Being a Muse

Fashion types really love the word „Muse“. It must be written somewhere that any serious designer and/or artist must have one of them, but more often a „Muse“ is a woman who simply calls to mind a designer’s preexisting aesthetic. These days, she’s more likely to be an ideal customer (or a branding opportunity) rather than a font of inspiration.

When I was very young I was the muse of an artist. He was a painter and much older than me. I was fascinated by him. He painted me often and we travelled together to many places, most of the time to the Mediterranean countries. Together we had a crazy life, full of adventures and arty people. It was also him who inspired me to become what I am now: An art lover. I loved him. He was a fascinating man at this time. Everybody loved him, especially the women!

I am still in touch with him. I do not love him anymore, but I appreciate his friendship. We see each other from time to time. Not often. And we do talk about the past. It is always kind of a Déjà-vu experience. He was the one who opened me the world into the arts. He is old now, but the fascination for him remains. For ever.

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Kurz nachgebellt: Was ich nie tun würde …

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA1. ist, schwimmen zu gehen.

2. ist, mich ins Bett zu legen.

3. ist, etwas kaputt zu machen.

4. ist, in mein Spielzeug zu beißen.

5. ist, am Tisch zu betteln.

6. ist, bei „Fuß“ zu gehen.

7. ist, meine Angst vor Donner, Stürme und Schüsse zu verlieren.

8. ist, nicht mehr zu flirten.

9. ist, meine Neugier abzulegen.

10. ist, Menschen zu beißen, die es nicht verdienen.

Euer Gaston.

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Berlin: 25 Jahre Mauerfall

L1160370 (Large)Und deshalb haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen. Also, Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen, Reiseanlässen und Verwandtschaftsverhältnissen beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Das tritt nach meiner Kenntnis, ähh, ist das sofort, unverzüglich.“

Günter Schabowski (1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin)

Was für ein Ereignis, damals vor 25 Jahren. Ich studierte zu der Zeit in den USA und verbrachte ein paar Tage in der Hauptstadt Washington DC mit ein paar Freunden. Wir sahen die Neuigkeiten im Fernsehen. Wir konnten es nicht glauben!

Unser aller Wunsch war Wirklichkeit geworden. Von nun an konnten mich meine Verwandten im Osten frei besuchen kommen. Nein?! Ich zwickte mich in den Arm, nur um zu spüren, dass ich nicht träumte.

Aber: Es war kein Traum, sondern glückliche Realität. Ohne Umwege marschierte ich zur Deutschen Botschaft, meine Freunde im Schlepptau. Und dort wurde uns das bestätigt, was wir schon längst ahnten: Deutschland wird sich komplett verändern, und wir werden Zeugen sein. Zeugen der Geschichte!

Die Rufe der DDR-Bürgerinnen und -Bürger nach einem vereinten Staat wurden nach dem Mauerfall immer lauter. Das SED-Regime kam nicht umhin, sich dem Druck zu beugen. Ein Jahr später, am 3. Oktober 1990, war mein Land nach 45 Jahren der Trennung wieder vereint.

Kürzlich war ich mal wieder in Berlin. Mittlerweile gehört die Stadt zu meinen Lieblingsorten. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich: Vibrierend, lebendig, kreativ. Ich lasse mich fallen und genieße sie. Einfach nur genießen!

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Kurz nachgebellt: Gastons Erinnerungen an den Sommer

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Das mutigste Mädchen der Welt

Malala… heißt Malala Yousafzai. Jetzt hat die 17-Jährige den Friedensnobelpreis bekommen. Die Welt kennt sie, seit ihr die Taliban vor zwei Jahren bei einem Anschlag in ihrem Heimatland Pakistan ins Gesicht schossen. Ihr Ansinnen, das Mädchen auszuschalten, sollte sich als Fehlschlag entpuppen. Malala wurde zur Vorkämpferin für Mädchenrechte in aller Welt.

Ihre Geschichte sorgte international für Erschütterung. Die damals 15-Jährige hatte sich den Taliban widersetzt, die Mädchen verbieten, zur Schule zu gehen. Obendrein führte sie für die BBC ein vielbeachtetes Blog-Tagebuch über ihren Alltag unter den Islamisten. Damit war ihr Todesurteil gefällt. Die Kugel traf Malala aus nächster Nähe in den Kopf. Doch wie durch ein Wunder kam das mutige Mädchen mit dem Leben davon.

Schon kurz danach erklärte sie, dass dieser Anschlag sie nicht davon abhalten wird, auch weiterhin für die Rechte von Kindern, insbesondere Mädchen, einzutreten.

Christina Lamb, Malala Yousafzai: Ich bin Malala, 432 Seiten, 9,99 Euro (Taschenbuch).

Ihr könnt Malalas Buch gewinnen und mehr über das Leben dieses tapferen Mädchens erfahren. Wie?
Werdet ein Fan von sl4lifestyle auf Facebook oder folgt dem Blog sl4lifestyle und schreibt bis 19. Oktober 2014 in einem Kommentar, welche Rolle Malalas Vater in ihrem Leben spielt.

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Witnesses of history

Reuni1 001Back in time. I just remember exactly the day when the Berlin Wall came down. I studied in Albany, New York. For the weekend me and some German fellow students decided to spend a long weekend in Washington D.C.

And there we got all the news. We could not believe it: The Wall was breached by jubilant Berliners on November 9, 1989, unifying a city that had been divided for over 30 years.

1989 in front of the White House in Washington DC. At this time I wore glasses just for fashion!

1989 in front of the White House in Washington DC. At this time I wore glasses just for fashion!

Back in the year 1989, there were dramatic events such as a massive flight of inhabitants of East Germany (GDR) via Hungary and big demonstrations in Leipzig on Mondays. After weeks of discussion about a new travel law, the leader of East Berlin’s communist party (SED), Günter Schabowski, said on November 9, 1989 at about 7 pm in somewhat unclear words that the border would be opened for „private trips abroad“.

Soon thereafter, an onrush of East Berliners towards West Berlin began, and there were celebrations at the Brandenburg Gate and at the Kurfürstendamm in West Berlin. On November 10, demolition work began with the aim of creating new border crossings. On November 12, a checkpoint at the Potsdamer Platz was opened, and on December 22, a checkpoint for pedestrians was opened at the Brandenburg Gate. So-called „wall woodpeckers“ hammered pieces out of the wall, many of which were sold as souvenirs. A few larger segments were officially donated or sold.

On November 10, 1989 me and my fellow students went straight to the German Embassy at the US capital. There we got the confirmation of what we had seen the day before on Television.

One year later, on October 3, 1990 happened the reunification of Germany. At this time I still lived in the US. Me and my friends had a big party.

We were witnesses of history.

Party with my fellow students in Albany, NY.

Party with my fellow students in Albany, NY.

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Kurz nachgebellt: Überraschung zum Welt-Hunde-Tag

Foto(1)(see English version below)

Ich habe als erster Hund einen eigenen Blog bei der Huffington Post Deutschland. Seit heute! Und heute ist auch noch Welt-Hunde-Tag! Besser kann es nicht sein. Yeah! Es liegt viel Arbeit vor mir, aber ich habe ganz viel zu erzählen. Ich bin so glücklich!

Euer Gaston.

As the first dog I have my own Blog at Huffington Post Germany. Since today which is also the International Dog Day! Could not be better! Lots of work ahead but nevertheless I have to tell a lot! I am happy.

Yours, Gaston.

http://www.huffingtonpost.de/gaston-vizsla/gaston-vizsla-geburtstag-blogger-hund_b_5963774.html

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Neue Reportage „Es war ja nur ein Hund!“

PACMADen heutigen Welthundetag wird er nicht mehr erleben: Der Vierbeiner der spanischen Ebola-Patientin ist tot. Eine Geschichte über verfehlten Aktionismus und ein unfähiges staatliches Gesundheitssystem.

Excalibur, der Hund der an Ebola infizierten spanischen Krankenschwester, ist tot. Rechtsanwälte, Tierärzte, die spanische Tierschutzpartei PACMA, Aktivisten, tausende Tweeds bei Twitter und fast 400.000 Unterschriften auf Change.org, der führenden Internetplattform für soziale Veränderung, konnten das Drama nicht aufhalten.

Auch wenn Ministerpräsident Mariano Rajoy mit dem Satz „Das spanische Gesundheitswesen ist eines der besten der Welt“ jegliche Kritik zurückweist und auch die spanische Gesundheitsministerin Ana Mato sich keiner Schuld bewusst ist, zeigt der Fall Excalibur deutlich, wozu verfehlter Aktionismus führt. Ein Sündenbock war schnell gefunden: Der Hund der Krankenschwester musste beseitigt werden muss.

Wie kann es sein, dass die Gesundheitsministerin Ana Mato Hunde mit Flughunden verwechselt, die die tatsächlichen Überträger von Ebola sind?

Am Mittwoch herrschte in ganz Spanien der Ausnahmezustand. PACMA, Tierärzte, Rechtsanwälte und Aktivisten protestierten, um Excalibur zu retten, doch scheiterten sie an der Inkompetenz der spanischen Behörden. Diese schreckten weder davor zurück, die Falschmeldung, dass der Hund an Ebola erkrankt ist, zu verbreiten, noch davor, zu behaupten, es hätte keine Möglichkeit der Quarantäne gegeben.

Tierarzt Carlos Rodríguez, der von Javier Limón, dem Ehemann der Krankenschwester, den Hund rechtmäßig übernommen hatte, brachte es in einer Fernsehdiskussion auf den Punkt: „Es ist beschämend, dass ein Hund für die Fehler des maroden spanischen Gesundheitssystems bezahlen muss.“

José Enrique Zalvidar, ein auf Infektionskrankheiten spezialisierter Facharzt, betonte, dass die Wissenschaft eine große Chance verpasst habe, um etwas über die Mensch-Tier-Übertragung von Ebola zu erfahren. Eine Blutprobe hätte dazu ausgereicht.

Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch verbrachten die Tierschutz-Aktivisten vor dem Gebäudekomplex in der Avenida del Pinar von Alcorcón, eine halbe Autostunde von Madrid entfernt. Sie wollten verhindern, dass das Tier unbeobachtet abgeholt werden konnte. Anwohner unterstützten die Proteste und brachten Decken und Essen. Pressevertreter von Zeitung und Fernsehen kamen die ganze Nacht hindurch. Am Mittwoch, als Aktivisten ein Interview gaben, schlug die Polizei zu, und löste die Versammlung unter Androhung hoher Geldstrafen auf. Die Unterstützer vor Ort posteten in allen sozialen Netzwerken Fotos von dem Vierbeiner auf dem Balkon als Zeichen dafür, dass er noch lebt.PACMA2

Tageszeitungen berichteten laufend, natürlich regierungskonform. Es dauerte schließlich Stunden, bis sich die Behörden einigten, wer denn die Tür der Wohnung öffnen kann: Die nationale Polizei, die kommunale Polizei oder die Feuerwehr. Schließlich haben Beamte gegen 18.30 Uhr das Gebäude mit dem getöteten Hund verlassen. Aktivisten wurden von der Polizei verdrängt, ein junger Mann sogar von ihr verprügelt. Er kam ins Krankenhaus. Die sterblichen Überreste von Excalibur wurden verbrannt.

„PACMA wird alle rechtlichen Möglichkeiten untersuchen, um den Fall vor Gericht zu bringen“, sagt Bloggerin Martina Szyska von SOS Galgos. Sie steht in engen Kontakt mit der spanischen Tierschutzpartei. „PACMA wird weiterhin für die Tiere arbeiten, für alle ‚Excaliburs‘ und denen eine Stimme geben, die keine haben. Der Fall wird die nächsten Wahlen beeinflussen, denn die führende Partido Popular PP steht ab jetzt auch für Grausamkeit, Unmoral und wissenschaftliches Fehlverhalten.“

Die Geschichte dieses Hundes ist ein Paradebeispiel für das Krisenmanagement der spanischen Regierung und der Misswirtschaft des nationalen Gesundheitssystems. Sie steht für eine korrupte Regierung, die bevorzugt öffentliche Gelder in den Stierkampf investiert als in die sozialen Angelegenheiten ihres Volkes.

„Die infizierte Krankenschwester wurde falsch und zu spät behandelt. Es ist allzu offensichtlich, dass das Töten von Excalibur vom Versagen des spanischen Gesundheitssystems ablenken soll. Die verantwortlichen Politiker sind durch ihre Handlungsunfähigkeit eine Gefahr für die gesamte spanische Bevölkerung.“
Martina Szyska

Gesundheitsministerin Ana Mato wird zum Rücktritt aufgefordert, nicht nur von aufgebrachten Aktivisten.

„Es war ja nur ein Hund“, zeigen sich die nationalen Behörden unbeeindruckt. Unterschätzen sollten sie den Fall Excalibur lieber nicht.

Fotos: PACMA

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Lost in time

SardinienSardinia, one year ago. It happened to me, it will happen to you. You will fall in love with this island, meet lovely souls, get lost in time, drown in its beauty and get stuck here for a while. When time catches up and your plane is calling for you to leave, you won’t want to. And when you finally do, you’ll miss it when you’re gone.

The road knows this. It knows that you will see things that you will want to keep forever. But even if you want to stay, even if you love every place, no matter who or what keeps pulling you back, the road will keep calling you. And you must go.

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Jackie O.

„Lass die Leute rätseln, dann vergessen sie dich nie.“

Jackie Kennedy, spätere Onassis

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