Gastautorin Heike Pander: Bierfranken im Jubiläumsfieber

Bierverkostung_Schloss_Reichmannsdorf (c) Heike Pander_0057

Von Bamberg führt mich die kleine Straße in hügeliger Landschaft vorbei an sattgrünen Wiesen und leuchtendgelben Rapsfeldern. Es ist fast Ende Mai – die Sonne brennt kraftvoll vom Himmel. Ich bin auf dem Weg zum Schlosshotel Reichmannsdorf auf dem Land im schönen Steigerwald.

Das Motto ist „Bier, Barock, Bayern“ – Zeit, über das Wochenende in die Oberfränkische Bierkultur und das Drumherum einzutauchen. Rechtzeitig zum 500sten Jubiläum des Reinheitsgebots hat sich Bierfranken, wie die Region auch liebevoll genannt wird, einiges einfallen lassen und ich darf „partizipieren“.

Auf zur ersten Erkundungstour

Der Empfang im Hotel Lindner ist freundlich, das Zimmer geräumig, mit Blick auf den See – ich bin gespannt, was mich erwartet. Da noch etwas Zeit ist bis zum ersten Termin, erkunde ich die Umgebung. Direkt neben dem Schloss liegt ein 18-Loch-Golfplatz.

Schon auf dem Waldweg warnt ein Schild vor tief fliegenden Golfbällen. Gut, dass ich es gelesen habe. Kaum bin ich am See, rauscht etwas blitzschnell in Kopfhöhe an mir vorbei. Der energisch geschlagene kleine Ball klatscht auf die bis dahin ruhige Wasseroberfläche. Ein Teichhuhn schwimmt zeternd mit seinen Küken im Schlepp davon. Schwalben fliegen tief, Frösche quaken um die Wette – mein erster Eindruck: idyllisch.Storch_Schloss_Reichmannsdorf (c) Heike Pander_0211

Das erste Bier ruft

Direktorin Ulrike Schmitz-Delgado heißt uns bei einem kleinen Umtrunk mit kühlem Pils im Schatten auf der Hotelterrasse willkommen und gibt erste Informationen zum Schloss. Damit die Eindrücke nicht nur theoretisch bleiben, schließt sich eine Schlossführung an. 1714 wurde das alte Gemäuer von Johann Dientzenhofer für Wolf Philipp von Schrottenberg als Sommerresidenz erbaut – ganz im Stil der damaligen Zeit nur etwas weniger pompös als andere Barockschlösser. Die Innenausstattung ist noch so, wie sie beim Auszug der Familie von Schrottenberg vor einigen Jahren belassen wurde.

Der erste Schlossherr schien kein gutes Verhältnis zu seiner Angetrauten gehabt zu haben. Auf Deckenfresken ließ er malerisch Anspielungen auf sein Verhältnis zu ihr festhalten. Der Erzählung nach hat das die Schlossherrin sehr getroffen. Sie habe sich im Schloss das Leben genommen. Als Schlossgeist soll sie immer noch umherspuken – zu Gesicht bekomme ich sie glücklicherweise nicht.

Ein schöner Ort für Tagungen und Hochzeiten

Das Schloss grenzt direkt ans Hotel und wird für Tagungen, Hochzeiten und andere Events genutzt. In der alten Bibliothek finden standesamtliche Trauungen statt. Mit etwas Glück hört man bei offenem Fenster das Klappern der Störche auf dem Schlossdach. Auch in diesem Jahr ziehen sie hier wieder ihre Jungen groß.Ansicht_SchlossReichmannsdorf (c) Heike Pander_0304

Das Hotel bietet in schönem Ambiente Platz für 75 Übernachtungsgäste. Die Küche ist ausgezeichnet und stellt sich auch auf besondere Ernährungswünsche seiner Gäste ein. Sie zaubert leckere Menüs, die der Gourmet im urigen Gewölbekeller des Restaurants genießen kann.

Der Gerstensaft entsteht

Am zweiten Tag lädt Bamberg zur Besichtigungstour. Bevor wir uns auf die geschichtsträchtige Bierführung begeben, gibt es eine Einführung in die Geheimnisse der Braukunst. Braumeister Brockard von der Brauerei „Greifenklau“ erzählt über das Bierbrauen und gibt Einblicke in Trends, die auch vor dem traditionsbewussten Franken nicht Halt machen. Auf der Führung durch den Familienbetrieb lerne ich alles Wissenswerte über die verschiedenen Phasen. Bei einer deftigen Brotzeit bereiten wir uns auf den anschließenden Stadtrundgang vor.Bamberg Altstadtsilhouette (c) BAMBERG Tourismus Service, Foto Sonja  Krebs

Auf historischen Spuren wandeln

Dieser steht ganz im Zeichen des Biers. Auf historischen Pfaden erkunden wir die  sehenswerte Altstadt. Biertradition auf Schritt und Tritt. Dazu sei erwähnt – deutschlandweit gibt es über 1.300 Brauereien, davon 620 alleine in Bayern, 10 brauen in Bamberg, der „Hauptstadt“ des Biers, und 90 im angrenzenden Umland. Der Bamberger Bierkosmos hat neben traditionsreichen Brauereien noch Braumanufakturen, Bierkeller, Mälzereien und die weltweit älteste Brauereimaschinenfabrik zu bieten. Der edle Gerstensaft wird hier seit über 900 Jahren gebraut – das ist urkundlich dokumentiert.Biergarten_Greifenklau (c) Heike Pander_7667

Bierschmecker-Touren und Gassenbier

Das deutsche Reinheitsgebot macht eine klare Ansage, was gebraut dann auch Bier genannt werden darf: Ausschließlich Malz, Hopfen, Hefe und Wasser darf hinein. Anlässlich des Jubiläums rühren Stadt und Umland kräftig die Werbetrommel. Der Bier-Fan findet neben Biergenuss-Arrangements und Bierverkostungen von Hotels und Gaststätten „Bierschmecker-Touren“ durch die Bamberger Brauereilandschaft, Vorträge und Stadtführungen ganz im Zeichen des Biers. Alles über die Braukunst lernt man im Fränkischen Brauereimuseum. Wem das nicht reicht, der vertieft sein Wissen an der Bierakademie. Natürlich kommen wir an alteingesessenen Schankhäusern wie dem „Schlenkerla“, dem „Fässla“ oder dem „Spezial“ vorbei. Besonders interessant finde ich das „Fenster zum Glück“ – an manchen Gaststätten auch heute noch zu sehen. Hier holte man sich früher „Gassenbier“. Braumeister Brockard erzählt mit einem Grinsen, er habe Bier schon in Eimer, Vasen und andere Gefäße abgefüllt – Nachttopf wäre allerdings noch keiner dabei gewesen.Gluecksfenster (c) Heike Pander_7755

UNESCO Weltkulturerbe und fränkischer Barock

Die Biertradition prägt zwar das Stadtbild, ist aber nicht das Einzige, was Bamberg sehenswert macht. Im zweiten Weltkrieg hatte die Stadt großes Glück – sie wurde vor Kriegsschäden weitestgehend bewahrt. Der Altstadtkern aus Berg-, Insel- und Gärtnerstadt ist so gut erhalten geblieben, dass er 1993 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Bis ins Mittelalter reichen die Strukturen auf der Bergstadt zurück. Hier kommen wir vorbei an Kirchen und Klöstern. Sehenswert sind auch die Residenzen aus dem fränkischen Barock.Altes_Rathaus_Bamberg (c) Heike Pander_7731

Das bürgerliche Bamberg mit dem alten Rathaus mitten in der Regnitz und seinen Gewerbe- und Einkaufsstrukturen liegt im Bereich der Inselstadt. Die alte „Fischersiedlung“ direkt am Fluss lohnt einen Besuch. Sie gilt als Bambergs „klein Venedig“. Wie der Name schon vermuten lässt, sorgte früher die Gärtnerstadt für die Ernährung der Bevölkerung. Insgesamt erstreckt sich der Altstadtbereich auf über 142 Hektar.

Bierverkostung mit Biersommelier

Abends erwartet uns im Hotel ein ganz exklusives „Highlight“ – wir erleben eine Bierverkostung mit der Biermanufaktur Hertl im alten Gewölbekeller von Schloss Reichmannsdorf. Das Besondere: wir verkosten „Craft Beer“ und liegen damit voll im Trend. Seit einigen Jahren schwappt das „Gebräu“ aus den USA als Antwort auf das industrielle und für den Massenmarkt produzierte Bier nach Europa. Es wird von Hand gebraut – daher der Name „Craft Beer“. Das Probieren der neuen Kreationen lohnt sich in jedem Fall, denn auf der „Spielwiese“ der Braukunst tun sich die tollsten Geschmäcker auf.

Ansprechend aufgebaut ist das „Craft Beer Buffet“, festlich gedeckt die große Tafel. Hier lässt es sich gut feiern. „Nur wo Bier drin ist, darf auch Bier drauf stehen“ stellt David Hertl, Braumeister und Biersommelier, zum Einstieg klar und schon sind wir mitten in der Bierverkostung.

Johanniter Pale Ale und Motoröl

Als Aperitif kredenzt er uns ein „Johanniter Pale Ale“ und kann damit gleich punkten. Ein an sich fruchtiges, herbes Pils, in unserem Fall zusammen gebraut mit einem Riesling. Das bringt eine für mich völlig neue Geschmackserfahrung. Wer Heidelbeeren oder Grapefruit künftig lieber flüssig zu sich nehmen möchte, konsumiert einfach eines der Craft Biere von Hertl. Das nächste Getränk macht seinem Namen alle Ehre. Auf dem Etikett steht „Motoröl“. An sich vermute ich das in der Garage. Was drin ist in der Flasche kommt seiner Bezeichnung überzeugend nahe – nicht nur in Konsistenz und Farbe. Eine gewagte Zusammensetzung – und für meine Geschmacksknospen auf der Zunge eine echte Herausforderung.Braumanufaktur_Hertl (c) Heike Pander_7897

Das Essen – ein Genuss

Im Angebot hat Hertl auch „gestachelte“ Biere oder Eisbier, das gibt es dann als Dessert. An sich bin ich keine Biertrinkerin – aber inzwischen macht das Probieren Spaß. Zum Glück muss ich die Gläser nicht ganz leer trinken – so bleibt der Kopf schön klar. Das Essen, vom Restaurantchef vorher genauestens mit Hertl auf die Bierkreationen abgestimmt, ist ein Genuss. Daraus entsteht von der Vorspeise bis zum Dessert ein Gesamtgourmetkunstwerk, an das ich gerne zurückdenke.

Motto: Vielfalt

Oberfranken hat aber noch viel mehr zu bieten als nur die „Vielfalt“ des Gerstensafts. Für den letzten Tag der Pressereise nehme ich mir das Umland vor. Nach einem üppigen Frühstück fahre ich zu Schloss Weissenstein, das ganz im Zeichen des fränkischen Barock steht. Das Schloss wurde, wie auch Schloss Reichmannsdorf, von Johann Dientzenhofer in der Zeit von 1711 – 1718 erbaut. Erster Schlossherr war der Kurfürst und Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn (1655 – 1729).weissenstein.qxd

Barocke Eigenheiten

Er residierte in Bamberg, war aber auch darauf bedacht, nicht nur kirchengeschichtlich bleibende Eindrücke zu hinterlassen. Schloss Weissenstein diente ihm als Sommerresidenz und konnte auch nur während weniger Wochen im Jahr genutzt werden. Wie offenbar üblich für diesen Architekturtypus im Barock hatte es keine Eingangstüren und war nach außen nur durch Eisengitter geschützt. Das Schloss kann während einer Führung besichtigt werden. Wer sich für Gemälde aus dem Barock interessiert, ist hier an der richtigen Adresse: Der einstige Besitzer sammelte mehrere hundert Werke. Sehenswert sind auch das aufwändig dekorierte Treppenhaus, die Muschelgrotte sowie das üppig ausgestattete Speisezimmer.

Die Tage im Bierfranken sind viel zu schnell zu Ende. Gerne hätte ich noch das obere Maintal, den Naturpark Steigerwald, die Haßberge und die Fränkische Schweiz erwandert oder „er-radelt“. Wege dafür gibt es genug – aber das muss bis zu meinem nächsten Besuch warten. Der kommt gewiss, denn Bierfranken ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Die Pressereise nach Bierfranken fand mit freundlicher Unterstützung der „Lindner Hotels und Resorts“ und „Lindner Hotel Schloss Reichmannsdorf“ statt.

Weitere Informationen:

www.bierstadt.de

www.stadt.bamberg.de

https://www.lindner.de/ Stichwort Schlüsselfeld

http://bierland-oberfranken.de/

heike

Und was Autorin Heike Pander sonst noch so alles macht, erfahrt Ihr hier:

www.heikepander.com
www.baobabstories.com

 

 

 

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4 x Dogfriendly Cornwall

Pet 001There is nothing quite like the unconditional love and joy of a dog brings, no matter what mood you are in. And there is the fine Cornish countryside and coast. Put the two together and you are in for a treat.

There are plenty of fantastic things to see and do with your four-legged friend in Cornwall; whatever the weather. Let me introduce you to top coastal walks, beautiful gardens, perfect pubs and lovely hotels for you and your dog.

1.Walks

Coastal Walk

Southwest coast path

2. Gardens to visit

The Lost Gardens of Heligan

The Eden Project

The Trebah Garden

The Trewidden Garden

3. Pubs

The Victoria Inn at Perranuthnoe

The Lemon Arms at Falmouth

The Hawkins Arms at Probus

The Falmouth Arms at Ladock

4. Hotels

The Park with a dogfriendly beach in Mawgan

The Seiners Arms on the Perranporth seafront

The Boscrege Caravan & Camping Park near the sandy beaches of Praa Sands

Portscatho Holidays at the Roseland Peninsula

Silver Sands Holiday Park at Lizard Peninsula

Do you have any special advices for dogfriendly England?

Photos: Enric Boixadós

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Dog Law in Denmark/Dänisches Hundegesetz

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An einem Strand auf der hundefreundlichen Insel Texel in Holland. Foto: Enric Boixadós

Letter from an owner of a Ridgeback who lives in Kopenhagen, Denmark.
Again, I advice you as a dogowner and –lover not to travel to Denmark. As a former dog owner I know that almost all dogs have sometimes fights with their mates. It is impossible to control it.

„Hi Sabine,

yes, the dog law has an effect on Denmark. A lot of dogs have been put to sleep by the police if they have attacked another dog even though it is sometimes hard to prove which dog started the fight. I listen very often that it is the biggest dog that get blaimed! Luckly I have not any information that the new dog law have affected any Ridgebacks in Denmark.

I think it is really unfair to blaim the biggest dog! I lost my Ridgeback 4 months ago due to sickness but before this I was very carefull with him, e.g. if we attended a dog show with a lot of different breeds. The only time my boy ever was bitten (no serious injuries) was at dog shows twice and he was bitten by small breeds. I was so afraid that he would bite back, but he was so surprised therefore he did not react, looked at his Mum (me!) for help. Lucky me!

I know there is quite a lot of focus from Germany and UK about this Danish law, and people do not want to visit Denmark with their dogs. I do understand! I still have my 2 labradors, we are going now on vacation in Denmark in a beach area and I will for sure watch out where I let them run free. I know they both have an excellent behavior since their focus is 100% of fetching the ball for Mum (me!) instead on focusing on other dogs.“

The writer is a friend of Gaston Vizsla. Therefore I know that this statement is absolutely correct.

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About us, about women power …

DSCF5320 (1) (Large)“When women support each other, incredible things happen …”

Life is tough, and the truth is that life is tougher for women than for men. As a woman, don’t participate in making it even tougher, use the time you spend being jealous or petty on being supportive and kind.

In some shape or form, we are born to compete. Endless messages are thrown at us telling us we need to be taller, skinnier, prettier, or smarter. Many of us are taught to come from a place of lack; you’ll never be good enough. But what good has ever come out of judgement, jealousy, and petty competition? It’s draining, demeaning, and gets us nowhere. When we try to unconditionally love the people around us, so much good comes from it!

Teamwork, inspiration, and love are just a few things we end up with. The strongest women are those that build up the women around them, instead of tearing them down. Women are questioning social norms, and really, changing the world. Women are doing some of the most inspiring things I know. I couldn’t be more proud to be a woman.

I surround myself with a group of women that challenge me and inspire me! I think a big part of this woman-driven revolution of changing stigmas, thoughts, and perceptions has been largely achieved by women supporting other women.

I try to empower others and with it I feel empowered. I do collaborate. I share my ideas with other women. I don’t keep everything to myself. I trust. I lift others as I climb my own ladder and I start collaborating more than competing. My emotions, thoughts, and opinions matter. And yours too.

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Victor Barrio – Tod eines Toreros

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Es gibt ein Sprichwort, das den ganzen Zynismus des Stierkampfes auf den Punkt bringt: „Der Stierkämpfer kann sterben, der Stier stirbt immer.“

Wie am vergangenen Wochenende auch Lorenzo, der 526 Kilo Bulle, der in einem spanischen Provinzkaff eine grölende Menge unterhalten musste: Mit seiner Qual, seinem Leid und schließlich seinem Tod. Und der seinen Herausforderer, den Torero Victor Barrio, tötet. Barrio ist der erste Stierkämpfer, der in diesem Jahrhundert während eines Kampfes stirbt.

L1180689 (Large)„Der Tod von Menschen bei Stierkampfveranstaltungen ist nichts anderes als ein weiterer Grund, um diese Tortur zu beenden. Das Problem des Stierkampfs ist seine Gewalt, in Tod und Leid zum Ausdruck gebracht, mit dem erschwerenden Umstand, dass sie als Unterhaltung verkauft wird, sogar vor Kindern, die gerade ihre Werte aufbauen.

Der Ansatz ‚Auge um Auge‘ ist seit Jahrtausenden das größte Fiasko der Menschheit und führt uns immer wieder in eine Endlosschleife aus Gewalt und Grausamkeit, auch wenn es in unseren Genen stecken mag. ‚Auge um Auge‘ ist schlichter Egoismus, der die individuelle Frustration lindern und die Leidenschaft des Hasses füttern soll, damit wir uns als Sieger fühlen können, alle Konsequenzen ignorierend“, sagt Marta Esteban, Präsidentin von La Tortura no es Cultura.

Neues Video hier! (Achtung: Grausamkeiten werden gezeigt!)

Stierkampf in Frankreich hier! Beitrag von Tierrechtsaktivistin Martina Szyszka hier!

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The best things in life are free

DSCF5313 (1) (Large)I like to find little, simple pleasures and sprinkle them throughout my day. They’re not big things, but if I use them right, they can make my day. So in the morning, I might have a cup of coffee, and sip it slowly to enjoy it fully. I might read a good novel, and revel in the world of fiction. I might watch the sun come up, and love our planet. Or I sit at the edge of a pool and I marvel of the color of the deep blue.

I was constantly running in the world’s hamster wheel, and it forced me to always want more. More adventures. More travels. More friends. More love. I realized at one point that this was just nonsense and silly. And I think about how much I’ve transformed by being on the road, by being myself.

And then, one day in Southern India on a magnificent beach I was so grateful to be there in that exact moment, witnessing something so simple yet so magnificently beautiful. No matter where you are, watching the sunrise forces you to be in the present moment – your mind isn’t bothered by thoughts of the past or the future. The world speaks to your soul through your eyes, and it costs you absolutely nothing. And you know: The best things in life are free.

Photo: Enric Boixadós

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The Girl who escaped ISIS

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERANorthern Iraq: Farida Khalaf belongs to the ethnic group of Yazidi people. She was a teenager when ISIS took over her village, executing the men and selling the women and girls into sexual slavery. Imprisoned, raped and beaten, she refused to give up hope …

Kidnapped from a village in Northern Iraq.

Sold into a Slave Market in Raqqa/Syria.

I’d been traded like an animal at the livestock market. I screamed and kicked.

I had been told a woman’s honour stood for the honour of her family. I felt I’d failed.

We all held hands so nobody got lost in the darkness. Then we started to run.

„The men ripped off our veils and yanked us into the shower by our hair. We screamed so loudly that the entire neighborhood must have heard. But no one bothered about what went on in the Emir’s house at night. They whipped out daggers from their belts. With a swift cut from top to bottom Zeyad deprived me of my skirt and blouse. The men were both drenched too now, but undeterred. I observed myself as if from a distance, calmly imagining that the girl enduring all of this only looked like me. I, the real Farida, was floating above her, where the men couldn’t reach me.“

Extracted from “The Girl Who Beat Isis: My Story” by Farida Khalaf.cover.jpg.rendition.460.707

 

 

 

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Das Dahinfließen des Lebens

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA„Was ich wünschte, war Bewegung und nicht ein ruhiges Dahinfließen des Lebens. Es verlangte mich nach Aufregungen und Gefahren, nach Selbstaufopferung um eines Gefühls willen. In mir war ein Überschuss von Kraft, der in unserem stillen Leben keinen Raum zur Bestätigung fand.“

Leo N. Tolstoi

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Kurz nachgebellt: Gaston im Fußball-Fieber

L1150297 (Large)Schießt doch endlich, schiesssst! Tor!!

Oh my Dog! Go, Boys, go! My nerves …

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Tierqual in Pamplona

General_Pamplona_3-770x513Wir kennen die Bilder aus den Medien: Menschen, gehetzt von Stieren, rennen um ihr Leben. Doch die Verlierer sind nicht sie, sondern die Tiere. Denn die können nichts für das jährliche Spektakel, das sich San Fermín nennt. Sie werden durch die engen Gassen zur Stierkampfarena getrieben und für die Menschen, die vor ihnen laufen, ist das ein Kick, ein Adrenalinschub, mehr nicht. Sie wollen Helden spielen, sich bewundern lassen, während dieses uralten Festes, das nach einem Heiligen benannt wird. Wir sind in Pamplona. Das achttägige Fest beginnt am 7. Juli 2016 um 10 Uhr. Im Rahmen einer Prozession wird eine große Heiligenfigur – San Fermín – durch die Altstadt getragen.

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Martina Szyszka mit Corazón: „Kultur hört da auf, wo Grausamkeit beginnt.“

„Auch wenn San Fermin weit über die Grenzen von Spanien bekannt ist: Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass die Stiere am Nachmittag in der Arena getötet werden, sagt Martina Szyszka von SOS-Galgos.net. Die Wuppertalerin ist Mitglied von La Tortura No Es Cultura („Folter Ist Keine Kultur“) und zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im deutschsprachigen Raum.  „Stierkampf geht uns alle etwas an, die wenigsten Menschen wissen, dass die Stierkampfindustrie mit Subventionen künstlich am Leben erhalten wird; auch mit jährlich 150 Millionen Euro indirekten Agrarsubventionen von der Europäischen Union. Abgesehen davon, meiner Meinung nach hört Kultur da auf, wo Grausamkeit beginnt.“

Dieselben Stiere, die durch Pamplonas Straßen schlittern und fallen, werden später am Nachmittag in der Stierkampfarena der Stadt erstochen. Touristen die in Spanien an dem Rennen mit den Bullen teilnehmen tragen somit zu dem grausamen Gemetzel bei.

Genau das ist die ernüchternde Botschaft des neuen Videos von La Tortura No Es Cultura,
unterstützt von Animal Guardians, und Europas größten Tierschutzorganisationen, PETA, Humane Society International, CAS International und European Offices of World Animal Protection sowie dem International Anti-Bullfighting Network, das 110 Tierschutzorganisationen aus aller Welt vereinigt.

Das Video wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und wird in Europa, Amerika, Asien und Australien verbreitet. Der Film zeigt die an dem Treiben teilnehmenden Stiere, die danach in der Arena zu Tode gefoltert werden.

Es fordert alle Touristen auf, dieses Spektakel nicht zu unterstützen.

Das Video – hier! (Achtung! Schockierender Inhalt)

Weitere Info auf SOS-Galgos.net

Foto: PETA (Titel)

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