Kurz nachgebellt: Die Regenbogenbrücke hat geöffnet!

RegenbogenbrückeViele von Euch kennen sie: Die Regenbogenbrücke. Sie liegt jenseits unseres Wissens und Handelns. Ganz weit weg. Nur unsere verstorbenen Vierbeiner haben das Glück, sie betreten zu dürfen. Am anderen Ende liegt das Paradies mit grünen Wiesen, Sonnenblumen, Gänseblümchen, sanften Hügeln und steilen Bergen, kleinen Seen zum Schwimmen und leckerem Futter.

Ich habe das geträumt. Ja, es muss so sein! Denn dort sind sie alle versammelt und schauen auf mich und auf uns alle herunter: Der Kim, mein verstorbener Vorgänger, mein Freund Balou, meine geliebte Sally, der Lord, der mich immer ein bisschen angebrummelt hat, und all die anderen, die ich im Laufe meines neunjährigen Lebens kennen gelernt habe.

Was wäre nun, wenn sich die Brücke auch für uns noch lebenden Vier- und Zweibeiner öffnen würde? Wäre das nicht großartig? Auch wenn es nur für ein paar Stunden wäre, so könnten wir uns doch alle wiedersehen. Ich kann mir genau vorstellen, wie sie alle schwanzwedelnd warten, am anderen Ende, und wir dann, erst langsam, dann immer schneller, hinüberlaufen, sie anstupsen, sie herzen, sie umarmen, sie streicheln und küssen.

Das wäre auch für uns das Paradies. Ein Paradies auf Zeit. Zu schön, um wahr zu sein. Und irgendwann wäre unser Wiedersehen vorbei. Die himmlischen Wachen würden unsere Freunde zurückrufen, dahin, wo ihr Jenseits beginnt. Noch ein Blick, noch ein paar Tränen, noch ein lautes Rufen, noch ein verhaltenes Bellen, ein leises Miau, dann würde sich die Pforte wieder schließen.

Ja, das wäre herrlich! Auch wenn es nur ein einziges Mal ist, dass wir uns wieder sehen könnten. Aber wir hätten eine Erinnerung mehr, eine ganz wundervolle, die uns nie mehr loslassen würde.

Euer Gaston.

Fotoidee: Gabriele Rustler

Veröffentlicht unter Kurz nachgebellt | Verschlagwortet mit , , , , , , | 5 Kommentare

Kurz nachgebellt: Tonia, die Leseratte!

Anhang 1 (Large)Meine neue Freundin Tonia hat das Buch Ich, Lilly. Vom Glück, ein Hund zu sein gewonnen. Sie ist ein griechische Straßenhündin, die mit zehn Welpen von Tierschützern in einem Dorf gefunden wurde. Dort wurde gedroht, sie mit ihren Kleinen umzubringen. Leider haben die Welpen die Rettung nicht überlebt. Tonia hat in Deutschland bei Frauchen Annika ihr Glück gefunden.

Tonias Blog: toniasdogblog.wordpress.com

Und das hat sie mir gerade geschrieben:

Lieber Gaston,

ich habe es mir schon angesehen und ein bisschen geblättert. Ein sehr schönes Buch, das auch mich sehr gut beschreibt. Es ist ein wirklich witziges, aber auch echt schönes Bilderbuch. Jeder Hundehalter kann sich sicher gut in die Lage des Frauchen und Herrchen von Lilly versetzen. Sie ist darüber hinaus eine sehr hübsche Hundedame, die in ihren Zeilen viel über ihr Leben darstellt. Ein Buch das überhaupt nicht oberflächlich geschrieben ist, sondern sehr verständnisvoll. Einfach toll!

Diese Zeilen möchte ich vor allem Dir widmen, lieber Gaston.

Deine Tonia ❤

Schaut einfach mal auf Tonias Blog vorbei und lasst einen Gruß da. Sie wird sich freuen!

Fotos: Annika

Veröffentlicht unter Kurz nachgebellt, Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 1 Kommentar

9 Jahre ohne ihn

11393239_1657606257806249_2174911752408085261_nKim – meine große Liebe. Er war mein erster Hund. Ich bekam ihn in Afrika. Damals war er vier. Als er sechs war, zogen wir nach Deutschland. Ich bekam einen Job in Bonn. Kim war bei mir, und das war gut so. Unsere letzte gemeinsame Reise ging in die Bretagne im Frühsommer.

Am 21. Juli 2006 starb Kim. An Krebs. Einfach so. Ich blieb zurück. Und war fassungslos vor Trauer.

My first dog Kim which I got in Africa.

Kim bekam ich in Afrika.

9 years without him

Kim was my great love. He was my first dog ever. I got him in Africa. At that time he was 4. When he was 6 we moved back to Germany. I got a job in Bonn. Kim was with me and that was good. Our last travel together was to Bretagne, Northern France.

Kim died July 21, 2006. Cancer. Just like that. He left me. I was shocked of sadness. It took me months to recover.

Kim ist bei uns. Das erste Foto mit ihm am Strand von Grand Popo, Benin.

Kim ist bei uns. Das erste Foto mit ihm am Strand von Grand Popo, Benin.

Mit Kim in Deutschland.

Mit Kim in Deutschland.

Veröffentlicht unter Glücksbote, Kurz nachgebellt, Sabine’s world: A travel diary | Verschlagwortet mit , , , , | 8 Kommentare

Samba, Samba, Samba … in Coburg

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERASeit 1992 findet in Coburg einmal pro Jahr im Juli das größte Samba-Festival außerhalb Brasiliens statt. Ich war dabei. Als Vorgeschmack schon mal ein paar Fotos. Mehr darüber in einem der nächsten Posts.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Veröffentlicht unter Germany, Reise, Sabine’s world: A travel diary | Verschlagwortet mit , , , , , , | 2 Kommentare

Weinfest in Iphofen

IMG_3332 (Large)Das Weinfest im fränkischen Iphofen findet immer am zweiten Wochenende im Juli auf dem historischen Marktplatz statt.

Angeboten wurden diesmal die traditionellen weißen Rebsorten wie Silvaner, Müller-Thurgau und Riesling. Aber auch Scheurebe, Bacchus und Kerner entwickeln unter der fachmännischen Aufsicht der Winzer ihren typischen Charakter. Fränkische Rotweine von den Rebsorten Spätburgunder, Domina und Schwarzriesling stehen erst seit ein paar Jahren mit auf der Weinkarte.IMG_3336 (Large) IMG_3324 (Large) IMG_3327 (Large) IMG_3330 (Large) IMG_3344 (Large)

Die Iphöfer Weinprinzessin Christina Lutz nannte das Amt der Weinprinzessin als geheimen Wunsch jeder Winzertochter. Sie arbeitet als pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) in einer Würzburger Apotheke und spielt im Feuerwehrmusikzug Trompete. „Die Arbeiten rund um den Wein bin ich von klein auf gewohnt, auch das Abschmecken“, sagt die 20-Jährige. Dank ihrer besonderen Vorliebe ließ sie als Krönungswein eine Scheurebe 2013 kredenzen.IMG_3342 (Large)Fotos: Enric Boixadós

Veröffentlicht unter Germany, Reise, Sabine’s world: A travel diary | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 7 Kommentare

Gastautor Leopold Teuscher: Der Mensch ist keine Maus

IMG_1772Rund drei Millionen Tiere lassen jährlich im Namen der Forschung ihr Leben in deutschen Versuchslaboren. Der größte Teil davon sind Mäuse. Der bundesweit aktive Ärzte gegen Tierversuche e.V. hält diese Art der Forschung für einen wissenschaftlichen Irrweg und schickt zur Aufklärung das „Mausmobil“ auf Deutschland-Tour. Wissenschaftlicher Begleiter ist der Ulmer Neurobiologe Christian Ott. Der Verein Ärzte gegen Tierversuche behauptet, dass Tierversuche für den Menschen gefährlich sind.

Können Sie das kurz erläutern?

Christian Ott: Tierversuche suggerieren eine Sicherheit, die nicht gegeben ist. Oftmals wird die Sicherheit von Medikamenten oder Kosmetik damit beworben, dass sie bereits im Tierversuch getestet wurden. Allerdings lassen sich die Ergebnisse eines Tierversuchs nicht auf den Menschen übertragen, weil Tiere anders oder empfindlicher oder weniger empfindlich reagieren.

Können Sie dafür Beispiele nennen?

Eine Maus verträgt eine Million mal mehr Bakterien, bevor es zu einer Blutvergiftung kommt. Andererseits ist Acetylsalicylsäure, der Wirkstoff von Aspirin, zwar für Katzen giftig, aber beim Menschen ungefährlich. Bis zum Einsatz am Menschen weiß man nicht, wie er auf den Stoff reagieren wird. Darum fallen auch 92 Prozent der im Tierversuch als sicher bewerteten Medikamente in der klinischen Phase aufgrund mangelnder Wirkung und schwerer Nebenwirkungen durch. Dieser mangelnden Sicherheit fallen jährlich rund 58.000 Menschen zum Opfer, die an Nebenwirkungen von an Tieren getesteten Medikamenten sterben.

Wo und von wem werden in Deutschland Tierversuche gemacht?

Die meisten Tiere werden in der Grundlagenforschung an Universitäten genutzt. Dies ist Forschung, die explizit keine direkte Anwendung für den Menschen zum Ziel hat, sondern nur wissenschaftliche Neugier befriedigt. Außerdem führen Pharmaunternehmen Tierversuche zur Forschung an Krankheiten und Erprobung neuer Wirkstoffe durch. Toxikologische Versuche stellen einen weiteren Schwerpunkt von Tierversuchen dar. Im EU- Programm „Reach“ werden tausende Chemikalien auf ihre Giftigkeit hin im Tierversuch untersucht und neue Chemikalien müssen ihre Unbedenklichkeit für den Menschen durch Ergebnisse imTierversuch „belegen“.

Werden auch in Franken Tierversuche durchgeführt?

Auf Basis von veröffentlichten Studien erstellt Ärzte gegen Tierversuche in der Datenbank www.datenbank-tierversuche.de ein Ranking deutscher Tierversuchshochburgen, welches angeführt wird von Berlin und München. In Franken erlangten Würzburg und Erlangen traurige Berühmtheit als Tierversuchshochburgen auf Platz acht und neun mit dem Zentrum für Experimentelle Molekulare Medizin (ZEMM) der Universität in Würzburg und dem Franz-Penzoldt-Zentrum (FPZ) der Universität in Erlangen.

Was geschieht mit den Tieren konkret?

Forscher lassen sich immer wieder neue Möglichkeiten einfallen, wie Tiere im Versuch als Messinstrument verwendet werden könnten. Darum gibt es inzwischen eine Fülle von Tierversuchen, die sich gar nicht erschöpfend schildern lässt. Zur Qualitätssicherung von Botox (Botulinumtoxin, einem Nervengift) wird Gruppen von Mäusen das Gift in unterschiedlicher Dosierung in die Bauchhöhle gespritzt und ermittelt, wie vieleMäuse in den kommenden Stunden bzw. Tagen an Muskellähmung sterben und bei vollemBewusstsein ersticken. Um Depression zu erforschen, lassen Wissenschaftler Mäuse in einem rundenWassertank bis zur Erschöpfung schwimmen. Wenn die Maus aufgibt und sich treiben lässt, wird dies als Depression bezeichnet.

Zur Erforschung von ätzenden Substanzen werden Mäusen, Kaninchen oder Meerschweinchen ein Bereich des Fells rasiert und die reizende Substanz in unterschiedlicher Dosierung aufgetragen. In den kommenden Tagen kommt es zu Entzündungen und Verätzungen auf der Haut.

Gibt es denn Alternativen zur Forschung an Tieren?

Der Verein Ärzte gegenTierversuche setzt sich dafür ein, dass die Forschung artspezifisch erfolgt. Statt Krankheiten im falschen Organismus, dem Tier, zu simulieren, sollten Krankheiten in den vielfältigen Möglichkeiten der In-vitro-Forschung untersucht werden. Hierbei werden Zell- und Gewebekulturen menschlicher Zellen genutzt, deren Ergebnisse direkt auf den Menschen übertragbar sind.

Inzwischen ist es sogar möglich, auf sogenannten Biochips bestimmte Organe, wie Lunge, Darm, Leber und Nieren nachzubilden und so zu untersuchen, wie eine Substanz verstoffwechselt wird.

Welche weiteren Methoden gibt es?

Computermodelle wie Quantitative Structure Activity Relationship (QSAR) oder Computer-Assisted Drug Development (CADD) dienen bereits heute dazu, auf Basis menschlicher Daten Aussagen über die voraussichtliche Wirkung einer Substanz treffen. Viele wichtigen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte basieren auf Bevölkerungsstudien, in welchen der Zusammenhang zwischen bestimmten Krankheiten und dem Lebensstil von Menschen aufgedeckt wurden. So wurde zum Beispiel der Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs anhand von Daten aus Tierversuchen zunächst geleugnet und erst durch epidemiologische Studien belegt.

Weshalb hält man dann so beharrlich an Tierversuchen fest?

An Tierversuchen wird hauptsächlich aus drei Gründen festgehalten. In der Forschung werden Wissenschaftler nach der Anzahl der veröffentlichten Artikel in Fachzeitschriften beurteilt. Je höher das Ansehen der Zeitschrift und damit des Wissenschaftlers, desto mehr Förderung erfährt seine Arbeit in Form von Forschungsgeldern. Zeitschriften mit einer tierexperimentellen Ausrichtung sind hier immer noch besonders hoch angesehen. Pharmaunternehmen nutzen Tierversuche als Schutz vor rechtlichen Folgen, wenn ein Medikament nach der Zulassung schwerwiegende Nebenwirkungen aufweist. Mit Verweis auf die Tierversuche erklären die Unternehmen, sie haben verantwortungsvoll gehandelt und konnten nicht wissen, welche negativen Folgen das Medikament haben würde. Schließlich sind Tierversuche teilweise gesetzlich vorgeschrieben, wobei diese Gesetze seit bis zu 50 Jahren nicht mehr dem wissenschaftlichen Stand angepasst wurden. Die amtliche Anerkennung von tierversuchsfreien Methoden hingegen dauert Jahre und so können Unternehmen viele Methoden, welche günstiger und schneller zuverlässigere Ergebnisse liefern, heute noch nicht anwenden.

Das Gespräch führte Leopold Teuscher. Er ist Redakteur in Bamberg und bei Ärzte gegen Tierversuche e.V. (Arbeitsgruppe Bamberg) aktiv.

Ärzte gegen Tierversuche

Die Vereinigung hat mehr als 1700 Mitglieder, davon sind rund die Hälfte Ärzte, Tierärzte, Naturwissenschaftler und Psychologen. Nicht-Mediziner arbeiten als Fördermitglieder mit. Arbeitsgruppen des Vereins gibt es in Erlangen und Bamberg.
Ziel: Die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch vertretbare, am Menschen orientierte Medizin sowie eine Wissenschaft, die durch moderne, tierversuchsfreie Testmethoden zu relevanten Ergebnissen gelangt.

Wie seht Ihr die Erzielung von Forschungsergebnissen durch Tierversuche? Ich bin auf die Diskussion gespannt!

Veröffentlicht auch in der Huffington Post am 21. Juli 2015: Gaston Vizsla: „Zum Glück bin ich kein Versuchstier!“

Veröffentlicht unter Autoren zu Gast/Guest Authors, Charity, Tierschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 1 Kommentar

Being Confident or Fearless

Recently a friend told me that I am a woman who does what she wants without asking for permission. I was a bit astonished because I do act like that all my life. For me it is just my normal behaviour. So I asked my friend to tell me more about her statement. She said, that the correct term for that kind of attitude is not confidence, because anyone can pretend to be confident. She rather thinks this is being FEARLESS. Being fearless is liberating, rejuvenating, being bold, being blunt. It’s about not allowing others’ opinions of you to consume your mind. It’s about being comfortable with who you are and owning that right. Well, I was thinking about that. Being fearless is definitely easier said than done, but it is a principle I try to follow.

Ultimately, I am convinced that all women have the right to feel good about themselves without feeling the need to edit or aspire to be some sort of „perfect“.IMG_2602 (Large)

Veröffentlicht unter Glücksbote, Notabene | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Edinburgh: Die Geschichte von Greyfriars Bobby

L1170275 (Large)Wir erinnern uns an den berührenden Film „Hachiko“ mit Richard Geere oder an die früheren Lassie-Filme. Zumindest einige von uns. Und alle haben einen zentralen Charakter: Einen Hund. Und genau da fängt die Geschichte an, die mir in Edinburgh erzählt wurde (below in English).

Es war einmal … Greyfriars Bobby, der durch die  außerordentliche Treue zu seinem Herrchen bekannt wurde.

Bobby gehörte dem Polizisten John Gray und soll nach dessen Tod im Jahr 1858 den Rest seines Lebens – immerhin 14 Jahre lang – am Grab seines Herrchens auf dem Kirchhof der Greyfriars Kirk in der Edinburgher Altstadt verbracht haben. Angeblich verließ er den Friedhof nur zu den Mahlzeiten im nahe gelegenen Coffee House. Es gibt zeitgenössische Berichte, nach denen sich zur Mittagszeit Schaulustige vor dem Friedhof einfanden, um den Hund bei seinem Gang zum Café zu beobachten, zu dem er sich jeden Tag nach Abfeuerung der Ein-Uhr-Kanone aufmachte. Bobby starb im Alter von 16 Jahren am 14. Januar 1872 und wurde heimlich, da eine Beerdigung von Tieren dort nicht gestattet ist, auf dem Greyfriars Kirkyard beerdigt.L1170278 (Large)

Mehrere Bücher und Filme handeln von Greyfriars Bobby, darunter ein Roman von Eleanor Stackhouse Atkinson (1912) und der darauf basierende Walt-Disney-Spielfilm „Greyfriars Bobby – Die wahre Geschichte eines Hundes“ („Greyfriars Bobby: The True Story of a Dog“, 1961). Auch der Lassie-Film „Lassie in Not“ lehnt sich an die rührende Geschichte an.

Schon kurz nach dessen Tod schuf der Bildhauer William Brodie eine lebensgroße Statue von Greyfriars Bobby, die vor dem Pub vor dem Friedhof dem treuen Hund ein Denkmal setzte. Wie alle schönen Geschichten kann es sich dabei auch um ein Märchen handeln!L1170279 (Large)

Over 150 years ago, a wee Skye Terrier was about to become the most famous dog in Scotland’s history. Greyfriars Bobby is a remarkable story, and a heart warming tale.

On February 15, 1858, in the city of Edinburgh, a man named John Gray died of tuberculosis. Gray was better known as Auld Jock, and on his death he was buried in old Greyfriars Churchyard.

Bobby, a wee Skye Terrier, belonged to John, who worked for the Edinburgh City Police as a night watchman, and the two were virtually inseparable for approximately two years. Bobby led his master’s funeral procession to the grave at Greyfriars Cemetery, and later, when he tried to stay at the graveside, he was sent away by the caretaker.

But the little dog returned and refused to leave, whatever the weather conditions. Despite the efforts of the keeper of the kirkyard, John’s family and the local people, Bobby refused to be enticed away from the grave for any length of time, and he touched the hearts of the local residents.

Although dogs were not allowed in the graveyard, the people rallied round and built a shelter for Bobby and there he stayed, guarding Auld Jock. For 14 years Bobby lay on the grave, leaving only for food.

When the firing of the one o’clock gun sounded from Edinburgh Castle each day, Bobby would leave his post, and run to the eating house which he had frequented with Auld Jock, and return to Jock’s grave. News of Bobby’s loyalty soon spread, and people would travel far and wide just to see him. Crowds would gather for the firing of the gun, to see Bobby run for his midday meal.

In 1867, Lord Provost presented Bobby with a new collar, which is now on display, with a brass plate inscribed with the words:

„Greyfriars Bobby – from the Lord Provost, 1867, licensed“

Bobby was well cared for by the people of Edinburgh, but he still remained loyal to his master, and he continued to stay faithfully guarding Auld Jock’s grave for all those years, until he died on January 14, 1872, aged 16.

Bobby’s grave is also in Greyfriars Kirkyard, just 75 yards from his masters grave. He has a red granite headstone, which was unveiled by His Royal Highness The Duke of Gloucester CCVO, in 1981. The inscription reads :

„Greyfriars Bobby – died January 14, 1872 – aged 16 years. Let his loyalty and devotion be a lesson to us all.“

Over the years films and videos have been made about this remarkable story, including a Disney movie, and an Edinburgh toy company came up with the popular Greyfriars Bobby toy. L1170280 (Large)

 

Veröffentlicht unter Reise, Sabine’s world: A travel diary, United Kingdom | Verschlagwortet mit , , , , , , | 3 Kommentare

Berg Athos: Das Kloster Zygou

L1170560 (Large) L1170566 (Large)40 Meter entfernt ist schon die Grenze. Hinter der Mauer liegt der Berg Athos. Abweisend, ein wenig düster und gewaltig präsentiert er sich. Der heilige Berg ist eine orthodoxe Mönchsrepublik mit autonomem Status unter griechischer Souveränität. Er befindet sich auf dem gleichnamigen östlichen Finger der Halbinsel Chalkidiki. Das Territorium umfasst rund 336 Quadratkilometer und zählt zurzeit 2262 Mönche. „Es ist strikt verboten, die Mauer zu passieren und über den Landweg zum Berg Athos zu gelangen. Wenn jemand geschnappt wird, der sich ohne Visum auf dem Berg aufhält, wird er verhaftet. Nicht umsonst gibt es dort rund 20 Polizeikontrollen“, sagt Archäologe Stefanos Tsolakis.

Stefanos Tsolakis: "Polizeikontrollen auf dem Berg."

Stefanos Tsolakis: „Polizeikontrollen auf dem Berg.“

Ich treffe Stefanos an der antiken Stätte des Klosters Zygou ganz in der Nähe der Mauer. Die erste bekannte Erwähnung „Zygou“ stammt aus einer Urkunde von 942. Daraus lässt sich entnehmen, dass es sich dabei um einen wichtigen topografischen Bezugspunkt handelte. Jedoch wird nicht klargestellt, ob es ein Ort, ein Dorf oder ein Kloster war. Im Jahre 958 kommt der heilige Athanasios der Athonite zum sogenannten Zygos, wo er, einem älteren Asketen der Gegend untergeordnet, seine Askese begann. Im Jahr 991 scheint das Kloster Zygou bereits gegründet, auch wenn das erste eindeutige Zeugnis erst aus dem Jahre 996 stammt.

Obwohl das Kloster während des 11. Jahrhunderts eines der wichtigsten Athos-Klöster war, wurde es 1199 bereits verlassen und von Kaiser Alexios III. Angelos dem damals neugegründeten Kloster Chelandari als Klostergut überlassen. Um das Jahr 1206 scheint sich in der Klosterfestung Zygou ein fränkischer Fürst niedergelassen zu haben, der von hier aus Überfälle verübte und den Heiligen Berg plünderte, bis er um das Jahr 1211 auf Intervention des Papstes aus der Gegend vertrieben wurde. Seitdem ist das Kloster als „Burg der Franken“ („Frangokastro“) bekannt. Einst war es ein großes Athos-Kloster mit einer Fläche von 5500 Quadratmetern. Seine Festungsmauern sind mit 11 Türmen verstärkt.

Die Kirchenmauern sind bis auf eine Höhe von 2 bis 4 Metern erhalten. Das Innere der Kapelle war mit Wandmalereien versehen. Es handelt sich dabei um die Ältesten des Heiligen Berges aus dem 11. Jahrhundert.

Mir ist bewusst, dass das Kloster Zygou das einzige ist, welches ich als Frau betreten darf. Unwillkürlich fällt mein Blick auf die Bergspitze des Athos. Der Himmel hat sich verändert, mehr Wolken kommen auf. Der Gipfel ist von Nebel umhüllt. Fast feindlich wirkt er jetzt auf mich.

Veröffentlicht unter Greece, Reise, Sabine’s world: A travel diary | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Foto der Woche – Dorfidylle

L1170683 (Large)Zimmer mit Aussicht, Eibelstadt, Juli 2015

Veröffentlicht unter Foto der Woche | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare