrad gewünscht, aber das können sich seine Eltern nicht leisten.

1948 ziehtPresley mit seiner Familie nach Memphis. Presley erhält 1953 seinen Schulabschluss an der Humes High School. Danach arbeitet er als LKW-Fahrer.
Presley macht auf eigene Kosten eine Platte – „My Happiness“ und „That’s When Your Heartaches Begin“ – beim „Memphis Recording Service“. Die Platte will er seiner Mutter zum Geschenk machen.

1954 trifft sich Presley zum ersten Übungstermin mit Scotty Moore und Bill Black. Zusammen nehmen sie „That’s All Right (Mama)“ auf. Die Platte wird im Rundfunk gespielt. Es folgen erste Konzertauftritte mit Moore und Black. Am 30. Juli 1954 gibt Elvis sein erstes Konzert im Overton Park Shell von Memphis. Er ist so nervös, dass seine Beine zitterten. Die Mädchen drehten durch – und Elvis‘ Tanzstil ist geboren.

Presley gibt 1955 über 160 Konzerte. Fernsehauftritte folgen bald. Er entwickelt seinen eigenen Rock ’n‘ Roll-Stil und seine unnachahmliche Rythm-and-Blues-Stimme. Die Fachzeitschrift „Variety“ kritisiert die „schmutzigen“ Texte des Rock ’n‘ Roll und fordert die Industrie zur Selbstzensur auf.
Beginn der Geschäftspartnerschaft Presleys mit Colonel Thomas Andrew Parker.

1956 folgen erste Aufnahmen für RCA in Nashville mit dem Song „Heartbreak Hotel“. In den ersten drei Wochen werden von dem Song über 300.000 Platten verkauft und Presley erhält seine erste Goldene Schallplatte. Colonel Parker wird nun auch formell Presleys Manager. Elvis‘ Entourage ist bekannt als „Memphis-Mafia“. Alle Mitglieder tragen Diamant- bzw. Goldringe und Ketten mit der Aufschrift „TCB“ („taking care of business, Kümmere dich um deine Geschäfte“). Elvis nimmt den Ring später sogar mit ins Grab.

Im selben Jahr unterzeichnet Presley einen Filmvertrag mit Paramount Pictures. Er dreht „Love Me Tender“, der erste von insgesamt 33 Spielfilmen.
Sein erster Auftritt in der „Ed Sullivan Show“ provoziert eine Pressekampagne gegen seine „Obszönität“. Vor allem sein berühmter Hüft-Schwung, der ihm den Namen „Elvis the Pelvis“ (Elvis, das Becken) einbringt, und seine feminin anmutende Garderobe erregen die Gemüter. Der King hasst diesen Spitznamen. Zitat: „Das ist einer der kindischsten Ausdrücke, die ich je von Erwachsenen gehört habe.“ Über die Jahre bekommt er viele Spitznamen: „E“, „Big E“, „Big El“, „The Bopping Hillbilly“, „The Cat“, „The Chief“, „Mr. Dynamite“ und „The King“.

Im Sun-Studio in Memphis macht Elvis eine spontane Session mit Carl Perkins, Jerry Lee Lewis und Johnny Cash (1932-2003): „The Million Dollar Quartett“; die Session wird nicht aufgenommen.

Auf der Höhe seiner Popularität tritt Presley 1958 seinen Wehrdienst an.
Im Oktober kommt er in Bremerhaven an. Er wird für anderthalb Jahre in Friedberg stationiert, hat aber außerhalb des Stützpunkts eine Wohnung in Bad Nauheim, die er mit dem Vater, der Großmutter und Freunden aus Memphis teilt. Im August zuvor stirbt seine Mutter in Memphis.

1959 begegnet er Priscilla Beaulieu in Wiesbaden.

1960 wird Presley aus der Armee entlassen und kehrt in die USA zurück. Frank Sinatra, der den Rock ’n‘ Roll-Star früher vernichtend kritisiert hatte, moderiert die Fernsehshow „Welcome Home, Elvis“. Weihnachten verbringt Presley mit der 15-jährigen Priscilla Beaulieu in Graceland. Bei seiner Entlassung aus der Armee wiegt er 85 Kilo. Zum Zeitpunkt seines Todes sind es mehr als 130 Kilo.

Elvis besitzt in den frühen 60er Jahren einen Schimpansen namens „Scatter“. Der ist darauf trainiert, Frauen unter den Rock zu gucken – sehr zum Missfallen der Damen, die ihn besuchen.

1965 besuchen die Beatles Presley in seiner Hollywood-Villa.

1967 heiratet Presley Priscilla Beaulieu im Aladin Hotel, Las Vegas. Die Ehe wird 1973 geschieden. Am 1. Februar 1968 wird Tochter Lisa Marie geboren.
Mit Aufnahmen zum NBC-TV Special in Burbank, das am 3. Dezember 1968 ausgestrahlt wird, gelingt Presley ein glänzendes Comeback, das gleichzeitig den Wechsel vom musikalischen Rebellen zum etablierten, von der breiten Masse anerkannten „All American Boy“ markiert.

Elvis’ Bühnen-Outfits der späten Sechziger und Siebziger hatten Namen wie „Peacock” (Pfau), „White Prehistoric Bird” (weißer prähistorischer Vogel), „Flame” (Flamme), „Gypsy” (Zigeuner), „Mad Tiger” (Verrückter Tiger) und „King of Spades” (Pik-König). Einige Anzüge wogen mehr als 25 Pfund.

1970 trifft Presley Präsident Richard M. Nixon im Weißen Haus in Washington. Presley wird von Nixon zu einem Agenten der Rauschgiftfahndungsbehörde der USA ernannt. Bei der Autopsie nach seinem Tod entdeckten die Ärzte zehn verschiedene Medikamente in Elvis‘ Blut.

1972 trennt er sich von Priscilla Presley. In der Folgezeit werden immer wieder Gerüchte über seine Fettsucht, Drogenmissbrauch, Depressionen und Tablettensucht laut. Presleys Gesundheitsprobleme machen sich bald auch öffentlich bemerkbar. Sein Lieblingsessen ist ein zuckersüßes Erdnussbutter-Bananen-Sandwich. In Kochbüchern wird dieses Rezept heute noch vermarktet.

Die Fernseh-Show „Elvis – Aloha From Hawaii“ von 1973 wird von ca. einer Milliarde Menschen auf der ganzen Erde gesehen – damit hatte Elvis mehr Zuschauer als Neil Armstrong während seines Mondspaziergangs.

1975 unterzieht Elvis sich im Mid-South Hospital Memphis einem kompletten Gesichtslifting.

1977 lässt Presley sein Testament notariell beglaubigen. Haupterbin wird seine Tochter Lisa Marie Presley. Kurz darauf muss er ins Krankenhaus.
Das darauf folgende Konzert muss Presley aus Gesundheitsgründen unterbrechen. Sein letztes Konzert gibt er am 26. Juni 1977 in Indianapolis. Den letzten Song, den Elvis in der Öffentlichkeit spielt, ist „Can’t Help Falling In Love“.

Elvis Presley stirbt am 16. August 1977 im Alter von 42 Jahren in Memphis/Tennessee an Herzversagen. Er wird auf dem Forrest-Hill-Friedhof in Memphis bestattet. Die Särge von Presley und seiner Mutter werden nach Graceland überführt. Elvis trägt das Kreuz, einen hebräischen Buchstaben und den David-Stern um den Hals. Zitat: „I don’t want to miss out on heaven due to a technicality“ („Technische Probleme sollen mich nicht davon abhalten, in den Himmel zu kommen“).

Weltweit hat Elvis mehr als 1,3 Milliarden Alben verkauft – mehr als jeder andere Künstler auf der Welt.

Mit freundlicher Genehmigung des Landestheaters Dinkelsbühl.

Wer Elvis noch einmal auf der Bühne erleben möchte: „Elvis – The King is back“ bis 5. August 2012 in Dinkelsbühl.

Info: https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/07/01/elvis-im-landestheater-dinkelsbuhl-bis-5-august/

Foto: Hans von Draminski/Landestheater Dinkelsbühl

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Elvis im Landestheater Dinkelsbühl bis 5. August

Elvis Presley – die Rock’n’Roll-Legende der 60er und 70er Jahre – ist bis heute ein gefeierter Musikstar. Mit „Elvis – the King is back“ schrieb Frank Piotraschke eine Hommage an das Road-Movie mit vielen von Presleys legendären Songs, die live mit Band auf der Bühne präsentiert werden. Geschickt bettet er die Musik in eine so mitreißende wie anrührende Geschichte ein. Mit dem ihm eigenen Sinn für Komik erzählt Frank Piotraschke vom Träumen, Kämpfen und Scheitern rund um die Songs des King of Rock´n´Roll.

Das richtige Open-Air-Sommervergnügen nicht nur für Elvis-Fans! Auf der malerischen Freilichtbühne in Dinkelsbühl. Noch bis 5. August 2012.

Spielplan: http://www.dinkelsbuehl.de/ISY/mlib/media/Spielplan_bunt_ab250612.pdf?mediatrace=.4163.

Übrigens: Auch das Städtchen ist einen Besuch wert!

Bühnenfotos: Hans von Draminski/Landestheater Dinkelsbühl

Mehr über Elvis Presley: Sein Leben – seine Songs – sein Tod – hier im Blog!

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/07/01/elvis-presley-ein-leben-in-stichworten/

Mehr über Frank Piotraschke:

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/07/31/frank-piotraschke-schauspieler/

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Meine Arbeit als Wahlbeobachterin

Main Post Würzburg, 12.06.2012

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Ihre-Arbeit-beginnt-wenn-die-Waffen-schweigen;art735,6835808

http://mobil.mainpost.de/regional/art735,6835808

 

 

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Workshop: Reportagefotografie am 29. Juni 2012

Nur das beste Foto ist gefragt, um in die Bildarchive der Nachrichtenagenturen zu kommen. Die Konkurrenz unter Fotojournalisten ist groß. Bilder sollen die Betrachter auf den Artikel neugierig machen. Doch wie gelingen gute Fotos, wenn die äußeren Umstände alles andere als perfekt sind? Der entscheidende Moment für das Bild kommt manchmal sehr plötzlich.
Sabine Ludwig arbeitet als Auslandskorrespondentin. Recherchen führen sie oft abseits viel begangener Wege in fremde Länder und abgelegene Winkel der Erde. Sie stellt aussagekräftige Fotos und die Geschichten „dahinter“ vor.

Freitag, 29.6.2012, 19-21 Uhr, 10,00 € (erm.: 8,40 €)
Veranstaltungsort: VHS (Raum 24), Münzstraße 1, 97070 Würzburg.
Anmeldung: http://www.vhs-wuerzburg.info (Kursnummer: 11010) oder direkt zu Beginn der Veranstaltung.

Fotos: sl, Tadschikistan (2); Äthiopien (1)

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Psychiater und Passbilder

„Sie brauchen keinen Psychiater, um zu wissen, wer Sie sind.
Schauen Sie sich Ihr Passbild an.“

Oliviero Toscani, italienischer Fotograf

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Kurz nachgebellt: 1:2

Da fällt mir doch die Kinnlade runter! Unsere Jungs haben verloren.

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More about Nicola: Photographer in Barcelona

Personal recommendation: My friend’s new website!

http://www.nicola-mesken.com

A photo shooting in Barcelona – why not?

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Kurz nachgebellt: Hofgarten-Weinfest in Würzburg

… soll das Schönste aller Weinfeste sein! Und nun meine Perspektive dazu:

Nun gut, ich will nicht klagen!

Euer Gaston.

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Mittsommernacht und ein Song von Hardrada

In vielen Ländern Europas wird am 23. Juni die Mittsommernacht zelebriert, also der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Besonders in Skandinavien wird ausgelassen gefeiert, mit Lagerfeuer, Tanz, Musik und Bootsfahrten hinaus auf die Fjorde. Meine Freundin Yvonne aus Göteborg hat mir dazu folgendes geschrieben:
„Old traditional costumes are worn by the elder population, which looks quite odd these days. Then the traditional new potatoes and different kinds of herring, cheese, bread and snaps and lots of singing. Most of the time people have bad hangovers and don’t really remember too much of that what happened. Meeting friends and family on the countryside or in the summerhouse is about the most important.“

Foto: Enric Boixadós

My choice: Ein Song von der Band Hardrada, der die Melancholie des Nordens zum Ausdruck bringt.

Hardrada

Laut Wikipedia war Harald Hardråde (deutsch: Harald der Harte) von 1047 bis 1066 König von Norwegen.

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Kurz nachgebellt: Mantrailing

Mein neuer Kurs beginnt – Maintrailing. Bin schon sehr gespannt! Es machen noch ein paar Kumpels aus der Hundeschule mit …

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