
Ich hätte Lust, wieder zu verreisen. Schuld daran ist Daniel, der mir gestern seinen neuesten Reiseführer Honduras in die Hände drückte. „Da musst Du unbedingt hin“, bemerkte er nur. Ich war ja mal dort, aber das ist schon ewig her, nämlich zu der Zeit, als ich in USA studierte und mir während der Uni-Ferien Mittelamerika anguckte. Und Daniel hat die letzten Jahre als Diplomat vor Ort verbracht. Seine Recherchen sind also wirklich authentisch, genau und manchmal auch ganz schön amüsant.
Vor allem denke ich an Tegucigalpa, diese Hauptstadt mit dem unaussprechlichen Namen. Daniel hat mir wieder Appetit gemacht: Wegen der Maya-Mythologie in Copán (hat mich schon damals begeistert!), den Dorfschönheiten (haha!), dem Höhlenland (ja, es gibt tatsächlich 2.700 Höhlen in Honduras), wegen der Semana Santa, also der Osterwoche, die vor Ort besonders stimmungsvoll ist, Comayagua als koloniales Kleinod und noch vielem mehr.
Und er erzählt von dem Fußballkrieg zwischen Honduras und El Salvador und von den Karibik- und Pazifikstränden. Denn das Land hat nämlich beide zu bieten. Ach ja! Und was ich ganz klasse finde: Daniel nimmt Euch an der Hand, wenn Ihr noch keinen blassen Schimmer von dem Land habt. Auf den letzten Seiten des Buches hat er eine tolle Reiseroute für 2 bis 3 Wochen ausgearbeitet. Also jetzt hätte ich richtig Lust darauf: Nach Honduras zu reisen. Mal sehen, wie schnell sich das umsetzen lässt.
Daniel A. Kempken: Schlaglichter Honduras, 188 Seiten, 13,50 Euro.
Wer von Euch war denn schon mal in Mittelamerika? Und wie hat es Euch gefallen?


Today, April 4, 2017 is the day to give special attention to the 600.000.000 stray animals in the world.









