Da Mariella: Christmas Mood

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Il Natale è magia, è favola … lasciamoci affascinare dai colori, dalle luci, dagli addobbi, dagli odori e dai suoni natalizi. Lasciamoci emozionare nel vivere e gustare le sorprese.

Recuperiamo i nostri ricordi e le nostre sensazioni di bambini, restiamo un attimo in contatto con le emozioni che ci evocano …

Fotos: Enrico Brogiolo

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Danke! Grazie! Thank you!

Danke an Euch alle fürs Folgen unseres Blogs und für das tolle Willkommen, das Ihr Mariella gegeben habt.

Dedicato a tutti i nostri followers, soprattutto Italiani. Grazie di seguire il nostro Blog. Il vostro supporto è il motivo per cui scriviamo e vogliamo continuare a farlo grazie al vostro sostegno. Assieme a voi vogliamo ridere, informarvi e naturalmente chiaccherare. Mariella scrive in Italiano mentre Sabine e Gaston in Tedesco e Inglese. Senza di voi il nostro Blog non sarebbe mai esistito. Siete semplicemente fantastici!

To all our new followers, mostly from Italy. You are just amazing. We thank you very much for following our Blog. Your support is our motivation to write. We are happy to continue with your participation. We like to laugh with you, to inform you and of course to chat with you. Mariella is writing in Italian and Sabine with Gaston are posting in German and English. Without you our Blog would never exist. You are just fabulous! Thank you.

 

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Für Leseratten – Geschenktipps!

Ich war mal wieder in meiner Lieblingsbuchhandlung und habe mich umgesehen, denn ich brauche noch ein paar Weihnachtsgeschenke. Das Schwierige daran ist, für alle Leseratten die passende Lektüre zu finden. Und diese Bücher sind mir wegen ihres Covers und des Inhaltes ganz besonders aufgefallen!L1160449 (Large)

Stress – das geht gar nicht! Stress in irgendeiner Form ist heute wirklich für jeden ein Thema – ganz gleich welchen Alters oder Geschlechts. Denn die Anforderungen des modernen Lebens setzen die meisten Menschen unter Druck – körperlich genauso wie seelisch. Mit ein paar Karteikarten gegen Stress und Unausgeglichenheit kämpfen? Scheint zu funktionieren. (Petra Orzech: Anti-Stress-Yoga. Kartenbox mit 18 Rezepten und 56 Asanas, 14,99 Euro).

Während die Frauen der Familie Bennet mit der Suche nach reichen Junggesellen beschäftigt sind, müht sich das junge Hausmädchen Sarah über Wäschebottichen und Töpfen ab. Sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Leben mehr für sie bereithält als den Dienst bei einer wohlhabenden Familie. Ist die Ankunft des neuen Hausdieners James ein Zeichen? Doch bald nimmt ein ganz anderes Liebesdrama seinen Lauf – denn James hütet ein großes Geheimnis. (Jo Baker: Im Hause Longbourn, 448 Seiten, 19,99 Euro).

Die junge Somalierin Samia hat einen Traum: Sie will eine große Läuferin werden und ihr Land bei den Olympischen Spielen vertreten. Verbissen trainiert sie in ihrer vom Bürgerkrieg zerrissenen Heimat. Als das olympische Komitee auf sie aufmerksam wird, scheint sich ihr Traum zu erfüllen. Bei Olympia 2008 in Peking kommt sie zwar als Letzte ins Ziel, aber ihr Foto geht um die Welt. Zurück in ihrer Heimat ist sie aber auf sich allein gestellt. So begibt sie sich – London 2012 vor Augen – auf die gefährliche, illegale Reise nach Europa. Tragisch und spannend. Nach einer wahren Geschichte. (Giuseppe Catozzella: Sag nicht, dass du Angst hast, 256 Seiten, 14,99 Euro).

Infektionskrankheiten, Geburtstagsfeten, erste Freundinnen – bei Margie Kinsky ist immer etwas los. Tagtäglich bändigt die Kabarettistin erfolgreich sieben Kerle. Sechs davon „selbstgemacht“, dazu Ehemann Bill „Der Holzfäller“ Mockridge, bekannt als Ehemann von Mutter Beimer aus der „Lindenstraße“. Mit ihrem unverwechselbaren Humor gibt sie uns tiefe Einblicke in das turbulente Leben eines italo-deutsch-kanadischen Künstlerhaushalts. In ihrem ersten Buch erzählt sie sehr schlagfertig die Geschichten aus ihrer Großfamilie. (Margie Kinsky: Ich bin so wild nach deinem Erdbeerpudding, 220 Seiten, 14,99 Euro).

Lübeck 1928: Christian Tolmein, ein vielversprechender junger Chemiker, ist mit Carlotta Dücker, der Tochter des Inhabers eines großen Stahlwerks. Beide schätzen einander, mehr nicht. Christian ist nicht besonders begeistert, als er seine Verlobte nach Kuba begleiten soll, um dort für die Dückerschen Stahlwerke den Zugang zu den Nickelvorkommen in der Gegend von Santiago zu erschließen. Auf der Karibikinsel leidet er unter der schwülen Hitze und den steifen gesellschaftlichen Verpflichtungen. Doch dann begegnet er eines Tages Yamilé, der Frau des Gouverneurs von Santiago. Sie ist eine selbstbewusste Frau mit einem rebellischen Geist, die große Sympathien für die entrechteten Minenarbeiter und Bauern in der Region empfindet. Wider alle Vernunft verliebt sich Christian in sie. Blind vor Liebe, will er nicht wahrhaben, dass er leichtsinnig alles aufs Spiel setzt, was sein bisheriges Leben ausgemacht hat. Und doch weiß er im Innersten: Manchmal muss man alle Brücken hinter sich einreißen, wenn man sein wahres Glück finden will. (Michael Wallner: Die Frau des Gouverneurs, 320 Seiten, 19,99 Euro).

Annas Mann betrügt sie mit einer jungen Kollegin. Anna geht. Sie packt etwas Wäsche zusammen und nimmt den erstbesten Flug, nach Edinburgh. Ihr Weg führt sie in die Nationalgalerie. Auf einem Gemälde von Gauguin beginnt eine Frau, als Rückenansicht dargestellt, plötzlich zu sprechen. Es ist der Anfang eines Spiels. Anna reist weiter. Sie steht vor Bildern in aller Welt und entdeckt Komplizinnen, die von Sehnsucht, Ehealltag, Liebe erzählen. In der Beschäftigung mit den Kunstwerken sieht Anna auf ihre eigene Ehe zurück und findet den Mut zu einem neuen Selbstbild. (Angelika Overath: Sie dreht sich um, 288 Seiten, 19,99 Euro).

Er ist jung, er bloggt und er macht Sachen, die en vogue sind: Yoga und Vegan zugleich. Dominik Grimm ist 27 und Yoga-Lehrer. Während derzeit deutschlandweit zwei starke Trends nebeneinander existieren – der Yoga-Boom und der Vegan-Hype – bringt Grimm beide Strömungen unter einen Hut. In seinem Buch zeigt er, wie man in kürzester Zeit zu mehr Gelassenheit und mentaler Stärke kommt – und zwar allein durch einfache Yoga-Übungen und vegane Ernährung. Zahlreiche praktische Umsetzungstipps sowie gesunde Superfood-Rezepte erleichtern jedem den Einstieg in eine yogane Welt, die ein völlig neues, frisches Lebensgefühl vermittelt. (Dominik Grimm: Yogan: Veganes Leben und Yoga, 256 Seiten, 14,99 Euro).

Hi Bücherwürmer, Ihr könnt gewinnen. sl4lifestyle verlost je ein Exemplar von Margie Kinskys: Ich bin so wild nach deinem Erdbeerpudding und Jo Bakers: Im Hause Longbourn. Schreibt in einem Kommentar, warum Ihr gerade diese Titel gewinnen möchtet. Viel Glück! Einsendeschluss ist kommender Sonntag, 21. Dezember 2014, 20 Uhr. Dann habt Ihr das Buch vielleicht sogar bis Weihnachten. Auf geht’s!

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Die Weihnachtsformel

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erst war der Weihnachtsmarkt en vogue. Ein vorweihnachtlicher Brauch war, ihn mindestens einmal zu besuchen. Zuvor gehörte er zum Überleben als Ort, an dem man Vorräte für einen langen Winter kaufte. Der Markt im Mittelalter galt als Lebensspender. Zu den ältesten gehört angeblich der Münchner Christkindlesmarkt, der bis ins 14. Jahrhundert zurückgehen soll.

Im 15. Jahrhundert eroberten in Nürnberg, Dresden und München die Mandelröster und Kastanienverkäufer die Weihnachtsmärkte. So begann ganz langsam die Atmosphäre, die uns heute bekannt ist. Wir alle kennen die Flyer der Touristenbüros, in denen mit den Weihnachtsmärkten geworben wird. Und wir kennen auch die so genannte Weihnachts-Sehnsuchts-Formel für Ausländer:

Holzbuden + Weihnachtsengel + Glühweinduft = Good Old Germany

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Kurz nachgebellt: Nach einer wahren Geschichte

Meine Freundin Senta.

Meine Freundin Senta.

Es war einmal Xuxá, eine junge Schäferhündin, die in einem kleinen Dorf im Süden Chinas zur Welt kam. Stundenlang konnte sie mit ihren Geschwistern im Gras toben. Die Kinder der Familie nahmen sie auf den Arm, streichelten und herzten sie. Xuxá wurde immer größer und mit einem Jahr war sie eine ausgewachsene Hündin mit prachtvollem schwarzbraunem Fell. Ihre Brüder hatte man schon längst verkauft. Sie war übrig geblieben. Eines Tages kam ein Händler mit einem Kastenwagen aus der Stadt, bezahlte für sie und nahm sie mit.

Xuxá wurde in einen engen Metallkorb gezwängt, in dem sie sich keinen Millimeter bewegen konnte. Die Fahrt in die Stadt war schmerzhaft, sie versuchte sich abzustützen, doch der Draht bohrte sich in die Ballen ihrer Pfoten. In einer Fabrikhalle wurde sie achtlos in ihrem Käfig in die Ecke geworfen. Auch andere Schäferhunde waren in engen Kästen eingepfercht. Xuxá hatte Hunger und Durst, doch man gab ihr weder Wasser noch zu fressen. Nachts träumte sie vom Grün des Grases, von ausreichend Futter und frischem Wasser. Im Morgengrauen zog man sie aus dem engen Käfig, legte ihr eine Drahtschlinge um den Hals und schlitzte sie bei lebendigem Leib auf. Ihre letzten Lebensmomente waren geprägt von qualvollen Schmerzen. Sie winselte, wälzte sich, vergeblich. Als man sie endlich gehäutet hatte, warf man ihren zuckenden Körper auf die kalten Steinfliesen. Xuxá war tot.

Kein Kommentar. Fotograf unbekannt.

Kein Kommentar. Fotograf unbekannt.

So wie ihr ergeht es Tausenden von Schäferhunden (und anderen Vierbeinern) in China. Begehrt wegen ihres Felles, werden sie geboren, um nach einem Jahr zu sterben. Genau dann, wenn der Junghund sein schönstes Fell hat und lebendig gehäutet deshalb, da der Angstschweiß des Tieres noch für einen besonders schönen Glanz sorgt. „Warum?“, werdet Ihr schockiert fragen. Begehrt sind Schäferhund-Felle vor allem für die mit Pelz besetzten Anorak-Krägen, die China in Massen exportiert. Leider machen sich die wenigsten Trägerinnen und vermehrt auch Träger Gedanken darüber, welcher Pelz wohl ihre Winterjacke, Mützen oder Stiefel ziert. Steht doch auf dem Label meistens „Asian Jackal“ oder „Asiatischer Waschbär“. Unvorstellbar für sie der Gedanke, dass es sich bei dem modischen Accessoire um das Fell von des Menschen treuestem Freund handelt.

Einige von Euch haben Dokumentationen im Fernsehen gesehen. Leider werden sie meist nur im Nachtprogramm gezeigt, da sie an Grausamkeit nicht zu überbieten sind. Katzen werden bei lebendigem Leib in kochendes Wasser geworfen, um ihnen leichter das Fell über die Ohren ziehen zu können. Doch was könnt Ihr selbst angesichts dieser Grausamkeiten tun? Vor allem nicht wegsehen, sondern reagieren. Beispielsweise bei jedem Kauf eines mit Pelz versehenem Kleidungsstücks oder Schuhen nachfragen, woher das Produkt kommt, um welchen Pelz es sich handelt und sich die Produktpapiere zeigen lassen. Als Kunden habt Ihr das Recht dazu. Eine andere Möglichkeit ist, Petitionen an die politisch Verantwortlichen zu schreiben und mit dem Boykott von Produkten und Reisen drohen.

Mein Frauchen mit Ronja und Senta.

Mein Frauchen mit Ronja und Senta.

Mein Frauchen hat diese Konsequenz getroffen – obwohl sie früher einmal in Hongkong lebte und als Touristin in China unterwegs war.

Hier geht es nicht um Sentimentalitäten sondern um viel mehr: es geht um lebendige Wesen, die keine Lobby haben, die – anders als bei Menschen – nicht auf das ihnen zuteil kommende Unrecht aufmerksam machen können. Sie sind zum Sterben verdammt und zum Schweigen. Und hier zeige ich Euch noch mein Lieblingszitat. Es ist von Mahatma Gandhi.

„Die Größe einer Nation lässt sich daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt.“

Wie recht er doch hatte.

Euer Gaston.

Mantel aus Hundepelz. Foto: Vier Pfoten International

Mantel aus Hundepelz. Foto: Vier Pfoten International

Anmerkung:

15 Hunde oder 40 Welpen, 25 Katzen oder 40 Katzenkinder werden für einen Mantel gebraucht. Schmuckstücke, Weihnachtsschmuck, Stiefelbesatz, Bommeln an Mützen, Handschuhbesatz, Taschenverzierungen, Spielsachen (auch für Tiere), Accessoires, etc. werden aus Katzen und Hundefell gefertigt und nicht deklariert bzw. als Kunstpelz verkauft. Katzen und Hunde werden dafür grausamst getötet. Das Unwissen vieler bedeutet die Hölle für diese Tiere. Erzählt es weiter. Danke für Eure Unterstützung.

Nähere Infos: www.gelabelt.de

Text wurde in der Huffington Post Deutschland veröffentlicht.

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Kurz nachgebellt: Gastons Weihnachtsgeschenk

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Er ist der Claude Monet der Hunde-Kunstwelt: Steven Beaupre. Der erfahrene Vizsla weiß, was stilbewusste Vierbeiner mögen. Und dem ist sich meine texanische Verlobte Lexi durchaus bewusst!Foto(1) Stevens bunte Pfotenabdrücke sind ein Vermögen wert und dazu einzigartig. Und Lexi weiß, wie sehr ich moderne Kunst liebe. Sie hat für mich ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk ausgesucht: Ein Originalgemälde von Steven. Das gleiche Bild bekam sie dann auch als Überraschung von Steven für sich selbst. Das ist wahre Liebe. Danke, Lexi, mein Schatz. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie glücklich ich bin! Dein Gaston.

Steven lässt sich inspirieren.

Steven lässt sich inspirieren.

Gleich geht's los!

Gleich geht’s los!

Gastons Weihnachtsgeschenk von Lexi: Das fertig Kunstwerk.

Gastons Weihnachtsgeschenk von Lexi: Das fertig Kunstwerk.

He is the Monet of the dog art world: Steven Beaupre. The wise Vizsla boy knows what doggies like. Here it is: The precious Christmas present from my Texan fiancée Lexi: A paw painted work by Steven. Lexi knows that I am an Art Lover. She chose the best for me. And the special surprise was that she got just the same painting for her too. From Steven! He painted it also for her. I just cannot bark how happy I am.

Thanks, Darling Lexi! I love you.

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Da Mariella: Il mio Albero di Natale

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FROM ITALY WITH LOVEDSC_9132 (Large)L’albero è uno dei simboli più rappresentativi del Natale. Sulla nascita di questa tradizione vengono narrate moltissime storie e leggende.

L’elemento comune a tutti i racconti che ho letto è l’interpretazione del simbolo: un albero sempre verde, pino, frassino o abete, rappresenta la vita che continua e l’attesa del ritorno della primavera.

Tutti gli altri simboli legati all’albero di Natale richiamano la ricchezza della natura, la luce, gli angeli, i frutti, i campi, le foreste e la neve. La stella che brilla annuncia la fine del viaggio, il porto della pace.

La più bella leggenda che ho trovato è quella che narra di un taglialegna che, tornando a casa in una notte ghiacciata illuminata dalla luna, vide uno spettacolo meraviglioso: le stelle che brillavano attraverso i rami di un pino ricoperto di neve e di ghiaccio.

Per spiegare a sua moglie la bellezza di quello che aveva visto, l’uomo tagliò un piccolo pino, lo ricoprì di nastri bianchi e di piccole candele per rappresentare il ghiaccio, la neve e le stelle. La moglie, la gente e i bambini del vicinato furono così meravigliati nel vedere l’albero e sentire il racconto del taglialegna che da allora ogni casa ebbe il suo albero di Natale.

In fondo anche il mio assomiglia un po‘ a quello del taglialegna …DSC_9134 (Large) DSC_9145 (Large) DSC_9144 (Large)

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Why am I a Blogger?

IMG_0547 (Large)The reason why I am a Blogger, dedicating so much of my time writing is meeting like-minded people and having friends all around the world. My job as a Journalist and Blogger is sometimes very lonely, on many occasions I do like it and sometimes not. Therefore meeting up with people around the world has become one of my favorite parts of travelling. Even better, in case they share my opinions and thoughts. And if you are reading and enjoying my Blog, we are pretty much alike.

Thanks for commenting, tweeting, emailing and being there. Hugs!

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Mein Weihnachtstraum

5.1Es ist einTraum, es ist der schönste Traum des ganzen Jahres. Der Weihnachtsmarkt. Mit den Jahren wird er immer voller, immer mehr Menschen wollen heiße Maronen essen, gezuckerte Mandeln probieren und Glühwein trinken. Oder kommt es mir nur so vor? War es in meiner Kindheit tatsächlich anders? Damals bin ich mit roten Wangen über den Weihnachtsmarkt gestiefelt, voller Vorfreude auf das nahende Fest. Meine Kinderstimme war heiser, denn ich sang jedes Weihnachtslied, das aus den Kassettenrekordern tönte, mit.P1040856 (Large)

Vor der kleinen Bühne blieb ich stundenlang stehen, sah dem Spiel der Krippenfiguren zu oder lauschte verzückt dem Chor mit seinen jahrhundertealten Weihnachtsliedern. Dann das Labyrinth der Holzbuden, die watteweißen Dächer, das Meer aus Lichterketten und die Krippen in Lebensgröße. Und in der Mitte die hohe Tanne, hell erleuchtet durch tausende kleiner Glühlämpchen.

Noch heute rieche ich den Duft der brennenden Wachskerzen, die jedes Jahr zuhause unseren Tannenbaum schmückten. Damals, zu Zeiten meiner Kindheit, als es Glühbirnchen für Christbäume noch nicht gab. Und wo immer ein großer Eimer mit Wasser in Reichweite stand!P1040854 (Large)

Meine ausländischen Freunde, denen ich die Fotos schicke, erzählen mir jedes Mal von ihren Sehnsüchten. Doch was genau ist es? Ist es das Sinnbild des deutschen Weihnachtsmarktes, das sie mit den Bildern verbinden? Während in vielen Ländern in der Vorweihnachtszeit Partys gefeiert werden, zählt bei uns – zumindest bei den etwas Älteren – die stille Einkehr, die Einsamkeit des Schnees und der Duft der Tannen.

Früher hatte ich mehr Weihnachtsstimmung, so scheint es mir. Doch wo ist sie hin? Deshalb sind auch heute noch Weihnachtsmärkte für mich wichtig, denn sie wecken in mir die kindliche Freude, die ich einst verspürte, mit all den Erwartungen an das Weihnachtsfest. Und, vor allem, lässt uns der Weihnachtsmarkt vergessen, dass wir nun erwachsen sind.5.1 P1040879 (Large)

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Kurz nachgebellt: Gerechtigkeit für Galgos

Eine Stimme für Galgos!

Eine Stimme für Galgos!

In Spanien hat das Erhängen der Windhunde einen Namen: “Klavierspielen”, denn der Vierbeiner strampelt um sein Leben, so, als ob ein Musiker in die Tasten schlägt.

In einer einzigartigen Aktion macht die virtuelle Online-Demo „Eine Million Pfoten für Gerechtigkeit“ auf das Schicksal der spanischen Jagdhunde aufmerksam.

100 Skelette von Galgos wurden 2009 auf einer ehemaligen Müllhalde in Villatobas in der Nähe von Toledo als grausamer Beweis dafür entdeckt, wie sehr Jagdhunde in Spanien leiden müssen. Viele trugen noch ein Seil um den Hals, ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sie erhängt wurden. Manche Skelette waren schon mehrere Jahre alt, andere Körper noch nicht verwest. Viel verändert hat sich seitdem nicht.

Villatobas, ein Dorf der Galgueros und Jäger, ein Dorf welches offensichtlich kollektiv ihre Jagdhunde an diesem Ort entsorgt, nicht ohne vorher ein grausames Ritual durchzuführen. „Gute“ Galgos werden, sobald sie nutzlos geworden sind, auf die Straße gejagt, erschossen oder in eine der vielen Tötungsstationen – Perrera genannt – gebracht, „schlechte“ Galgos müssen dagegen hängen und einen langen grausamen Tod sterben.

„Ist es der gekränkte Stolz eines spanischen Jägers, wenn sein Windhund nicht der Schnellste war, ihn so grausam sterben zu lassen? Was geht in den Köpfen dieser Menschen vor, wenn sie ihren Galgo am nächsten Baum aufhängen und zusehen, wie er versucht, in Todesangst mit seinen Pfoten Halt zu finden? Die meisten dieser Jagdhunde, die gefunden werden, sind zwischen einem Jahr und drei Jahre alt.“

Tierschützerin und Morrissey-Fan Martina Szyszka

Martina Szyszka

Martina Szyszka

Die Situation der Jagdhunde in Spanien ist dramatisch. Verantwortlich dafür sind rund 170.000 Galgueros, Besitzer von etwa 490.000 Galgos. Geschätzte 60.000 werden jährlich entsorgt. Darüber, wie viele von ihnen erhängt werden, gibt es keine offiziellen Zahlen. Doch immer wieder findet man sie an Bäumen. Dabei geht es um sehr viel Geld. Jährlich werden rund 1.000 Millionen Euro durch den Wettkampf und die Jagd mit den Tieren umgesetzt.

Wer mitmachen möchte bei Eine Million Pfoten für Gerechtigkeit: Klickt einfach auf Zusage. Jede Stimme zählt! Ich bin auch dabei.

Euer Gaston.

Mein Freund Fausto ist ein Galgo.

Mein Freund Fausto ist ein Galgo.

Fotos: Martina Szyszka

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