Balkan Melodie

DSC_0441 (Large)Foto: Archiv Stefan Schwietert

Ein Film, der ein Nischenthema behandelt und ihn gerade deswegen so besonders macht. Es geht um die Musik des Balkans, vor und nach dem Eisernen Vorhang, wie sie staatlich gefördert und gleichzeitig ausgebeutet wurde und letztendlich darum, wie sie in den Westen kam und als Dancefloor Music begeistert.

Vor 50 Jahren reisten Marcel und Catherine Cellier zum ersten Mal hinter den Eisernen Vorhang. Sie waren auf der Suche nach musikalischen Schätzen, die der westlichen Welt bis dahin verborgen waren. Was sie in den fremden Ländern erwarten würde, war ihnen lange Zeit nicht klar. Ziel der beiden war es, die fremde Musik mit in den Westen zu nehmen und sie dort bekannt zu machen. Auf ihrer Reise entdeckten sie zum Beispiel den berühmten rumänischen Panflötisten Gheorghe Zamfir. Durch die Celliers gelangte dieser zu weltweiter Anerkennung. Auch der bulgarische Frauenchor des Staatsfernsehens, bekannt unter dem Namen „Le Mystère des voix bulgares“, wurde durch sie berühmt. Heute schmücken viele Schallplatten und Erinnerungen die Wände der Familie Cellier. Ihre Liebe zu Osteuropa und die Leidenschaft für die dortige aufregende Musikgeschichte ist bis zum heutigen Tage ungebrochen. Die Freundschaft zu Gheorghe Zamfir hat die Zeiten allerdings nicht überdauert.

DSC_0228 (Medium)Filmemacher Stefan Schwietert:

„Der Zeitraum von Marcels Celliers Reisen nach Osteuropa zwischen 1950 und 1990 deckt sich beinahe mit der Dauer der kommunistischen Regimes in diesen Ländern. Während meiner Recherchen in Rumänien und Bulgarien stieß ich immer wieder auf die außergewöhnliche Rolle, welche der Staat für die Entwicklung der traditionellen Musik in dieser Zeit spielte. Ein spannendes Phänomen, von dem dieser Film zum ersten Mal erzählt.
Die Musik wurde vom kommunistischen Staat als Propagandainstrument für eigene Zwecke missbraucht und hat so, herausgelöst aus ihrem ursprünglichen Kontext, viel von ihrem authentischen Charakter verloren. Gleichzeitig haben die traditionelle Musik und ihre Interpreten von der Förderung durch den Staat auch profitiert. Den Musikern ging es gut. Tagsüber hatten sie einen festen Job in den staatlichen Orchestern, abends verdienten sie zusätzlich auf privaten Hochzeiten.“

Quelle: YouTube

Porträt Stefan Schwietert

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Stefan Schwietert, Filmemacher

Sonnenbrille821kb (Medium)Kaum ein anderer Regisseur hat mit seinen Filmen sowohl das Publikum als auch die Kritiker zu vergleichbaren Begeisterungsbekundungen verleitet wie Stefan Schwietert. Seinen Kinofilmen A TICKLE IN THE HEART (1996), EL ACORDEON DEL DIABLO (2000), DAS ALPHORN (2003), ACCORDIAN TRIBE (2004) und seinem jüngsten Film HEIMATKLÄNGE (2007) wird „betörende Musikalität“, „formales Brio“, „verführerische Bildlichkeit“ und „mitreißender Zauber“ bescheinigt. So nuanciert die Beurteilung seiner Filme ist, so schwer fällt es, sie einzuordnen. Die Bezeichnung „dokumentarische Musikfilme“ scheint als Genreklassifizierung zu kurz gegriffen für diese unvoreingenommenen Entdeckungsreisen zu den bzw. in die Klangwelten am anderen Ende der Welt oder vor der heimatlichen Haustür. Stefan Schwieterts Filme gehen über die Grenzen von Form (Dokumentarfilm) und Inhalt (Musik) weit hinaus – aus Lust am Verweben von inszenatorischen und dokumentarischen Ebenen und der Passion für all das, was sich hinter der Musik verbirgt: die Menschen, die sie entstehen lassen, die Kultur, in der sie verwurzelt ist und die Geschichte, die sie beeinflusst.

12 Fragen – 12 Antworten

Ihr ultimatives Gute-Laune-Lied?

„Over the Rainbow“

Ihr Lieblingsbuch?

„Cloud Atlas“

Ihr Lieblingsfilm?

„Eins, zwei, drei“

Ihre Lieblingsküche?

Vietnamesisch

Ihr Lieblingsreiseziel?

Bali

Ihr Haustier?

Katze

Park oder Prärie – Welcher Freizeittyp sind Sie?

Palmenstrand

Ihr erstes Auto?

Toyota Corolla Coupé

Mit wem würden Sie gerne eine Spritztour machen?

Mit meiner Frau.

Was haben Sie immer dabei?

Meine Lesebrille.

Hätten Sie einen Wunsch frei, so wäre dieser …?

Ewige Gesundheit.

Ihr Lebensmotto?

Schlafen kann ich, wenn ich tot bin.

Musikfilme von Stefan Schwietert:
filmmuseummünchen2010

Film: Balkan Melodie

DSC_0002 (Large)Fotos: Archiv Stefan Schwietert

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Kurz nachgebellt: Die Zicke

P1030248 (Large)So eine Zicke!

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World Press Photo 2011

Die besten Pressefotos der Welt in Kitzingen – bis 24. März 2013
P1130403 (Large)????????????????????????????????????????????Siegerfoto

World Press Photo des Jahres 2011

Samuel Aranda, Spanien, für The New York Times

Eine Mutter wiegt ihren Sohn in den Armen. Er war in Sanaa, Jemen, von Tränengas getroffen worden, als er an einer Demonstration teilnahm.
P1130394 (Large)????????????????????????????????????????????????????????Kategorie Kunst und Kultur

2. Preis Einzelfoto

Vicent Boiset, Frankreich, für Figaro Magazine

Ein Model posiert vor einer Schneiderei im Zentrum von Dakar, Senegal.

Die „Dakar Fashion Week“ ist die führende Modedesign-Show Afrikas.
???????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????Kategorie Natur

1. Preis Fotoserien

Brent Stirton, Südafrika, für National Geographic

Ein Anti-Wilderer-Team beschützt rund um die Uhr ein Nördliches Breitmaulnashorn im Reservat in Kenia. Von dieser Spezies gibt es weltweit nur noch acht Tiere.
Laerke Posselt, Denmark, for PolitikenKategorie Porträts

1. Preis Einzelfoto

Laerke Posselt, Dänemark, für Politiken

Mellica Mehraban, eine im Iran geborene Schauspielerin, wuchs in Dänemark auf. Sie spielte eine Hauptrolle im iranischen, antiwestlichen Agententhriller „Fox Hunting“. Dafür musste sie zwar Liebe darstellen, durfte aber – entsprechend der Landessitte – mit dem entsprechenden Mann nicht reden oder ihn berühren.
Adam Pretty, Australia, Getty ImagesKategorie Sport

2. Preis Einzelfoto

Adam Pretty, Australien, für Getty Images

Wassersport-Weltmeisterschaft in Shanghai, China. Turmspringer bei Übungssprüngen.
??????????????????????????????????????????????????????????????????????????Kategorie Aktuelle Themen

1. Preis Fotoserien

Stephanie Sinclair, USA, für National Geographic

Jedes Jahr werden Millionen von Mädchen unter 18 Jahren auf der ganzen Welt von ihren Familien verheiratet.

Tabari (in Rosa) wurde mit 6 Jahren verheiratet, Ghada ist ebenfalls eine Kinderbraut; beide mit ihren Ehemännern, Jemen.
P1130366 (Medium)Kategorie Natur

1. Preis Einzelfotos

Jenny E. Ross, USA, für Natur

Ein junges Eisbärmännchen klettert in Nowaja Zemlja, Russland, in einer Klippenwand und versucht vergeblich Vogeleier aus Nestern zu fressen. Eisbären jagen hauptsächlich Robben, um ihren enormen Energiebedarf zu decken. Durch den drastischen Meereisrückgang können sie sich nicht mehr fortbewegen und sind gezwungen, alles zu fressen.
Mit der Klimaerwärmung ging 2011 das Eis in der Arktis um ca. 34 % gegenüber 1979 – 2010 zurück.
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Jedes Jahr lädt die internationale Stiftung World Press Photo weltweit professionelle Fotografen zum renommiertesten Fotowettbewerb ein. Eine Fachjury beurteilte 2012 alle Einsendungen des Jahres 2011 und vergab die Preise in verschiedenen Kategorien, u. a. Sport, Natur, Porträt, Alltagsleben und „Harte Fakten“.

Mit freundlicher Genehmigung der Stadt Kitzingen: Fotos (5), alle anderen Fotos: sl4lifestyle

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Foto der Woche – Armes Schwein!

P1110838Siem Reap, Kambodscha, Januar 2013

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2 Minuten, 37 Sekunden Glückseligkeit

Die Berliner Filmemacherin Anette Kinter hat einen neuen Kurzfilm gedreht. Berührend, bezaubernd und zu Herzen gehend.

Gönnt Euch 2 Minuten und 37 Sekunden ein wenig Glück!

My Love

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Guest Author Gwynneth Anderson: Helpful reference books

Gwynneth Small photoWriters shouldn’t work in a vacuum. Here are a few time-tested reference books that can help you out.

Link: Revision Helps

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Kurz nachgebellt: Rodeln mit Gaston

Wo geht’s denn hier zur Rodelwiese?
P1130250 (Large)Wooooo?
P1130249 (Large)Ach da!
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Kurz nachgebellt: Gastons Winterurlaub

P1130228 (Large)P1130283 (Medium)Wo bin ich hier überhaupt? Erstmal orientieren!

(Rennsteig, Thüringer Wald, März 2013)

 

 

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Winter adieu! Bis zum nächsten Mal!
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Violett ist das neue Schwarz – Verlosung!

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Von meiner Reise durch Südostasien habe ich etwas für Euch mitgebracht- passend zum modischen Frühlingsoutfit.

Wenn Ihr diesen handgearbeiteten Schal aus einer Seidenmanufaktur in Kambodscha gewinnen wollt, dann werdet ein Fan von sl4lifestyle auf Facebook und beantwortet bis 24. März 2013 folgende Frage:

Was war Euer schönstes Mode-Mitbringsel von einer Reise?

 

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