„Ich beneide Menschen, die mit vier Stunden Schlaf in der Nacht prächtig zurechtkommen. Sie haben so viel mehr Zeit zu arbeiten, zu lernen und zu spielen.“
Bill Gates
„Ich beneide Menschen, die mit vier Stunden Schlaf in der Nacht prächtig zurechtkommen. Sie haben so viel mehr Zeit zu arbeiten, zu lernen und zu spielen.“
Bill Gates
Terre des hommes, DIE ZEIT und der Oetinger Verlag haben zehn zum Teil preisgekrönte Kinderfilme aus aller Welt zusammengestellt, die besondere Werte vermitteln, die Orientierung und dabei gleichzeitig beste Unterhaltung bieten. Das Angebot an Kinderfilmen im Fernsehen, auf DVD und im Internet ist riesig und auch für Erwachsene oft nicht überschaubar. Doch welche Filme sind gut für ein Kind? Unsere Jüngsten sollen sich vor dem Fernseher nicht nur die Zeit vertreiben, sondern auch sinnvolle Anregungen und Impulse für ihr tägliches Leben mitnehmen.
Die Filme dieser Sammlung, die sich an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren richten, zeigen allesamt Kinder, die – jedes auf seine Art – Stärke zeigen. Sie beginnen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Und dazu möchten alle Filme Mut machen. Denn sich für seine Belange einzusetzen, ist ein Recht, das die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen allen Kindern dieser Welt einräumt, ganz gleich ob Mädchen oder Junge, egal in welchem Land sie leben, welchem Volk oder Religion sie angehören. Dass es ein Recht ist, sich für die eigenen Rechte aktiv einzusetzen, hat die Kinderrechtskonvention ins allgemeine Bewusstsein gerufen und festgeschrieben. Die Durchsetzung dieser Partizipationsrechte von Kindern bildet darum eine wichtige Aufgabe. In der Kinderrechtskonvention wird jungen Menschen auch das Recht auf eigene, kinderspezifische Medien eingeräumt. Diese Kinderfilmsammlung möchte dazu beitragen.
Folgende zehn Filme sind enthalten:
Billy Elliot – I will dance, Lippels Traum, Kinder des Himmels, Whale Rider, Die Stimme des Adlers, Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse, Zaina – Königin der Pferde, Wintertochter, Ein Pferd für Winky, Soul Boy.
Preis: 89,95 Euro.
Es ist ein Reizthema. Lebensrettende Organtransplantationen sind wichtig und sinnvoll. Doch es gibt zu wenig Spenderorgane. Viele Todkranke warten vergeblich auf ein neues Herz, eine Niere, Leber, Lunge oder Bauchspeicheldrüse. Nur 20 Prozent der Deutschen besitzen einen Organspendeausweis. Viele möchten sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen – überhaupt nicht oder noch nicht. Die meisten wissen zu wenig darüber. Die Bundesregierung entschied deshalb im März 2012, das Transplantationsgesetz in Deutschland zu reformieren: Künftig soll jeder Erwachsene über seine Bereitschaft, Organe zu spenden, von der Krankenkasse befragt werden. Noch in diesem Jahr tritt die Regelung in Kraft. Die Entscheidung für oder gegen eine Organentnahme nach dem Tod soll auf der Krankenversicherungskarte gespeichert werden. Aber: Ein Auskunftszwang besteht nicht. Die Angaben sind für jeden freiwillig.
Die Angst, zu früh für tot erklärt zu werden, ist für manche ein weiterer Grund, sich gegen eine Organspende zu entscheiden. „Diese Sorge ist völlig unbegründet“, sagt Professor Dr. Andreas Seekamp vom Uniklinikum in Kiel. „Ärzte tun immer alles Menschenmögliche, um Schwerverletzte zu retten. Eine Therapie würde nie eingestellt werden, nur weil der Patient einen Organspendeausweis hat.“ Nur bei der Diagnose Hirntod kommt man als Spender überhaupt in Frage. „Die Wahrscheinlichkeit, durch ein Unfallereignis zum Organspender zu werden, ist deutlich geringer, als selbst irgendwann einmal ein Organ zu benötigen. Denn zu Spendern können nur hirntote Menschen werden. Das bedeutet, dass die Hirnfunktionen so stark und irreversibel geschädigt sind, dass der Mensch ohne eine technische Unterstützung von Atmung und Kreislauf stirbt.“ Maschinen halten die Funktionen der Organe so lange aufrecht, bis sie entnommen werden. Für Angehörige ist es schwer, zu begreifen, dass der Tod längst eingetreten ist, auch wenn das Herz noch schlägt und der Brustkorb sich bewegt. Zwei Ärzte müssen dabei unabhängig voneinander den Hirntod feststellen.
Derzeit warten 12.000 Menschen in Deutschland auf ein geeignetes Spenderorgan. Doch auch wenn man auf der Warteliste für eine Transplantation steht, ist es nicht sicher, ob man die Zeit bis zur Operation überhaupt überlebt. Denn bis ein Spender gefunden wird, können zwei bis drei Jahre vergehen. Laut Statistik sterben täglich drei Menschen, die schon auf der Warteliste stehen. In der Tat, Spenderorgane sind rar, und die Zahl geht immer weiter zurück. Im Jahr 2011 gab es bundesweit 1.200 Organspender; 7,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
Denn die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod und der Gedanke, dass der Körper „ausgeschlachtet“ oder zum Ersatzteillager werden könnte, hält viele vom Ausfüllen eines Spenderausweises ab. Doch was ist die Alternative zum Ersatzteillager? Madenfutter!
Ist es dann nicht besser, mit seinen Organen das Leben anderer Menschen zu retten?
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Der zunehmende Fleischkonsum macht mich betroffen. Wenn ich höre, dass sich Schätzungen zufolge die Fleischproduktion in den nächsten 35 Jahren weltweit verdoppeln wird, habe ich ein schlechtes Gefühl. Ein sehr schlechtes, eines, dass sich nicht einfach so wegschieben lässt. Obwohl zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass zu viel Fleisch ungesund ist und der Konsum Luftverschmutzung, Wassermangel, Trinkwasserverseuchung und Klimaveränderungen verursacht, wird fleißig weiter gebraten, gekocht und gegrillt.
Beispiel: Ein niederländischer Investor möchte in der Uckermark mehr als 60.000 Schweine in einem Mastbetrieb halten. 60.000! Wie kann bei dieser Anzahl überhaupt Tierschutz in Kraft treten?
Jonathan Safran Foers Buch „Tiere Essen“ erscheint zum richtigen Zeitpunkt. Schon im Vorfeld sorgte es für heftige Diskussionen. Der Band ist ein leidenschaftliches, an Gefühle wie an den Verstand appellierendes Plädoyer für mehr Verantwortungsbewusstsein für unsere Erde. Foer beschreibt eindringlich und unmissverständlich die Gräuel der Massentierhaltung, die bestialische Tötung von Tieren am Fließband, das Leiden vor und während der Schlachtung und die verheerenden Folgen für die Umwelt. Zudem warnt er vor dem Entstehen resistenter Erreger durch die Beifütterung mit Antibiotika, vor mutierten Viren, die in kranken Nutztieren ihre ideale Brutstätte finden, und vor den gnadenlosen Raubzügen in den Meeren, die nach seinem Worten „einem Vernichtungskrieg gleichkommen“.
99,9 Prozent der Masthühner, 95 Prozent der Schweine und 78 Prozent der Rinder stammen aus der Massentierhaltung. Fast ein Drittel unserer Welt wird für Viehzucht genutzt. Diese trägt erheblich mehr zur globalen Erwärmung bei als alle Autos dieser Welt. Allein für die Ernährung eines einzigen Amerikaners müssen rund 21.000 Tiere sterben.
Foer fordert mehr Verantwortungsbewusstsein für unsere Welt durch eine vegetarische oder zumindest bewusste Ernährung, denn „es gibt keinen guten Weg, um sechs Milliarden Menschen mit 50 Milliarden Tieren zu ernähren. Also müssen wir es lassen.“
Jonathan Safran Foer: „Tiere Essen“, 400 Seiten, 19,99 Euro.
https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/05/21/no-comment-oder-von-der-sinnlosigkeit-des-schlachtens/
„The Lady – ein geteiltes Herz“ – episch, berührend, großes Kino.
Regisseur Luc Besson hat mit der Verfilmung von Aung San Suu Kyis Leben ein Stück Zeitgeschichte geschaffen.
Hintergrund: Die Dreharbeiten haben unter hohen Sicherheitsvorkehrungen stattgefunden. „Wir machten den Film unter einem anderen Namen. Wir kündigten nie an, dass Luc Besson mit mir einen Film über Aung San Suu Kyi dreht“, sagte Hauptdarstellerin und Ex-Bond-Girl Michelle Yeoh. „Wir wussten, das könnte Folgen haben, nicht unbedingt für uns, aber für Menschen aus Burma, die mit uns an dem Film arbeiteten.“
Inhalt: 1988 kehrt Aung San Suu Kyi aus Oxford an das Sterbebett ihrer Mutter in Burma zurück – und wird zur Revolutionärin: Als Sprecherin der Demokratiebewegung ist sie dem Volk Nationalheldin, der Militärregierung ein Ärgernis. Die Folge: 15 Jahre Hausarrest – fast ohne Kontakt zu Mann und Kindern, aber mit politischer Sprengkraft. Ein Film über das besondere Leben einer Frau, hin- und hergerissen zwischen Pflicht und Familie, Politik und Privatem.
Jetzt im Kino!
Hier im Blog: Burmas Weg in die Freiheit
https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/04/05/burmas-weg-in-die-freiheit/
iPHOTO. Apples beliebtes Programm zur Bearbeitung und Archivierung von Fotos kommt auf iPhone und iPad. Gesten-Steuerung steht im Zentrum der App, die mit Multi-Touch ganz einfach Bilder verbessert. Alben anlegt und Diashows produziert.
Preis: 3,99 Euro. Plattform: ab iPad 2, iPhone 4/4S.
DAY ONE. Minimalistische Tagebuch-App mit bequemer Cloudsynchronisation. Day One ist einfach zu bedienen und funktionell. Schnell mal ein Feature zu den Fotos einbinden – kein Problem!
Preis: 1,59 Euro. Plattform: iPad, iPod touch, iPhone.
KICKER. Fußballherz, was willst du mehr? Der Kicker bringt eine iPad-App an den Start: Ergebnisse aus über 100 Ligen, News, Daten, Analysen und Videos.
Preis: gratis. Plattform: iPad.
DM1-THE DRUM MACHINE. Werkzeug für DJs und HipHopper oder cooler Zeitvertreib für Musikfans: DM1 bietet die einfachste und intuitivste Möglichkeit, Beats und Rhythmustracks zu produzieren. Eine App, die das iPad in ein spaßiges Musikspielzeug verwandelt!
Preis: 3,99 Euro. Plattform: iPad.
WIFI FINDER. Im Ausland kostet das Daten-Roaming immer noch viel Geld, Handyrechnungen steigen dadurch rasant. Damit das nicht passiert, sucht man mit der App nach freien WLAN-Hotspots: Die integrierte Datenbank kennt über 545.000 öffentliche Internetzugänge in 144 Ländern.
Preis: gratis. Plattform: Android.
GESCHICHTSKALENDER. Hier wird Bildung erlebbar: Die App ermöglicht es, wichtige Ereignisse längst vergangener Epochen nach Datum oder Stichwort zu recherchieren oder Biografien berühmter Persönlichkeiten zu studieren. Eine interaktive Datenbank für zwischendurch: Informativ, übersichtlich und einfach zu navigieren.
Preis: 1,59 Euro. Plattform: iPad, iPhone.
WHATSAPP. Der WhatsApp-Messenger ist ein plattformübergreifender mobiler Messenger, der SMS ersetzt und über den vorhandenen Datentarif Ihres Mobilfunkvertrags funktioniert.
Preis: 0,79 Euro. Plattform: iPhone, BlackBerry, Android, Nokia.
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