Noch einmal die 1970er Revue passieren lassen …
Noch einmal die 1970er Revue passieren lassen …
Vor ein paar Wochen traf ich Balou wieder. Ich erschrak, wie langsam er geworden war. So richtig gute Freunde waren wir zwar nie, aber ich mochte ihn. Er hatte Persönlichkeit, stand irgendwie immer über den Dingen und legte sich mit keinem anderen Vierbeiner an. Wir haben uns nur kurz beschnüffelt, dann zog er wieder von dannen, trottete mit hängendem Kopf hinter uns her.
Später, beim Abschied, meinte sein Frauchen. „Vielleicht seht Ihr Balou heute zum letzten Mal.“ Ich blickte ihm lange in die Augen und er mir, das war’s dann. Gehört habe ich nichts mehr von ihm. Gestern sagte mir Frauchen, dass Balou gestorben sei. Das hat mich sehr traurig gemacht. Hier ein Bild zur Erinnerung an ihn.
Jordi Portabella i Calvete ist ein katalanischer Politiker und Präsident der Regierungsgruppe ERC im Stadtrat von Barcelona. Er ist Diplombiologe und Umweltingenieur und hält den Lehrstuhl für Umweltwissenschaften an der katalanischen Internationalen Universität inne.
Er war die treibende Kraft, dass im Jahre 2004 Barcelona vom Stadtrat symbolisch zur stierkampffreien Stadt erklärt wurde. Vor vielen Jahren schon hat er dem Stierkampf den Kampf angesagt und seine unermüdliche Arbeit wurde im Juli 2010 von der Entscheidung des katalanischen Parlaments für ein Verbot von Stierkämpfen in der Autonomie von Katalonien gekrönt.
Statement:
„Der Stierkampf ist keine ‚Fiesta‘ und repäsentiert nicht den spanischen Staat. Bei der Geschichte des Stierkampfs handelt es sich um die Verdrehung der Realität, der Verheimlichung der Wahrheit. Dem deutschsprachigen Leser kommt da sicher einer der großen Namen der deutschen Kultur in den Sinn, der des Poeten Rainer Maria Rilke, dessen Name mit dem Stierkampf verbunden ist. Obwohl eine Allee in Ronda (Málaga) seinen Namen trägt, hat der Poet niemals einen Stierkampf gesehen. Er ließ sich nur von der in der damaligen Epoche vorherrschenden Mode des Exotischen – alles was mit Spanien zu tun hatte – leiten.
Aus der Ferne gesehen, entgegen aller Realität, beschreibt er in seinen Texten, wie der Matador fast mit Feingefühl sein Schwert in den Körpers des Tieres eindringen lässt. Doch die Wahrheit ist sehr viel gefühlloser und äußerst diskutabel. Der Stierkampf ist ein Ausdruck todbringender grausamer und schmerzvoller Tortur.
Die Folter von Tieren ist so alt wie die Menschheit, wie weltweit viele Anthropologen und Kunsthistoriker belegen. Doch es ist nicht von der Hand zu weisen, dass mittlerweile der Respekt vor den Rechten der Tiere in Europa und anderen zivilisierten Ländern zu einem verankerten Wert geworden ist. Es ist nutzlos, sich auf Geschichte und Tradition zu berufen, um Lebewesen weiterhin Schaden zuzufügen. Und mehr noch, wenn diese Geschichte gefälscht ist wie die, die versucht, den Stierkampf als spanisches Nationalfest zu etablieren. Das war er nie und wird es auch nie sein.
Stierfeste sind Bestandteil einiger Feste an verschiedenen Orten Europas und ganz und gar nicht kennzeichnend für den modernen spanischen Staat. Es gibt nachweislich Feste mit Stieren in Portugal, Frankreich, in Italien, England und Schottland sowie in Deutschland. Doch beim Stierkampf handelt es sich um etwas ganz anderes. Er ist eine Gegenreaktion zum intellektuellen Phänomen der Bildung und des Freidenkertums, zur Entstehung der Umweltschutzbewegung. Deshalb auch die unsinnige Rechtfertigung, dass das Tier nicht leidet, dass es dafür geboren wurde, um in einer Arena geopfert zu werden. Im 18. Jahrhundert ließen die Befürworter des Stierkampfs ihre Wut in der Folter der Stiere aus. In der Irreführung als Mittel und Weg, barbarische Traditionen für eine arme Bevölkerung und noch ärmer in Kultur, gegenüber dem Fortschritt einiger Städte, für sich zu fordern.
Costillares, Pepe-Hillo und Pedro Romero sind die ersten , die dem Stierkampf im 18. Jahrhundert Gestalt und Form gaben und nicht etwa im entfernten Altertum. Die stärksten Befürworter sind die Regionen um Sevilla, Navarra und zum Schluss die Hauptstadt Madrid. Die Metropole, die erst unter der Diktatur von General Franco zur spanischen Hauptstadt wurde. Unter seiner Herrschaft wurde der spanische Staat zum exotischen und oberflächlichen Touristenziel ausgebaut, gestützt auf einfachen und rückständigen Ideen, um die Besucher zufriedenzustellen: Sonne, Flamenco und Stierkampf. Die Grausamkeit des Stierkampfes war Francos Spanien eigen, doch heutzutage berücksichtigt die Demokratie die Rechte der Tiere und hat in Katalonien und auf den Kanarischen Inseln diesen barbarischen Brauch ausgemerzt. Bräuche übrigens, die ohne die Subventionen seitens der Regierung seit langer Zeit schon nicht mehr existieren würden.“
Übersetzung spanisch-deutsch:
Caroline Waggershauser, Mobil: 0034-638-958-224
E-Mail: cwaggershauser@gmail.com
Gaston Vizsla, kannst du dich vorstellen?
Ich erblickte in Ungarn das Licht der Welt, irgendwann im Frühjahr 2006. Viel weiß ich nicht mehr aus der Zeit. Nur, dass man mich in einem Schrebergarten bei Budapest zurück ließ. Allein! Ein paar Tage später haben mich dort die Leute von Vizsla in Not (http://vizsla-in-not.eu/) gefunden.
Wie bist du nach Deutschland gekommen?
Im November 2006, wieder über die Tierschutzorganisation Vizsla in Not. Und sobald ich in Deutschland ankam, haben mich schon Herrchen und Frauchen abgeholt. So bin ich dann erst mal nach Bonn gekommen.
Wo lebst du heute?
In Randersacker, einem kleinen Ort bei Würzburg. Weinberge und viel Natur zum Gassi gehen und Herumtoben.
Wie kommst du zu dem Namen „Gaston“?
Für Frauchen war schon immer klar: Sie wollte nur einen Hund aus dem Tierschutz. Ursprünglich gefiel ihr „Gaston“, ein Deutsch-Kurzhaar aus einem Tierheim im Elsass (http://www.grenzenlose-hundehilfe.de/). Bevor Frauchen ihn besuchen konnte, wurde er bereits vermittelt. Mein Glück, haha!! So kam ich zu meinem Namen „Gaston“, nachdem ich vorher in Ungarn von den Tierschützern „Pezsgö“ genannt wurde. Das bedeutet „prickelnd“ oder „Champagner“. Passt doch auch perfekt zu mir, nicht wahr?
Und wie nennt sich deine Rasse?
Magyar Vizsla, das wird Magija Wischlaa ausgesprochen, also einfach an „Wischlappen“ ohne „ppen“ denken!! Das ist ungarisch und bedeutet soviel wie ungarischer Jagdhund!
Wen magst du außer deinen Zweibeinern?
Die Paula aus Bonn. Ein pfiffiges Boxer-Mädel! Mit der bin ich aufgewachsen.
Wen magst du nicht?
Den Anton, einen Zwergdackel aus der Nachbarschaft. Der giftet mich immer tierisch an, wenn er mich auch nur von weitem sieht. Ich hatte ihn mal gepackt, aber gleich wieder losgelassen, da Antons Frauchen ganz laut schrie. Damals war ich noch viel jünger und ungestümer – jetzt tut mir der Vorfall leid.
Was machst du gerne?
Einmal in der Woche treffe ich meine Kumpels in der Hundeschule von Simone (http://www.mydog-training.de/). Zum Spielen. Wird aber alles genau kontrolliert, wegen Sozialisierung und so. Simone ist manchmal ziemlich streng, aber ich glaube, dass sie mich mag. Ich tu da so, als ob ich kein Wässerchen trüben könnte, bin da immer super diszipliniert. Wie halt im richtigen Leben auch, haha!!
Dein schönstes Erlebnis?
Oh, da gab es viele. Eines davon waren die Dreharbeiten mit Conny und Bianca vom BR. (http://br-online.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/frankenschau-aktuell/mein-bester-freund-hund100.html)
Was ärgert dich am meisten?
Dass bei Tisch oder im Restaurant nichts für mich abfällt. Schließlich probieren Zweibeiner ja auch, was der andere so auf dem Teller hat!
Dein Motto?
Wer seine Menschen artgerecht halten will, gibt ihnen das Gefühl, gebraucht zu werden.
Gaston Vizsla, danke für das Interview.
Mehr von mir bald! Bis dahin: Meet me on Facebook!
„Geboren bin ich in München als Jüngste von 5 Kindern. Mit 3 Jahren begann meine Umzugskarriere, in der ich noch viele Etappen vor mir haben sollte und die eine oder andere schriftlich oder mit einer kleinen Kamera festhielt. Vielleicht der Ursprung meiner Film- & Schreibleidenschaft. 2009 gründeten meine Schwester Valeska und ich die kreative kinter & kinter GbR in Berlin, wo ich 2010 mit meinem Pilotprojekt annenieannenou film begann. Seit dieser Zeit bin ich als freie Autorin und Filmemacherin tätig, auf der Suche nach alltäglichen, sozialkritischen, absurden, witzigen Themen, inspiriert und mit dem Ziel einen Roman oder eine Kurzgeschichte zu schreiben, einen Kurzfilm zu produzieren oder erneut auf Reisen zu gehen und davon zu erzählen. Die Andersartigkeit, die fremden Kulturen und die unterschiedlichen Sichtweisen jedes Einzelnen sind etwas so Besonderes, das ich festhalten möchte, denn jeder Augenblick ist ein Ereignis.“
http://annenieannenoufilm.wordpress.com
12 Fragen – 12 Antworten
Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?
„Blister in the Sun“ von Violent Femmes.
Ihr Lieblingsbuch?
Viele! Ich liebe die Sprache des Autors David Grossman, ich liebe dramatische, lustige, ehrliche und verquere Geschichten bis hin zu Harry Potter.
Ihr Lieblingsfilm?
„The King´s Speech“ und unzählige weitere.
Ihre Lieblingsküche?
Italienisch, asiatisch, indisch.
Ihr Lieblingsreiseziel?
Der Flughafen, der mich überall hinführt.
Ihr Haustier?
Immer noch auf der Wunschliste ein wuschlig verschmuster Mischlingshund.
Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?
Im Rucksack die Kamera, ein Notizbuch und ab in die Prärie! Welches Ziel? Wohin meine Nase mich führt.
Ihr erstes Auto?
Zählt der grüne Porsche im Kinderüberraschungsei? Wenn nicht, dann bleibe ich eine glückliche Beifahrerin trotz Führerschein. Es gibt einfach zu viel zu sehen!
Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?
Ich lasse mich überraschen.
Was haben Sie immer dabei?
So wenig wie möglich.
Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?
Reisen.
Ihr Lebensmotto?
Carpe diem noctemque.
Kurzfilm von Anette Kinter: „A Moeda“
http://vimeo.com/annenieannenou
Buch von Anette Kinter:
„Haya taim meod. Es hat sehr gut geschmeckt. Eine Reise durch Israel“, 140 Seiten, 8,90 Euro.
https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/05/27/annaherung-an-israel/
José Enrique Zaldívar Laguía:
Veterinario clínico
Presidente de AVAT (Asociación de Veterinarios Abolicionistas de la Tauromaquia)
Statement:
„La Tauromaquia en cualquiera de sus manifestaciones es un ejercicio de maltrato, que provoca en los toros de lidia, desde un análisis puramente científico, un importante sufrimiento tanto físico como emocional en estos animales. Su abolición, en los pocos países en que estos espectáculos son todavía legales, supondrá un importante avance en el bienestar y la protección animal.“
Deutsche Übersetzung:
José Enrique Zaldívar Laguía:
Tierarzt
Präsident von AVAT (Asociación de Veterinarios Abolicionistas de la Tauromaquia)
Statement:
„Der Stierkampf in all seinen Erscheinungsformen ist eine Ausübung von Gewalt, die bei den Kampfstieren, aus rein wissenschaftlicher Sicht, ein erhebliches, sowohl physisches als auch psychisches Leiden, bei den Tieren verursacht. Seine Abschaffung in den Ländern, in denen diese Spektakel immer noch legal sind, stellt ein wichtiger Fortschritt im Wohlergehen und Schutz der Tiere dar.“
Miguel Ibañez Talegón:
Veterinario, Etólogo
Profesor de la Universidad Complutense de Madrid
Facultad de Veterinaria
Statement:
„La tauromaquia me avergüenza como español. Es absolutamente bochornoso que un grupo de ciudadanos del mundo que se vanaglorian de ser civilizados e inteligentes, gocen de una “fiesta” que es un recital de maltratato y sangría hacia un animal. NO es asumible por la especie humana que se haga daño a un animal con el único fin de divertirse. Este tipo de actos define el tipo de personas que lo consiente y justifica. La tauromaquia debe ser abolida por razones éticas y de bienestar animal.“
Deutsche Übersetzung:
Miguel Ibáñez Talegón:
Tierarzt, Ethologe
Professor der Universität Universidad Complutense de Madrid
Tierärztliche Fakultät
Mitglied von AVAT (Asociación de Veterinarios Abolicionistas de la Tauromaquia)
„Der Stierkampf beschämt mich als Spanier. Es ist absolut beschämend, dass eine Gruppe von Spaniern von Welt sich damit brüstet, zivilisiert und intelligent zu sein, ein “Fest” zu genießen, welches für das Tier eine geballte Ladung aus Tierqual und Blutbad ist.
Es ist für die menschliche Spezies nicht akzeptabel, ein Tier für den alleinigen Zweck des Spaßes zu verletzen. Diese Art von Handlungen definiert die Art der Menschen, die dem zustimmen und es rechtfertigen. Die Tauromachie sollte aus Gründen der Ethik und des Tierschutzes abgeschafft werden.“
Hélène Grémillon kürzlich bei einer Lesung in Würzburg.
Eine bedingungslose Liebe, die sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verliert. Eine junge Malerin, die für ihre Gönnerin ein Kind bekommt. Eine Frauenfreundschaft, die in Hass umschlägt.
Paris, 1975. Camilles Mutter ist bei einem Autounfall gestorben. Unter den Beileidsschreiben findet Camille einen rätselhaften Brief von einem Unbekannten, der die Geschichte einer jungen Frau erzählt: Von Annie, der großen Liebe des Verfassers. Camille glaubt an eine Verwechslung, doch in den nächsten Tagen kommen weitere Briefe. Sie erzählen von der jungen Malerin Annie und ihrer wohlhabenden Gönnerin, die seit langem vergeblich versucht, schwanger zu werden. Aus Dankbarkeit erklärt sich Annie bereit, ein Kind für sie zu empfangen und zur Welt zu bringen. Doch was gut gemeint war, wird bald zur Quelle von Eifersucht, Misstrauen und Hass, und irgendwann ist Annie spurlos verschwunden. Camille begreift allmählich, dass diese Geschichte aus den Briefen weit mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb ist.
Hélène Grémillons Debüt ist in Frankreich ein Bestseller und erscheint nun in mehr als zwanzig Ländern.
Hélène Grémillon: „Das geheime Prinzip der Liebe“, 356 Seiten, 19,99 Euro.
Zur Autorin: Hélène Grémillon wurde 1977 in Poitou/Westfrankreich geboren, studierte Literaturwissenschaft, arbeitete als freie Journalistin, als Drehbuchautorin und Regisseurin und lebt heute mit dem Sänger Julien Clerc und ihrem gemeinsamen Sohn in Paris. „Das geheime Prinzip der Liebe“ ist ihr erster Roman, der mit dem Prix Roblès ausgezeichnet wurde.
Foto: sl
… meine ehemalige Uni in Upstate New York. Great!!
President Obama at UAlbany Applauds CNSE as National Model
The very first visit of President Obama to the College of Nanoscale Science and Engineering May 8 was a proud and historic day for all of us at the University at Albany. We were greatly honored by the presence of our president at CNSE’s Albany NanoTech Complex, where he acknowledged the many contributions being made to the manufacture of high-tech products and to the U.S. economy.
To commemorate the day, CNSE has posted on its Web site a number of pictures of President Obama taken during his brief visit. I invite you to view these photographic highlights of the presidential visit, which focused national attention on our University and on CNSE.
Link to Photo Gallery:
I know you are as proud as I am that the President of the United States has recognized CNSE, the University at Albany and the work of Dr. Alain Kaloyeros for promoting high-tech advancements and strengthening the economy. Our success would not be possible without your continued interest and support, and I thank you for both.
Sincerely,
Fardin Sanai
Vice President for University Development
Pictures from my visit to SUNY Albany in 2010. Back to the roots, back where everything began …
Fotos: sl
Silvia Boorsma-Böhm ist in Würzburg/Deutschland geboren und lebt in Rheinfelden/Schweiz. Neben ihrer freischaffenden Tätigkeit als bildende Künstlerin liebt sie die Arbeit mit Menschen und geht diversen pädagogisch-therapeutischen, gestalterischen und beratenden Tätigkeiten nach.
„Meist ist es die haptische Struktur eines Materials und bestimmte Farbtonalitäten, die Resonanz in mir wecken und mich zum Gestalten anregen.
Die sinnliche Qualität von unterschiedlichsten Papieren, Leinwand, collageartig geschichteten Malgründen, Faltungen, Stoffen, verwittertem Holz und Fundstücken aller Art zieht meine Aufmerksamkeit auf sich und tritt in unmittelbaren Dialog mit mir; dazu kommen Pigmente, Tuschen, Acrylfarben und Kreiden als mein bevorzugtes Arbeitsmaterial.
In meiner Arbeit kann es einen Hang zur Körperlichkeit geben, Körperformen als Ausdruck des sinnlich Konkreten, des Be-greif-baren. Der Ausdruck des weiblichen Körpers, der sich als Torso, als Hauthemd, als Gewand, als Stuhl, als Gestalt zeigen kann, oder als Mieder, als Seelenhaut, als Blüte.
Die bewohnte Form als Lebensraum. Ein Thema, das mich seit vielen Jahren begleitet, sind Stühle. Der Werkzyklus ’40 Stühle, ein Tagebuch‘, der im Jahr 2005 mit 40 Kleinleinwänden seinen Anfang nahm, ist auch heute noch nicht beendet.
Die Sehnsucht nach dem, was über das hinausgeht, was ich schon kenne, lässt mich weitergehen. Die Sehnsucht nach dem Einfachen im Komplexen, nach Spannungsfeldern, die sich ausloten, nach dem, was es erst gibt, wenn es geschaffen ist.“
Silvia Boorsma-Böhm
12 Fragen – 12 Antworten
Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?
„Englishman in New York“ von Sting.
Ihr Lieblingsbuch?
„Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier.
Ihr Lieblingsfilm?
„Intouchable“ („Ziemlich beste Freunde“) von Olivier Nakache & Eric Toledano.
Ihre Lieblingsküche?
Thailändisch, Ayurvedisch, Italienisch … – da gibt es viel Feines!
Ihr Lieblingsreiseziel?
Das Tessin, – und Strandkörbe am Meer!
Ihr Haustier?
Eine rote Katze und ein freundlicher Hund (beides noch in Gedanken …).
Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?
Beides: Gärten und Wüste, Berg und See, Meer und Wald: Natur nährt mich aufs wunderbarste!
Ihr erstes Auto?
Ein Ford Fiesta.
Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?
…. das kann ich wirklich nur spontan entscheiden…
Was haben Sie immer dabei?
Was zu schreiben, – oft ein Buch und meist einen schönen Schal.
Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?
An meinem Lebensort das Meer in Sichtweite und Menschen in Spürnähe.
Ihr Lebensmotto?
Just be yourself!