Trend des Tages – 18. Januar 2016 (Tag des Schneemanns)

5.1

Ein Schneemann aus den 1960er Jahren!

Heute ist der Welttag des Schneemanns. Das Datum geht zurück auf seine Form:

Die „8“ steht symbolisch für den Schneemann und die „1“ davor für seinen Stock oder Besen. Zudem ist es im Januar normalerweise kalt genug, um Schneemänner bauen zu können und damit den Tag des Schneemanns zu begehen.

Der Tag wurde erstmals 2010 veranstaltet und ist als Aktionstag gedacht, an dem unterschiedlichste Ziele verfolgt werden können. Einzige Bedingung: Sie sollten einen Bezug zum Schneemann haben.

Also, dann mal nichts wie los zum Schneemänner bauen!

 

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Die Welt, in Watte gepackt

L1120445 (Large)Schnee. Die Luft ist frisch und klar, ich spüre sie bei jedem Atemzug bis tief in meine Lunge hinein und merke, wie ich mich von innen weite. Als hätte ich monatelang nicht richtig gelebt, als wäre ich verkümmert und blühte jetzt wieder auf. Am meisten genieße ich die Stille, diese Welt, in Watte gepackt. Ein Gefühl von Runterkommen, von Ruhe und Reinigung und Neubeginn.

Schnee fällt selten in unseren Breitengraden. Und wenn doch, dann so stark, dass alles weiß ist, die Bäume, die Häuser, die Menschen, die Tiere. In dieser Winterlandschaft komme ich mir vor wie in einem weißen Raum ohne Anfang und Ende. Ich denke darüber nach, in meine eigenen Fußstapfen zu treten und bis zur Erschöpfung zu laufen, im Kreis zu gehen. Nur wenige Menschen sind unterwegs. Von den wenigen halte ich mich fern, schemenhaft sehe ich sie weit vor oder hinter mir. Entfernungen sind schwer einzuschätzen, und die Zeit scheint tatsächlich stillzustehen. Alles, was sonst mein Dasein bestimmt, hat im Winter keine Gültigkeit mehr. In diesem Zustand der Schwerelosigkeit entstehen meine schönsten Geschichten.

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Tierliebe

IMG_4343 (Large)„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.“

Mahatma Gandhi (1869-1948)

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Sadhus – Die heiligen Männer Indiens

IMG_4376 (Large)IMG_4452 (Large)Ihr Anblick ist Zauber pur. Für mich zumindest. Während meiner Reise durch Rajasthan habe ich sie immer wieder gesehen: Die Sadhus sind die heiligen Männer des Hinduismus.IMG_4341 (Large)

Die meisten von ihnen imitieren das Leben Shivas und teilweise auch sein mythologisches Aussehen. Sadhus befinden sich auf ewiger Pilgerreise. Bevorzugt werden Stätte, an denen Shiva verehrt werden, zum Beispiel Pushkar in Rajasthan. Sadhus halten sich nie lange an einem Ort auf, da der Glaube besagt, dass ewige Bewegung Körper und Geist wach hält. In diesem Abschnitt des Lebens werden die Haare nicht mehr geschnitten. Ihren Körpern verlangen sie Extremes ab. Sie hoffen durch Überwindung der körperlichen Bedürfnisse ihrer vergänglichen Hüllen die Erlösung der Seele zu erreichen.

Ihre Rituale dabei sind ungewöhnlich: Manche schwören für den Rest des Lebens zu stehen, andere binden sich schwere Steine an Hoden und Penis, um ihre Lust zu unterdrücken oder rollen ihr Geschlechtsteil immer wieder um einen Stock, so dass das Glied am Schluss flach wie eine Flunder und nur noch zum – unkontrollierten – Wasserlassen zu gebrauchen ist.

Ein Guru beispielsweise hält seit 24 Jahren seinen Schwur, den rechten Arm immer oben zu halten. Der Arm ist längst versteift und halb abgestorben. Ein anderer Sadhu behauptet, dass er seit 17 Jahren nicht mehr zur Ruhe kommt. Er verbrachte diese Zeit ausschließlich im Stehen. Das alles dient der Annäherung zu Gott.

Sadhus leben von dem, was andere ihnen schenken. Dennoch würden sie nie verhungern: Bei den Hindus genießen sie hohes Ansehen. Diese Menschen glauben, dass die Sadhus ihre Opfer auch stellvertretend für sie bringen: Hunger, Enthaltsamkeit, Schmerzen.

Doch es gibt auch mehr und mehr Gegenstimmen von jungen und modern denkenden Indern, die „die heiligen Männer“ als arbeitsscheue Asoziale sehen.

Klar ist, dass die meisten Sadhus nach Erlösung und Befreiung aus dem Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt streben. So wie einige von uns eben auch, nur auf eine ganz andere Art und Weise.

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Es heißt, dass sich besonders die Straßentiere zu Sadhus hingezogen fühlen und sie gerne in ihrer Nähe sind.

Mehr über Indien auf sl4artglobal. Heute geht es um Kama Sutra.

 

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Geschenktipp für Hundefreunde: Max

P1130591 (Large)Eigentlich wollte ich schon immer mal eine Geschichte über „Hunde im Krieg“ machen. Dazu inspiriert hat mich ein Monument in London, das Tieren gewidmet ist, die im Krieg getötet wurden. Bis jetzt habe ich es zwar nicht geschafft, möchte diese Idee aber nicht aus den Augen verlieren.

Kürzlich habe ich während des Rückfluges von Indien nach Deutschland das Bordkino genossen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Das mache ich nicht oft, lieber lese ich während eines Fluges. Doch dieser Film hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Und er hat mir gefallen. Wirklich!

Zum Inhalt: Militärhund Max ist ein treuer Begleiter von U.S.-Marine Kyle Wincott (Robbie Amell). Als Kyle eines Tages bei einem Einsatz in Afghanistan stirbt, bleibt Max schwer traumatisiert zurück und ist für weitere Einsätze nicht mehr brauchbar. Zurück in den Staaten freundet sich Kyles kleiner Bruder Justin mit dem Hund an, und die beiden bilden bald ein unzertrennliches Duo. Schon seit der Todesnachricht vermutet Justin, dass es bei dem Tod seines Bruders nicht mit rechten Dingen zuging. Mit dem kampferprobten Max an seiner Seite macht sich Justin auf, das Geheimnis zu ergründen.

Hier zum Filmtrailer.

Erhältlich auf DVD.

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Balobu, das Dromedar

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Schon wieder diese Touristen. Ich kann sie bald nicht mehr sehen. Jeden Nachmittag, tagaus, tagein, und das schon jahrelang! Auf meinem Rücken, mal sind sie schwer, mal leichter, aber immer irgendwie doof. Wie satt ich das habe, dieses ewige Hin und Her!

Sie glauben, ich mache das zum Vergnügen, sie zu den Dünen zu schaukeln, dann zu warten, bis die Sonne untergeht, um sie dann wieder zurückzuschaukeln zu ihren bequemen Autos oder Bussen, wo die Fahrer schon warten. Man bietet mich als Kamel an, obwohl ich eigentlich ein Dromedar bin. Aber da machen die keinen Unterschied. Ein „Kamelritt“ klingt halt besser als ein „Dromedarritt“.L1190384 (Large)

Und wenn ich mich mal sträube, setzt es Hiebe. So ist das Leben hier. Kein Zuckerschlecken. So, muss schlafen jetzt, morgen geht es weiter mit dem ständigen Hin und Her.

Das war nur ein ganz kurzer Einblick in meinen Alltag.

Euer Balobu

PS: Und jetzt könnt Ihr mich alle mal …L1190402 (Large)Hinweis: Balobu lebt in der Dünenlandschaft von Sam bei Jaisalmer, Rajasthan, Nordindien.

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Knochen, die erzählen

978-3-89667-454-8 (Large)Und wieder mal ein Thriller, der uns das Blut in den Adern gefrieren lässt. Vorausgesetzt, man liest ihn! Also, dann kuschelt Euch mal in die Decke möglichst vor dem prasselnden Kaminfeuer, trinkt einen Tee dazu und taucht ein … in die spannende Welt der Tempe Brennan! Viel Vergnügen!

Eine junge Frau ist verschwunden. Ihre Familie behauptet, es gehe Cora gut, doch die Stimme, die Tempe Brennan auf einer Aufnahme hört, klingt verstört und verängstigt. Und wirft Fragen auf. Woher stammt die Tonaufzeichnung? Ist Cora aus freien Stücken abgetaucht? Oder wird sie vermisst, weil sie Opfer eines Verbrechens wurde? Die Knochen einer Leiche, die Tempe noch nicht identifiziert hat, scheinen eine Geschichte von Coras Verschwinden zu erzählen, die noch viel grausamer ist, als Tempe befürchtet hat …

Neben diesem rätselhaften Fall tritt die Frage, was sie auf den Heiratsantrag von Detective Andrew Ryan antworten soll, in den Hintergrund. Vor allem als es Tempe gleich zu Beginn der Ermittlungen in die düstere Welt einer fanatischen religiösen Gemeinschaft zieht, deren streng gehütete Geheimnisse schnellstens aufgedeckt werden müssen, um weitere Todesfälle zu verhindern.

Und wie sieht die Autorin selbst ihr Alter Ego Tempe Brennan:

„Ich wollte keine Superheldin zeigen. Ich wollte eine Figur schaffen, die Schwächen und Fehler hat und die sich im Alltag mit Neonlicht, Formularen und Überstunden herumschlägt. Und ich möchte wissen, wie die letzten Stunden des Opfers verlaufen sind.“

Vieles, was Kathy Reichs in ihrem Labor erlebt hat, überträgt sie auf die Fälle, die Tempe Brennan lösen muss. Also, Nervenkitzel pur!

Kathy Reichs: Die Sprache der Knochen, 384 Seiten, 19,99 Euro

Was gefällt Euch besonders an Tempe Brennan? Schreibt es in den Kommentaren und nehmt an der Verlosung einer Neuerscheinung teil. Bei mehr Einsendungen entscheidet das Los. Dann mal los!

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Delhi: The Memorial of Mahatma Gandhi

IMG_3645 (Large) IMG_3655 (Large)Mahatma Gandhi’s earthly journey came to an end on January 30, 1948. Raj Ghat is a black marble platform that marks the spot of Mahatma Gandhi’s cremation one day after his assassination. It is left open to the sky while an eternal flame burns perpetually at one end. It is located on the banks of the river Yamuna in Delhi. Die Inschrift zeigen seine letzten Worte „Oh God“.IMG_3656 (Large)
More about Gandhi: „My life is my message!“

IMG_3671 (Large)Mohandas Karamchand Gandhi was born on October 2, 1869 in Porbandar, Gujarat, India. Several members of his family worked for the state government. When Gandhi was 18 years old, he went to England to study law. After he became a lawyer, he went to the British colony of South Africa where he experienced laws that said people with dark skin had worse rights than people with light skin. He decided then to become a political activist, so he could help change these unfair laws. He created a powerful, non-violent movement. During Gandhi’s life, India was a colony of the United Kingdom, but wanted independence.

Gandhi was one of the most important people involved in the movement for the independence of India. He was a non-violent activist, who led the independence movement through a non-violent protest.

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Über die Zeit

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„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben,
sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“

Lucius Annaeus Seneca

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Foto der Woche – Auf geht’s zum Rodeln

_MG_7913 (Large)Nostalgisches Foto-Shooting im Fotoatelier Seidel, Krumau, Tschechien, Januar 2016

 

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