„Manchmal ist es vielleicht doch besser, etwas zu haben, das wahrhaftig ist, auch wenn es ein paar Risse hat, als etwas zu haben, das nur an der Oberfläche perfekt ist. Perfekt, aber eben nicht echt.“
Ricciarda Barbieri
„Manchmal ist es vielleicht doch besser, etwas zu haben, das wahrhaftig ist, auch wenn es ein paar Risse hat, als etwas zu haben, das nur an der Oberfläche perfekt ist. Perfekt, aber eben nicht echt.“
Ricciarda Barbieri
„Ich habe die Reise immer genossen. Und ich will auch den Rest meiner Reise genießen. Ich bin ein echter Glückspilz.“
„I have enjoyed the journey to this stage so I intend to enjoy the rest of the journey, a long one I hope. I´m a lucky bastard.“

„I’m holding the float line and looking back at the tropical island. There’s a slight swell at the surface. I focus on my breath, relax and feel my heartbeat slow down in preparation. I tune out the distant engines of the motor boat and the chatter of fellow free-divers fresh from the depths. One last gulp of air and I descend the line. The world is again quiet. Without the complication of heavy scuba equipment and techniques, I glide effortlessly into the deep blue. Reaching the end of the float line, I sit and watch the underwater scenery in awe.“
„Wer die Perspektive ändert, sieht die Dinge in einem ganz anderen Licht.“
Engelbert Schinkel
Unterwegs in Rajasthan, Indien, November 2015

„Viele Jahre war ich sehr verliebt. Und dann endete diese Ehe. Ich musste ihn gehen lassen und auch das Leben, das wir geführt hatten. Alles. Das große Haus, all die Möbel. Ich erlebe mit 73 Jahren noch mal einen Neuanfang.“
Das macht doch Mut, noch einmal neu anzufangen! Nach 27 Jahren Ehe sieht die chilenisch-US-amerikanische Schriftstellerin Isabel Allende ihre Scheidung und vieles andere als Teil ihres Trainings fürs Älterwerden. Und mit Gelassenheit.

„Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben.“
Oscar Wilde (1854 – 1900)
„I never travel without my diary. One should always have something sensational to read in the train.“
Oscar Wilde (1854 – 1900)

… ist eine To-do-Liste! Ein Liebesbeweis an seine Frau June.
Einer der Höhepunkte meiner Afghanistan-Reise vor einigen Wochen war die Besichtigung der zerstörten Buddha-Statuen von Bamyan. Ich konnte mir unschwer vorstellen, wie prachtvoll sie einst gewesen waren. Hergekommen war ich mit einer alten, klapprigen Antonow, einem russischen Passagierflugzeug. Von Kabul aus dauerte der Flug nur eine Stunde.
Ich hätte auch die Straße nehmen können, aber davon wurde mir dringend abgeraten, denn die werde von den Taliban kontrolliert. Nicht einmal Einheimische trauen sich zurzeit mit dem Bus oder mit dem Auto anzureisen. So bleibt die Kulturstätte für viele ein No Go, und ich war in der Tat die einzige Besucherin vor Ort. Mit viel Mühen, Zeit und Geduld ist von Zeit zu Zeit ein japanisches Restaurierungsteam vor Ort, um den Statuen ihr neues altes Gesicht zurückzugeben.

Einschusslöcher.
Aber: Nein, ich würde niemanden raten, nach Bamyan zu reisen. Und auch nicht nach Afghanistan. Der Umstand, als Reporterin vor Ort zu arbeiten zu können, führte mich in das Krisengebiet.
Wie alles war
Februar 2001. Früher wie heute herrscht Krieg in Afghanistan. Doch die Tage von damals werden sich für immer in unser Gedächtnis brennen. Es sind die Tage, an denen die Taliban ihre Drohung wahrmachen und die berühmten Buddhastatuen im 2.500 Meter hoch gelegenen Tal von Bamyan in Zentral-Afghanistan sprengen.
Für die Zerstörung des großen Buddha brauchten sie Dutzende von Explosionen, dann war auch von ihm nur noch ein Steinhaufen übrig. Wieder mal hatte es Afghanistan in die internationalen Schlagzeilen geschafft. Kurz vorher hatte sich noch die UN-Vollversammlung getroffen und der deutsche UN-Botschafter Dieter Kastrup kritisierte die beabsichtigte Zerstörung jahrhundertealter kultureller Monumente als „barbarischen Akt religiöser Intoleranz“. Doch alle Appelle nützten nichts. Die Taliban wüteten länger als zwei Wochen bis von der Kulturstätte nichts mehr übrig war. Am 12. März 2001 bestätigen die Vereinten Nationen die Zerstörung der rund 1.500 Jahre alten Steinfiguren aus vorislamischer Zeit.
Warum? Für die Taliban waren die Buddha-Statuen bloße Kultgegenstände, die gegen das islamische Bilderverbot verstießen. Auch dann, als sie längst nicht mehr religiös verehrt wurden. Die Statuen würden den islamischen Charakter Afghanistans beschämen und müssten deshalb dem Erdboden gleichgemacht werden – entgegen der zuvor über Jahrhunderte vorherrschenden Interpretation. Die neuen Machthaber vernichteten daher nicht nur die Buddha-Statuen, sondern auch wertvolle Exponate im Nationalmuseum in Kabul.
Die steinernen Riesen, 53 und 35 Meter hoch, wurden im sechsten Jahrhundert von buddhistischen Mönchen aus dem Fels geschlagen. Die Nischenwände wurden wie die beiden Buddhas reich bemalt. Bamyan war damals ein Handels- und Pilgerort an der antiken Seidenstraße – geprägt durch die hellenistische Kultur, einem Erbe des Alexanderreiches, und durch die buddhistische Religion, eingeführt von Missionaren aus Indien. Der Islam kam erst ab etwa 1000 nach Christus in die Region.
Veröffentlicht in der Huffington Post am 9. Januar 2016.
„Es ist so leicht, mit der Veränderung der Welt anzufangen. Trotzdem wäre es eine Revolution, wenn wir es endlich alle täten.“
Jane Goodall