Berna Kleinberg, Schauspielerin und Autorin

Ich bin in Münster geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen. Mit 21 Jahren bin ich nach München gezogen, um die Ausbildung zur Ergotherapeutin zu absolvieren. Es folgten die Jahre des Berufs- und Familienlebens. Während dieser Zeit spürte ich immer deutlicher, wie sehr es mich zum Theater hinzog. Als ich mit meinem Mann und meinen beiden kleinen Kindern für zwei Jahre in den USA lebte, erfüllte sich ein Traum. An der Stony Brook University N.Y. machte ich meine Schauspielausbildung. Ich wurde Mitglied eines internationalen Ensembles. Wir spielten in New York City und auf Long Island. In dieser Zeit schrieb ich auch mein erstes Theaterstück The golden Cage.

Dann die Rückkehr nach München. Ich arbeitete an verschiedenen Bühnen und stand in verschiedenen Rollen vor der Kamera. Ich leitete mehrere Kindertheatergruppen und engagierte mich als freie Mitarbeiterin in einem Projekt für misshandelte Frauen. In diesem Rahmen veranstaltete ich Workshops für die Mitarbeiterinnen. Außerdem begann ich, Kolumnen für ein Frauenmagazin zu schreiben.

Von 2003 bis 2008 lebte ich in Frankreich. Dort entstand mein Roman Lucys Café. Seit Herbst 2008 lebe und arbeite ich in Berlin.

„Schreiben und Theaterspielen bedeuten für mich, in eine andere Rolle, ein anderes Lebensmodel zu schlüpfen und auszuprobieren. Das ‚freie Land‘  in mir zu entdecken. Immer auf Reisen zu sein. Seit meiner frühesten Kindheit musste ich mich, durch den häufigen Wohnortwechsel meiner Eltern, an neue Menschen und Umgebungen anpassen. Das war natürlich mit Trennung und Schmerz verbunden. ‚Loslassen‘ ist ein großes Thema in meinem Leben geworden und gefunden habe ich mich jedes Mal, in dem ich mir ein ‚Nest‘ gebaut habe.
Egal, wo ich war; ich bin immer wieder angekommen. Heimat ist für mich überall.“

http://www.berna-kleinberg.de

12 Fragen – 12 Antworten

Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?

„Love don’t come easy“ von Diana Ross.

Ihr Lieblingsbuch?

Ich habe gleich mehrere und Schriftsteller/innen, die mir viel bedeuten, beispielsweise Dieter Wellershoff, Zerzya Shalev, Lilly Brett, Paul Auster, Arthur Schnitzler …

Ihr Lieblingsfilm?

„Cabaret“.

Ihre Lieblingsküche?

Italienisch–französisch und ganz gewöhnliche Mama-Alltagsküche.

Ihr Lieblingsreiseziel?

Berge und Meer, Städte und Dörfer.

Ihre Haustiere?

Katzen.

Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?

Egal – ich lasse mich treiben.

Ihr erstes Auto?

VW Käfer.

Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?

Lieber auf dem Rad sitzen und zusammen mit meiner besten Freundin durch die Gegend radeln …

Was haben Sie immer dabei?

Meinen USB-Stick mit meinen Manuskripten und ein Buch.

Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?

Immer gesund sein.

Ihr Lebensmotto?

Erst mal gucken, dann mal sehen.

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„The Artist“ – Emotionales Kino vom Feinsten

Neulich, in einem Freilichtkino, sah ich mir Film The Artist an. Eher durch Zufall, denn – im Zeitalter der modernen Technik – was bringt mir ein Stummfilm, dazu noch einer, der in Schwarzweiß gedreht wurde? Doch war es gerade dieser Stummfilm, der mein Herz erobert hat.

Ein Star, eine unbekannte Schauspielerin, ein süßes Hündchen und viel Charme – die Kombination dieser so einfachen Bestandteile funktionieren. Emotionales Kino aus Frankreich vom Feinsten!

Die Story ist schnell erzählt: George Valentin – dessen Filmname uns natürlich an den echten Superstar Rudolfo erinnern soll – ist eine Größe des Stummfilms. Ein bisschen eitel, ein bisschen überheblich, ein Charmeur, dem die Frauen zu Füßen liegen. Letztendlich hat er das Herz auf dem rechten Fleck, er genießt einfach nur seinen Erfolg. Der Stummfilm steht in voller Blüte. Aber als der Tonfilm entsteht, spottet er über die neue Technik: Wen interessiert schon so etwas? Wer braucht schon Ton? Sein Studioboss, dem er schon lange auf die Nerven geht, setzt auf Tonfilm, und weil Valentin nicht mitmachen will, ist er plötzlich draußen. Ohne Aufträge. Reich, aber ein Mann von gestern. Da macht er, was Schauspieler tun, wenn der Erfolg ausbleibt: Er wird Regisseur und dreht eigene Filme. Er will anspruchsvolle Filme machen. Doch die floppen. Erst mit Hilfe einer jungen Dame, der er einst, als sie keiner kannte, geholfen hat, und die jetzt der Star der neuen Filmwelle ist, kommt er wieder nach oben.

Der Erfolg dieses Films macht nachdenklich. Was ist los mit den Hypes der neuesten Filmtechnik, den Stars und dem Geschwätz des Boulevards oder der Macht des Geldes? Zählen die etwa nicht mehr? Der Film vermittelt uns eine klare Botschaft: Diese Dinge sind flüchtig, gehen vorbei, so schnell, wie sie erschienen sind und sind schon morgen Schnee von gestern. Hier sind es Schönheit, Humor und Kunst. Und die bleiben.

Der Erfolg von  The Artist lässt uns ohne Worte: Mehr als 30 internationale Filmpreise, darunter 2012 fünf Oscars (u. a. als „Bester Film“), drei Golden Globe Awards, sieben BAFTA Awards und sechs Césars. Kino, wie es leibt und lebt: Schön und unberechenbar.

Deutscher Kinostart war der 26. Januar 2012.

Video: YouTube

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Kurz nachgebellt: Agility

Das Wochenende fängt gut an! So langsam kapiere ich die Feinheiten von Agility. Erst mal noch mit Anleitung, aber es wird von Mal zu Mal besser! Nur das Konzentrieren und Ruhig sitzen bleiben fällt mir schwer! Bin halt ein Wirbelwind, der nur ans Toben denkt …

http://www.mydog-training.de

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Sri Lanka: Zeitreise

Zugegeben, ich habe eine Schwäche für Kolonialstilhotels. In Sri Lanka habe ich drei von ihnen entdeckt, die mich auf eine Zeitreise mitnahmen.

Mount Lavinia Hotel, Colombo

Galle Face Hotel, Colombo


Grand Oriental Hotel, Colombo

http://www.mountlaviniahotel.com

http://www.gallefacehotel.com

http://www.grandoriental.com

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Africa Festival 2012 in Würzburg

100.000 Besucher pilgerten zum Africa Festival im Mai 2012 in die mainfränkische Metropole. Das vor 24 Jahren erstmals stattfindende und nur Insidern bekannte Festival hat sich als mittlerweile größtes afrikanisches und afro-karibisches Kulturfestival Europas etabliert. In diesem Jahr habe ich zwei Konzerte besucht. Hier ein paar Infos zu den Veranstaltungen (also in English for my foreign languages speaking visitors):

Sona Jobarteh, Kora-Virtuosin aus Gambia

Sona Jobarteh aus Gambia ist die erste afrikanische Virtuosin auf der Kora, einem Instrument, das bisher eine reine Männerdomäne war. Sie ist Enkeltochter eines Meistergriots und eine Cousine von Toumani Diabaté, dem weltweit bekanntesten Koraspieler, der mit AfroCubism am Africa Festival teilnimmt. In jungen Jahren ­besuchte sie das Royal College of Music in London und war an zahlreichen Orchesterprojekten beteiligt. Sie ist außerdem Mitglied des African Classical Music Ensemble. 2008 erschien ihr Debütalbum Afro Acoustic Soul und vor kurzem veröffentlichte sie ihre neue CD  Fasiya, auf der sie neben der Kora auch Gitarre, Bass, Percussion und Kalebasse spielt und singt.

Sona Jobarteh, Kora-Virtuoso from Gambia

Sona Jobarteh from Gambia is the first female African virtuoso on the kora, an instrument which is usually only played by men. Sona Jobarteh is the grandchild of a well known griot and the cousin of Toumani Diabaté. Diabaté is the world wide most well known kora player and is performing at the 24th Africa Festival with AfroCubism. Jobarteh studied at the Royal College of Music in London and was part of many orchestra projects. She is also a member of the African Classical Music Ensemble. In 2008 her debut album Afro Acoustic Soul was released and recently, her new CD Fasiya has hit the stores. On her new album she not only plays the kora, but also guitar, bass, percussions and the calabash and of course she sings as well.

AfroCubism: Der original Buena Vista Social Club

Die 13-köpfige Allstarband AfroCubism besteht aus Superstars der afrikanischen und kubanischen Musikszene. Eigentlich hätten der Kora-Virtuose Toumani ­Diabaté aus Mali und der kubanische Sänger und Gitarrist Eliades Ochoa die Basis für das werden sollen, was 1996 als Buena Vista Social Club weltweit für Furore sorgte. Doch scheiterten die in Kuba geplanten Aufnahmen damals an Visaproblemen der afrikanischen Musiker. 2010, also 14 Jahre später, fand die transatlantische Begegnung zwischen Mali und Kuba dann doch noch statt und der eigentliche Buena Vista Social Club erobert seither als AfroCubism die Bühnen. Feuriger Rumba und Son treffen auf filigrane Soundmalereien aus Mali.

AfroCubism: The original Buena Vista Social Club

The 13-headed all-star band Afro­-­Cubism consists of superstars of the African and Cuban music scene. The kora virtuoso Toumani Diabaté from Mali and the Cuban singer and guitarist ­Eliades Ochoa were actually supposed to build the base for a project which ­caused quite a stir internationally in 1996 and was well known as the Buena Vista ­Social Club. However, the then planned recording sessions in Cuba did not work out due to visa issues of the African ­musicians. In 2010, so 14 years later, the transatlantic encounter between Mali and Cuba finally took place and since then the actual Buena Vista Social Club is now conquering stages as AfroCubism. Fiery rumba and son meet with the delicate sound of Mali.

Videos: YouTube

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Ernährungskrise oder Nahrung im Überfluss?

Buchempfehlung von Renate Holzer, Agrarbiologin bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)/Bonn.

In den Industrieländern werden über 50 Prozent der Nahrungsmittel weggeworfen! Das Essen, das wir allein in Europa wegwerfen, würde zweimal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Einer Milliarde Hungernden steht eine Milliarde Übergewichtige gegenüber – ist es nur eine Frage der Umverteilung? Für die Produktion der Nahrungsmittel, die nachher weggeworfen werden, wird ein Viertel des weltweiten Wasserverbrauchs vergeudet! Unsere konventionelle Landwirtschaft trägt 20 Prozent zu den weltweiten CO2 Emissionen bei, in erster Linie ist die Massentierhaltung zur Fleisch- und Milchproduktion dafür verantwortlich, und für die Ernährung all dieser Tiere braucht es wiederum riesige Monokulturen von zum Beispiel Soja, Mais.

Diese Schlaglichter auf unsere Ernährungslage und Ressourcenverschwendung sind schockierend, alarmierend und aufrüttelnd zugleich! Da muss doch was passieren; irgendetwas läuft hier gewaltig schief. Zu diesem Schluss muss jeder vernünftig denkende Mensch kommen. Warum also tut niemand etwas dagegen? Wir sollten unsere Nahrung neu wert schätzen lernen, mit Zeit und Genuss schmackhafte, lokal produzierte und auf gesundem Boden gewachsene Produkte essen, dann gäbe es auch für alle auf der ganzen Welt genug zu essen.

Das Buch „Die Essensvernichter“ zeigt globale Zusammenhänge auf, deckt Hintergründe auf, gibt Denkanstöße und regt zu konkretem Handeln an. Es gibt viele Gründe, fair und sinnvoll zu konsumieren. Dieses Buch legt sie klar auf den Tisch. Es gliedert sich in drei Teile: Der erste Teil, Konsumwahn und Wegwerfgesellschaft, geht darauf ein, wie wir essen, was wir essen und warum wir so viel wegwerfen. Die Zusammenhänge zwischen den großen Konzernen der Nahrungsmittelproduktion und unserem Konsumverhalten werden beleuchtet und es wird aufgezeigt, warum die Konzerne kein Interesse daran haben, dass sich etwas ändert. Der zweite Teil des Buches befasst sich mit den globalen Folgen unseres Konsumverhaltens, den Zusammenhängen mit der Treibhausgasproduktion, der Erderwärmung und dem Klimawandel. Im letzen Teil, von der Überflussgesellschaft zum verantwortlichen Konsum, werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie wir mit unserem eigenen Verhalten einen konkreten Beitrag zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit unseren endlichen Ressourcen leisten können.

Dieses Buch ist ein „Muss“ für jede und jeden umwelt- und ernährungsbewussten Menschen. Wenn Sie es gelesen haben, werden Sie in Zukunft anders einkaufen und anders essen. Der Autor Valentin Thurn ist auch Drehbuchautor und Regisseur des Films „Taste the Waste“, der sich mit dem gleichen Thema befasst.

Stefan Kreutzberger /Valentin Thurn: „Die Essensvernichter – Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist“, 320 Seiten, 16,99 Euro.

 

 

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Kurz nachgebellt: Gassi gehen und mehr …

Frauchen – wie vorbildlich!!

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Kurz nachgebellt: Mein Kumpel Duke

Komme gerade von einem Besuch bei meinem Kumpel Duke in Berlin zurück. Zehn Monate ist der jetzt und fit wie ein Turnschuh. Er kam auch über Vizsla in Not nach Deutschland und wurde von seinem neuen Frauchen im Februar adoptiert. Ich hab mich so gefreut, als ich den Jungspund sah. Der hat einen langen Leidensweg hinter sich. Wurde in Ungarn mit gebrochenem Hinterbein aufgelesen, dort zweimal operiert und nun mit Physiotherapie weiterbehandelt. Sein Frauchen hat sich nämlich fest in den Kopf gesetzt, aus Duke einen richtig gesunden Vizsla zu machen. Und das ist ihr gelungen. Man sieht kaum mehr was von seinem Handicap! Wir sind durch den Wald gesaust, und Duke hat mich sogar abgehängt. Alter Schlingel! Seht am besten selbst!

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Annäherung an Israel

Anette Kinter hat mit ihrer Erzählung ein atmosphärisch dichtes Werk über eine Israel-Reise geschrieben. Ein Buch, das auch voll und ganz dem Untertitel „Es hat geschmeckt“ entspricht. Denn es geht hier nicht nur um Begegnungen mit einem Land, das für viele immer noch ein no go oder die Annäherung an die Geschichte Jesus’ bedeutet.

Es geht dabei auch ums Essen, ums Trinken und ums Genießen. Zum Beispiel um Pita-Brot mit leckerem Pilz-Humus, um Challot, dem Sabbat-Brot, das in der Familie gereicht wird, oder um Limonana, hinter dem sich Minzblätter mit Limonade und Eis verbergen.

Die Autorin nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Israel von Nord nach Süd, erzählt über ihre Treffen mit Menschen – Fremden wie Freunden. Doch in ihrem Werk geht es um viel mehr als nur um die Reise an sich, es geht auch um eine Liebesbeziehung – die zu ihrem Freund Edu, einem israelischen Staatsangehörigen, der, wie die Autorin auch, in Deutschland lebt. Man erfährt viel über die beiden, beispielsweise über die Suche nach einem Job in der Ferne, über die Bewältigungen des Alltags in der Heimat. Die Autorin erzählt von den Widersprüchen, die sie beide erfahren, die Ignoranz, mit der man fremden Besuchern begegnet, dem kleinen Mädchen, das in Jerusalems Altstadt hasserfüllt einen Stein auf die Gäste werfen will. Doch auch von der ständigen Militärpräsenz und dem Austausch mit Gleichaltrigen, die Vergangenes endlich ruhen lassen wollen.

Manchmal ist sie sich selbst fremd, sieht einen ganz  anderen Edu vor sich, einen, dessen Vita sie nicht kennt, der ihr nun fast geheimnisvoll und unerklärlich gegenüber steht. Sich selbst in jener Vergangenheit zu finden, die nur Edu kennt und in der sie nicht existent ist, fällt ihr zunehmend schwerer.

Ein Buch, das aufrüttelt, das nachdenklich macht: Über Politik, über Gefühle zwischen Menschen, die sich scheinbar für immer fremd bleiben und über die Liebe zwischen einer Deutschen und einem Israeli.

Anette Kinter: „Haya taim meod. Es hat sehr gut geschmeckt. Eine Reise durch Israel“, 140 Seiten, 8,90 Euro.

Der Trailer zum Roman:

http://vimeo.com/39076486

Mehr über die Autorin:

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/05/13/anette-kinter-dipl-theaterpadagogin-autorin-filmemacherin/

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No comment oder von der Sinnlosigkeit des Schlachtens

Dem Metzger von der Schlachtbank gesprungen

Entlaufener Bulle sorgt für Aufregung

Ein Bulle ist am Montagmittag, kurz bevor er geschlachtet werden sollte, einem Metzger ausgebüxt. Das, wie die Polizei mitteilt, in diesem Gemütszustand nicht ganz ungefährliche Tier rannte ungezügelt durch den Ort. Einige Streifen aus Karlstadt und Würzburg waren im Einsatz, bis der Bulle schließlich von der Polizei mit einer geeigneten Waffe erlöst werden konnte.

Kurz vor 12 Uhr hatte sich das Charolais-Rind aus der Obhut eines Metzgers befreit und war über die Obere Hauptstraße geflüchtet. Nach einem kurzen Bad im Gartenteich eines Anwohners konnte das aufgebrachte Tier auf einem unbebauten Grundstück in der Frühlingstraße gestellt werden.

Die Polizeistreifen sperrten den Gefahrenbereich um den 650 Kilogramm schweren Bullen herum ab, um eine Gefährdung von Menschen auszuschließen. Gegen 12.40 Uhr wurde das sichtlich unter Stress stehende Tier getötet. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/main-spessart/art129810,6800086

Lesen Sie auch zum Thema:

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/04/13/tiere-essen/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/02/08/fleisch/

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