Heilige Kühe oder was?

IMG_4937 (Large)Sie sind überall. In Indien gehören sie zum Straßenbild. Und immer auf der Suche nach Fressbarem. Im Norden sind sie mir besonders aufgefallen. Ihr trauriges Bild, stehend in Abfallhaufen, auf Mülldeponien, auf den Strassen, dabei wiederkäuend, oftmals mit Plastiktüten, Plastikflaschen im Maul, um etwas in den Bauch zu kriegen.IMG_4936 (Large)

Gegen den Hunger, gegen den Durst. Kühe werden akzeptiert, man tut ihnen nichts, man hilft ihnen aber auch nicht. Oder nur ganz selten. Sie müssen sehen, wie sie zurechtkommen. Mitarbeiter von Animal Aid Unlimited Foundation sprechen von den vielen sterbenden Tieren, auf den Strassen, in den schmalen Gassen, oder außerhalb der großen Städte. Mit dem Bauch voller Müll, voller Plastik, unverdaubaren Gegenständen, die ihnen den langsamen aber qualvollen Tod bescheren.

IMG_4939 (Large)

Eine kritische Annäherung dazu gibt es in der neuen Ausgabe des Reise Know How-Verlages: Indien. Der Süden, Seite 712: Die heilige Kuh – geschlagene Heilige.

 

Veröffentlicht unter India, Reise, Sabine’s world: A travel diary, Straßentiere, Tierschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 4 Kommentare

Dreaming Big

sabine-9636 (Large)Just thinking! Why not set goals that are potentially too big to achieve? The world is our Oyster and we really never know if this is our year to achieve something we never dreamed of.

Just let’s make big plans and big dreams and we will find ourselves striving for them 100% more than if we set goals that are obviously within our reach. And that should be good enough for all of us. But if we have never set those goals, we would never strive hard enough to make any significant change. Hard work always pays off!

Let’s try it out!

Photo: Nicola Mesken

Veröffentlicht unter Glücksbote | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mal was anderes: Christliche Literatur

neue vorlagen01Kirchisch für normale Menschen

Was genau bedeutet „Dreifaltigkeit“? Und wie war das noch mal mit dem „ewigen Leben“? Pater Reinhard Körner erklärt auf unterhaltsame und leicht zugängliche Art und Weise in seinem Büchlein „Kirchisch für normale Menschen“ die wichtigsten Begriffe des Glaubens. Dass dabei nicht nur kirchenferne, sondern auch auf den einen oder anderen Christenmenschen spannende Erkenntnisse warten, wird dabei rasch deutlich. So ergänzt ein umfangreiches Wörterverzeichnis den ausführlich erläuterten „Grundwortschatz“. In diesem wird zum Beispiel über die Ursprünge des Wortes „Halleluja“ informiert oder darüber, was die Vorsilbe „Kar-“ bedeutet. Humorvolle Cartoons christlicher Karikaturisten wie Gerhard Mester, Thomas Plaßmann und Tiki Küstenmacher illustrieren die Übersetzungen und zeigen: Zum Glauben gehört nicht nur die Sprache, sondern auch eine heitere und optimistische Lebenseinstellung.

Reinhard Körner : Kirchisch für normale Menschen, 176 Seiten, 7,95 Euro

Lydia, der erste Christ in Europa war eine Frauneue vorlagen01

Philippi, im 1. Jahrhundert n. Chr.: „Eine Frau namens Lydia“, Purpurhändlerin, so heißt es in der Apostelgeschichte 16, 11-15, ließ sich mit ihren Hausgenossinnen vom Apostel Paulus taufen. Um diese biblische Überlieferung herum webt der Autor und Religionspädagoge Josef F. Spiegel die farbige, mitreißend erzählte Lebensgeschichte dieser Frau, die als erste europäische Christin verehrt wird. Mit Lydia ist nicht der Vorname der Frau gemeint, sondern eine Herkunftsbezeichnung. Die biblische Lydia, ursprünglich aus Thyatira in Lydien stammend, wird im Roman vom Autor Evodia genannt und fasziniert als vierfache Mutter, Philosophin, Unternehmerin und Suchende. Spiegel gelingt eine facettenreiche Beschreibung der Menschen im antiken Mazedonien zwischen hellenistischer, römischer und jüdischer Kultur. Vor dem geistigen Auge der Leserinnen und Leser, so das Anliegen des Autors, wird die junge Hausgemeinde rund um die selbstbewusste und gebildete Purpurhändlerin lebendig.

Josef F. Spiegel: Lydia – Purpurhändlerin in Philippi. Ein biblischer Frauenroman, 280 Seiten, 9,95 Euro

Maria Magdalena. Ein biblischer Romanneue vorlagen01

Zerbrochene Träume, Asche, Trauer und Wut. Brennende Rache ist es, die Maria von Magdala antreibt. Nachdem die Römer ihren Mann und ihre Kinder töteten und ihr Heim zerstörten macht sich die Tuchhändlerin auf, Gerechtigkeit für sich und ihre Familie zu suchen. Sie wendet sich ab, von ihrer Vergangenheit und ihrem Glauben, lässt sich auf fremde Götter ein und versinkt in Sünde und Verzweiflung. Ihr Leben nimmt eine einschneidende Wendung, als sie auf Jeschua trifft: „Ich wusste nicht, wer er war, aber dass er kein gewöhnlicher Mensch war, das sah ich sofort. Sein Blick ruhte voll Liebe auf mir: ‚Frau deine Sünden sind dir vergeben.'“, beschreibt Autorin Angela Hunt diese erste Begegnung. Die US-Theologin kennt sich mit den biblischen Geschichten bestens aus und konstruiert ihre Erzählung packend und authentisch anhand der vorhandenen Quellen zum Leben von Maria Magdalena. Die Autorin von über 100 Romanen und mit mehr als 4 Millionen verkauften Büchern versteht es, die Zeit Jesu lebendig werden zu lassen. Ein faszinierendes Frauenporträt zu einer der wohl geheimnisvollsten Frauengestalten der Bibel.

Angela Hunt: Maria Magdalena. Ein biblischer Roman, 416 Seiten, 16,95 Euro.

Katharina von Siena – Das Leben einer außergewöhnlichen Frauneue vorlagen01

Silberne Baumkronen, die sich in der heißen Sommerluft wiegen, der aromatische Duft der Zitrusfrüchte und Zypressen, die den Wegesrand säumen: Die Toskana im 14. Jahrhundert. Die Autorin entführt in die faszinierende Welt des Mittelalters und lässt miterleben, wie Katharina vom eigenwilligen Mädchen zu einer mutigen Frau heranwächst. Als 24. Kind des wohlhabenden Tuchfärbers Benincasa wird das quirlige Mädchen von allen ins Herz geschlossen. Umso schwerer wiegt Katharinas Entscheidung sich gegen den Widerstand ihrer Familie für ein Leben für Gott zu entscheiden. Aufopferungsvoll hilft Katharina Armen und Ausgestoßenen, pflegt Kranke und steht Verurteilten bei. Dabei scheut sie auch nicht, sich mutig gegen die Mächtigen ihrer Zeit aufzulehnen. Als Katharina einmal ohne ihre Kutte aufgegriffen wird, da sie diese einem frierenden Bettler geschenkt hatte, und dafür vor Gericht gestellt wird, entgegnet sie: „Es ist besser, mich ohne Mantel zu finden als ohne Liebe.“
Mit psychologischem Feingefühl porträtiert Eleonore Dehnerdt eine außergewöhnliche Frau, die mit ihrem Mut, ihrer Warmherzigkeit und ihrem Glauben noch heute ein Vorbild ist.

Eleonore Dehnerdt: Katharina von Siena, 232 Seiten, 12,95 Euro.

Die Schönheit des Glaubens: Kirchen, Klöster, Kathedralen im Porträtneue vorlagen01

Sie sind wahre Kunstwerke zur Ehre Gottes: Kirchen, Klöster und Kathedralen drücken den tiefen Glauben der Menschen in allen Epochen aus. Egal ob die zum Himmel strebenden Kirchenräume der Gotik, die opulente Pracht des Barock oder die elegante Schlichtheit der Moderne: Der immerwährende Kalender „Orte der Stille, Orte des Glaubens“ macht die Vielfalt und Anmut von sakralen Bauwerken erlebbar. Tag für Tag stellt er in faszinierenden Farbfotografien und informativen Texten Gotteshäuser in Österreich, Deutschland und der Schweiz vor. Bekannte Kirchen, wie etwa das Ulmer Münster, das Kloster Weltenburg oder die Dresdner Frauenkirche finden sich in dem modern gestalteten Kalender genauso wie noch unbekannte Bauwerke, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.
Das Layout und ein ausführliches Register vereinfachen die gezielte Suche nach ausgewählten Kirchen und Klöstern, wodurch der Kalender auch als Nachschlagwerk dienen kann.

Die schönsten Kirchen, Klöster, Kathedralen, 752 Seiten, 19,95 Euro.

 

Veröffentlicht unter Literatur, sl4lifestyle empfiehlt ... | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Warten auf den Tod …

L1200250 (Large)

… gesehen in Südindien, Januar 2016.

Ich bin allein, es ist schon Nacht
und stille wird’s im Haus.
Dort ist ein Feuer angefacht,
dort ruht mein Herr sich aus.

Er liegt im warmen Federbett,
deckt bis ans Ohr sich zu,
und ich auf meinem harten Brett
bewache seine Ruh’.

Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht,
der Wind aus Ost weht kalt;
die Kälte ins Gebein mir kriecht,
ich bin ja auch schon alt.

Die Hütte, die mein Herr versprach,
erlebe ich nicht mehr,
der Regen tropft durchs morsche Dach,
Stroh gab’s schon längst nicht mehr.

Die Nacht ist kalt, der Hunger quält,
mein Winseln niemand hört –
und wüsst’ mein Herr auch, was mir fehlt
er wird nicht gern gestört.

Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal
leck ich die Schüssel aus,
den Knochen, den ich jüngst versteckt,
den grub ich längst schon aus.

Die Kette, die schon oft geflickt,
sie reibt den Hals mir bloß.
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück,
und nie werd’ ich sie los.

Was Freiheit ist, das lern’ ich nie,
doch weiß ich, ich bin treu.
So lieg ich, warte auf den Tod,
denn dieser macht mich frei.

Unbekannt

Veröffentlicht unter Sabine’s world: A travel diary, Straßentiere, Tierschutz | Verschlagwortet mit , , , , , , | 4 Kommentare

Foto der Woche – Life Guard on Duty

L1200376 (Large)Varkala Beach, Südindien, Februar 2016

Veröffentlicht unter Foto der Woche, India, Reise, Sabine’s world: A travel diary | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

Das Ende einer Affäre

L1200240 (Large)„Ich empfand nichts. Merkwürdig, wie einst starke Gefühle so völlig erkalten können, während man sein Leben weiterlebt. Wie intimste Begegnungen mit der Zeit zu banalen, halb vergessenen Erinnerungen verblassen – nicht anders als eine Urlaubsreise in exotische Gefilde, die man mal unternommen hat, oder eine Cocktailparty, auf der man zu viel getrunken hat, oder der Sieg bei einem Wettlauf zu Schulzeiten. Man denkt daran zurück, und die Erinnerung lässt einen kalt. Die Affäre hatte stattgefunden und war zu Ende gegangen, sie war zu einem Teil der Textur und des Inventars meiner persönlichen Geschichte geworden.“

Amory Clay, Fotografin

Veröffentlicht unter Notabene | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

Red Fort, Agra: Little Fellas

IMG_4708 (Large)There were so many of these friendly little fellas running around in the Park at Red Fort in Agra! They make my heart melt …IMG_4706 (Large)

Veröffentlicht unter Glücksbote, India, Sabine’s world: A travel diary, Straßentiere, Tierschutz | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Den Mut haben, neue Welten zu entdecken

IMG_3213 (Large)„Man entdeckt keine neuen Welten, ohne den Mut zu haben, alle Küsten aus den Augen zu verlieren.“

André Gide

Veröffentlicht unter Notabene | Verschlagwortet mit , , , , , | 8 Kommentare

100 Jahre: Die Schlacht um Verdun

P1060329 (Large)„Inmitten der maßlosen und grauenhaften Bilder, die ich erlebe, ist dieser Gedanke der Rückkehr in die Heimat wie ein strahlendes Licht im Dunkel. Mach Dir keine Sorgen, ich werde es überleben.“

Diese Zeilen schrieb der deutsche Maler Franz Marc in einem Brief an seine Frau am Morgen des 4. März 1916. Am Nachmittag war er tot.P1060333 (Large)P1060334 (Large)

Die Stadt in Lothringen mit ihren 19 Festungen, 19 Infanteriewerken und einem großen Straßennetz war zwar von 1914 bis 1918 umkämpft. Berühmt wurde sie aber für die als „Hölle von Verdun“ bezeichnete Schlacht, bei der sich deutsche und französische Soldaten zehn Monate lang in einem erbitterten Stellungskrieg bekämpften. Da Deutschland eine groß angelegte Offensive der alliierten Streitkräfte befürchtete und informiert war über den schlechten Zustand der französischen Verteidigungsstellungen, erwartete man sich in Verdun einen schnellen Sieg, der die Weltöffentlichkeit beeindrucken sollte.P1060352 (Large)P1060353 (Large)

Am 21. Februar 1916 startete die Großoffensive. Es war der Auftakt zu einer vernichtenden Schlacht, bei der rund 60 Millionen Granaten zum Einsatz kamen. Insgesamt gab es über 300.000 Tote und 400.000 Verletzte auf beiden Seiten. Zwar konnten die Deutschen vier Monate lang in Richtung Verdun vorrücken, aber der Widerstand der Franzosen zwang die Angreifer in einen Zermürbungskrieg, der auf beiden Seiten gleich hohe Verluste verursachte. Der deutsche Plan scheiterte.

P1060355 (Large)

Am Schlachtfeld von Verdun war ich im Jahr 2012. Mein Hund Gaston begleitete mich.

Veröffentlicht unter France, Notabene, Reise, Sabine’s world: A travel diary | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Auf einem Hausboot: Ein Stückchen Himmel auf Erden

L1200217 (Large)L1200203 (Large)Immer noch und voller nostalgischer Sehnsucht erinnere ich mich an die zwei Tage, die ich mit einem Hausboot in den Kanälen, den so genannten Backwaters, von Kerala unterwegs war.L1200233 (Large)L1200222 (Large)

Die Hausboote sind mit Seilen aus den Fasern der Kokospalmen zusammengebunden. Sie dienten in vergangenen Zeiten als Lastschiffe, die tonnenweise Material transportierten. Die Hotelboote der Somatheeram Group haben dabei ihre ursprüngliche Struktur nur leicht verändert. Dabei wird viel Wert auf Komfort gelegt. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, in koloniale Zeiten, wie in einem Roman von meiner Lieblingsschriftstellerin Marguerite Duras.L1200209 (Large)

Die Boote haben ein oder zwei Schlafzimmer. Der Koch macht Speisen à la carte. Vegetarisch und Nicht-Vegetarisch, mit frischem Fisch, Krebsen, Scampi oder Langusten, je nach Gusto. Die Philosophie dabei ist, dem Leben der Menschen zu folgen, die seit ewigen Zeiten schon an den Ufern der Backwaters leben.

Die Tour wurde von der Somatheeram Group unterstützt. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

Veröffentlicht unter Hotels, India, Reise, Sabine’s world: A travel diary, sl4lifestyle empfiehlt ... | Verschlagwortet mit , , , , , | 5 Kommentare