Gastautor: Kampfstier, Name unbekannt, 4 Jahre

IMG_0874Meine Geschichte

IMG_0598Fotos: Lina Saez de Antoni

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Oberpfalz: Beim Zoiglwirt

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA„Zoigl-Bier“ ist der Gerstensaft, der nur noch in wenigen Orten der nördlichen Oberpfalz gebraut wird. Es wird seit vielen Jahrhunderten von Privatleuten in den ortsansässigen Kommunbrauhäusern eingebraut und dann mit untergäriger Hefe vergoren und gelagert.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADer Ausschank erfolgt dann direkt aus dem Lagerfass, in den jeweiligen Zoiglstub’n in den Privathäusern der Brauer. Zusammen mit dem Zoigl bieten die Zoiglwirte ihren Kunden Brotzeiten, oft aus eigener Herstellung.

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADer Bierausschank dauert gewöhnlich vier bis fünf Tage, von Freitag bis Dienstag. Während dieser Zeit wird ein an einer Stange befestigter sechszackiger Stern ans Haus gehängt, damit ersichtlich wird, dass hier Bier ausgeschenkt wird. Diesen Stern nennt man „Bierzeigl“, und so entstand auch – durch den Oberpfälzer Dialekt – der Name „Zoigl“.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADas Braurecht liegt oft seit Generationen auf Häusern bzw. Anwesen und ist im Grundbuch festgehalten. Nur die Besitzer dieser Häuser dürfen brauen. Zoigl wird aber nicht nur für den öffentlichen Ausschank gebraut, sondern auch für den privaten Hausgebrauch. In diesem Fall schließen sich mehrere Brauberechtigte zu einem „Sud“ zusammen, der Zoigl wird nach dem Brauvorgang aufgeteilt, mit Fässern in die eigenen Keller verbracht und nach der Gärung auf Flaschen gezogen.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIn Franken hat sich eine ähnliche Tradition als Hausbräu bis heute erhalten.
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Armer Gecko!

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In Asien hält sich bereits seit Jahren der Wunderglaube, ein Extrakt aus getrocknetem Gecko helfe bei einer HIV-Infektion (Aids). Obwohl die Weltgesundheitsorganisation die Wirksamkeit längst nachdrücklich widerlegt hat, erstreckt sich der Heilsglaube mittlerweile auch auf Asthma, Diabetes und Hauterkrankungen.

Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage nach „Gecko-Medizin“ aus Thailand und Java fürchtet der Word Wide Fund for Nature bereits um den Fortbestand der possierlichen Reptilien. Allein eine einzige zufällig entdeckte illegale Lieferung von 6, 75 Tonnen, die nach Hongkong geschmuggelt werden sollte, entspricht rund 1,2 Millionen Geckos.

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George Clooney über Facebook, Twitter und Co.

„All die Dinge, die du vielleicht in einem betrunkenen Zustand denkst, sind dann plötzlich in der Welt, bevor du wieder aufwachst.“

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Foto der Woche – WLAN, was sonst?

P1030574 (Large)Am allerwichtigsten auf Reisen ist ein funktionierendes WLAN!

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Frage an Paulo Coelho: Was ist Ihr Traum?

Herr Coelho, in Ihrem Bestseller „Der Alchimist“ erscheint Santiago im Traum ein Schatz. Was ist Ihr Traum?

„Matador zu werden. Ich liebe Stierkämpfe. Weil es in Brasilien keine Stierkämpfe gibt, musste ich auf diese Karriere verzichten. Ich habe Mitleid mit den Stieren. Aber das Ritual des Stierkampfes ist für mich wie das Spiel zwischen Bräutigam und Braut. Der Torero ist die Frau, deshalb kleidet er sich so wundervoll. Es geht um Leben, Tod und Liebe.“

IMG_0785Foto: Lina Saez de Antoni

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Trend des Tages – 18. November 2013

Hanging loose!

Hanging loose!

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Gastautor Michael Getzschmann: Der Farbenfresser

porträt Kopie (Medium)„Vor 40 Jahren erblickte ich das Licht der Welt im Weserbergland, in einer kleinen und beschaulichen Stadt namens Bückeburg. Nach vielen Zwischenstationen lenkte mich der Wind und die Liebe nach Würzburg. Nun blicke ich als Kunstschaffender zurück und mir ist bewusst geworden, dass ich seit inzwischen 25 Jahren schreibend tätig bin.

Leider ist es aber sehr schwer geworden im Land der Dichter und Denker seine eigene kleine Lyrik unters Volk zu bringen. Ob die Absagen der großen Verlagshäuser ein Qualitätsmerkmal sind, wage ich nicht zu behaupten. Das mögen andere für mich tun. Doch als zeitgenössischer Dichter, der ein Stück weit die alte Schule der Schreibkunst versucht, sie in sich und seinen Werken zu verinnerlichen, stelle ich mir die Frage, warum in der Regel nur unsere großen, aber leider schon toten Dichter verlegt werden?

Nun ja, kleine Verlagshäuser zeigten schon Interesse an meinen Worten, aber leider nur gegen eine Beteiligung an den Kosten. Und da ich zum Glück noch nicht tot bin, aber auch nicht über das nötige Kleingeld verfüge, versuche ich neue Wege zu gehen, um gelesen und gehört zu werden, um meine Worte der Welt zu schenken.

Nach anfänglichen Versuchen meine Gedichte in Bild und Ton auf Youtube zu veröffentlichen, merkte ich schnell, dass nur das geschriebene Wort, und so auch das Gelesene, den wahren Zugang zu Interessierten der schreibenden Kunst findet. Darum veröffentliche ich meine Gedichte auf meinem Blog und stelle sie unserer Welt und allen, die sie mögen, zur Verfügung.“

Der Farbenfresser

Im Nebelmonat spazieren durch lichten Wald,
sinnend sich erfreuend am Wechsel in dem natürlichen Verfall.
Des Herbstes Kinderlachen aus vergangenen Tagen,
zweifellos welch golden Schatz im Erinnern mit sich tragend.

Im Wind, der Laubfall im sonnenklaren Totentanz
zwischen den derweil so kargen Riesen fliegt,
doch in schwerer Kraft das einst so grüne Blätterdach
zum Erdenreich nun sterbend zieht.

Ein gefallenes Blatt legt müd‘ sich an das andere und zum anderen,
knisternd die Musik all der Wege, wenn wir durch den Wandel wandern.
Die Pfade sich füllen, welch wahre Pracht, ein Ornament, ein Mosaik.
Oh flammend Herbst, Herzblut dich liebt.

Das Tageslicht schwächt friedfertig ab und schon am frühen Nachmittag
der volle Novembermond ist unaufdringlich und lächelnd erschienen.
So erkennen mag man noch im Dämmerschein ein heller rot-gelber Weg,
ist allmählich lückenlos bedeckt von den Gescheckten, die mit dem Winde ziehen.

Der Blick, einem weltentrückten Seufzer gleich, schwenkt nach oben,
danach frohlockend zum malerischen Blätterweg sich senkt nach unten.
So traumverloren vergessen mag ein zartfühlend Herz,
den einst so schweren Lauf der Stunden, an dem jeglich‘ Leben ist gebunden.

Das Laubwerk liegt so farbenfroh am Boden vor allen Schritten nieder,
als Augen wie ein verloren Gang zum Himmel hoch sich finden wieder.
Träumend, vergessend, in allen abblühenden Gedanken,
wenn herbeiwünschende Blicke zum Wege zurück verschwommen sanken.

„Nanu, der eben noch so kunterbunte Blätterschmuck,
ist auf einmal braun und trist?“
Dadurch verwundertes Erstaunen den Träumer,
aus seinen Fantasien, zurück ins Diesseits riss.

„Wie leblos die Streu, auf der Erde welkend liegt,
dass man fast die Wut schon kriegt.
Warum nur stirbt verblasst ein farbenfrohes Kleid?
Wo ihr doch alles ward! Nun nicht mehr seid?“

Um Haaresbreite der magische Moment von dannen rennt.
Doch weit aufgerissene Augen vereinzelt in den verdorren Blättermeer,
dezent wieder die prächtigsten Farben sehen
und so sehr hoffnungsvolle Schritte, achtsam wie bedächtig weiter gehen.

Dem Herz wird klar, dass es im Verfall der Vielzahl nun herausfiltern kann,
die individuelle Schönheit der Letzten, noch nicht zersetzten. Jetzt noch besser.
Der vergängliche Geist nimmt an, was die unsterbliche Seele weiß:
Die Zeit, sie war, sie ist nun mal – Der Farbenfresser.

Foto

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Ein Wochenende auf dem Land/Teil 2

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIn der Oberpfalz im November 2013

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Landleben: Alltag einer Bäuerin

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAMeine Freundin Simone ist Bäuerin in der Oberpfalz. Ich habe sie besucht und konnte ein wenig an ihrem Alltag teilnehmen. Entstanden ist eine Dokumentation in Bildern.
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