Ayurveda in Südindien

P1060014 (Large)Sicher geht es erst einmal schneller, eine WhatsApp-Nachricht zu senden als einen Brief zu schreiben und abzuschicken. Doch ein Brief hat einen Anfang und ein Ende. Man sagt, was zu sagen ist, und wartet dann auf die Antwort. Wer über WhatsApp kommuniziert, schreibt nicht eine Nachricht. Man schreibt hin und her und ist rund um die Uhr erreichbar, immer auf Abruf, egal ob für Freunde, die Familie oder den Arbeitgeber. Dazu kommt, dass fast jede Stunde jemand anruft und das E-Mail-Postfach geöffnet werden will. Die digitale Welt verfolgt uns vom Klingeln des Handyweckers am Morgen bis zur letzten Mail vor dem Schlafengehen.

Von Zeit zu Zeit sollten wir versuchen, die Verstrickungen des Netzes um uns herum zu lösen und uns eine Pause zu nehmen. Es kann schon ausreichen, zu einem Zeitpunkt einfach mal nur eine Sache zu machen – zum Beispiel, indem man beim Abendessen den Fernseher auslässt. Oder die freien Minuten einfach mal zum Nachdenken nutzt statt sich auf Facebook ständig mit den Gedanken anderer Leute zu beschäftigen.

Wir sollten uns – auch wenn es schwer fällt – von dem Gedanken befreien, immer mindestens zwei Dinge gleichzeitig tun zu müssen. Warum hat heute niemand mehr Zeit, in Ruhe ein Buch zu lesen? Aus demselben Grund, weshalb niemand mehr Zeit hat, nachzudenken, denn man kann währenddessen nichts anderes machen.

Ich nehme mir jetzt ganz einfach mal eine kleine Auszeit und genieße ein wenig Ayurveda in Südindien. Ein paar Posts bekommt Ihr natürlich weiterhin von mir. Und spätestens wenn ich zurück bin, werde ich Euch berichten …

Bis dahin! Bleibt gesund!

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Waiting till the summer comes again

DSCF5690 (Large)I wonder if the snow loves the trees and fields, that it kisses them so gently? And it covers them up snug, you know, with a white quilt; and perhaps it says, „Go to sleep, darlings, till the summer comes again.“

Lewis Caroll

 

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Die heile Welt von Krumau

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Die Stadt an der Moldau gehört zu den schönsten Orten in Tschechien.

Es ist wie im Märchen. Ein Städtchen, das Geschichte atmet. Wo selbst die alten Kopfsteinpflastergassen sprechen können. Sie erzählen von einer Zeit, die längst vergangen ist, die aber immer noch gerne herbei gesehnt wird. Ein Stückchen alte Welt und vielleicht auch ein Stückchen heile Welt. In Český Krumlov, auf deutsch auch Krumau oder Böhmisch Krumau genannt, ist die Zeit stehen geblieben.DSCF2801 (Large)

Hier muss es gewesen sein, wo sich der berühmte Maler Carl Spitzweg hat inspirieren lassen. In einem der Giebelhäuser dichtet vielleicht auch heute noch „Der arme Poet“ über das Leben, hinter der Wegbiegung gibt es den auf Almosen hoffenden „Bettelmusikanten“ mit seiner Geige, in dem Buchladen an der Hauptstrasse sucht „Der Bücherwurm“ nach literarischen Schätzen und nachts zieht schon mal „Der Sterndeuter“ seine Kreise. Das alles sind Geschichten, denen man in Krumau durchaus begegnen kann.DSCF2747 (Large)

Die Glocken von Sankt Veit schlagen Mittag. Während der Turm des Krumauer Schlosses die weltliche Regierung verdeutlicht, ist die katholische Kirche das Symbol der Kirchenmacht. Der Innenraum sowie das Inventar der Kirche sind neugotisch. Auf dem Hauptaltar befindet sich ein Bildnis des Heiligen Veit und der Jungfrau Maria.DSCF2772 (Large)

Die Kathedrale wurde wahrscheinlich kurz vor 1317 von Peter I. von Rosenberg gegründet, doch der erste schriftliche Beleg stammt aus dem Jahre 1329. Die ursprüngliche Kirche wurde für die zunehmende Zahl der Bevölkerung der ehemaligen Rosenbergischen Residenzstadt zu klein, daher veranlasste Peter I. von Rosenberg den Bau eines größeren Gotteshauses.

Krumau für Künstler

Gästeführerin Jana Bürgerová weist auf das Stadtwappen hin, das auch über dem Kirchenportal prangt. Es beinhaltet eine fünfblättrige Rose in Erinnerung an die Rosenberger, die die Geschichte der Stadt ebenso prägten wie die Eggenberger, die Schwarzenberger und eine kurze Episode auch die Habsburger. „Dieses Symbol der Rose ist auf vielen Gebäuden und Hausgiebeln in unserer Stadt zu sehen“, sagt die gebürtige Pragerin, die seit 1978 in Krumau lebt.DSCF2745 (Large)

Dann deutet sie auf das Schloss mit seinen fünf Burghöfen, das sich idyllisch an einen Hang oberhalb des Städtchens schmiegt. „Es ist nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien und seit 1992 Weltkulturerbe“, ergänzt Bürgerová. Drei Braunbären leben im ausgedehnten Burggraben. Mit ihrer Haltung schloss Wilhelm von Rosenberg im 16. Jahrhundert an uralte Stammessagen an, deren zufolge seine Vorfahren mit der weit verzweigten römischen Adelsfamilie Orsini verwandt waren (Orsa heißt Bärin!). Der Bär wurde sogar als Schildknappe für das Rosenberger Wappen ausgewählt.

L1190785 (Large)L1190807 (Large)Krumau war auch schon immer ein Ort für Künstler gewesen. „Sogar Friedensreich Hundertwasser hat sich von unserer Stadt inspirieren lassen“, lacht Bürgerová und zeigt auf schiefe Hauswände und eine der schmalsten Gassen Tschechiens. Es war wohl der Maler Egon Schiele, der die pittoresken Straßen und Winkel der Stadt bekannt machte. Der Künstler weilte oft und gerne im Haus seiner Mutter am Ufer der Moldau, und ließ sich hier nicht nur zu Landschaftsporträts inspirieren sondern auch zu Gemälden von jungen Mädchen. Letztgenannte Leidenschaft führte zu einem handfesten Skandal in der konservativen Stadt und schließlich zu seiner zeitweiligen Vertreibung. Trotzdem ist dem Skandalkünstler das Egon Schiele Art Centrum gewidmet, und heute sind die Krumauer stolz auf den Sohn ihrer Stadt.

Nostalgischer Fototermin

Ein Kleinod ist das Museum Seidel, das die Geschichte der professionellen Fotografie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Die gesamte Ateliereinrichtung ist authentisch. Martin Tuma liebt seinen Job im Museum. Er selbst kommt aus einer Fotografenfamilie und arbeitet hier seit fünf Jahren.L1190868 (Large)L1190872 (Large)

Der Deutsche Josef Seidel übernahm 1888 das Fotoatelier in Krumau. Nach seinem Tod im Jahre 1935 führte es sein Sohn Franz fort. Das Archiv beinhaltet heute einzigartiges Material und erinnert an die bewegte Zeit der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts einschließlich der problematischen tschechisch-deutschen Frage.

Porträts, die im Glasatelier unter dem Dach entstanden, Gruppen- und Landschaftsaufnahmen sowie Fotodokumentationen böhmischer Kleinstädte ergänzen das Spektrum einzigartiger Bilder von bereits verlorenen Orten und aus einer längst vergangenen Zeit. Im heute noch erhaltenen Dachstudio können sich Besucher vor Originalkulissen und in nostalgischer Kleidung von Martin Tuma fotografieren lassen.L1190884 (Large)

Auch allerlei lukullische böhmische Köstlichkeiten gibt es in den zahlreichen Restaurants für die hungrigen Besucher. Die Mehlspeisen haben großen Einfluss auf die österreichische Küche. Viel verwendet werden Mohn und Powidl (Pflaumenmus). Der böhmische Karpfen ist nicht nur an Weihnachten, und da auch paniert, sehr begehrt. Er wird sogar ins Ausland exportiert. Unweit von Krumau liegt das größte für die Karpfenzucht genutzte Gebiet Mitteleuropas. Heute ist die Teichlandschaft ein UNESCO-Biosphärenreservat.

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Trdelnik – eine Spezialität, die in verschiedenen Variationen in Krumau angeboten wird.

„Unser Städtchen hat nicht nur jahrhundertealten Flair zu bieten, sondern auch jede Menge moderne Feste“, ergänzt Bürgerová. „Der Fasching ist hier so ganz anders als in den großen Metropolen. Es gibt ein Maskentreiben, Straßentheater, Gaukler und Musikanten.“ Die Rallye Český Krumlov findet im Mai statt, das Fest der fünfblättrigen Rose mit historischen Handwerksmärkten und Mittelaltermusik im Juni, ein Kammermusikfestival für Klassikliebhaber im Juni/Juli und im August gehört das Internationale Musikfestival zu den besten Veranstaltungen des Landes.

Krumau als Stadt verkörpert nicht nur die alte Welt, sondern versteht es perfekt, Tradition mit Moderne zu verbinden.

www.ckrumlov.info

www.czechtourism.com

Tipps:

Stadtführungen:
Jana Bürgerová: jabur@email.cz

Hotels verschiedener Preisklassen:
Hotel Ruze, 5 Sterne
Hotel Old Inn, 4 Sterne
Hotel Bellevue, 4 Sterne
Pension Danny
Pension Rosa

Essen und Trinken:
Restaurant Konvice (gute böhmische Küche)
Bistro Kolektiv (hervorragender Latte Macchiato)
Bar Apotheka (Geheimtipp: Cocktail Matojico)

Museen:
Burgmuseum und Schlossturm
Regionalmuseum
Museum Fotoatelier Seidel (Fototermin mit 2 Nostalgie-Motiven für ca. 20 Euro)
Egon Schiele Art Centrum
Mit der Český Krumlov Card können alle 4 Museen besucht werden.

Buchtipp:
Runa Winacht und Maria G. Noel: Blut wie rot

Fotos: Enric Boixadós

Dieser Beitrag wurde auch in der Huffington Post am 13. Januar 2016 veröffentlicht.

Die Reise wurde von CzechTourism unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

 

 

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Living a visual life

DSCF1005 (Large)„One should really use the camera as though tomorrow you’d be stricken blind. To live a visual life is an enormous undertaking, practically unattainable. I have only touched it, just touched it.“

Dorothea Lange, US Documentary Photographer

Photo: Enric Boixadós

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Trend des Tages – 18. Januar 2016 (Tag des Schneemanns)

5.1

Ein Schneemann aus den 1960er Jahren!

Heute ist der Welttag des Schneemanns. Das Datum geht zurück auf seine Form:

Die „8“ steht symbolisch für den Schneemann und die „1“ davor für seinen Stock oder Besen. Zudem ist es im Januar normalerweise kalt genug, um Schneemänner bauen zu können und damit den Tag des Schneemanns zu begehen.

Der Tag wurde erstmals 2010 veranstaltet und ist als Aktionstag gedacht, an dem unterschiedlichste Ziele verfolgt werden können. Einzige Bedingung: Sie sollten einen Bezug zum Schneemann haben.

Also, dann mal nichts wie los zum Schneemänner bauen!

 

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Die Welt, in Watte gepackt

L1120445 (Large)Schnee. Die Luft ist frisch und klar, ich spüre sie bei jedem Atemzug bis tief in meine Lunge hinein und merke, wie ich mich von innen weite. Als hätte ich monatelang nicht richtig gelebt, als wäre ich verkümmert und blühte jetzt wieder auf. Am meisten genieße ich die Stille, diese Welt, in Watte gepackt. Ein Gefühl von Runterkommen, von Ruhe und Reinigung und Neubeginn.

Schnee fällt selten in unseren Breitengraden. Und wenn doch, dann so stark, dass alles weiß ist, die Bäume, die Häuser, die Menschen, die Tiere. In dieser Winterlandschaft komme ich mir vor wie in einem weißen Raum ohne Anfang und Ende. Ich denke darüber nach, in meine eigenen Fußstapfen zu treten und bis zur Erschöpfung zu laufen, im Kreis zu gehen. Nur wenige Menschen sind unterwegs. Von den wenigen halte ich mich fern, schemenhaft sehe ich sie weit vor oder hinter mir. Entfernungen sind schwer einzuschätzen, und die Zeit scheint tatsächlich stillzustehen. Alles, was sonst mein Dasein bestimmt, hat im Winter keine Gültigkeit mehr. In diesem Zustand der Schwerelosigkeit entstehen meine schönsten Geschichten.

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Tierliebe

IMG_4343 (Large)„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.“

Mahatma Gandhi (1869-1948)

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Sadhus – Die heiligen Männer Indiens

IMG_4376 (Large)IMG_4452 (Large)Ihr Anblick ist Zauber pur. Für mich zumindest. Während meiner Reise durch Rajasthan habe ich sie immer wieder gesehen: Die Sadhus sind die heiligen Männer des Hinduismus.IMG_4341 (Large)

Die meisten von ihnen imitieren das Leben Shivas und teilweise auch sein mythologisches Aussehen. Sadhus befinden sich auf ewiger Pilgerreise. Bevorzugt werden Stätte, an denen Shiva verehrt werden, zum Beispiel Pushkar in Rajasthan. Sadhus halten sich nie lange an einem Ort auf, da der Glaube besagt, dass ewige Bewegung Körper und Geist wach hält. In diesem Abschnitt des Lebens werden die Haare nicht mehr geschnitten. Ihren Körpern verlangen sie Extremes ab. Sie hoffen durch Überwindung der körperlichen Bedürfnisse ihrer vergänglichen Hüllen die Erlösung der Seele zu erreichen.

Ihre Rituale dabei sind ungewöhnlich: Manche schwören für den Rest des Lebens zu stehen, andere binden sich schwere Steine an Hoden und Penis, um ihre Lust zu unterdrücken oder rollen ihr Geschlechtsteil immer wieder um einen Stock, so dass das Glied am Schluss flach wie eine Flunder und nur noch zum – unkontrollierten – Wasserlassen zu gebrauchen ist.

Ein Guru beispielsweise hält seit 24 Jahren seinen Schwur, den rechten Arm immer oben zu halten. Der Arm ist längst versteift und halb abgestorben. Ein anderer Sadhu behauptet, dass er seit 17 Jahren nicht mehr zur Ruhe kommt. Er verbrachte diese Zeit ausschließlich im Stehen. Das alles dient der Annäherung zu Gott.

Sadhus leben von dem, was andere ihnen schenken. Dennoch würden sie nie verhungern: Bei den Hindus genießen sie hohes Ansehen. Diese Menschen glauben, dass die Sadhus ihre Opfer auch stellvertretend für sie bringen: Hunger, Enthaltsamkeit, Schmerzen.

Doch es gibt auch mehr und mehr Gegenstimmen von jungen und modern denkenden Indern, die „die heiligen Männer“ als arbeitsscheue Asoziale sehen.

Klar ist, dass die meisten Sadhus nach Erlösung und Befreiung aus dem Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt streben. So wie einige von uns eben auch, nur auf eine ganz andere Art und Weise.

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Es heißt, dass sich besonders die Straßentiere zu Sadhus hingezogen fühlen und sie gerne in ihrer Nähe sind.

Mehr über Indien auf sl4artglobal. Heute geht es um Kama Sutra.

 

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Geschenktipp für Hundefreunde: Max

P1130591 (Large)Eigentlich wollte ich schon immer mal eine Geschichte über „Hunde im Krieg“ machen. Dazu inspiriert hat mich ein Monument in London, das Tieren gewidmet ist, die im Krieg getötet wurden. Bis jetzt habe ich es zwar nicht geschafft, möchte diese Idee aber nicht aus den Augen verlieren.

Kürzlich habe ich während des Rückfluges von Indien nach Deutschland das Bordkino genossen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Das mache ich nicht oft, lieber lese ich während eines Fluges. Doch dieser Film hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Und er hat mir gefallen. Wirklich!

Zum Inhalt: Militärhund Max ist ein treuer Begleiter von U.S.-Marine Kyle Wincott (Robbie Amell). Als Kyle eines Tages bei einem Einsatz in Afghanistan stirbt, bleibt Max schwer traumatisiert zurück und ist für weitere Einsätze nicht mehr brauchbar. Zurück in den Staaten freundet sich Kyles kleiner Bruder Justin mit dem Hund an, und die beiden bilden bald ein unzertrennliches Duo. Schon seit der Todesnachricht vermutet Justin, dass es bei dem Tod seines Bruders nicht mit rechten Dingen zuging. Mit dem kampferprobten Max an seiner Seite macht sich Justin auf, das Geheimnis zu ergründen.

Hier zum Filmtrailer.

Erhältlich auf DVD.

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Balobu, das Dromedar

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Schon wieder diese Touristen. Ich kann sie bald nicht mehr sehen. Jeden Nachmittag, tagaus, tagein, und das schon jahrelang! Auf meinem Rücken, mal sind sie schwer, mal leichter, aber immer irgendwie doof. Wie satt ich das habe, dieses ewige Hin und Her!

Sie glauben, ich mache das zum Vergnügen, sie zu den Dünen zu schaukeln, dann zu warten, bis die Sonne untergeht, um sie dann wieder zurückzuschaukeln zu ihren bequemen Autos oder Bussen, wo die Fahrer schon warten. Man bietet mich als Kamel an, obwohl ich eigentlich ein Dromedar bin. Aber da machen die keinen Unterschied. Ein „Kamelritt“ klingt halt besser als ein „Dromedarritt“.L1190384 (Large)

Und wenn ich mich mal sträube, setzt es Hiebe. So ist das Leben hier. Kein Zuckerschlecken. So, muss schlafen jetzt, morgen geht es weiter mit dem ständigen Hin und Her.

Das war nur ein ganz kurzer Einblick in meinen Alltag.

Euer Balobu

PS: Und jetzt könnt Ihr mich alle mal …L1190402 (Large)Hinweis: Balobu lebt in der Dünenlandschaft von Sam bei Jaisalmer, Rajasthan, Nordindien.

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