Ein Wochenende auf dem Land/Teil 2

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIn der Oberpfalz im November 2013

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Veröffentlicht unter Glücksbote, Reise, Sabine’s world: A travel diary, Tierschutz | Hinterlasse einen Kommentar

Landleben: Alltag einer Bäuerin

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAMeine Freundin Simone ist Bäuerin in der Oberpfalz. Ich habe sie besucht und konnte ein wenig an ihrem Alltag teilnehmen. Entstanden ist eine Dokumentation in Bildern.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Veröffentlicht unter Glücksbote, Reise, Sabine’s world: A travel diary, Tierschutz | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Wochenende auf dem Land/Teil 1

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERANeue Freunde: Senta und Ronja/Oberpfalz im November 2013

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Veröffentlicht unter Glücksbote, Reise, Sabine’s world: A travel diary, Tierschutz | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Foto der Woche – Herbst

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAErbendorf, Oberpfalz, November 2013

Veröffentlicht unter Foto der Woche | Hinterlasse einen Kommentar

Trend des Tages – 9. November 2013

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERATierliebe: Fynn und Hase Hugo!

Veröffentlicht unter Tierschutz, Trend des Tages | Hinterlasse einen Kommentar

Südsudan, Uganda/Teil4

collageOktober 2013

Abflug Juba/Südsudan. Ankunft Entebbe/Uganda. Nach dem Flughafen im Südsudan ist dieser hier der reinste Luxus. Fahrer Leo vom DAHW-Länderbüro holt uns ab. In der Tat, es gibt hier geteerte Straßen, sogar ganz schön viele. Und auch das Preisniveau ist erheblich niedriger als im Nachbarland. So schön, so gut.

Kameraausrüstung: Canon und Fuji X-Pro1.

Kameraausrüstung: Canon und Fuji X-Pro1.

Am nächsten Tag fahren wir mit DAHW-Länderrepräsentant Olaf Hirschmann ins Krankenhaus von Nyenga im Zentrum des Landes. Bis auf das Verkehrschaos in der Hauptstadt Kampala geht es zügig voran. Wenige Schlaglöcher, keine Schlammpisten, was für eine Erholung. Der Empfang der Franziskanerschwestern ist überaus herzlich.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADer Traum vom eigenen Restaurant

Die Ordensschwestern vom St. Francis-Krankenhaus sind stolz. Sie können auf eine über 80-jährige Erfolgsgeschichte ihres Krankenhauses zurückblicken. Alles begann mit der irischen Nonne Mary Kevin Kearney, die an der Stelle des heutigen Krankenhauses eine Zuflucht für Leprakranke errichtete. In den Hütten lebten damals die Kranken bis sie starben und wurden – so gut es ging – versorgt. Medikamente zur Behandlung gab es kaum, zumindest nicht in einem Land wie Uganda.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach vielen Gesprächen mit Ärzten, Pflegern und Patienten bleibt mir eine Geschichte besonders in Erinnerung. Die von Prossy, einer jungen Leprapatientin. Noch neun Monate muss sie im Krankenhaus bleiben. Erst dann wird sie geheilt sein. Die junge Frau hat Zukunftspläne. Am liebsten würde sie ein kleines Restaurant eröffnen. Dann könnte sie jeden Tag das traditionelle Gericht Pilau kochen, wie sie es schon jetzt für die Patienten tut und sich ein kleines Einkommen verdient. „Viele sagen, mein Pilau ist das Beste, was sie je gegessen haben.“ Prossy lacht. Ihre kleine Tochter hängt an ihrem Rockzipfel, während sie den Inhalt des Topfes rührt. Schon jetzt stehen ihre Kunden Schlange.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Vom Erfolg eines eigenen Restaurants ist Prossy überzeugt. Denn kochen kann sie.

Nach einem rührenden Abschied mit großartigem Geschenk – einem Hut aus leichter Baumrinde und ein traditionelles Musikinstrument – fahren wir ins Hotel und fallen bald in tiefen Schlaf.

Abschiedsgeschenk von den Schwestern des Krankenhauses.

Abschiedsgeschenk von den Schwestern des Krankenhauses.

Hotel in Jinja.

Hotel in Jinja.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ein wahrer Meister

Am nächsten Tag besuchen wir das Krankenhaus in Buluba, rund eine Stunde Fahrzeit entfernt. Hier treffen wir auf Dr. Joseph Kawuma, der für die DAHW als medizinischer Berater in Uganda arbeitet. Er ist einer der bekanntesten Lepra-Spezialisten des Landes. Gerade ist er von einer Konferenz in Brüssel zurückgekommen. Er ist viel unterwegs, doch versucht bei den Aufenthalten in der Heimat so viele seiner Patienten wie möglich zu sehen. Als Berater für die Weltgesundheitsorganisation hat er sich auch international einen Ruf gemacht. Heute ist er auf Stippvisite nach Buluba gekommen, um dem dortigen Krankenhaus einen Besuch abzustatten. Es sind auch Erinnerungen, die ihn immer wieder gerne herkommen lassen. Denn einst, als junger Arzt, hat er den klinischen Teil geleitet.

Das Krankenhaus von Buluba.

Das Krankenhaus von Buluba.

Dr. Kawuma, international bekannter Lepra-Experte.

Dr. Kawuma, international bekannter Lepra-Experte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Weg führt uns auch zu Lawrence Angatei, der eine Institution in Buluba ist. Jeder kennt ihn und die Leprapatienten bewundern ihn. Denn er verschafft ihnen Mobilität und Schmerzminderung. Der Mittfünfziger macht orthopädische Schuhe und Beinprothesen für Leprapatienten. Und darin ist er ein wahrer Meister.

Lawrence selbst nennt es einen Ruf, den er in frühen Jahren von Gott bekommen hätte. Er spürte, seine Bestimmung sei, für Leprakranke da zu sein. Gerade hatte er die Schule abgeschlossen. „Ich ging bei den Missionaren zur Schule und war schon als kleiner Junge sehr katholisch geprägt“, erinnert er sich. „Ich sah die nackten Füße der Kranken und wusste, was ich wollte.“

Orthopädiemeister Lawrence.

Orthopädiemeister Lawrence.

Lawrence lebt seinen Beruf und er beeindruckt mit seinem Fachwissen. Neben dem Orthopädie-Schuhmeister haben wir viele andere kennengelernt – Patienten und Gesundheitspersonal gleichermaßen. Es wird ein langer Tag mit vielen Gesprächen und zahlreichen Fotos, denn wenn man die Menschen vorher fragt und auf unseren Besuch vorbereitet, lassen sie sich gerne fotografieren.

Begegnungen, die bleiben

Gemeinsam mit DAHW-Repräsentanten Olaf Hirschmann fahren wir den ganzen Tag hinunter in den Südwesten des Landes. Feuchte Nebelschwaden legen sich über das Kagando-Krankenhaus im Südwesten Ugandas. Es wird auch von der DAHW unterstützt. Die Grenze zum Kongo ist nur ein paar Kilometer entfernt, und in der Ferne ragen die Rwenzori-Berge in die Höhe. Die Gipfel sind in dichten Nebel getaucht. Dort leben sie, die berühmten Berggorillas. Für Touristen gehört diese Region zu den interessantesten des Landes.

Die Rwenzori-Berge an der Grenze zum Kongo.

Die Rwenzori-Berge an der Grenze zum Kongo.

Die Woche vergeht wie im Flug, und plötzlich sitzen wir wieder im Flugzeug nach Deutschland, dem Herbst entgegen. Waren wir nun Tage oder Monate in Afrika? Das Zeitgefühl geht so leicht abhanden in diesen Ländern mit all ihren Geschichten und Schicksalen. Ich erinnere mich an Schwester Veronika, an den Leprapatienten Sebestino, oder an den kleinen Vicent, dessen Gesicht von der Lepra entstellt ist. Und einmal mehr bin ich zuversichtlich. Denn es gibt Menschen, die helfen wollen und helfen können. Und genau die werden von denen gebraucht, die entweder längst aufgegeben oder vergessen wurden.

Leprapatient Vicent, 13 Jahre.

Leprapatient Vicent, 13 Jahre.

Fotos: Enric Boixadós

Veröffentlicht unter Reise, Sabine’s world: A travel diary, South Sudan, Uganda | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wolfgang Joop: Ein Happy End gibt es nicht

-®privat_Undressed_S.109 (Large)Es gab Zeiten, da wollte jede Frau ein Stück Joop tragen. Nächstes Jahr feiert einer der bekanntesten deutschen Designer seinen 70. Geburtstag. Erinnern wir uns an die frühen 1980er, als auf Werbebannern ein neues Gesicht auftauchte. Ein perfektes Männergesicht in Schwarzweiß. Es entsprach so voll und ganz dem Zeitgeist und dem Schönheitsideal dieser Epoche. Der Träger war Wolfgang Joop, Designer und Allroundtalent, schon damals innovativ und außergewöhnlich.

Trotz allem – sein Weg war voller Ängste und Selbstzweifel, erzählt er in seiner jetzt erschienen Biografie Undressed. Aus einem Leben mit mir, das es als Buch und als Audiofassung gibt.

9783455330014 (Medium)Im Alter von 11 Jahren verließ er das heimische Bornstedt bei Potsdam und zog mit den Eltern nach Braunschweig. Dort kam er ins Internat, doch für „gute Kleidung hatten wir kein Geld.“ Die glücklichsten Zeiten seiner Kindheit erlebte das Einzelkind in den Schulferien bei Tante Ulla in Bornstedt. „Meine Lieblingsbeschäftigung als Kind war Zeichnen“, erinnert er sich. Das sollte auch fortan sein Leben bestimmen. Heirat, zwei Kinder, ein bürgerliches Leben als Familienvater und Moderedakteur.

-®privat_Undressed_S.73 (Large)Doch Wolfgang Joop ist ein Getriebener, der am liebsten den Alltag hinter sich lässt. Schon damals. Das gelingt ihm mit einer eigenen Pelzkollektion im Jahr 1978. Heute dagegen will er sich nicht auf Pelzdesigner reduzieren lassen. „Das riecht zu sehr nach Massenmord“, sagte er in einem Interview. Modedesigner ist sein Thema, denn „in der schnelllebigen Zeit wollte ich was machen, wo die Aura anhält.“

Er beginnt, sich auf den „Suchtfaktor Mode““ einzulassen. 1982 gründete er die Firma JOOP. Nach Stationen in Hamburg und New York kehrte er nach der Wende in seine Heimatstadt Potsdam zurück. Später wird er die Firma verkaufen und damit viel Geld verdienen, das ihm nicht nur einen Jetset-Lebensstil ermöglicht, sondern auch die Sehnsucht nach Heimat erfüllt. Er renoviert sein Elternhaus in Bornstedt und kauft sich eine Jugenstilvilla in Postdam als Sitz für seine neue Firma „Wunderkind“.

-®privat_Undressed_S.36 (Large)Und dann die Geschichte mit dem Bild. Während eines New York-Aufenthaltes fotografierte ihn Herb Ritts. Eher aus einem Zufall heraus, doch das Bild wird richtig gut. „Werb doch mal mit deinem Gesicht“, rät ihn der bekannte Modefotograf. Gesagt, getan. Quasi über Nacht wurden Bild und Produkt zur Legende.

„Ich mag, dass Joop sich treu bleibt“, sagt Christiane Arp, Chefredateurin der deutschen VOGUE. Doch Wolfgang Joop bleibt ein Getriebener – trotz seines Erfolges. „Die Euphorie ist nur kurz, dann muss man wieder von neuem anfangen. Das ist der Suchtfaktor bei der Mode. Du glaubst immer, dass es dir beim nächsten Mal besser gelingt, weil es diesmal nicht gelungen ist.“

-®privat_Undressed_S.95 (Large)In seiner neuen Kollektion ist Joop in die 1980er Jahre zurückgekehrt. Models mit glossy lipstick, toupierten Haaren und Kleider in schillernden Farben laufen über die Catwalks der internationalen Fashion Shows in Paris, London, Berlin und New York.

Dazwischen besucht der Designer gerne Second Hand-Läden. „Solange ich atme, atme ich auch Mode“, sagt er. Auf der Suche nach Vintage und neuen Inspirationen. Hier sammelt er Kleider aus allen Jahrzehnten. Trotz der eiligen Modewelt, der Begegnungen mit internationalen Fashionistas bleibt Wolfgang Joop sachlich, fast desillusioniert: „Ein Happy End existiert für mich nicht. Wann ist ein Ende schon glücklich? Das gibt es nicht. Ich bin verliebt in den Anfang.“

Fotos: ®privat (Aus dem Buch: “Undressed. Aus einem Leben mit mir.“)

Im Gespräch mit Rebecca Casati erinnert sich Wolfgang Joop an Erfolge und Niederlagen, denkt über Mode und Kunst nach, über Frauen und Männer, und verrät seine Wünsche, Träume und Ängste. „Glaub nicht, dass das Glück bei dir bleibt, wenn du es nicht unterhältst: In der Mythologie ist es eine Frau auf rollender Goldkugel. Mit all den Dingen, die ich tue, versuche ich, das Glück so zu unterhalten, dass es einen Moment länger bleibt.“

Wolfgang Joop. Mit Rebecca Casati: Undressed. Aus einem Leben mit mir, 224 Seiten, gebunden, 19,99 Euro.

Hörbuch: 2 CDs, 155 Minuten; Sprecher: Wolfgang Joop, 19,99 Euro.

Ihr könnt Undressed. Aus einem Leben mit mir als Hörbuch gewinnen und eintauchen in das Leben des Modedesigners mit all seinen Facetten und Schilderungen der unterschiedlichsten Stilepochen.
Werdet ein Fan von sl4lifestyle auf Facebook oder folgt meinem Blog sl4lifestyle und erzählt bis 24. November 2013, in welcher Form  Ihr dem Produkt oder dem Menschen Joop zum ersten Mal begegnet seid.

Veröffentlicht unter Literatur, Mode | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

Neue Reportage: Im Feldlazarett von Masar-e Sharif

„Es kann vorkommen, dass afghanische Patienten voller Angst den Rauchmelder an der Decke anstarren, weil sie nicht wissen, was das ist.“

Sanitätssoldatin Sherina Y.

Nuernberger Nachrichten

Recherche im Feldlazarett von Masar-e Sharif/Afghanistan.

Recherche im Feldlazarett von Masar-e Sharif/Afghanistan.

Interview mit Sherina Y.

Interview mit Sherina Y.

Veröffentlicht unter Afghanistan, Reportagen | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Mein Leben

„Das Beste an meinem Leben ist, dass ich nicht die geringste Ahnung habe, was ich in einem Jahr mache. Ich weiß es nicht, und ich will es auch gar nicht wissen. Ich werde es noch früh genug erfahren!“

L1130045 (Medium)

Veröffentlicht unter Notabene | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

Aids or Hunger

„Aids may kill me in months or years.
But hunger will kill me and my family tomorrow.“

Woman in Africa

Foto: Enric Boixadós

Foto: Enric Boixadós

Veröffentlicht unter Notabene, Reise, Sabine’s world: A travel diary | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar