„Männer reden mit Frauen, um mit ihnen zu schlafen, und Frauen schlafen mit Männern, um mit ihnen zu reden. In der zweiten Lebenshälfte ist es dann eher umgekehrt.“
Jürg Willi, Paartherapeut, Schweiz
„Männer reden mit Frauen, um mit ihnen zu schlafen, und Frauen schlafen mit Männern, um mit ihnen zu reden. In der zweiten Lebenshälfte ist es dann eher umgekehrt.“
Jürg Willi, Paartherapeut, Schweiz
Die Antwort des Hotelmanagers:
„Noch nie hat in unserem Hause ein Hund angetrunken andere Gäste beleidigt oder belästigt. Es hat auch noch kein Hund Toilettenwände beschmiert oder das Becken vollgekotzt. Auch die Flaschen aus der Minibar wurden noch nie von einem Hund leer gesoffen und mit Wasser aufgefüllt. Uns ist auch kein Fall von Zechprellerei oder Diebstahl durch einen Hund bekannt! Ihr Hund ist bei uns herzlich willkommen. Wenn er für Sie bürgt, dürfen Sie Ihn gerne begleiten!“
Das Hotel möchte nicht genannt werden, da es sonst einen Ansturm von Vierbeinern befürchtet!
Zum Thema. Warum eine Rubrik „Porträts“? Die Antwort ist ganz einfach: Ich möchte Menschen vorstellen, die die Welt bewegen. Menschen, die sich durch ihr Engagement, ihre Ideale, ihre Sprache, ihre Kunst oder Musik ausdrücken. Weg vom herkömmlichen Mainstream, mit dem bloßen Anliegen, die Welt ein Stückweit besser zu machen.
Gerne können Sie mir auch Personen empfehlen. Ich freue mich über Ihre Vorschläge.
Deutsche Männer flirten nicht, oder zumindest tun sie es ungern. Das behauptet zumindest meine Bekannte Paola, eine Italienerin. Ist es tatsächlich so? Angeblich gebe es in Deutschland keine Flirtkultur, sagt die Mittdreißigerin. „Der deutsche Mann lädt eine Frau ein, mit ihm Fußball zu schauen und tut das dann auch“, entrüstet sie sich. Denn schon eine knappe und emotionslose Unterhaltung mit einem Mann gelte in Deutschland als Flirt. „Bei mir zwar nicht, dafür aber bei meinem Gegenüber!“, bemerkt sie kopfschüttelnd.
Frauen schmeichelt es, wenn Champagner bestellt und vom männlichen Geschlecht anschließend die Restaurantrechnung übernommen wird. Obwohl das schon eindeutig in Richtung Anmache gehe. Zumindest würden das deutsche Frauen so sehen! Paolas Freundinnen, die meisten sind Südländerinnen, reagieren verständnislos, wenn sie weder Ansprache noch Komplimente bekommen. „Langsam fangen sie an, an ihrer Weiblichkeit zu zweifeln“, ergänzt die Italienerin.
Woran liegt also das Verhalten des deutschen Mannes? Vielleicht am Feminismus der deutschen Frau? Nein, scheinbar geht es hier um etwas viel Ernsteres: Um die Seele des deutschen Mannes, um Übervater Goethe und seinen Protagonisten Werther. Vor allem um die Leiden dieses jungen Mannes. Kurzum, es geht um Romantik, die ja auch durch Enttäuschung zelebriert werden kann. Wehmut, Schwermut, die geliebten Sommernächte, der Kult um den Vollmond, das ist es, was deutsche Männer anspricht. Nicht das Frivole und Oberflächliche, das mit Augenzwinkern und flotten Sprüchen daherkomme. Der deutsche Mann will Tiefe und Sinnhaftigkeit erleben. Nur das! Das müssten die Frauen eben nur wissen. Denn genau darum geht es. Erst dann wird er zaghafte Flirtversuche wagen. Diese sollten erkannt und ernst genommen werden. Männer zu verstehen ist in der Tat nicht leicht. Und welche Erfahrungen haben Sie mit flirtunfreudigen Männern gemacht?
Grant (Gordon Pinsent) und Fiona Andersson (Julie Christie) sind seit über 40 Jahren glücklich verheiratet. Doch seit einigen Monaten benimmt sich Fiona merkwürdig. Beim Abspülen zum Beispiel landet die Pfanne nach dem Abtrocknen im Kühlschrank anstatt im Küchenschrank. Schließlich wird bei Fiona Alzheimer festgestellt. Zum Entsetzen ihres Mannes weist sie sich selbst in ein Pflegeheim ein, denn sie möchte ihrem Mann keine Bürde sein. Zur besseren Eingewöhnung darf sie an den ersten 30 Tagen ihres Aufenthaltes keinen Besuch empfangen. Nachdem diese Eingewöhnungsphase abgeschlossen ist, besucht der sehnsüchtige Grant seine Frau und muss entsetzt feststellen, dass sich Fiona nicht mehr an ihn erinnert. Noch dazu schenkt sie all ihre Aufmerksamkeit dem Patienten Aubrey (Michael Murphy). Doch Grant gibt nicht auf, besucht sie immer wieder und leidet, da er nur als fremder Besucher toleriert wird, aber nicht mehr willkommen ist. Dann wird Aubrey von seiner Frau Marian (Olympia Dukakis) wieder nach Hause geholt. Sie kann die Kosten des Heimaufenthaltes nicht mehr bezahlen. Grant schöpft neue Hoffnung, Fiona wieder für sich zu gewinnen. Doch seine Ehefrau vermisst Aubrey so sehr, dass sich ihr Zustand rapide verschlechtert. In seiner Not wendet sich Grant an Marian, um sie davon zu überzeugen, Aubrey wieder zu Fiona ins Heim zu bringen. Gefühlvoll und voller Poesie erzählt die kanadische Regisseurin Sarah Polley in ihrem Film vom langsamen Abschied einer Liebe.
Durch Zufall habe ich neulich den Film „Krambambuli“ gesehen. Die Vorlage ist eine Erzählung von Marie von Ebner-Eschenbach, die erstmals 1883 veröffentlicht wurde. Verfilmt wurde die Geschichte um die Treue eines Jagdhundes mehrmals: 1940, 1955, 1965, 1972 und 1998. Ein österreichisches Dorf um 1900: In der letzten Verfilmung des Heimatdramas 1998 kämpft der ehrgeizige Oberförster Walch (Gabriel Barylli) gegen den Wilderer Pachler (Tobias Moretti). Dabei geht es um die Liebe seiner Frau Johanna (Christine Neubauer) und die Treue des Jagdhundes Krambambuli, den Pachler ihm im Suff für ein paar Flaschen Schnaps und Silberstücke verkauft hat. Dabei stößt Walch allerdings auf den Widerstand der ansässigen Bevölkerung, für die Pachler eine Art „Robin Hood“ verkörpert. Insbesondere die Frauen schützen den Wilderer, schließlich sogar die Frau des Oberförsters, Johanna. Als der Wilderer mit Walchs Frau anbändelt, beschwört er eine Tragödie herauf.
Einige Tage später laufen sich Pachler und Walch über den Weg. Beide sind bewaffnet. Walch weist Krambambuli an, seinen früheren Herrn zu fassen, doch der Hund ist zwischen seinem alten und dem neuen Herrn hin und her gerissen. Letztendlich entscheidet er sich für seinen alten Besitzer. Daraufhin erschießt Walch den Wilderer. Vor lauter Zorn will Walch auch den Hund töten, doch er bringt es nicht übers Herz und lässt ihn bei der Leiche zurück.
Krambambuli streunt nun herrenlos und hungernd umher. Er sehnt sich nach seinem Herrn, ist sich aber seines Verrats bewusst und traut sich nicht zu ihm nach Hause. So streunt er in der Nähe des Forsthauses herum und verelendet immer mehr, da er keine Nahrung findet. Er bettelt im Dorf erfolglos um Essen und magert immer mehr ab. Nach einiger Zeit sehnt sich Oberförster Walch so sehr nach seinem Hund, dass er sich auf die Suche nach ihm macht. Doch vergeblich. Als er eines Morgens vor die Haustüre tritt, stolpert er über den Hund im Schnee. Dieser hatte sich mit letzter Kraft vor die Tür seines Herrn geschleppt, aber nicht gewagt, sich bemerkbar zu machen. So stirbt Krambambuli schließlich vor der Tür an Hunger und Entkräftung. Walch wird den Verlust nie verschmerzen.
Hintergrund: Die Erzählung geht auf eine wahre Begebenheit zurück: Der Bruder von Marie von Ebner-Eschenbach rettete einem Hund das Leben, als dessen Besitzer ihn totschlagen wollte. Am Anfang gelang es dem Hund nur schwer, seinen Retter als neuen Herrn zu akzeptieren und er versuchte ständig, auszureißen. Als sich die vorherigen Besitzer wieder einmal in der Gegend befanden und der Hund diese roch, lief er davon.
Krambambuli, DVD, 92 Minuten, ab 7,99 Euro.
Marie von Ebner-Eschenbach (Erzählung): Krambambuli, 28 Seiten, 10 Euro.
Video: YouTube
Ein Hund in Seenot …
Statt eines Fisches fing ein Angler im Golf von Mexiko einen schwimmenden Hund. Der seltsame Moment, der auf Video aufgezeichnet wurde, wurde zum YouTube-Hit – und die Internet-Welt fragte sich, wie sich das Tier in solch eine ausweglose Situation gebracht hatte. Nun ist das Rätsel gelöst: Der Hund war panisch geflohen, nachdem sein Frauchen von einem Auto überfahren worden war.
Der Amerikaner Rory O’Connor war gerade mit seinem Kajak zum Angeln unterwegs – er befand sich etwa eineinhalb Kilometer vor der Küste nahe Sarasota im US-Bundesstaat Florida. An Bord hatte er eine Videokamera installiert, für den Fall, dass ihm der ganz große Fang gelingen sollte. Und in der Tat machte der Mann eine verblüffende Entdeckung: Plötzlich schwamm ein Hund auf sein Boot zu.
In dem Videoclip, den O’Connor später auf YouTube veröffentlichte, ist zu sehen, wie er das erschöpfte Tier aus dem Wasser zieht und in sein Kajak legt. „Ich bin froh, dass ich zum Angeln draußen war, denn es gab keinen Ort, wohin er hätte schwimmen können, und ich weiß nicht, ob er es noch viel weiter geschafft hätte“, teilte er den Usern mit.
Mittlerweile ist das Rätsel um den schwimmenden Hund gelöst und zahlreiche amerikanische Medien berichten über den Fall. Ein äußerst trauriger Vorfall hatte den Hund dazu getrieben, in den Golf von Mexiko zu springen. Das Tier war zuvor mit seinem Frauchen Donna L. Chen in Sarasota unterwegs, als die 53-Jährige von einem betrunkenen Autofahrer erfasst wurde. Der 22-jährige Blake T. war zu diesem Zeitpunkt auf der Flucht von einem anderen Unfall, den er verursacht hatte. Chen überlebte den Zusammenstoß nicht – und ihr Hund flüchtete im Schock vom Unfallort. Offenbar wollte er so weit weg wie möglich, und als er die Küste erreichte, setzte er seine Flucht eben im Wasser fort.
O’Connors YouTube-Video, das bis jetzt mehr als eine Million Mal angeklickt wurde, erwärmte die Herzen vieler Menschen, die den Hinterbliebenen der verstorbenen Frau helfen möchten. Der Angler setzte sich mit der Familie in Verbindung, die ihm vorschlug, auf der Website madd.org Spenden für die Aktion „Mütter gegen Alkohol am Steuer“ im Namen von „Donna und Barney Chen“ zu sammeln.
Barney, wie der Hund der Verstorbenen heißt, ist mittlerweile wieder bei seiner Familie und erholt sich von seinem Schreck. „Er ist angeschlagen, aber es geht ihm gut“, berichtet O’Connor unter seinem YouTube-Video. Der alkoholisierte Fahrer, der sein Frauchen auf dem Gewissen hat, muss sich wegen Totschlags verantworten.
Quelle: Yahoo! Nachrichten
Video: YouTube
„Sehnsucht ist ein inniges Verlangen nach einer Person oder Sache, die man liebt oder begehrt. Sie ist mit dem schmerzhaften Gefühl verbunden, den Gegenstand der Sehnsucht nicht erreichen zu können.“
Anonym
„Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel. Ich sage Dir, sie sind lange vor uns dort.“
Robert Louis Stevenson
„Ich möchte sagen, dass ich immer noch im und vom Sonnenschein meiner Kindheit lebe.“
Christian Morgenstern