Nostalgie erleben auf dem Tibidabo

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Heute steht der Hausberg von Barcelona, der Tibidabo, auf meinem Programm. Allein schon die Hinfahrt ist abenteuerlich. Zuerst geht es mit der Tramvia Blau, der letzten funktionierenden historischen Straßenbahn Barcelonas über 1.200 Meter hinauf, dann steige ich in die Zahnradbahn um. Auf dem 512 Meter hohen Berg angelangt bin ich von der Aussicht auf Barcelona überwältigt. Es ist ein strahlend schöner Tag mit viel Sonne und stahlblauem Himmel. Das Rundum-Panorama auf Stadt und Meer ist fantastisch.

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Der gleichnamige Freizeitpark auf dem Gipfel ist nach dem Tivoli in Kopenhagen der zweitälteste Europas. Sieben Hektar Vergnügen lassen die Herzen von jung und alt höher schlagen. Ja, auch die Älteren lieben ihn. Denn mit ihm verbunden sind unzählige Kindheitserinnerungen. Jeder Bewohner Barcelonas war mindestens einmal in seinem Leben hier oben. Der Park wurde vom Apotheker Salvador Andreu erbaut und 1901 zusammen mit der Seilbahn in Betrieb genommen. Viele ältere Einrichtungen – teilweise seit seiner Gründungszeit – machen seinen nostalgischen Charme aus.

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Montse Jimenez und David González Inglés vom Parkmanagement erwarten mich schon. Als Reisejournalistin bekomme ich eine Spezialführung durch den Park. Und das Beste daran: Die langen Schlangen vor den Attraktionen passiere ich dank meiner Begleitungen en passant. Das Spiegelkabinett, eine historische Filmvorführung, der Flug im Kettenkarussell, die Reise mit einer Schwebebahn von anno dazumal und ein Horror-Erlebnis stehen auf meinem Programm.

Ich sehe dem Flug von l’Avió zu, einem Propeller-Flugzeug, das seit 1928 im Kreis fliegt. Es ist eine originalgetreue Rekonstruktion des ersten Fliegers, der im Jahr 1922 von Barcelona nach Madrid flog.

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David arbeitet schon seit 18 Jahren im Park. Seine Karriere begann mit der Rolle des Monsters im berüchtigten Krüeger Hotel. Heute ist er als Manager verantwortlich für die Fahrgeschäfte. Montse ist erst seit kurzem in der Marketingabteilung tätig. Vorher arbeitete sie als Event-Managerin in Rio de Janeiro. „Ich mag das Spontane an meinem Job. Überraschungen sind vorprogrammiert“, erzählt die Katalanin. Und auch, dass ein Teil der Filmkomödie Vicky Cristina Barcelona unter der Regie von Woody Allen hier gedreht wurde.

Den Horror im Krüeger Hotel hebe ich mir bis zuletzt auf. Ich lerne Óscar Hidalgo kennen. Er ist für die Gruseleffekte verantwortlich. Und die haben es in sich: Ich checke ins Krüeger Hotel ein und während ich mein Zimmer suche, leisten mir Geister Gesellschaft oder erschrecken mich Horror-Figuren. Und alle werden von Menschen in Szene gesetzt. Ich kann Euch den Besuch dieses Geisterhauses nur empfehlen. Es ist in keinster Weise mit einer Jahrmarkt-Geisterbahn vergleichbar.

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Bevor ich wieder hinunter ins Tal gehe, klettere ich die vielen Stufen hinauf zur Sagrat Cor-Kirche, die sich majestätisch auf dem Gipfel des Berges erhebt. Ein kurzes Innehalten im Andachtsraum, und ich lasse den Tibidabo und seine magische Welt hinter mir.

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Trend des Tages – 31. Juli 2014

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I’ve learned to love my own company. But, more importantly, I’ve learned to love myself.

Baltic Sea, Germany, July 2014

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Kurz nachgebellt: Endlich Ferien!

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Ich bin in Urlaub bei Barcelona. Zeit, Euch mal ein paar meiner Lieblingsfotos zu zeigen. Frauchen war für ein paar Tage hier, sie ist aber schon wieder abgereist. Ich genieße noch die lässigen Tage, bevor es in meiner GASTON BAR wieder richtig rund geht. Ins Meer zum Schwimmen bringen mich aber keine zehn Pferde. Wie Ihr ja wisst: Ich bin wasserscheu.

Lange Strandspaziergänge, ab und an mal ein kleiner Flirt, ein Foto-Shooting, Fußball gucken und Chillen stehen auf meinem Ferienprogramm. Mehr nicht!

Melde mich bald wieder. Bis dahin!

Euer „Lebehund“ Gaston.

Gaston und Sabine WEB-7876 L1150296 (Large) L1150677 (Large) S0114155 (Large)

 

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Foto der Woche – Touristen

10543832_679045072169612_1694637233_nFoto: Nicola Mesken

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Barcelona – El Born

L1150312 (Large)Kennt Ihr den Film „Das Parfüm“? Ja genau, diesen Welterfolg nach dem Bestseller von Patrick Süskind! Die jahrhundertealten Häuser stehen kaum mehr als einen Meter auseinander und waren genau der richtige Drehort für das Epos. Es gibt klassische Torbögen und in der Dämmerung verursacht diffuses Laternenlicht eine geheimnisvolle Atmosphäre.

L1150587 (Large)Die Gassen hier sind noch viel enger als im benachbarten Gotischem Viertel. Die historische Markthalle Mercat del Born, die erste große Eisenkonstruktion in Barcelona, wurde zwischen 1874 und 1878 von Baumeister Joseph Fontserè gebaut. Hier und in der Nähe liegen auf 8.000 Quadratmeter bedeutende archäologische Ausgrabungen als eindruckvolle Zeugnisse des alten Barcelona von 1700.

In der Moritz-Bar könnt Ihr Euch bei traditionellen Tapas und Getränken stärken. Mehr urige Kneipen, Bars und individuelle Boutiquen könnt Ihr auf weiteren Streifzügen durch El Born entdecken.

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Thanks to my readers

Please keep telling everyone you know about sl4lifestyle and watch it grow with me! Thanks to all my readers who have come on the journey so far!!!

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What matters most

As soon as we think there’s no more place for romance in a world explained by science, we fall in love, or simply look into the eyes of our beloved, and all of that knowledge is pushed to the back of our minds. In the end, the feeling itself is what matters most.
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Photo: Enric Boixadós

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La Sagrada Familia – eine unendliche Geschichte

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Ich bin drinnen und kann es kaum fassen. Sonst habe ich die Sagrada Familia nur von außen bewundert. Und jetzt stehe ich im Inneren dieser nie endenden Geschichte.

Die Kirche, oder besser gesagt, die Kathedrale ist eine der schönsten Gotteshäuser, die ich jemals besucht habe. Diese Fenster, diese Mosaiken. Ich denke, dass sie nie fertig werden wird, nicht in den nächsten 50 Jahren, nicht, solange ich lebe. Es gibt einfach noch zu viele Pläne und Ideen, die verwirklicht werden müssen.

Der berühmteste Architekt von Barcelona, Antoni Gaudí, widmete die letzten 40 Jahre seines Lebens diesem grandiosen Werk. Die Kirche ist durch die acht spindelförmigen, jeweils etwa 100 Meter hohen Türme charakterisiert, deren Spitzen bunt schillerndes Mosaik verziert. Durch das künftige Kuppelgewölbe, das eine Höhe von 170 Metern erreichen wird, werden sie jedoch klein erschienen. Ihr könnt sie erleben, diese wundervolle Kathedrale, mit deren Bau 1882 begonnen wurde und die vielleicht 2025 fertig gestellt wird.

Nun, ich glaube nicht daran!

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Taking control

The only person who determines your happiness is yourself.

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Fernweh

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Wenn mich das Fernweh packt und ich gerade in Barcelona bin, statte ich dem alten Bahnhof Estació de França („Französischer Bahnhof“) einen Besuch ab. Ich gehe ins Café und trinke einen Cortado, manchmal auch einen Tee. Ich schaue den An- und Abreisenden zu. Welche Erwartungen haben sie? Wo kommen sie her? Wo reisen sie hin?

Ich lasse meine Gedanken Revue passieren. Manchmal schreibe ich sie auf.

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