Amy’s Welt

„Ich bin kein Mädchen, das ein Star sein will. Ich bin ganz einfach ein Mädchen, das singt.“

Amy Winehouse

Ich habe mir im Kino ihre Künstler-Biografie angesehen, die alles andere als einfach oder komplex ist. Die Dokumentation über die britische Sängerin zeigt bisher unveröffentlichtes Material und Einblicke in persönliche Videos, Notizbücher und Tonaufnahmen. Manche Bilder sind schwer zu ertragen. Doch verliert diese emotionale Charakterstudie nie den Respekt vor dem Menschen hinter dem Namen.

Amy. The Girl behind the Name. Der Film.

„Irgendwann und irgendwie, später, in der Zukunft werde ich glücklich sein. Morgen, oder übermorgen. In einem Monat. Oder in einem Jahr.“

Das sagten sie alle. Michael Jackson war 50 Jahre alt. Elvis Presley war 42 Jahre alt. Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jim Morrison waren alle gerade einmal 27, als sie ihr Leben aufgrund von Drogen, Tabletten oder Alkohol beendeten.

All diese Künstler hatten Millionen von Fans und waren auf dem Gipfel ihres Erfolges angekommen. Sie hatten ihre Karriereziele erreicht und wurden geliebt. Aber glücklich waren sie nicht. Sie alle mussten sich trotz ihres Erfolges betäuben, um ihren Gefühlen und der Realität zu entfliehen.

Sie haben ihre Karriere in der Hoffnung gestartet, dass sich Zufriedenheit und Glück einstellen würden, sobald sie ganz oben angekommen sind. Diese Zufriedenheit, dieses Glück ließen immer auf sich warten. Ihre Gefühle waren die gleichen, wie schon zuvor. Und weil sie nicht immer weiter dem Glück hinterher jagen wollten, begannen sie, sich diese Welt durch Drogen, Tabletten oder Alkohol zu schaffen.

Genau wie Amy Winehouse. Auch sie hat diese Welt nicht überlebt.

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Erinnerungen an Kiliani

DSCF8711 (Large) DSCF8687 (Large) DSCF8690 (Large)Für viele Würzburger ist Kiliani der Inbegriff des Sommers. Jeden Juli für zwei Wochen drehen sich die Karussells wieder auf der Talavera. Ein Besuch des Volksfestes mindestens ist für mich Pflicht. Als Kind zog mich immer der Mittwochnachmittag an. Da gab es die Eintrittskarten für die Fahrgeschäfte zum halben Preis. Manchmal hatten wir Kinder auch Freitickets und fuhren furchtlos überall mit. Was für ein Heidenspaß, als uns während der Achterbahnfahrt der Geschwindigkeitsrausch und in der Geisterbahn das nackte Grauen packte. Oder wir nach dem Kettenkarussell komplett die Orientierung verloren!DSCF8745 (Large)Am Abend hatte Kiliani etwas Verruchtes! Es trafen sich Mitglieder aller gesellschaftlichen Schichten – halt das Milieu! – mit schweren Jungs und leichten Mädchen. Es gab viele Schlägereien. Für uns Kinder und Jugendliche war das ein spannendes Pflaster, doch genau deshalb sollten wir spätestens um 21 Uhr zuhause sein. Eine Ausnahme gab es am letzten Tag. Da durften wir dann bis gegen 23 Uhr das Abschlussfeuerwerk sehen. Üppig oder nicht? Es kam immer darauf an, wie gut die Geschäfte gelaufen waren. Vielleicht kommt daher meine Vorliebe für ein prächtiges Feuerwerk. Auch wenn ich es am liebsten lautlos hätte.

Fotos: Enric Boixadós

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Kurz nachgebellt: Meine neue Facebook-Seite

IMG_9595 (Large)My profile page at Facebook got deleted. Reason: I am a pet and not a person. Sniiiieeeeef!

Now you find me here at Facebook: Gaston Vizsla

And of course, this Blog „Kurz nachgebellt“ always remains.

Folks, I am devastated. Yesterday Facebook closed my page. I am so afraid to loose all of you. My Dog! Today I was paralized, could not sleep, not eat and not flirt. Mum kept a cool head and organised everything. We tried to save what we could. My life got ruined, I was panicking. Now I get a bit more quiet because Mum set up a page for me. My only hope is to get you all back. I am still alive. I am here, ready for new adventures with you.

Yours, Gaston.

Even I had no wish to put on my new hat! (A TV-Team did an interview with me about the tragedy which happened!)

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Kurz nachgebellt: Die Legende von der Regenbogenbrücke

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Mein Freund Pago.

Mein Freund Pago.

Mein alter Freund Pago hat mir eine Geschichte erzählt und die war so schön, dass ich diese gerne an Euch weitergeben möchte. Ihr habt bestimmt schon von dieser Brücke gehört, über die wir alle einmal hinübergehen müssen. Der eine eher, der andere später. So, nun werdet Ihr erfahren, was es mit ihr auf sich hat.

„Diesseits des Himmels beginnt eine Brücke, die die Regenbogen-Brücke genannt wird. Wenn ein Tier stirbt, das ganz besonders eng mit einem Menschen im Diesseits verbunden war, dann betritt es diese in allen Farben leuchtende Regenbogen-Brücke – und findet im Jenseits sein Paradies: Wiesen und Hügel und Täler und Wälder – für jeden unserer geliebten Freunde findet sich die richtige Umgebung, und sie laufen und spielen miteinander unbeschwert. Es gibt reichlich Futter, Wasser und genügend Sonnenschein, und unsere Freunde fühlen sich warm und geborgen.

Alle Tiere, die alt und krank die Erde verließen, bekommen ihre Jugend und ihre Gesundheit zurück, die verletzten oder verstümmelten Tiere werden wieder stark und heil – so, wie wir sie in unserer Erinnerung an die vergangenen glücklichen Tage in unserem Herzen bewahrt haben.

Die Tiere sind glücklich und zufrieden – mit Ausnahme einer „Kleinigkeit“: Jeder von ihnen vermisst jemanden – einen Menschen, den er zurücklassen musste. Und so spielen und toben sie Tag für Tag miteinander – bis plötzlich einer von ihnen innehält und den Blick in die Feme schweifen lässt.

Seine glänzenden Augen werden wachsam, der Körper beginnt zu beben. Dann löst er sich plötzlich von der Gruppe, fliegt über das grüne Gras, wird schneller und schneller. Er hat DICH entdeckt, und wenn ihr Euch trefft, feiert Ihr ein glückliches Wiedersehen. Ihr wisst auch, dass nichts mehr Euch jemals wieder trennen kann. Glücklich umarmt und herzt Ihr Euch, streichelt Euch wieder und wieder, schaut tief in diese Augen, die so lange von Eurem Leben getrennt, aber nie aus Eurem Herzen verschwunden sind.

Und dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogen-Brücke …“

Danke Pago, für diese wundervolle Erzählung.

Ich hoffe, sie hat Euch genau so gut gefallen wie mir!

Euer Gaston.

Nicht vergessen: Schaut mal auf Pagos Blog vorbei!

Autor unbekannt. Aus dem Amerikanischen. © für diese deutsche Übersetzung: Herbert E. A. Bangen

Foto (1): Sabine Schilling

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Marion Kracht: „Seine Stärken und Schwächen kennen!“

Marion Kracht traf ich auf der Ethical Fashion Show in Berlin.

Marion Kracht traf ich auf der Ethical Fashion Show in Berlin.

„Als starke Frau muss ich nicht jeden Trend mitmachen und sollte bei meinem Stil bleiben, bei meiner Eigenart.“

Marion Kracht

Die Schauspielerin Marion Kracht gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Film-, Fernseh- und Theaterbranche. Seit Jahrzehnten steht sie für Professionalität, Qualität, Charakterrollen und Integrität. Beruflich wie privat. Davon zeugt nicht nur das Bundesverdienstkreuz, das Marion Kracht 2002 erhielt, sondern auch die Tatsache, dass die Wahl-Berlinerin sich für den Umweltschutz stark engagiert. Darüber hinaus lebt sie seit Jahren vegetarisch, entwickelte eine eigene vegane Feinkostlinie und ein eigenes Kochbuch (Kracht kocht), setzt sich für bewusstes Leben und einen schonenden Umgang mit den Ressourcen ein. So war es nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch eine logische Konsequenz, dass Marion Kracht die Idee zu einer eigenen veganen Modelinie entwickelte. Mit Lana fand die gebürtige Münchenerin den perfekten Partner. Im Interview berichtet sie über Fashion mit Charakter, starke Frauen und warum „Marion Kracht for Lana“ auf keinen Fall in den Kleiderschränken fehlen darf.

Als Schauspielerin hast du viel mit Mode zu tun, schlüpfst ständig in neue Rollen. Wie aber reifte in dir die Idee einer eigenen Modelinie?

Ich las einen Bericht über Biobaumwolle. Da wurde mir bewusst, dass es nicht nur wichtig ist, was man isst, sondern auch was man trägt. Baumwollanbau schluckt nicht nur sehr viel Wasser, sondern greift auch die Umwelt an. Anbieter von Baumwollpflanzen wie Monsanto treiben die armen Baumwollbauern in ihre Abhängigkeit, in dem sie nicht nur die Pflanzen, sondern auch den dazugehörigen Dünger jedes Jahr neu bei ihnen erwerben müssen. Aber es geht auch anders! Mit biologischem Anbau schützt man nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Körper, da in biologisch erzeugten Naturfasern keine Chemikalien enthalten sind und kein giftiger Dünger verwendet wurde. Dass man also ein Bewusstsein für das entwickelt, was man auf seinem Körper trägt, ist der eine Aspekt für die Entwicklung meiner eigenen Modelinie. Der andere ist, dass ich als Schauspielerin immer in verschiedene Rolle schlüpfe, jede Figur ihren eigenen Geschmack hat und ich somit einen Blick für Mode und deren unterschiedliche Aussage bekommen habe. Der dritte Punkt ist, dass ich Eco-Mode auch nach außen einen neuen Anstrich geben wollte: Modern, modebewusst, up to date und alltagstauglich. Leider wird Eco-Mode oftmals immer noch mit Öko-Latschen assoziiert. Dem ist nicht so. Ich habe mich gefreut, mit „Lana“ einen Partner gefunden zu haben, der seit 1987 nicht nur Vorreiter in der bewussten Bio-Mode ist, sondern als Familienbetrieb auch für hohe Werte steht.

Wieso vegane Mode?

Ich wollte bewusst konsequent dabei bleiben. Ich setze mich privat für den Umwelt- und Tierschutz ein und möchte dies vorantreiben. Heute braucht man kein Leder mehr. Und eine dicht gewobene Baumwolle kann genauso warm halten wie Wolle. Wir sind auch bei den Farben konsequent geblieben und nutzen in dieser Modelinie absolut nichts von tierischer Herkunft. Dazu ist alles absolut 100% organic. Das finde ich sehr bedeutend!

Wie hast du die Kollektionsteile entwickelt, und was war dir wichtig?

Ein großes Augenmerk habe ich vor allen Dingen auf die Tragbarkeit im Alltag und das Wohlbefinden gelegt. Mode muss Spaß machen, feminin und bequem sein. Meine Kollektion umfasst alles – vom schicken Cocktailkleid, über einen Overall und eine Hose bis hin zum kuscheligen Pullover und einen tollen Schal. Wir liefern ein Rundumpaket. Inspiriert wurde ich oftmals auch von den 1970ern. Meine Mode ist nicht nur für 18-Jährige geeignet, sondern auch für reifere Frauen, die modern sind, Qualitätsbewusstsein besitzen und einfach gerne ihre Weiblichkeit hervorheben. Meine Kollektionsteile bieten eine optimale Passform – vom Schnitt und Material her. Es sind alles Sachen, die ich selbst gerne im Schrank habe und mit denen frau auch gerne Frau ist!

Was bedeutet dir Mode?

Mode muss für mich ein Lebensgefühl vermitteln. Sowohl vom Design her als auch von der Aussage. Man fühlt sich nicht jeden Tag gleich und möchte mit der Mode spielen. Mal Diva sein, mal Casual. Mode muss meinen Charakter wiederspiegeln und unterstreichen. Sie zeigt, wer ich eigentlich bin. Meine Kollektion bietet all das.

Du setzt dich schon lange für die Umwelt ein. Was kann ein jeder von uns tun?

Jeder kann etwas tun – und kann selbst mit Kleinigkeiten viel bewirken. Beispiel Wasser: Wenn ich mich einseife, schalte ich das Duschwasser ab. Beim Zähneputzen ebenso. Ich trenne Müll. Ich nehme für kurze Wege das Fahrrad oder laufe und lasse das Auto stehen. Ich gehe bewusst einkaufen: Regional, saisonal, wenn möglich bio. Und man sollte sich fragen, ob Fleisch und Fisch sein müssen. Auch bei Kosmetik und Kleidung sollte man aufpassen. Die Haut ist unser größtes Organ. Wir sollten uns darüber bewusst sein, was wir uns eigentlich anziehen und gerade auch Billigmode hinterfragen: Wie ist das produziert? Kinderarbeit? Welche Chemikalien? Ich kaufe lieber ein richtig gutes, biologisch korrekt produziertes T-Shirt als drei „schlechte“. „Made in Europe“ kann ein guter Anhaltspunkt sein und natürlich das Wort „organic“. Viele sagen: Das ist aber auch alles viel teurer. Aber muss ich 15 T-Shirts im Schrank liegen haben? Dann doch lieber ein paar ausgewählte Teile, die aber von guter Qualität. Unsere Überflussgesellschaft muss umdenken.

Deine Mode hast du als starke Frau für starke Frauen entwickelt. Was macht für dich eine starke Frau aus?

Gerne weiblich sein und zu seiner Weiblichkeit zu stehen. Als starke Frau muss ich nicht jeden Trend mitmachen und sollte bei meinem Stil bleiben, bei meiner Eigenart. Man muss sich nicht mit dem Wind drehen. Eine starke Frau ist für mich diejenige, die ihre Stärken und Schwächen kennt.

Was würdest du dir in der Modeindustrie für die Zukunft wünschen?

Dass Kinderarbeit total verboten wird und auch die Ausbeute von erwachsenen Arbeitern. Weg vom Profitdenken. Die Endverbraucher sollten ein größeres Bewusstsein dafür entwickeln, wie die Dinge hergestellt werden. Das ist für mich ähnlich wie beim Fleisch: Wenn Fleisch, dann soll es das Tier vorher gut gehabt haben und nicht aus einer Massentierhaltung stammen. Qualität geht vor Quantität.

Wir haben jetzt deine Herbst-Winter 15/16-Kollektion gesehen. Folgt bald die Sommerkollektion?

Ja, natürlich. Ich freue mich schon sehr auf die Entwicklung der Sommerkollektion. Soviel verrate ich schon einmal: Sie wird farbenfroh sein, Lust auf die warme Jahreszeit machen und absolut weiblich sein. Eben für starke Frauen!

Quelle: Marion Kracht for Lana.

Foto: Cornelia Lohs

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Würzburg: Open Air im Ringpark Klein Nizza

DSCF8847 (Large)Es ist schon das 20. Ringparkfest in Würzburg mit viel Open Air in romantischer Atmosphäre. Die Ringparkanlagen von Würzburg zählen durch ihre Geschichte, ihre Gestaltung und dank des unterschiedlichen Baumbestandes zu den interessantesten Grünanlagen in deutschen Städten. Vor 120 Jahren wurde der Ringpark von Würzburg fertig gestellt. Ein Anlass, jedes Jahr im August zu feiern. So wie auch dieses Jahr. Mit viel Musik und Aktivitäten für jung und alt! Und für ein paar Vierbeiner! Gaston ist auch dabei!

Band Rehan Syed: "Von Django bis Tango".

Band Rehan Syed: „Von Django bis Tango“.

Geiger Thomas Buffy

Gaston Vizsla ist dabei!

Gaston Vizsla ist dabei!

Die Band Erpfenbrass.

Band Erpfenbrass.

Der Würzburger Ringpark auf einer historischen Postkarte. Archiv: Willi Dürrnagel.

Der Würzburger Ringpark auf einer historischen Postkarte. Archiv: Willi Dürrnagel.

Fotos: Enric Boixadós

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Berlin: Ethical Fashion Show 2015

Der Postbahnhof in Berlin.

Der Postbahnhof in Berlin.

Trends, vegane Mode & mehrKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAEs passte gerade gut ins Programm. Ich war in Berlin und hatte die Einladung für die Ethical Fashion Show in der Tasche. 160 internationale Labels für ökologisch und fair produzierte Mode während der Berlin Fashion Week. Na so was! Das fand ich klasse.

Und dann die Catwalk-Shows. Vor vollen Reihen. Umweltschützer, Tierschutzaktivisten, Trendsetter, Fashionistas, alle waren da. Das hätte ich nicht gedacht. Doch nachhaltig produzierte Mode kommt an. Immer mehr, immer präsenter. 57 Looks aus den Segmenten Street- und Casualwear waren auf dem Laufsteg. Besonders angesagt sind die Urban Classics: Print-Shirts, Jeans und lässige Everyday-Fashion, präsentiert von: Audiane Cojean, Austriandesign.at, Amallgamm, Carpasus, Cocccon, Cus, Deepmello, Elisa F., Esmod, Farrah Floyd, Flavia Aranha, Inti Ferreira, Johanna Riplinger, Lanius, Linda Mai Phung, Lozena, Pure Green Apparel, Rudolf, Skrabak, Studio Elsien Gringhuis, Tu & Tu, Tytti Thusberg, WalkBoxx/SilkBoxx, Xess+Baba, Weleda und Zora Heinicke.

After Show Cocktail im Freien mit meinen Freundinnen – Journalistinnen und Bloggerinnen wie ich – Connie und Heike. Kontakte geknüpft und uns über die Shows unterhalten. Was uns alle drei ein wenig verblüffte waren die Models. Sie gingen fast alle mit einer Size 0 durch. Das hatten wir von einer ethisch vertretbaren Modenschau nicht erwartet. Da waren wir uns einig.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAAm Abend zeigten Alma & Lovis, Daily’s, Elementum by Daniela Pais, Guate Va Vest, HempAge, Jersey Company, Lovjoi, Marion Kracht for Lana – vegan & organic, Mud Jeans, Myomy Do Goods, Pälää, ReWrap, Shirts for Life, Studio Jux, Tauko, Tuschimo und Wonderlands ihre Modelle. Auch diesmal wieder: Viel urbaner Zeitgeist und eco-fairer Lifestyle. Mit klarem Fokus auf Design und Nachhaltigkeit hatten hier die Top-Player aus dem Eco-Fashion-Segment das Sagen.

Die Goodie-Bag der Ethical Fashion Show!

Die Goodie-Bag der Ethical Fashion Show!

Und dazwischen: Vorträge über vegane Mode, über Tierleid und Tierfreud mit oftmals sehr kontroversen Statements. Es gab Forderungen nach mehr artgerechter Tierhaltung. „Artgerecht ist nur die Freiheit“, sagte Julia Akra-Laurien, Herausgeberin von Noveaux, dem ersten Magazin für vegane Mode, und Aktivistin bei Animals Liberty. Sie hat alles hinter sich. Fleischesserin, dann Vegetarierin, dann Veganerin. Sie hat Hunde aus Tötungsstationen gerettet.

„Warum nur Hunde! Schweine sind den Hunden doch so ähnlich?“, sagt sie heute. Deshalb also Veganerin. Aus Erfahrung. Aus Überzeugung. Daneben Hendrik Haase, der gegen Massentierhaltung ist, doch auf der Seite der Bio-Bauern steht. Und der auch für das Schlachten steht. Ein Fleischesser also. Und dann noch Schauspielerin Marion Kracht, die ein vegetarisches Kochbuch herausgegeben hat, auch gleich mit den passenden veganen Rezepten. Und die über ihre Modelinie spricht, Marion Kracht for Lana. Die ihrer Kollektion ein Gesicht gibt und die klar Position bezieht: Für die Tiere, für Veganismus, für nachhaltige Kleidung. Und sie sagt: „Es gibt immer mehr Leute, die sich ein Schwein kaufen, es einem Bio-Bauern geben, wo es ihm gut geht. Dann bekommen sie sein Fleisch. Das ist der Deal. Für mich käme das nie in Frage, ich würde nie ein Tier töten lassen.“

Marion Kracht auf dem Laufsteg.

Marion Kracht auf dem Laufsteg.

Und morgen gibt es das Interview mit Marion Kracht. Hier auf sl4lifestyle.

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Der Jaguar: Seine Geschichte

Happy Birthday, Jaguar SS100 und Jaguar XJ-S!

Denn die Marke feiert 2015 gleich zwei Jubiläen. Und hier mal der Lebenslauf dieses tollen Gefährtes.

1922    Gründung der Swallow Sidecar Company in Blackpool durch William Lyons und William Walmsley. Bau von Motorrad-Seitenwagen.

1934    Lyons (1901 – 1985) übernimmt die Kontrolle der nun auch mit dem Bau von Automobilen beschäftigten SS Cars Ltd.

1935    „Jaguar“ taucht erstmals als Zusatzbezeichnung einer 2 ½ litre Limousine auf.

1935    Der SS100 verkörpert schon vor dem Krieg die spätere Jaguar DNA und erringt erste Erfolge im Motorsport.

1945    SS Cars benennt sich in Jaguar Cars um.

1948    Auf der London Motor Show debütiert der zunächst nur als Kleinserie aus Alu gedachte XK120. Er wird zu einer Design-Ikone der 1950er-Jahre, macht Jaguar auch jenseits des Atlantiks bekannt und darf sich dank neuer Weltrekorde „schnellstes Serienauto“ der Welt nennen.

1951    Jaguar holt mit dem C-Type den ersten von insgesamt sieben Le Mans-Siegen.

1952    In Reims (Frankreich) gewinnt erstmals ein Rennwagen mit Scheibenbremsen – ein von Stirling Moss gesteuerter Jaguar C-Type.

1956    Firmengründer William Lyons wird zum Ritter geschlagen und darf sich fortan „Sir William“ nennen.

1957    Vierfach-Sieg der Jaguar D-Type in Le Mans.

1959    Der Mark II definiert den neuen Typus der kompakten Sportlimousine. Sie verhilft Peter Nöcker zur Tourenwagen-EM und hat im aktuellen Jaguar XE ihren spirituellen Nachfolger.

1961    In Genf debütiert mit dem E-Type der bis heute radikalste Jaguar Sportwagen aller Zeiten. Das auch mit V12-Motor angebotene Modell wird als eines der wenigen Automobile in die Dauerausstellung des Museum of Modern Art in New York aufgenommen. Selbst Enzo Ferrari bezeichnet den Jaguar als „schönsten jemals gebauten Sportwagen“.

1968    Der noch von Williams Lyons mitentworfene erste XJ begründet eine bis heute bestehende Baureihe für luxuriöse Oberklasse-Limousinen.

1975    Der E-Type-Nachfolger XJ-S geht in den Verkauf.

1984    Tom Walkinshaw gewinnt auf Jaguar XJ-S die Tourenwagen-EM; zusammen mit Hans Heyer und Win Percy bleibt er auch bei den 24 Stunden von Spa siegreich.

1985    Jaguar steigt mit dem Team TWR in die Sportwagen-WM (Gruppe C) ein.

1990    Bislang letzter Gesamtsieg von Jaguar bei den 24 Stunden von Le Mans.

1991   WM-Titel mit dem von Ross Brawn gezeichneten XJR-14 in in der WSPC (World Sports Prototype Championship).

1992    Der in einer Kleinserie von knapp 300 Exemplaren gebaute Supersportwagen XJ220 erreicht auf der Hochgeschwindigkeitsbahn von Nardò 348,8 km/h – und kommt damit den angepeilten 220 Meilen pro Stunde auf zwei Meilen (3,2 km/h) nah.

1996    Jaguars erster V8 Motor erscheint im XK8 der Serie „X100“, zwei Jahre später gefolgt vom ersten Kompressor-Motor für den XKR.

1999    Ian Callum wird neuer Jaguar Designdirektor und begründet eine neue Design-DNA.

2003    Mit dem XJ der Serie „X350“ bringt Jaguar das erste Modell in gewichtsoptimierter Aluminium-Leichtbauweise auf den Markt.

2005    Auf der IAA steht der neue XK (X150) – das erste unter der Ägide von Callum entstandene neue Jaguar Modell.

2012    Nach der XF Limousine führt Jaguar die Kombi-Version XF Sportbrake ein.

2013    Markteinführung des F-TYPE. Der zunächst als Cabriolet und ein Jahr später auch als Coupé vorgestellte Sportwagen Marke lädt die Marke Jaguar nochmals emotional stark auf – unter anderem dank einer 550 PS starken „R“-Version.

2014    Mit dem neuen XE steigt Jaguar wieder in das Premium-Mittelklassesegment ein. Die Limousine besteht zu 75 Prozent aus Aluminium und wird von brandneuen Motoren der „Ingenium“-Baureihe angetrieben.

2015    Auch der neue XF übernimmt als letztes Modell der aktuell aus vier Baureihen – XE, XF, F-TYPE und XJ – bestehenden Modellpalette die modular aufgebaute Aluminium-Architektur von Jaguar Land Rover.

2015    Auf der IAA steht der erste Performance-Crossover von Jaguar – der F-PACE.

Quelle und Fotos: Jaguar Land Rover Deutschland GmbH

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Sich einen Traum erfüllen – Warum nicht?

DSCF3257 (Large)Es ist ein Traumauto mit einer mittlerweile 80-jährigen Markengeschichte. Der Jaguar.

Wie gerne habe ich früher die Jerry Cotton-Krimis gelesen und mich in seinen E-Type hineingeträumt oder besser gesagt verliebt! Seitdem haben mich die Fahrzeuge nicht mehr losgelassen.

Meine Freundin Andrea hatte den gleichen Traum. Im Gegensatz zu mir hat sie sich ihn erfüllt. Einfach so! Für einen Nachmittag! An ihrem Geburtstag vor ein paar Tagen lieh sie sich das Schmuckstück einfach aus.

Den E-Type bewerten viele Automobilhistoriker noch heute als einen der aufregendsten Sportwagen aller Zeiten. Seine Position als Ikone des Automobilbaus dokumentierte 1996 das Museum of Modern Art in New York, das ein E-Type-Cabrio in seine Dauerausstellung aufnahm.

Übrigens, was wohl noch erwähnenswert ist. Mittlerweile hat sich Andrea einen Jaguar gekauft. Nein, keinen E-Type. Dafür eine knallrote Limousine vom Typ XJ. Sie nennt sie „ihre Katze“. Und sie hat Recht. Man sollte sich viel öfter mal einen Wunsch erfüllen. Verdient haben wir es doch!

Welchen Traum möchtet Ihr Euch am liebsten einmal erfüllen? Wir sind auf Eure Kommentare gespannt!DSCF3252 (Large)

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Kurz nachgebellt: Lieder und Bücher über Vierbeiner

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAWir haben ja viele, viele Tierfreunde hier. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Links auf unserem Blog herauszusuchen, die mit uns Vierbeinern zu tun haben. Da gibt es tolle Bücher und sogar 2 Lieder, die uns gewidmet sind.

Viel Spaß beim Stöbern!

Schönes Wochenende!

Euer Gaston.

Lieder:

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2011/08/03/vom-hund-der-so-gern-ein-mensch-werden-wollte/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2013/09/09/ein-lied-fur-alle-vizslas/

Bücher:

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2015/07/22/kurz-nachgebellt-tonia-die-leseratte/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2015/07/13/kurz-nachgebellt-ein-hundemadel-erzahlt/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2015/01/11/ein-herz-fur-verlassene-hunde/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2014/03/01/gastautorin-sylvia-rasloff-buchbesprechung-zu-timbuktu/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2013/03/28/pecorinos-pilgerreise/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/03/31/churchill-und-mr-chartwell/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2011/06/29/108/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2011/06/29/von-mopsen-literatur-und-mehr/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2014/12/22/kurz-nachgebellt-dackel-und-windhund-zu-verlosen/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2012/01/31/wegmans-weimaraner/

https://sl4lifestyle.wordpress.com/2011/11/20/kubrick-ein-hundeleben/

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