Guest Author Gwynneth Anderson: Too much coffee, too much tea

Gwynneth Small photoRe-writing the first draft means working through lots of mistakes.

Link: Coffee, tea, and writing

 

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Nightclubbing

… with good friends!P1130415 (Large)FotoP1130438 (Medium)P1130432 (Medium)
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http://studio.tobit.net/

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Gerd Michel, Galerist

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Gerd Michel, 1954 in Schweinfurt geboren, ist seit 35 Jahren Galerist in Würzburg. Er studierte Kommunikationsdesign an der Würzburger Fachhochschule. Der Maler und Grafiker hat drei Kinder und mehrere Haustiere. Mit der Designerin Mara Michel glücklich verheiratet, bezeichnet er seinen Gemütszustand als „ausgesprochen zufrieden“. Zurzeit zeigt er im Kunsthaus Michel die Ausstellung „Beautiful People“. Aus alten Aufnahmen entstanden am Computer neue Bilder, die an Andy Warhols legendäre Pop-Ikonen erinnern. Michels Lieblingsmotiv ist Brigitte Bardot. „Sie war meine erste große Liebe, damals als ich noch sehr jung war!“

www.kunsthaus-michel.de

12 Fragen – 12 Antworten

Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?

Musik macht mir immer gute Laune – aber meine absolute Lieblingsmusik ist seit meiner Kindheit BOB DYLAN.

Ihr Lieblingsbuch?

Aus Zeitmangel gibt es nur noch Lieblings-Hörbücher und da kommt es immer auf den Vorleser an. Meine Lieblingsvorleser sind Simon Jäger, Dietmar Bär, Rufus Beck und Dirk Bach.

Ihr Lieblingsfilm?

Alles, aber OHNE Gewalt und Horror.

Ihre Lieblingsküche?

Pasta – Fisch – Olivenöl und alle roten Saucen.

Ihr Lieblingsreiseziel?

Unser letzter Urlaub war vor acht Jahren in der Provence – der nächste sicher auch wieder dort.

Ihr Haustier?

Alma – unsere Golden Retriever-Seele. Meine Hühner Krönchen und Schönchen – übrigens die schönsten Hühner, die ich je gesehen habe, sowie unsere Laufente Rüdiger.

Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?

Garten

Ihr erstes Auto?

Mercedes-Bus

Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?

Mit meiner Frau – Mara.

Was haben Sie immer dabei?

Meinen Ipod.

Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?

Zufriedenheit für Alle.

Ihr Lebensmotto?

„I’ll let you be in my dreams if I can be in yours“ (Bob Dylan)

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Fotos: Archiv Gerd Michel

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Einmal im Leben sollte man …

… einer Hyäne begegnen. Ich habe es ausprobiert!
P1010745 (Large)In Harar/Äthiopien gibt es einen besonderen Brauch: Wilde Hyänen werden von sogenannten Hyänenmännern dressiert. Sie kommen auf ihr Rufen hin nur nachts und lassen sich mit Aas füttern. Schon Reiseberichte vom Anfang des 20. Jahrhunderts berichten von diesen Männern, die angeblich immer aus einer Familie stammen.

As night falls two „hyena men“ set themselves up just outside the city walls of Harar/Ethiopia. The practice of feeding hyenas is a relatively recent phenomenon (it probably began sometime in the 1950s). Some say it is linked to an older tradition in which hyenas were given porridge to discourage them from attacking townsfolk during times when food was scarce. The ritual starts by calling the hyena by name. The first sight of Africas’s second-largest predator is usually of vague shadows and luminous green eyes as they skuld in and out of the torchlight. As the pack grows more confident, they dart forward with their peculiar gait until all reservations are lost and they approach the“ hyena man“ (or me!) to be fed. Hyenas are far bigger than most people realise and their jaws are some of the strongest in the animal kingdom, quite capable of crunching through bones as thick as skulls. Seeing them in action is both enthralling and terrifying. I was one of them.
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Babys und Glücksrituale

In vielen Ländern werden Neugeborene mit einem Ritual willkommen geheißen. „Ein Kind ist der Beginn von allem. Alles, was wir ihm geben, wird in Ewigkeit bestehen“, sagen die Nomaden vom Stamm der Himba in Namibia.

Ein alter nordischer Brauch ist es, dem Baby einen Geburtsspruch auf den Lebensweg mitzugeben. Traditionell werden die Worte von der ältesten Frau der Familie gewählt. Auf Geburtstagsfeiern oder in Widmungen sind diese Worte stets Grundlage, können aber erneuert und angepasst werden. Ein schöner Brauch, der dem Kind nicht nur gute Wünsche, sondern auch zugleich die Verbundenheit zur Familie schenkt.

Oftmals wird als Alternative zur kirchlichen Taufe ein „Baby Blessing“, eine Art Baby-Segnung, gewählt. Im Gegensatz zur Taufe wird das Kind hier nicht in eine Kirche aufgenommen, empfängt so aber trotzdem den Segen Gottes. Das Kind kann später immer noch selbst die Entscheidung treffen, sich kirchlich taufen zu lassen oder nicht. Ein Baby-Blessing wird ganz nach den Wünschen der Eltern gestaltet. Entweder als großes Fest oder als kleine Zeremonie im engsten Familienkreis. Ausgeführt wird es meist von freien Theologen oder Schamanen. Nach Abschluss der Segnung wird als schöne Geste der Anwesenden auf ein Baby-Armband je eine Holz- oder Schmuckperle gefädelt. Sie gilt als Symbol des persönlichen Segnungswunsches.

Die Tradition, für jedes Baby ein eigenes Lied zu erschaffen, kommt aus Afrika. Eine simple Melodie mit einem einfachen Reim genügt. Je öfter die Eltern und Geschwister dieses Liedchen singen, umso stärker prägt es sich in das Unterbewusstsein des Kindes ein. Es wird sich daran als Lied seiner Kindheit erinnern, eine Melodie, die ihm für immer Trost und Geborgenheit spenden wird.

Ein kraftvolles Ritual ist die Anrufung der Elemente nach Schamanen-Art. Die Familienangehörigen gehen dazu an einen Lieblingsort im Wald oder auf ein freies Feld. Hier wird die Wange des Babys mit ein wenig Erde befeuchtet und darum gebeten, das Kind zu schützen. Das gleiche Ritual wird mit Wasser, Salbei als Symbol für Feuer und dem eigenen Atem als Zeichen für Luft wiederholt. Das Besondere an dieser Zeremonie ist, dass es von einer Person auch allein durchgeführt werden kann.

Mit so vielen guten Wünschen ausgestattet wird kommenden Erdenbürgern das Glück schon in die Wiege gelegt. Probieren Sie es aus!

Erzählen Sie doch einmal Ihre schönsten Babygeschichten hier im Blog!

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Foto der Woche – Spider Woman

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Bovu Island, Sambia

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Guest Author Gwynneth Anderson: Novel research is fun

Gwynneth Small photoWhat kind of car does your character drive? A Lada? A beat up old truck? A brand new Smart?

Link:   Novel research is fun

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Foto der Woche – Mobile Mönche

P1130047Bangkok, Thailand, Januar 2013

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Balkan Melodie

DSC_0441 (Large)Foto: Archiv Stefan Schwietert

Ein Film, der ein Nischenthema behandelt und ihn gerade deswegen so besonders macht. Es geht um die Musik des Balkans, vor und nach dem Eisernen Vorhang, wie sie staatlich gefördert und gleichzeitig ausgebeutet wurde und letztendlich darum, wie sie in den Westen kam und als Dancefloor Music begeistert.

Vor 50 Jahren reisten Marcel und Catherine Cellier zum ersten Mal hinter den Eisernen Vorhang. Sie waren auf der Suche nach musikalischen Schätzen, die der westlichen Welt bis dahin verborgen waren. Was sie in den fremden Ländern erwarten würde, war ihnen lange Zeit nicht klar. Ziel der beiden war es, die fremde Musik mit in den Westen zu nehmen und sie dort bekannt zu machen. Auf ihrer Reise entdeckten sie zum Beispiel den berühmten rumänischen Panflötisten Gheorghe Zamfir. Durch die Celliers gelangte dieser zu weltweiter Anerkennung. Auch der bulgarische Frauenchor des Staatsfernsehens, bekannt unter dem Namen „Le Mystère des voix bulgares“, wurde durch sie berühmt. Heute schmücken viele Schallplatten und Erinnerungen die Wände der Familie Cellier. Ihre Liebe zu Osteuropa und die Leidenschaft für die dortige aufregende Musikgeschichte ist bis zum heutigen Tage ungebrochen. Die Freundschaft zu Gheorghe Zamfir hat die Zeiten allerdings nicht überdauert.

DSC_0228 (Medium)Filmemacher Stefan Schwietert:

„Der Zeitraum von Marcels Celliers Reisen nach Osteuropa zwischen 1950 und 1990 deckt sich beinahe mit der Dauer der kommunistischen Regimes in diesen Ländern. Während meiner Recherchen in Rumänien und Bulgarien stieß ich immer wieder auf die außergewöhnliche Rolle, welche der Staat für die Entwicklung der traditionellen Musik in dieser Zeit spielte. Ein spannendes Phänomen, von dem dieser Film zum ersten Mal erzählt.
Die Musik wurde vom kommunistischen Staat als Propagandainstrument für eigene Zwecke missbraucht und hat so, herausgelöst aus ihrem ursprünglichen Kontext, viel von ihrem authentischen Charakter verloren. Gleichzeitig haben die traditionelle Musik und ihre Interpreten von der Förderung durch den Staat auch profitiert. Den Musikern ging es gut. Tagsüber hatten sie einen festen Job in den staatlichen Orchestern, abends verdienten sie zusätzlich auf privaten Hochzeiten.“

Quelle: YouTube

Porträt Stefan Schwietert

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Stefan Schwietert, Filmemacher

Sonnenbrille821kb (Medium)Kaum ein anderer Regisseur hat mit seinen Filmen sowohl das Publikum als auch die Kritiker zu vergleichbaren Begeisterungsbekundungen verleitet wie Stefan Schwietert. Seinen Kinofilmen A TICKLE IN THE HEART (1996), EL ACORDEON DEL DIABLO (2000), DAS ALPHORN (2003), ACCORDIAN TRIBE (2004) und seinem jüngsten Film HEIMATKLÄNGE (2007) wird „betörende Musikalität“, „formales Brio“, „verführerische Bildlichkeit“ und „mitreißender Zauber“ bescheinigt. So nuanciert die Beurteilung seiner Filme ist, so schwer fällt es, sie einzuordnen. Die Bezeichnung „dokumentarische Musikfilme“ scheint als Genreklassifizierung zu kurz gegriffen für diese unvoreingenommenen Entdeckungsreisen zu den bzw. in die Klangwelten am anderen Ende der Welt oder vor der heimatlichen Haustür. Stefan Schwieterts Filme gehen über die Grenzen von Form (Dokumentarfilm) und Inhalt (Musik) weit hinaus – aus Lust am Verweben von inszenatorischen und dokumentarischen Ebenen und der Passion für all das, was sich hinter der Musik verbirgt: die Menschen, die sie entstehen lassen, die Kultur, in der sie verwurzelt ist und die Geschichte, die sie beeinflusst.

12 Fragen – 12 Antworten

Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?

„Over the Rainbow“

Ihr Lieblingsbuch?

„Cloud Atlas“

Ihr Lieblingsfilm?

„Eins, zwei, drei“

Ihre Lieblingsküche?

Vietnamesisch

Ihr Lieblingsreiseziel?

Bali

Ihr Haustier?

Katze

Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?

Palmenstrand

Ihr erstes Auto?

Toyota Corolla Coupé

Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?

Mit meiner Frau.

Was haben Sie immer dabei?

Meine Lesebrille.

Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?

Ewige Gesundheit.

Ihr Lebensmotto?

Schlafen kann ich, wenn ich tot bin.

Musikfilme von Stefan Schwietert:
filmmuseummünchen2010

Film: Balkan Melodie

DSC_0002 (Large)Fotos: Archiv Stefan Schwietert

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