Als Wahlbeobachterin unterwegs

L1140332 (Large)Meine Berlin-Reise hatte dieses Mal einen besonderen Anlass. Seit über zehn Jahren bin ich als Wahlbeobachterin für das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) und das Auswärtige Amt tätig. Nun wurde ich zu einem Wahlbeobachtungstag in die Kulturbrauerei nach Berlin eingeladen. Wie freute ich mich, ehemalige Kolleginnen und Kollegen zu sehen, deren Namen ich zwar längst vergessen hatte, aber eben nicht ihre Gesichter.

Gemeinsam schwelgten wir in Erinnerungen an unsere Einsätze in Aserbaidschan, in Tadschikistan, an unsere lokalen Dolmetscher und Fahrer. Aber auch an wilde nächtliche Verfolgungsjagden, bei denen man versuchte, uns die Stimmzettel zu klauen. Wie beruhigend war es, immer mit einem Teampartner unterwegs zu sein. Ich hatte Glück, denn ich verstand mich mit ihnen gut. Normal ist das nicht, zumal man auf engstem Raum zusammen arbeiten und bei Einsätzen in entlegenen Regionen oft auch das Quartier teilen muss. Das war bei anderen Teams nicht immer der Fall. Oft kommt es zu Spannungen und Auseinandersetzungen.

L1140344 (Large) Heute haben die Nächte in eiskalten Wahllokalen, die Müdigkeit bis zum Umfallen und die Einschüchterungsversuche mit Kalaschnikows längst ihre Schrecken verloren. Gute Gespräche mit Gleichgesinnten, Abenteuer, über die wir heute lachen können, Kameradschaft und Loyalität. Das ist geblieben. Ich möchte diese Zeiten nicht missen.

L1140340 (Large)In seiner Rede würdigte uns Christoph Strässer, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, als „Botschafter der deutschen Außenpolitik“. Außerdem betonte er, dass die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) aufgrund der hervorragenden Erfahrungen das Kontingent an deutschen Wahlbeobachtern von zehn auf 15 Prozent aufgestockt hat. Ich freue mich auf meinen nächsten Einsatz – hoffentlich noch im Laufe dieses Jahres.

L1140324 (Large)L1140377 (Medium) L1140355 (Medium) L1140380 (Medium) 2014-04-04 22.20.24 (Medium)Impressionen aus der Ferne. Als Wahlbeobachterin in Aserbaidschan und Tadschikistan.

Mit meiner Dolmetscherin in Baku, Aserbaidschan.

Mit meiner Dolmetscherin in Baku, Aserbaidschan.

Teampartner in Aserbaidschan.

Teampartner in Aserbaidschan.

In einem entlegenen Bergdorf.

In einem entlegenen Bergdorf.

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Als Team in Tadschikistan.

Als Team in Tadschikistan.

 

 

 

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Travelling again …

L1140285 (Large)Soon I am on the road again …

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Hommage an Berlin

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Waldbook statt Facebook

„Poste Deine Waldstory!“ Unter diesem Motto veranstaltet die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. in Kooperation mit der Deutschen Waldjugend e. V. bis 31. Juli 2014 einen Online-Wettbewerb für junge Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren.

Also, am besten bei Eltern, Großeltern, Verwandten und Freunden nach besonderen Wald-Erlebnissen fragen. Vielleicht hat der Opa der Oma den Heiratsantrag im wilden Forst gemacht? Zuhören, aufschreiben und gewinnen!

www.waldbook.de

DSCF1956 (Large)Foto: Enric Boixadós

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Bangkok und mehr

9783831724062Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder man liebt Bangkok oder man hasst die Stadt. Ich habe mich für ersteres entschieden. Meistens nutzte ich Bangkok nur als kurzen Stopover, um in die anderen Länder Südostasiens zu gelangen. Oder ans Meer im Süden.

Doch seit meine Freundin Madeleine in der südostasiatischen Metropole lebt, habe ich jeden Grund, länger zu verweilen. Gemeinsam machen wir uns dann auf Entdeckungsreise. Im Gepäck habe ich den Citytrip Bangkok von Reise Know How. Durch ihn habe ich nicht nur viel über die Geschichte der Stadt erfahren, sondern auch über die Hintergründe der derzeit stattfindenden Proteste. Nur ein Ausflugsziel fehlt: Die Insel Phra Pradaeng, die man gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann.

Ein Geheimtipp für gestresste Bangkoker und solche, die es bald werden: Fahrrad mieten und das Wochenende dort verbringen. Mitten auf dem Inselchen gibt es einen Markt, der es in sich hat. Viele Produkte werden in Handarbeit hergestellt und zu einem Bruchteil des Preises angeboten, der in der Stadt verlangt wird.

Aber: Besser nicht weitersagen! Ich hoffe, dass Phra Pradaeng ein Geheimtipp bleibt. Denn ich habe vor, wieder zu kommen.

Madeleine geht mit mir shoppen!

Madeleine geht mit mir shoppen!

Geheimtipp: Die Insel Phra Pradaeng.

Geheimtipp: Die Insel Phra Pradaeng.

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Mit Gelassenheit zum Wunschgewicht

Bald ist wieder Bikini angesagt. Und der Body hat immer noch ein paar Pfunde zuviel!
Also, was tun? Diät? Schon wieder? Nein, danke! Im Moment einfach unvorstellbar. Denn die Eisdielen machen gerade auf und Ostern naht mit leckeren Schokoeiern. Aber was dann?

Einfach mal cool und easy abnehmen! Geht das überhaupt? Es scheint so, zumindest, wenn man das neue Buch von Erfolgsautor Ronald Pierre Schweppe gelesen hat! Denn darin zeigt er, wie man überflüssige Pfunde durch Gelassenheit und Achtsamkeit abbauen kann.

Langfristig lässt sich Übergewicht überhaupt nur dann reduzieren, wenn zugleich innere Anspannungen, Stress und Rastlosigkeit überwunden werden. Es ist kein Zufall, dass die Weltgesundheitsorganisation sowohl Stress als auch Übergewicht zu den größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts erklärt hat.

Das Buch zeigt nicht nur, warum die Stressfalle so oft zur Fressfalle wird, sondern auch, wie sich schädliche Essgewohnheiten mit einfachen Übungen durchbrechen lassen.

Ronald Pierre Schweppe: Warum Stress dick macht, 107 Seiten, 12,99 Euro.

warum_stress_dick_machtPünktlich zum Frühling gibt es auf sl4lifestyle ein kleines Gewinnspiel für Euch.
Mit etwas Glück könnt Ihr das Buch gewinnen und ganz schnell ein paar Kilos loswerden! Beantwortet bis Sonntag, 6. April, in einem Kommentar einfach die Frage: Wo schwimmt und sonnt Ihr am liebsten?

 

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Kurz nachgebellt: Gaston in Hollywood

WalkoffameEndlich! In hervorragender Gesellschaft von Clark Gable, Harrison Ford, Tom Cruise, Julio Iglesias und vielen anderen.
Cheers!

Euer Gaston!

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Schauspieler

„Ein Schauspieler ist ein Mensch, dem es gelungen ist, die Kindheit in die Tasche zu stecken und sie bis an sein Lebensende darin aufzubewahren.“

Max Reinhardt

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Gastautorin Caroline Waggerhauser: Wie Clothilde und Ottilie den Winter überstanden haben

Rara: Was willst´n du hier bei uns auf dem Katzentisch? Clothilde: Lasst mich doch bitte bei euch bleiben. Mir ist so kalt. Beim Bauern hab ich fast alle Federn verloren. So schlecht hat der mich ernährt. In seinem dreckigen Stall wär´ ich beinah´  erfroren. Darf ich ein bisschen unter die Wärmelampe, bitte?

Rara: Was willst´n du hier bei uns auf dem Katzentisch?
Clothilde: Lasst mich doch bitte bei euch bleiben. Mir ist so kalt. Beim Bauern hab ich fast alle Federn verloren. So schlecht hat der mich ernährt. In seinem dreckigen Stall wär´ ich beinah´ erfroren. Darf ich ein bisschen unter die Wärmelampe, bitte?

Clothilde: Hmmm, es scheint keine Gegenstimmen zu geben. Ich wag´s jetzt einfach mal.

Clothilde: Hmmm, es scheint keine Gegenstimmen zu geben. Ich wag´s jetzt einfach mal.

Clothilde: Na wer sagt´s denn? Man hat mich schon im Katzenkreis aufgenommen.

Clothilde: Na wer sagt´s denn? Man hat mich schon im Katzenkreis aufgenommen.

Clothilde: Schön eng zusammenrücken. So haben wir es schön warm bei diesem Sauwetter heute.

Clothilde: Schön eng zusammenrücken. So haben wir es angenehm warm bei diesem Sauwetter heute.

Othilie scheint dagegen die ungemütliche und kalte Hasenbox vorzuziehen

Othilie scheint dagegen die ungemütliche und kalte Hasenbox vorzuziehen.

Doch sie scheint es sich zu überlegen. Vorsichtig nähert sie sich dem Katzentisch.

Doch sie scheint es sich zu überlegen. Vorsichtig nähert sie sich dem Katzentisch.

Clothilde entdeckt ihre Freundin Othilie: "Hey, Othilie. Komm doch hoch zu mir. Hier ist es schön warm!"

Clothilde entdeckt ihre Freundin Othilie:
Hey, Othilie. Komm doch hoch zu mir. Hier ist es schön warm!

Othilie: Ich trau mich nicht. Und wenn die mich jetzt fressen? Die schauen mich schon so komisch an.

Othilie: Ich trau mich nicht. Und wenn die mich jetzt fressen? Die schauen mich schon so komisch an.

Doch dann fasst sich Othilie ein Herz: Hmmm, ja, gar nicht so schlecht. Die Katzen wissen schon, wie man den Winter übersteht.

Doch dann fasst sich Othilie ein Herz:
Hmmm, ja, gar nicht so schlecht. Die Katzen wissen schon, wie man den Winter übersteht.

Othilie: Aaaah, das tut gut an diesem düsteren Wintertag. Ja, das ist was anderes als da allein in der kalten Hasenbox zu sitzen. Hier ist es schön warm und weich. Einfach toll. Hier bleib ich. Katzen hin oder her!

Othilie: Aaaah, das tut gut an diesem düsteren Wintertag. Ja, das ist was anderes als da allein in der kalten Hasenbox zu sitzen. Hier ist es schön warm und weich. Einfach toll. Hier bleib ich. Katzen hin oder her!

Text und Fotos: Caroline Waggershauser

 

 

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Brauche ich das wirklich noch?

In die Altkleidersammlung geben? Nie und nimmer! Fast jede von uns hat Teile im Kleiderschrank, die sie nie anzieht. Und die für uns trotzdem unverzichtbar sind, weil sie uns träumen lassen: von gestern, von morgen und davon, mal jemand ganz anderes zu sein.

Ich bin jemand, der Klamotten aufhebt, von denen ich weiß, dass ich sie bestimmt nicht mehr anziehen werde. Es heißt ja, dass die Stücke, die man ein Jahr lang nicht anhatte, weg können. Doch bei manchen Teilen geht das nicht. Wie bei meiner Latzhose von OshKosh, die ich mir vor zehn Jahren auf einem Secondhand-Markt in Afrika gekauft hatte. Ich habe sie seit bestimmt fünf Jahren nicht mehr getragen. Doch ich liebe sie immer noch. Heiß und innig. Fakt ist, dass sie zu meinem momentanen Leben einfach nicht passt. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich sie einfach wegschmeiße.

Dann gibt es noch den Sweater von meiner Universität in den USA, wo ich studiert habe. Und das ist wirklich schon ewig her. Doch den gebe ich erst recht nicht her. Denn das wäre das Gleiche, als sich vom Jungsein auf immer zu verabschieden. Nein, dieses Stück behalte ich auf Lebenszeit.

Kleidung hat auch viel mit Identität zu tun, und auch damit, dass man vielleicht für einen Tag mal jemand ganz anderes sein möchte. Dann kaufe ich mir schon mal hohe Pumps, um sie dann doch wieder gegen bequeme Sneakers einzutauschen. Und ich weiß, dass ich sie nicht mehr als einmal anziehen werde, bevor sie für immer im Schuhschrank verschwinden werden. Doch sie waren mir den Preis wert!

Können Sie sich leicht von alten und liebgewordenen Kleidungsstücken trennen?

Meinen alten Uni-Sweater kann ich nicht wegwerfen!

Meinen alten Uni-Sweater kann ich nicht wegwerfen!

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